Hallo ich bin die Silvia
und in den letzten 2 JAhren beobachte ich besorgt die unkontrollierte Ausbreitung der wolligen Napfschildläuse. Sogar unsere Ilexbäume sind übel befallen, weil sie uter einer Kastanie stehen, die sehr krank ist.
Das übersteigt natürlich bei weitem das Thema Hausgarten, aber wie man an unseren Ilexbäumen sieht, kann es durchauspassieren, dass die Napfschildläusen ihren Aktionsradius problemfrei in den Hausgarten ausweiten können...
Besonders betroffen sind aber natürlich die Stadtbäume, die ja ohnehin starken Belastungen ausgesetzt sind und demnach oft eine entsprechend geschwächte Immun haben...
So gut wie keine Linde ist wolllausfrei, Kastanien, Ahorn, Plantanen...eigentlich fast alle. Die LÄuse verursachen kleine Wunden, wo Baumsaft raustropft und da kommt der Rußpilz ins Spiel, der liebt Baumsaft.
Und das Ergebnis könnt Ihr dann auf Euren Autos bewundern: Klebrige, schwarze Ablagerungen.
Das ist sehr ernst zu nehmen, da man in großem Stil halt keine Bekämpfung machen kann, da das angeblich zu kostspielig ist und laut der betreffenden offiziellen Stellen noch keine KOSTENGÜNSTIGEN Gegenmaßnahmen bekannt sind.(die zudem auch noch ungiftig, grundwasserfreundlich und leicht auszubringen sind...)
Bin dabei eine Initiative aufzubauen:
Stadtbaumfreunde.de und möchte mich sehr gern vernetzen mit allen die Interesse haben.
Es soll eine Anlaufstelle werden, die mit den Ämtern und anderen Initiativen auch aus anderen Städten und Ländern zusammenarbeitet.
Ich hab mich schon eingehend informiert. Eine unabhängige Bürgerinitiative gibt es -zumindest in Hamburg- noch nicht. Es gibt zwar den Nabu und zuständige Ämter, trotzdem fehlt ein verbindendes verbindliches Element zwischen allen.
Die einzigen Gegenmaßnahmen, die ich mir vorstellen kann sind einmal:
Florfliege und australischer Marienkäfer, wobei das durch die großen Mengen die erforderlich sind und die Abwanderung, doch schon ein Eingriff in den vorhandenen Bestand der Marienkäfer und Florfliegen ist....und man kann ja auch nicht absehen was dann letztendlich so eine Überzahl dieser Sorten im Ökosystem anrichtet.
Die zweite Variante die mir eingfallen ist, wäre Pflanzen Homöopathie, mit Nosoden. Das wäre vielleicht die Lösung.Da kostenarm, ungiftig und leicht auszubringen. Nur fehlt mir da die Erfahrung.
WER hat Erfahrung mit Pflanzen-Homöopathie sammeln können???
Lieben Dank,
Silvia.
