AW: Kriechendes Fingerkraut Hallo Mitleidende,
ich grabe augenblicklich ein Stück Unland wegen der Wurzeln, Steine und nicht verrottender Plastikreste(!) als Radikalkur ungefähr 30 cm tief mit dem Karst zur Benutzung als Gartenland um und staune nur. Das Zeug hat ja je nach Größe oder Alter, wenn es wirklich repens ist, schwarze, recht dünne, mehr als 30 cm senkrecht nach unten gehende, richtig bösartig keinfreudige Wurzeln. Bleibt mal etwas von den schwarzen Enden liegen oder stecken, dann findet sich nach einigen Tagen, wenn man wieder weiter macht, trotz freiliegender Wurzel(scheinbar tot) garantiert ein Ende (natürlich unten), das sich wieder verankert hat und Wasser ansaugt, und ein Ende (natürlich oben), das, erdbedeckt, recht dicke, kleine weiße Keime, manchmal schon etwas grün zeigt, obschon die Ausläufer und unteren Stiele rot sind. Ich werde das schon hinkriegen mit dem Umpflügen, möchte aber zu gern wissen, ob es sich wirklich um das kriechende Fingerkraut handelt. Ganz nebenbei, die Ausläufer überwinden locker 50 und mehr Zentimeter ohne Boden(auch über Mauern) mit hier und da zwischengeschalteten kleinen Pflänzchen, auch ohne Boden. Muss das so sein bei repens? Ich will ja nur wissen, wer mich da ständig ärgert.
Bernhard Meyer |