Willkommensgruss

Thema: Windenteppich eindämmen

  1. #1
    Avatar von Ing_Cent
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    325
    Windenteppich eindämmen
    Liebe Biogärtnerfreunde,

    langsam komme ich in Regionen meines Gartens, die mir im Moment ein wenig Sorgen machen. Warum? Dort gedeiht die Zaunwinde üppig und prächtig

    Es sind zwei Bereiche, die ich von der Winde befreien will.

    - ein zukünftiges Staudenbeet. Zurzeit stehen dort ein paar Tulpen und Osterglocken und einige Akelei. Nicht zu vergessen eine wunderschöne Clematis "Nelly Moser"
    Dort werde ich die einzelnen Windepflanzen mit Hilfe von leere Katzenfutterbüchsen eindämmen. Einfach jede Pflanze (möglichst mit laaangem Trieb und vielen aktiven Blättern) in die Büchse stecken und in die Erde einlassen. Die Pflanze wächst sich dann tot. Ist etwas mühseelig aber noch hab ich Zeit dafür. Es ist das Beet vor den zukünftigen Sitzplatz und der ist für die nächste Saison geplant.

    - schlimmer ist der Bereich daneben. Das ist eine "Neben/Randfläche", teilweise mit irgendwelchen Nichterde-Bestandteilen wie Bauschutt und ähnlichem durchmischt .
    Ich würde gern die Fläche mit Wellpappe auslegen, um die Winde zu ersticken. Davon hab ich genug.

    Hat jemand Erfahrung damit?

    Variante 1 hab ich selbst schon erfolgreich praktiziert. Die Idee mit der Pappe kam mir eben spontan.

    LG
    Ingrid
    die jetzt ihren ersten Urlaubstag mit "Windeverstecken" im Garten genießen wird

    •   Alt 

       

  2. #2
    Avatar von Mutts
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    AW: Windenteppich eindämmen
    Zaunwinde "loswerden" ... nie und niemals ...

    Um erfolgreich durch Abdeckung des Beetes zu sein, muß man die absolut lichtdichte Abdeckung mindestens 1-2 Jahre liegen lassen ....

    Ausharken? Aus jedem noch so kleinen Wurzelstückchen kommt sie neu.

    Ich mache es seit 3 Jahren so:

    Zuerst habe ich die (noch ziemlich leeren) Beete möglichst gründlich von Zaunwinde befreit (soviel Wurzeln mitgenommen wie möglich). Dann immer und immer wieder neue Zaunwinden entfernt (samt Wurzeln). Nach 3 Jahren nun habe ich meine äußerst bodenabdeckenden Stauden so dicht, daß die Winde nur noch zart durchkommt - aus Lichtmangel. Und da bin ich immer noch hinterher wie der Teufel hinter der armen Seele - alles, was ich entdecke wird gnadenlos gerupft - mittlerweile ohne Wurzeln, da die Pflanzen langsam aber sicher aushungern und geschwächt werden.

    Und sehr wichtig: Nicht blühen lassen! Einmal Samen produziert, bleiben diese Jahrzehnte lang keimfähig!

    Viel Erfolg!

    Mutts ... auch windengeplagt

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