Thema: Warum ein Bio-Garten?

  1. #51
    Avatar von Opitzel
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    AW: Warum ein Bio-Garten?
    Moin Moin, Moorschnucke,

    im Rennsteiggarten Oberhof, der Heimstatt von Pflanzen aller Hochgebirge dieser Welt ist, ist das Herbstfest durch.
    Da das Leitthema meines Gartens Alpen- und Voralpenlandschaften sind, kommt für mich jetzt die Zeit des Einkaufs,("Abstauben" sollte man ja nicht sagen)um mit sachkundiger Beratung Gebirgspflanzen für verschiedene Funktionen dauerhaft in meinen Garten zu bringen.
    Viele sind da ja recht heikel und auf die Beratung der Gärtner, die sie in der angeschlossenen Zuchtanlage selbst herangezogen haben, bin ich ganz scharf.
    Es ist nicht ganz einfach, die Toleranzen zum Leitthema einzuhalten und sich nicht zu verzetteln. Übrigens haben mir deine Hinweise mehrfach sehr geholfen dabei.
    Danke!
    LG vom sammelnden und jagenden Opitzel
    Erik

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  2. #52
    Avatar von Murmelchen
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    AW: Warum ein Bio-Garten?
    Musste gerade schmunzeln über Eure Beiträge

    Könnte jetzt soooo weit ausholen und berichten, bin aber nicht Freund der vielen Worte.
    Nur soweit:
    Wir haben 2005 an dem Wettbewerb "Entente Florale - naturnahe Gärten" teilgenommen und gewonnen. Es hat uns total überrascht, da wir die Bilder dafür vor meiner BS-OP eingeschickt hatten und uns um nix mehr gekümmert haben. Die Jury hatte dann einen Termin direkt nach meiner Reha im Garten angekündigt. Der Garten war völlig daneben nach meinen Augen. Ich hätte unserm Garten 'ne glatte 6 gegeben

    Aber die 5-köpfige Jury hat sich alle Details aufgeschrieben. Von den selbst angesetzten Jauchen aus dem Garten, den Verstecken für die Frösche und Kröten. Dann haben wir denen noch einen seltenen Molch gezeigt, der bei uns heimisch geworden ist. Na ja, und die heimischen Sträucher und "Un"kräuter, die wir da stehen lassen für allerlei Schmetterlinge und Co. Das hat überzeugt.

    Also naturnah gärtnern wir zumindest, werden uns auch weiterhin Mühe geben

  3. #53
    Avatar von Opitzel
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    AW: Warum ein Bio-Garten?
    Hallöchen, Moorschnucke,

    ist das denn möglich, dass wir beide, Erika und ich, Anfang Dezember noch Fledermäuse gesehen haben, die ein Nachtquartier aufsuchen wollten?
    Ich dachte, die schlafen schon längst.
    Obwohl:
    Vorige Woche tanzten noch Mücken in unserem Garten!!!
    Der Flugstil war eigentlich eindeutig, und es war schon reichlich dunkel. Und sie waren ungewohnt groß.
    Das offen aufgesetzte Dach unseres Schuppens ist gut erreichbar für Fledermäuse, und unsere beiden Kästen sind eher für kleinere Arten geeignet.
    Was meinst Du?
    LG vom Schmalkalder Opitzel
    Erik

  4. #54

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    AW: Warum ein Bio-Garten?
    In den Wäldern und entlang der Straßen geht doch jetzt wieder das lustige Treiben der Säge- und Häckselkolonnen los. Da kann es doch schon mal passieren, dass die eine oder andere Fledermaus aus ihrem Quartier final vertrieben wird und nun ziellos durch die Gegend irrt, natürlich nicht nur Fledermäuse, sondern auch deren Beutetiere und andere Bewohner von Wald und Hecke.

  5. #55
    Avatar von Donegal
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    AW: Warum ein Bio-Garten?
    Hallo Moorschnucke,

    durch den Thread "Insekten im Fokus" bin ich hier gelandet.

    Ich muss gestehen wir haben einiges an Zierpflanzen im Garten, die als Bienenweide nicht oder nur wenig taugen.

    Im Zusammenhang mit der Hühnerhaltung, die wir seit einigen Wochen betreiben haben mich die beiden Threads zum Nachdenken gebracht welche für die Insekten Vielfalt wertvollen Pflanzen denn gepflanzt werden könnten. Einiges ist schon auf meinem Einkaufszettel gelandet und ich werde immer wieder u. A. dort http://www.die-honigmacher.de/index....72ada57ba01008 nachlesen.

    Danke für Deine hilfreichen Beiträge!

  6. #56
    Avatar von Opitzel
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    AW: Warum ein Bio-Garten?
    Moin Moin, Moorschnucke,

    langsam wird es im Garten lebendig.
    Die Durchreisenden unter den Vögeln haben zwar abgenommen, das Leben normalisiert sich, und jetzt kommt es wieder zu den "Zwiegesprächen" mit den Amseln - ein Kapitel für sich!!
    Dieses Jahr haben wir leider keine brütenden Vögel im Wohnbereich. Die Meisenkoben blieben leer, und auch die Halbhöhlen. Nur ein Amselhähnchen sucht jetzt öfter das vorjährige Nest über unserem Sitzplatz auf - wahrscheinlich ist es ihm im "ehelichen" Nest mittlerweile zu eng.
    Dass die Fledermauskästen noch einsam sind, habe ich vorausgesehen.
    Leben im Garten - dafür steht endlich unser Insektenhotel. Da "brummt es im Karton", und ich muss mich wieder mal mit einem Bestimmungsbuch beschäftigen.
    Dabei kommen meine "neuen" Wildpflanzen noch gar nicht zum Zuge!!
    Wahrscheinlich muss sich so etwas doch auch erst "einbürgern"??

    LG von der arg kahlfrostgeschädigten angeblichen Thüringer Sonnenterasse
    Erik

  7. #57
    Avatar von Highländer
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    AW: Warum ein Bio-Garten?
    Vieleicht sollte man dann auch bedencken das die vielen "schönen" gefüllten Blüten von den Insekten als Futterquelle nicht ereicht werden können.

  8. #58
    Avatar von Opitzel
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    AW: Warum ein Bio-Garten?
    Da hast Du wohl Recht, Gerd.
    Das Leitthema meines Gartens ist eine Voralpenlandschaft mit Latschenkiefern, Rhododendren und möglichst vielen alpinen Pflanzen. Da sind kaum gefüllte Blüten dabei.
    Allerdings gab ich mir als "Insekten-Hotelier" noch mehr Mühe im Interesse meiner Gäste und habe eine Reihe geeigneter Pflanzen in unmittelbarer Nähe des Hotels angeordnet. Darunter Beinwell - bei mir blüht er noch nicht - , Nachtkerzen, verschiedene Disteln, Brennnesseln (musste ich erst ansiedeln!!), Cotoneaster, Borretsch ...
    Grüße vom Rennsteig
    Erik

  9. #59
    Kapha
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    AW: Warum ein Bio-Garten?
    Wer trotzdem gerne Zierpflanzen hat , dem kann ich z.B. Neben Rittersporn und Phlox , die Halskrausedahlie empfehlen .
    Die wird bei mir jedes Jahr in grossen Massen von Bienen besucht .
    Oft sitzen gleich 3 der Brummer auf der Blüte

  10. #60
    Avatar von Highländer
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    AW: Warum ein Bio-Garten?
    Nicht zu vergessen die vielen schönen Arten des Schlafmohns. Da tummeln sich jedes Jahr die Hummeln.

  11. #61
    Kapha
    Gast
    AW: Warum ein Bio-Garten?
    Oder Nacht - und Mondviolen , gewürzfenchel , Apfelminze , Lavendel .....

  12. #62
    Avatar von Opitzel
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    AW: Warum ein Bio-Garten?
    Danke, Kapha und Gerd,

    es hat wieder "klick" gemacht und eine neue Struktur für einen Gartenwinkel "ward geboren".

    Grüße vom Rennsteig
    und Erik

  13. #63
    Avatar von Borstel2
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    AW: Warum ein Bio-Garten?
    hallo zusammen
    ich habe lange überlegt ob ich mich hier beteilige oder nlcht weil meiner meinung
    nach das heutige "BIO" nur geldschneiderei ist.oder seid ihr der meinung bioprodukte die aus china und übersee eingeflogen werden sind-bio-?das was wir als bio bezeichnen und womit einige wenige viel geld verdienen haben unsere urgrosseltern und grosseltern tagtäglich fabriziert.wir betreiben unseren garten auf altherkömmliche weise wie ich es von meinen grosseltern gelernt habe.wir haben zwar keinen bauerngarten,blumen-und gemüsegarten sind durch eine kleine buchsbaumhecke getrennt.der blumengarten ist in verschiedene themenbereiche eingeteilt mit natürlichen wandelgängen.alle blumen und pflanzen die verblüht sind bleiben bis zum frühjahr stehen so wie sie sind,als vogelfutter,ausser natürlich zwiebelblumen und rosen.im sommer werden herruntergefallene äste und zweige aufgeschichtet und im herbst mit laub bedeckt zum überwintern allermöglichen
    lebewesen.gedüngt wird mit der holzasche aus unseren caminen,mit kompost
    aus garten.-und küchenabfällen (ungekochte)und allem anderem was man hechseln kann und gründüngung.
    UND DAS SOLL DANN BIO SEIN?

  14. #64

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    AW: Warum ein Bio-Garten?
    Hallo Borstel,
    ja - auch dein Garten ist BIO oder ÖKO, .... so wie es die Gärten unserer Altvorderen waren.

    Diese Gärten sind - wenn du durch manche Wohnviertel gehst - aber die Ausnahme.

    Selbst in Ziergärten wird alles Mögliche gespritzt .... gegen Insekten, Wildkräuter, Pilze ....., sogar auf Wegen und in Einfahrten, obwohl die Gifte in die Kanalisation gelangen und damit in unsere Bäche und Flüsse.

    All diese -zide gab es früher nicht oder sie waren den Leuten zu teuer.

    Nicht nur die meisten Landwirte, sondern auch viele Privatgärtner sägen den Ast ab, auf dem wir alle sitzen.
    Übrigens werden en France europaweit die meisten Insektizide ... verbraucht.

    Heute Nacht hab ich mal wieder drei Igel gezählt sowie x Weinbergschnecken und sechs kleine Tigerschnegel.

    Bestimmt tobt in eurem Garten ebenfalls das Leben.

    Liebe Grüße
    von
    Moorschnucke

  15. #65
    Avatar von harzfeuer
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    AW: Warum ein Bio-Garten?
    Uih,
    menno immer diese Threads, die ich erst dann entdecke wenn schon so viel geschrieben wurde.

    Ich kann das nicht alles lesen.

    Also,

    ein Garten im Enklang mit der Natur sollte das "Normalum" sein.

    Deshalb jetzt hier die Frage:

    Warum kein Biogarten?

    Das fände ich wesentlich aufschlußreicher!

    Da beißt sich die Katze ganz schnell in den Schwanz!

    Lieben Gruß
    Anett

  16. #66
    Avatar von Katzenfee
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    Lächeln AW: Warum ein Bio-Garten?
    Hallo


    Unser Garten mutiert momentan zur Sumpflandschaft.
    Kein Wunder nach wochenlangem Dauerregen ( mit kurzen Pausen dazwischen)
    Ist das dann auch noch bio ........?

    Hab letztens innerhalb von 5 Min. in unserer Einfahrt 5 Weinis und 21 Bänderschnecken eingesammelt und ins Gebüsch gesetzt.
    Irgendwann muß ich sie doch mal nummerieren, damit ich weiß, wieviele sich da tummeln.



    LG Katzenfee

  17. #67
    Moderatorin Avatar von mutabilis
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    AW: Warum ein Bio-Garten?
    Biogarten ja oder nein?
    Ich kann mich mit dem Wort "Biogarten" einfach nicht anfreunden,
    bin aber trotzdem ein schlimmer Chemiefeind, schleppe auch meine Schnecken lebend in Eimern sonstwohin, vergifte meine Mäuse nicht,
    doch auch im Ginkgo bauen sich die Spatzen ihre Nester.

    "Garten im Einklang mit der Natur" ein kleines Paradies, was man sich so gestalten darf wie man gern möchte,
    ein Garten, in dem sich Menschen, Tiere und nicht nur einheimische Pflanzen wohlfühlen.

    Warum ein Bio-Garten?-raupen-im-garten.jpg

    Ist das ein Biogarten?

    Warum ein Bio-Garten?-raupe-im-garten.jpg

    Wenn nicht, dann will ich keinen.

  18. #68
    Avatar von asta
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    AW: Warum ein Bio-Garten?
    @ Harzfeuer
    mir geht es ähnlich wie dir,habe noch nicht alles gelesen,aber werde es demnächst nachholen.
    Auch ich nenne meinen Garten einen "Naturgarten" und keinen "Biogarten".
    Warum?

    Schon das Wort Bio ist soooo viel strapaziert worden und es wird auch viel Unfug damit getrieben,das ist mir nicht sympathisch.

    Zudem ist der Unterschied zwischen einem Hobby-Bio-Garten und einem gewerblich genutzten Bio-Garten riesig.

    In meinem Garten gibt es keine chem.Spritzmittel-auch kein Kupfer,was bei Bio erlaubt wäre.Schnecken werden eingesammelt und "Schädlinge" teilweise geduldet,oder von Feinden gefressen.Es gibt immer gute Mischkultur und Fruchtfolge.Obst und Gemüse sind meist "alte" widerstandsfähige Sorten.
    Außer in Töpfen nur einheimische Pflanzen.Im Topf darf auch der eine oder andere Exot seine Schönheit entfalten.

    Aber ich möchte für den Privatgebrauch nicht die Auflagen eines Bio-Betriebes erfüllen.
    Nur 2 Beispiele:
    Haustiere(Katzen, Hund,auch Enten und Hühner) dürfen n u r mit Bio-Futter ernährt werden.
    Auch im Haushalt(oder am Gartenhaus) kaum Putzmittel erlaubt....auch kein Fensterputzmittel usw........

    Ich will hier keinen Roman schreiben ,nur kurz erklären,warum ich meinen Garten Naturgarten nenne und nicht Bio-Garten.
    Ich freue mich über jedes Obst,Gemüse wie Beeren von denen ich weiß,dass sie natürlich gedeihen.Bin fast Selbstversorger.
    Mir gefällt Naturgarten auch sehr gut.
    LG

  19. #69

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    AW: Warum ein Bio-Garten?
    Hallo ihr Lieben,
    mein erster Beitrag in diesem Thread war Teil eines Wettbewerbs, den unser Admin Marcel initiiert hatte.

    Es ging im weitesten Sinn um BIO-Garten, also auch biologisch düngen, Insektizide vermeiden ....

    Gerade hab ich gesucht, aber unter "Wettbewerbe und Aktionen" ist er Anfang 2010 nicht mehr zu finden.

    Naturgarten hätte selbstverständlich ebenso gepasst.

    Da ich durch den im 1. Beitrag erwähnten Text der UNI München auf die Auswirkungen gestoßen war, die Parks mit ausschließlich exotischen Gewächsen haben können, habe ich meinen allerersten eigenen Garten mit möglichst vielen heimischen Pflanzen tierfreundlich bestückt.
    Das war mir/ist uns nach wie vor das Wichtigste, denn dadurch verteilen sich die kleinen Fresserchen gleichmäßig und keine Pflanzenart wird ernsthaft geschädigt oder ausgerottet.


    Herzliche Grüße
    von
    Moorschnucke

  20. #70
    Avatar von asta
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    AW: Warum ein Bio-Garten?
    Hallo Moorschnucke,
    meintest du den hier? Biogarten-Aktion - Plauderthread
    LG

  21. #71
    Marsusmar
    Gast
    AW: Warum ein Bio-Garten?
    an MO

    Ich hab auch mal geguckt, marcel hat da was geschrieben, das er die beiträge aufschlüsselt, meiner ist da, aber da muss man ganz zurück 04.2010

    Suse

  22. #72

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    AW: Warum ein Bio-Garten?
    Hallo asta,
    ja, danke schön, diesen thread meinte ich.

    Herzliche Grüße
    von
    Moorschnucke

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