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Alt 27.09.2005, 23:13   #1 (permalink)
 
Registriert seit: 27.09.2005
Beiträge: 4
Standard verwildertes staudenbeet - hilfe

hallo, bin neu hier im forum, habe das gefühl hier fachmännische, hilfreiche tipps zu bekommen.
wir sind gerade (im juli) von berlin auf ein kleines dorf in der Rhön gezogen. Altes schulhaus, vorgarten (staudenbeet) ist vom vormieter angelegt, der aber schon seit herbst des vergangenen jahres im pflegeheim ist. So lange wurde nun auch nichts gemacht (außer hecke schneiden und rasen mähen), da wir erst jetzt nach renovierung/sanierung der wohnung neben der täglichen beschäftigung mit unseren drei kleinen kindern (die kann man ja zum glück schön bei der gartenarbeit einspannen) zeit und muße für die gartenarbeit finden.
Nun meine frage: wie gehe ich nun bei der grundpflege des staudenbeetes vor?
zwischen den stauden haben sich verschiedene Unkräuter durchgekämpft, so das der einstige glanz des beetes verloren gegangen ist. bin leider eine geborene großstadtpflanze und habe bisher maximal vorgärten bewundert. also:
wie, mit welchen geräten und zu welchem günstigen zeitpunkt beseitige ich die unkräuter zwischen den stauden, ohne diese zu beschädigen. welche maßnahmen zur bodenpflege müßten eventuell durchgeführt werden?
danke schon im vorraus für eure mühe zeit und tipps.
freue mich auch über weiterführende literaturhinweise, links
kleineknolle ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 28.09.2005, 09:32   #2 (permalink)
 
Registriert seit: 22.01.2005
Beiträge: 3.301
Standard

Hallo,
zuerst würde ich mal sämtliches Unkraut rauszupfen - aber mit der Wurzel.

Dann ist erst mal ersichtlich, was alles im Beet steht.
Jetzt im Spätjahr ist nicht mehr viel zu tun. Die abgeblühten Stauden abschneiden.
Es wäre allerdings ratsam zu wissen, welche Pflanzen überhaupt vorhanden sind.
Bei manchen lässt man die Blüten/Samenstände stehen als Vogelnahrung für den Winter.

Schreib mal was angepflanzt ist.
Gast ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.09.2005, 11:54   #3 (permalink)
 
Registriert seit: 27.09.2005
Beiträge: 4
Standard

@hallo gast,

danke für die schelle antwort!
mit dem rausziehen des unkrauts ist es leider nicht so einfach. die erde ist sehr verfestigt, ohne geräte (kralle?) wirds nichts. habe nur sorge , die stauden zu beschädigen! gibts da tricks, oder sind stauden da nicht so empfindlich?

welche stauden da wachsen, würde ich auch gern wissen! wie, wo kann ich das raufinden. gibts tollen buchtipp, der neben pflanzenkunde vielleicht auch gleich gute pflegetipps enthält?

kleineknolle
kleineknolle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.09.2005, 20:49   #4 (permalink)
Rosenblüte
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo kleinknolle,
gestern ist mal wieder mein Name nicht erschienen, obwohl ich mich
eingeloggt hatte - verstehe es nicht, aber das passiert mir öfters.

Ich würde so eine Gartenkralle oder eine kleine Harke nehmen. AM besten gehts nach Regen. Da ist die Erde nicht so hart.

Mit Büchern über Gartenarbeit hab ichs nicht so. Lese halt diverse
Gartenzeitschriften, da sind immer gute Tipps drin.

Jaja Marcel ich mache keine Schleichwerbung.
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Alt 03.10.2005, 23:31   #5 (permalink)
 
Registriert seit: 22.01.2005
Beiträge: 3.301
Standard verwildertes staudenbeet - hilfe

Hallo kleineknolle,

ich kenne deine Sorgen. Schwerer Boden, sehr verfestigt, bei uns in der Rhön ist der Boden nicht sehr schön....

Allerdings würde ich bei Stauden nicht unbedingt Angst vor leichten Beschädigungen haben, im allgemeinen sind die nicht so empfindlich.

Jetzt im Herbst würde ich auf jeden Fall aufpassen, dass die Unkräuter keine Samen verlieren. Und mir vielleicht aufschreiben, was an Stauden wo seht, wie hoch die dieses Jahr waren und welche Farbe sie hatten. Namen sind doch nicht so wichtig, gefallen sollen sie.

Die eigentliche Arbeit würde ich auf das zeitige Frühjahr legen, da in der Rhön der Winter mitunter zeitig beginnt. Im Frühjahr haben die Pflanzen genug Zeit, wieder anzuwachsen, auch wenn sie im ersten Jahr dann vielleicht nicht ganz so üppig blühen.

Allerdings würde ich dann ganze Arbeit leisten. Alles raus aus dem Boden, denn auch in den Staudenbüschen macht sich häufig alles mögliche breit. Alle kleinen Unkrautwurzeln mit entfernen. Danach den Boden mit Kompost oder Mulch verbessern und die Stauden wieder einsetzen. Rindenmulch dazwischen und dann solltest du eigentlich eine Weile Ruhe haben.

Möglicherweise gibt es einfachere Methoden, allerdings habe ich mit Gewaltaktionen bisher die besten Erfahrungen gemacht.

Viel Spaß dabei... Uta67
Gast ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2005, 20:10   #6 (permalink)
 
Registriert seit: 19.08.2005
Beiträge: 747
Standard verwildertes Staudenbeet-hilfe

Hallo
Da hast Du aber was vor,aber da hilft wohl nichts.
Die einzige möglichkeit sehe ich darin,die Stauden im Frühjahr auszugraben und an einer anderen Stelle einzuschlagen und das Beet
mit einer Grabgabel zu bearbeiten,sonst bekommt man das Unkraut
nicht nachwirkent herraus,alles andere bringt nichts.
In einem kann man dann den Boden lockern und mit Sand,Torf und
auch mit Kompost verbessern.
Anschliessent kann man die Stauden neu pflanzen.
Das sehe ich als beste Lösung an um das in den Griff zu bekommen.

Gruss
Willi
willi50 ist offline   Mit Zitat antworten


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