Thema: Hitzige Dünger

  1. #1
    Hitzige Dünger
    Ich bearbeite meinen Garten seit 26 Jahren biologisch. Diesen Winter muß ich einen Garten-Grundkurs geben, u. beim Wälzen meiner Bücher bin ich auf die Frage gestoßen: "was ist ein hitziger Dünger"? Es wird in keinem Gartenbuch erklärt. Hat es zu tun, dass die (tierischen) Dünger Wärme in den Boden/ in die Pflanzen abgeben, oder nur, dass er besonders viele Nährstoffe enthält? Danke für Eure Überlegungen! Eisenkraut

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  2. #2

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    AW: Hitzige Dünger
    Google hilft....

  3. #3
    Hobbiegärtner
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    AW: Hitzige Dünger
    Hallo Eisenkraut,
    Hitziger Dünger bedeutet zu viel,zu frisch ,zu scharf .Gerade bei frischem Pferde-Hühner und Kuhmist kann es vorkommen das zu viel davon eingearbeitet wird und bei der Reifung zu viel Stickstoff ... frei wird was gleich kommt wie Amoniak. Alles verbrennt gerade die feinen Wurzeln und die Pflanzen verfaulen .
    Ich arbeite frischen Mist nur im Herbst also übern Winter ein da sich der Boden bis zum Frühjahr wieder ausgleicht durch die hohe Feuchtigkeit .
    Gruß
    Klaus

  4. #4

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    AW: Hitzige Dünger
    Hab gerade in einer Gartensendung was dazu erfahren und fass es mal kurz hier zusammen, passt hier rein.

    Pferdedünger(besonders gut für Erdbeeren und Knoblauch) ist warmer Dünger heißt kann für Frühbeete genutzt werden da er Wärme erzeugt und auch nicht so eine lange Verrottungszeit hat, im Herbst in die Gemüsebeete einbringen.

    Rinderdung brauch mindestens 1 Jahr um vernünftig zu verrotten bevor er als Dünger im Garten verwendet werden kann, sonst zu scharf kann die Pflanzen verbrennen.

    Schwein (besonders gut für Lauch und Himbeeren)und Schafdung sind kalte Dünger ,erzeugen keine Wärme und sollten auch erst über einen Kompost verrotten bevor sie ins Beet kommen.

    Hühnermist ist sehr scharf sollte nicht ohne komplette Verrottung und Verdünnung verwendet werden.

    Kaninchen und Meerschweinmist kann direkt ins Beet im Frühjahr oder Herbst gebracht werden.

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