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Alt 08.03.2008, 15:05   #1 (permalink)
 
Benutzerbild von Castellane
 
Registriert seit: 28.08.2007
Beiträge: 1.295
Standard Hundegebell nervt

Moinsen,

ich muss ein kleines Problem schildern, welches anfängt größer zu werden.
Nachbarn von gegenüber (die einzigen mit Blickrichtung zu unserer Terrasse) haben sich einen neue Hündin angeschafft (Dobermann). Die Hündin ist nun ca. 8 Monate alt und ihr Organ kräftig entwickelt. Candy ist von Anfang an in der gleichen Familie, also dort aufgewachsen.

Obwohl die Nachbarn bereits einen Hund hatten, scheinen sie irgendetwas falsch zu machen. Das Tier bellt...immerzu...egal wann....Schlafenszeit, Mittagszeit....und es ist kein Kläffen sondern ein richtig großes Bellen!

Die Nachbarn lassen das Tier auch gerne einmal alleine in ihrem Garten laufen. Vom Grundstück kommt Candy nicht herunter. Aber ich darf anscheinend nicht mehr auf MEINE TERRASSE! Der Hund flippt völlig aus und hört nicht wieder auf zu bellen. Ich habe mir meine Trillerpfeife geholt. Immerhin haben die Nachbarn das gehört und ihren Hund hineingenommen - wo er wie blöd hinter der Scheibe stand und weiterbellte.

Ich lasse mich nicht gerne auf meiner Terrasse verbellen...und es ist noch nichteinmal Sommer. Ich habe also jedesmal draußen ausgeharrt, bis die Nachbarn ihre Hündin reingenommen haben - und dann gewartet bis sie sich ausgebellt hatte. Erst dann bin ich wieder hineingegangen (und es war schweinekalt).

Können die Nachbarn ihrem Hund überhaupt beibringen, dass er nur sein Grundstück bewachen soll? Und die Nachbarn tolerieren muss? Welche Tipps und Argumente kann ich den Nachbarn mit auf den Weg geben, wenn ich sie demnächst darauf anspreche? Und das muss ich wohl. Verwächst sich das noch mit dem Alter (und damit ist nicht mein Alter gemeint oder MUSS JETZT etwas geschehen?

Problematisch ist außerdem, das zwischen unseren Grundstücken ein, im Sommer rege frequentierter, Kinderspielplatz liegt. Wenn der Hund dann jedesmal bellt, wenn sich Kinder dort aufhalten...krieg ich ne Krise. Wobei ich ja noch gut dran bin. Die meiste Zeit des Jahres bin ich ja in Ungarn und nicht in Deutschland.

Und die Hunde in Ungarn sind ein anderes Thema

Vielleicht hat jemand eine Idee?

Dankesehr, Sabine
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Alt 08.03.2008, 16:29   #2 (permalink)
 
Benutzerbild von luise-ac
 
Registriert seit: 17.04.2007
Beiträge: 1.766
Standard AW: Hundegebell nervt

Hallo Castellane!

Unsere Nachbarn zur Rechten und zur Linken haben beide Hunde. Der Rechte hat einen kleinen Dackel und der Linke hat einen großen, wuschigen ,schwarzen Hund. Mit dem Dackel habe ich schon Freundschaft geschlossen. Wenn ich in den Garten gehe kommt er zu mir an den Zaun und möchte gestreichelt werden. Ich denke, er respektiert uns als Nachbarn. Er bellt nur, wenn fremde Leute an seinem Grundstück vorbeigehen.
Der Hund vom linken Nachbarn bellt ständig wenn wir den Garten betreten, obwohl er uns nicht sehen kann. Ich habe auch schon versucht, ihn mit Leckerlie zu bestechen, aber keine Chance, er bellt und bellt. Aber nur wenn er alleine im Garten ist. Sobald jemand von seiner Familie dazukommt hört er auf zu bellen.

Manchmal nervt er schon ganz schön, aber manchmal registriere ich dieses Gebell überhaupt nicht, je nach Stimmungslage.

Gruß Luise
__________________
Wer den Weg der Wahrheit geht, stolpert nicht.
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Alt 08.03.2008, 17:31   #3 (permalink)
sibujo
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Hundegebell nervt

Hallo Sabine!

Ich kann dir nur erzählen wie es meinem Vater erging, als die Nachbarn einen Hund bekamen.

Der Hund ist ein Berner Sennenhund und kam als Welpe ins Haus. Er hat meinen Vater ständig angebellt wenn er ihn sah. Nach Absprache mit den Nachbarn hat mein Vater jedesmal mit Schwarzwurststückchen auf das Bellen geantwortet. Seither ist Ruhe. Und wenn der Hund am Zaun steht und er nicht gleich kommt, bellt er kurz, Vater gehorcht und bringt die Schwarzwurst, hält nen kurzen Smalltalk und gut ist.

Ich möchte damit sagen, der Hund wusste ja gar nicht wer das da drüben ist. Ist es ein guter oder ein böser, droht Gefahr oder nicht?!

Ich würde mit den Nachbarn reden, sie sollen dich mal mit dem Hund bekannt machen, evtl. mit Leckerlis bestechen und Freundschaft schliessen.
Vielleicht hilfts?

Liebe Grüsse
Simone, die gespannt ist was du machst und wie es ausgeht.............
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Alt 08.03.2008, 17:40   #4 (permalink)
 
Benutzerbild von Castellane
 
Registriert seit: 28.08.2007
Beiträge: 1.295
Standard AW: Hundegebell nervt

Hallo Luise, hallo Simone,

danke für die Anregungen,

wir haben auch einen Hund als direkten Nachbarn...der bellt auch mal ein bisschen - aber eher zur Begrüßung. Da ist dann nach einer Streicheleinheit wieder Ruhe.

Mit dem Dobermann verhält es sich so, dass ich ihn nur in Sichtweite aber nicht in Schwarzwurstwurf- oder Überreichweite hätte. Es ist noch ein Spielplatz dazwischen.
Wir können uns also nur von Ferne sehen. Ich kenne ihn als Hund aber schon, wir sind uns hier vor unserem Haus schon begegnet und haben uns nett gefunden. Er kann das aber wohl nicht so einsortieren.
Meint ihr, dass es hilft, wenn er sich bei uns einmal umschauen darf - die andere Seite kennenlernen?

Ich habe ihm auch schon zugerufen, wen er ´nen Ausraster bekam...also mit Namen gerufen - alles ist gut...aus...na, was man halt so ruft. Funzt net.

Und nochetwas, Simone, ich kenne zwar Schwarzwurzeln, aber Schwarzwurst??? Ist das Blutwurst? Den Begriff höre ich zum ersten Mal.

LG, Sabine
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Alt 08.03.2008, 17:45   #5 (permalink)
 
Benutzerbild von Samashy
 
Registriert seit: 15.05.2007
Ort: Cottbus
Beiträge: 525
Standard AW: Hundegebell nervt

Wir haben selbst einen Hund und bis auf einen, alle angrenzenden Nachbarn auch. Unser Hund ist ein ausgebildeteter Polizeihund... er bellt jeden Fremden an. Nur sein Herrchen und ich dürfen das Grundstück betreten. Sollte es unser Hund mit dem Fremdenanbellen zu bunt treiben, reicht ein kurzes AUS und schon ist Ruhe. Cora, die Hündin von meiner Schwiegerma wohnt neben an. Sie bewacht das Grundstück und bellt nur Fremde an, nie einen Nachbarn. Sie hat sich an alle ringherum gewöhnt.
Zu der Belohnung mit dem Wurststück kann ich nur sagen, dass man es nur geben sollte, wenn der Hund nicht! bellt. Denn dann war er ja brav und darf belohnt werden, jedoch nicht für Gekläffe oder unbegründetes Gebell.
Das war meine persönliche Meinung... vielleicht sieht es mein Schatz ja anders. Ich frage ihn mal zu dem Thema, wenn er heim kommt. Ich bin ja eher Hundelaie.

Lieben Gruß,
Sam
__________________
Samashy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.03.2008, 17:49   #6 (permalink)
sibujo
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Hundegebell nervt

Zitat:
Zitat von Castellane Beitrag anzeigen
Hallo Luise, hallo Simone,

danke für die Anregungen,

wir haben auch einen Hund als direkten Nachbarn...der bellt auch mal ein bisschen - aber eher zur Begrüßung. Da ist dann nach einer Streicheleinheit wieder Ruhe.

Mit dem Dobermann verhält es sich so, dass ich ihn nur in Sichtweite aber nicht in Schwarzwurstwurf- oder Überreichweite hätte. Es ist noch ein Spielplatz dazwischen.
Wir können uns also nur von Ferne sehen. Ich kenne ihn als Hund aber schon, wir sind uns hier vor unserem Haus schon begegnet und haben uns nett gefunden. Er kann das aber wohl nicht so einsortieren.
Meint ihr, dass es hilft, wenn er sich bei uns einmal umschauen darf - die andere Seite kennenlernen?

Ich habe ihm auch schon zugerufen, wen er ´nen Ausraster bekam...also mit Namen gerufen - alles ist gut...aus...na, was man halt so ruft. Funzt net.

Und nochetwas, Simone, ich kenne zwar Schwarzwurzeln, aber Schwarzwurst??? Ist das Blutwurst? Den Begriff höre ich zum ersten Mal.

LG, Sabine

Hi Sabine!

Ja, Schwarzwurst ist Blutwurst mit Fettstückchen, im Ring. Und hart.
Für viele Schwaben ein MUSS im Wurstsalat!

Mich schüttelts seit ich vor vielen Jahren mal beim Hausmetzgen gesehen habe wie genau die gemacht wird.......ich ess keine mehr.

Deine Idee den Hund mal rüber einzuladen finde ich super!

Du musst ja jede Möglichkeit ausprobieren. Und wenn die Nachbarn da mitmachen, kannst du ja gottfroh sein!

Liebe Grüsse
Simone,die dir ganz viel Glück wünscht beim Kaffeekränzchen mit Herrn Dobermann.......
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Alt 08.03.2008, 17:56   #7 (permalink)
 
Benutzerbild von Castellane
 
Registriert seit: 28.08.2007
Beiträge: 1.295
Standard AW: Hundegebell nervt

Zitat:
Zitat von sibujo Beitrag anzeigen
Hi Sabine!

Ja, Schwarzwurst ist Blutwurst mit Fettstückchen, im Ring. Und hart.
Für viele Schwaben ein MUSS im Wurstsalat!

Mich schüttelts seit ich vor vielen Jahren mal beim Hausmetzgen gesehen habe wie genau die gemacht wird.......ich ess keine mehr.

Deine Idee den Hund mal rüber einzuladen finde ich super!

Du musst ja jede Möglichkeit ausprobieren. Und wenn die Nachbarn da mitmachen, kannst du ja gottfroh sein!

Liebe Grüsse
Simone,die dir ganz viel Glück wünscht beim Kaffeekränzchen mit Herrn Dobermann.......
Frau Doberfrau.

Ich mach das und werde berichten. Ich hoffe, dass sich das Frauchen darauf einlässt. Sie hat den Hund immer derartig kurz an der Leine...und ist glaube ich ein wenig ängstlich. Oder soll ich lieber noch warten, bis er nicht mehr ein großes, lautes Spielkalb ist und vielleicht noch ein wenig gelehriger?

LG, Sabine

@Sam,

Dein GG hat bestimmt noch einen guten Tipp für mich. Ich finde es auch richtig, wenn ein Hund "sein" Grundstück bewacht...aber ich bin doch ganz schön weit weg, um ihm oder seinem Frauchen was zu wollen.

LG, Sabine
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Alt 08.03.2008, 17:56   #8 (permalink)
sibujo
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Hundegebell nervt

Zitat:
Zitat von Samashy Beitrag anzeigen
Wir haben selbst einen Hund und bis auf einen, alle angrenzenden Nachbarn auch. Unser Hund ist ein ausgebildeteter Polizeihund... er bellt jeden Fremden an. Nur sein Herrchen und ich dürfen das Grundstück betreten. Sollte es unser Hund mit dem Fremdenanbellen zu bunt treiben, reicht ein kurzes AUS und schon ist Ruhe. Cora, die Hündin von meiner Schwiegerma wohnt neben an. Sie bewacht das Grundstück und bellt nur Fremde an, nie einen Nachbarn. Sie hat sich an alle ringherum gewöhnt.
Zu der Belohnung mit dem Wurststück kann ich nur sagen, dass man es nur geben sollte, wenn der Hund nicht! bellt. Denn dann war er ja brav und darf belohnt werden, jedoch nicht für Gekläffe oder unbegründetes Gebell.
Das war meine persönliche Meinung... vielleicht sieht es mein Schatz ja anders. Ich frage ihn mal zu dem Thema, wenn er heim kommt. Ich bin ja eher Hundelaie.

Lieben Gruß,
Sam

Hallo Sam!

Ja, das stimmt schon, mit Belohnung und so. Man belohnt nur bei richtigmachen.
Die Nachbarn haben ihren Hund auch in der Hundeschule erzogen, also schon mit Hand und Fuss.

Und das Nachbarschaftsverhältnis ist spitze. Die haben einfach zusammen überlegt, wie sie den Hund zur Ruhe bringen können. Vielleicht hat der Hund auch einfach immer nur gebellt "He du Nachbar, komm mal her und gib mir ein Leckerli!" - und mein Vater hat das halt nicht gleich kapiert!
Das Gebelle hat die Besitzer ja auch genervt.

Liebe Grüsse
Simone, die jetzt aber mal kochen geht.............
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Alt 08.03.2008, 18:50   #9 (permalink)
Moderator
 
Benutzerbild von niwashi
 
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Standard AW: Hundegebell nervt

einen Vorteil hat´s ja ... Hunde, die bellen, beißen nicht ...

niwashi, der einen chinesischen Koch einladen würde ...
__________________
Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes. ( Cornelius Gustav Gurlitt 1850-1938 )
niwashi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.03.2008, 18:55   #10 (permalink)
 
Benutzerbild von Castellane
 
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Standard AW: Hundegebell nervt

Zitat:
Zitat von niwashi Beitrag anzeigen
einen Vorteil hat´s ja ... Hunde, die bellen, beißen nicht ...

niwashi, der einen chinesischen Koch einladen würde ...

Das will ich im Falle Dorberfrau auch extrem stark hoffen.

Chinesische Köche kenne ich nicht - Du denkst schon wieder ans Essen, hab ich Recht oder hab ich Recht?

Sabine
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Alt 08.03.2008, 18:59   #11 (permalink)
Moderator
 
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Standard AW: Hundegebell nervt

ich hatte eben Chinesisch gekocht ...

niwashi, der wohl ein Assoziationsproblem hat ...
__________________
Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes. ( Cornelius Gustav Gurlitt 1850-1938 )
niwashi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.03.2008, 19:40   #12 (permalink)
 
Benutzerbild von Samashy
 
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Standard AW: Hundegebell nervt

Hier kommt die Antwort vom meinem Schatz:

Grundsätzlich ist die Rechtslage in den Bundesländern identisch, der Hund kann üblicherweise kurzzeitig bellen, um sein Revier gegenüber Eindringlingen zu verteidigen. Alles weitere ist Ruhestörung und nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz zu ahnden. Des Weiteren kann per Urteil das Bellen des Hunde explizit begrenzt werden ( z.B. 06 - 20 Uhr mit bestimmter Dauer von 30 oder 60 sec am Stück etc. ).
Somit bist du gegenüber deiner Nachbarn auf der absolut rechtlich sauberen Seite, musst das Bellen nicht erdulden.

Nun zum Hund:
1. Seit wann bellt die Hündin auf diese Art?, da es ein aggressives Verbellen sein soll könnte es sich bereits um Revierverteidigung handeln ( stellt sich üblicherweise ab 12 - 14 Monaten ein ).
Es könnte sich aber auch um ein Fordern handeln, d.h. sie hat einen guten Spiel- Beutetrieb und will einfach beschäftigt werden.
Dieses sollte man mit dem Hundehalter herausfinden, er kennt die Stimmlage der Hündin und somit die Bedeutung, sollte ein wenig das Wesen kennen.

Sollte es sich um Revierverteidigung handeln - der Hund bellt nur wenn jemand visuell oder akkustisch in Nähe des Grundstückes wahrzunehmen ist - sollte er positive Erfahrungen mit Euch als Nachbarn machen und Euch somit tolerieren. Hierzu müsste der Halter samt Hund an den Zaun. Der Halter soll dem Hund Sicherheit vermitteln, Ihr kommt derweil zum Hund an den Zaun. Dann kommuniziert Ihr mit dem Hund, Ansprechen mit Namen und gebt Futter durch den Zaun ( macht man eigentlich nicht, ist jedoch hier der beste Weg zum Vertrauen des Hundes ). Achtet natürlich drauf, dass sie Euch nicht beisst.
Die Trillerpfeife macht Euch nur unangenehmer..
Vertrauen, Lob vom Herrchen, wenn sie die Schnapper hält. Das in der ersten Woche täglich im Beisein des Herrchen, dazwischen einfach ruhig auf der Terrasse aufhalten ( nicht das der Hund verknüpft, über das Bellen bekommt man Futter ). Der Hund bekommt nur Futter, wenn er ruhig ist. Bellt sie, muss sie mit einem klaren Aus oder Pfui vom Herrchen bestraft werden. Ich denke mal, dort fehl einfach die Konsequenz.
Probleme sehe ich natürlich im Sommer mit kreischenden Kindern, welche sowohl einen Eindringling, als auch Beute darstellen können. ( Beute ist bei Wolf früher das Reh / der Hase gewesen, halt alles was sich schnell bewegte und rannte - heutzutage ist es beim Hund nicht groß anders und dafür kann man ihn auch nicht bestrafen, er will entweder nur Beuten oder einfach spielen ) Sollte sie bei den Kinden bellen, hilft nur klare Konsequenz seitens des Halters... probiert es erst einmal und dann meldet Euch, wenn es Fort- oder Rückschritte gibt, Ihr vom Halter etwas zur Art des Bellens herausbekommen habt, etc.

Viel Erfolg.

So... hier bin nun ich wieder...

Liebe Grüße,
Sam
__________________
Samashy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.03.2008, 20:04   #13 (permalink)
 
Benutzerbild von Castellane
 
Registriert seit: 28.08.2007
Beiträge: 1.295
Standard AW: Hundegebell nervt

Zitat:
Zitat von Samashy Beitrag anzeigen
Hier kommt die Antwort vom meinem Schatz:

Grundsätzlich ist die Rechtslage in den Bundesländern identisch, der Hund kann üblicherweise kurzzeitig bellen, um sein Revier gegenüber Eindringlingen zu verteidigen. Alles weitere ist Ruhestörung und nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz zu ahnden. Des Weiteren kann per Urteil das Bellen des Hunde explizit begrenzt werden ( z.B. 06 - 20 Uhr mit bestimmter Dauer von 30 oder 60 sec am Stück etc. ).
Somit bist du gegenüber deiner Nachbarn auf der absolut rechtlich sauberen Seite, musst das Bellen nicht erdulden.

Gut zu wissen, aber rechtlich habe ich da nicht vor irgendwie in Aktion zu treten. Denke nur, dass das Bellen nicht sein muss.

Nun zum Hund:
1. Seit wann bellt die Hündin auf diese Art?, da es ein aggressives Verbellen sein soll könnte es sich bereits um Revierverteidigung handeln ( stellt sich üblicherweise ab 12 - 14 Monaten ein ).
Der Hund macht das seit 4 Wochen, sie ist aber erst 8 Monate alt

Es könnte sich aber auch um ein Fordern handeln, d.h. sie hat einen guten Spiel- Beutetrieb und will einfach beschäftigt werden.

Sie steht an der Grundstücksgrenze und bellt mich direkt an - also schaut in meine Richtung

Dieses sollte man mit dem Hundehalter herausfinden, er kennt die Stimmlage der Hündin und somit die Bedeutung, sollte ein wenig das Wesen kennen.

Bislang habe ich überhaupt keinen Kontakt zu den Haltern, außer Grüßen und einmal Hund angucken vor 3 Monaten ungefähr

Sollte es sich um Revierverteidigung handeln - der Hund bellt nur wenn jemand visuell oder akkustisch in Nähe des Grundstückes wahrzunehmen ist - sollte er positive Erfahrungen mit Euch als Nachbarn machen und Euch somit tolerieren. Hierzu müsste der Halter samt Hund an den Zaun. Der Halter soll dem Hund Sicherheit vermitteln, Ihr kommt derweil zum Hund an den Zaun. Dann kommuniziert Ihr mit dem Hund, Ansprechen mit Namen und gebt Futter durch den Zaun ( macht man eigentlich nicht, ist jedoch hier der beste Weg zum Vertrauen des Hundes ).

Herantreten an den Zaun nicht möglich, es liegt ein eingezäunter Schrebergarten und ein Spielplatz dazwischen. Die Terrasse und unsere Terrasse liegen sich erhöht gegenüber, so ca. 50m entfernt (bin ne Frau...)
Achtet natürlich drauf, dass sie Euch nicht beisst.
Die Trillerpfeife macht Euch nur unangenehmer..

OK, lasse ich sein

Vertrauen, Lob vom Herrchen, wenn sie die Schnapper hält. Das in der ersten Woche täglich im Beisein des Herrchen, dazwischen einfach ruhig auf der Terrasse aufhalten ( nicht das der Hund verknüpft, über das Bellen bekommt man Futter ). Der Hund bekommt nur Futter, wenn er ruhig ist. Bellt sie, muss sie mit einem klaren Aus oder Pfui vom Herrchen bestraft werden. Ich denke mal, dort fehl einfach die Konsequenz.

So weit sind wir überhaupt noch nicht...die Nachbarn wissen noch nicht von ihrem Glück, dass ich mich gestört fühle. Leider bin ich auch immer nur eine Woche im Monat daheim (was die Sache bestimmt nicht leichter macht)

Probleme sehe ich natürlich im Sommer mit kreischenden Kindern, welche sowohl einen Eindringling, als auch Beute darstellen können. ( Beute ist bei Wolf früher das Reh / der Hase gewesen, halt alles was sich schnell bewegte und rannte - heutzutage ist es beim Hund nicht groß anders und dafür kann man ihn auch nicht bestrafen, er will entweder nur Beuten oder einfach spielen ) Sollte sie bei den Kinden bellen, hilft nur klare Konsequenz seitens des Halters... probiert es erst einmal und dann meldet Euch, wenn es Fort- oder Rückschritte gibt, Ihr vom Halter etwas zur Art des Bellens herausbekommen habt, etc.

Die Halter gehen mit dem Hund zur Hundeschule, ich befürchte aber ein wenig, dass sie es noch nicht geschafft haben Leader des Rudels zu sein...puuuuuh, ich weiß nicht, ob die Bock haben, dass ich sie damit auch noch nerve.

Viel Erfolg.

So... hier bin nun ich wieder...

Liebe Grüße,
Sam
Ich danke Euch vielmals. Was ist denn von der Idee mit dem Besuch in meinem Garten zu halten, damit sie mich und die Gegebenheiten kennenlernt?
Das wäre sicher sehr einfach zu realisieren.

Andere Nachbarn in der Straße habe ich befragt, ob sie das Phänomen auch beobachten. Die sagen nur, dass das Tier sehr viel bellt. Aber unsere Terrasse ist wohl die einzige, auf die der Hund direkt sehen kann.
Ja, er bellt die Kinder auf dem Spielplatz an hat eine Nachbarin mit Blick auf den Spielplatz beobachtet.

LG, Sabine
Castellane ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.03.2008, 20:10   #14 (permalink)
 
Benutzerbild von schtif
 
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Standard AW: Hundegebell nervt

Zitat:
Zitat von Castellane Beitrag anzeigen
Ich habe ihm auch schon zugerufen, wen er ´nen Ausraster bekam...also mit Namen gerufen - alles ist gut...aus...na, was man halt so ruft. Funzt net.
Ist klar dass dies nicht funktioniert. Damit hast du das Problem sogar vergrößert, da sich der Hund bestätigt fühlte und für sein falsches Handeln sogar gelobt wurde.
Einem Hund auch noch Futter zu geben für etwas was er nicht mache
Zum Thema "Freundschaft schließen". Wenn du dem Hund auch noch Wurststücke für das Bellen gibt, dann wird dein Problem auch nicht geringer werden. Was denkt sich der Hund in Zukunft? Nachbarin draußen -> bellen -> Futter
Jeder normal denkender Hund wird diese 3 Dinge schnell kombinieren (selbst ein Dobermann) . Warum sollte er in Zukunft nicht mehr bellen? Es könnte ja Futter geben.
__________________
- schtif, der immer noch auf der Suche nach einer passenden Signatur ist -
schtif ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.03.2008, 20:36   #15 (permalink)
 
Benutzerbild von Samashy
 
Registriert seit: 15.05.2007
Ort: Cottbus
Beiträge: 525
Standard AW: Hundegebell nervt

Danke schtif für die verständlichere Erläuterung der Fehlverknüpfung Verbellen-Futter.
Aus diesem Grunde nur im Beisein der Halter, wenn der Hund ruhig war-dauerhaft-.
Problematisch kann natürlich die Erwartungshaltung werden, wenn der Hund aus reinem Blödsinn-Langeweile bellt.

Rede doch einfach mal mit den Nachbarn, was sie von dem Verhalten Ihres Hundes halten, was sie bis dato veranstaltet haben.

Die Idee mit dem Besuch bei Dir ist ok, es handelt sich ja nicht um Ihr Revier. Wird vermutlich jedoch nicht so viel helfen, wenn der Hund ausserhalb des Grundstückes dieses Verhalten ( bellen ) nicht zeigt.


Gruß,
Sam's Freund
__________________
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