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11.05.2008, 12:48
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#46 (permalink)
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Registriert seit: 25.04.2008
Beiträge: 2
| AW: Brunnen selbst bohren
Hallo, an alle
wollt keinen neuen Fred aufmachen, deshalb platze ich mal hier so rein. Ich wollte nicht unbedingt einen Brunnen bauen (is mir n bissel zu aufwendig, und ausserdem weiß ich nicht wirklich wie es mit Genehmigung und so steht), habe aber bei meiner Oma mal eine Pumpe gesehen, so mit Handkraft  Könnte ich sowas nicht auch in meinem Garten bauen? Die Wasserversorgung würde sich nur ja nur auf die Zeit beziehen, wenn in dem Tümpel hinter dem Garten mal wieder kein Wasser steht. Achja, ich glaube der Grundwasserspiegel ist nicht soo niedrig, der Verpächter sagte gestern was davon, das sich der Tümpel über GW Versorgt. Oder bin ich da auf nem falschen Dampfer?
UnKnown, wie immer keinen blassen Schimmer |
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11.05.2008, 14:07
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#47 (permalink)
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Registriert seit: 05.07.2006 Ort: 40229 Düsseldorf
Beiträge: 626
| AW: Brunnen selbst bohren hallo matze
hast du schon wasser und welchen durchmesser benutzt du an rohr ?
das die rohre etwas verlaufen ist zwar ärgerlich , läßt sich aber nicht verhindern .
mfg dieter
__________________ aufgrund der vielen privaten nachrichten :
ja ich bohre brunnen ,
aber nur bis zu einer begrenzten tiefe /
da ich von hand arbeite ,
ohne maschinellen einsatz .
mfg dieter |
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11.05.2008, 14:09
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#48 (permalink)
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Registriert seit: 05.07.2006 Ort: 40229 Düsseldorf
Beiträge: 626
| AW: Brunnen selbst bohren hallo UnKnown
muß kein grundwasser sein , könnte auch schichtenwasser auf einer lehm- oder tonschicht sein .
frag doch mal in der nachbarschaft oder bei der stadt nach , wegen der grundwassertiefe .
mfg dieter
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mfg dieter |
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14.05.2008, 15:22
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#49 (permalink)
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Registriert seit: 14.05.2008
Beiträge: 2
| AW: Brunnen selbst bohren Sorry,
das Ich so reinplatz aber habe auch eine kleine Frage:
habe am Wochenende auch einen Brunnen gebaut.
Er ist vom Keller aus gebohrt (4m) bis auf 6m unterNull-Null
Daraufhin 150mm BlaueBrunnenrohre rein.Die ersten 2m natürlich
die geschlitzten 0,5mmFilterrohre rein. Und losgeplunscht.So
der Wasserstand beginnt nun bei 7,4m und endet bei 9,2m. Also 1,8m
Wassersäule. Wollte eine Tiefbrunnenpumpe einbauen und mein Brunnen-
bauexperte vom Fachbetrieb sagte ich müsse mindestens 4m Wassersäule haben.
Jetzt frage Ich mich ob Ich dann nicht zu Tief komme.Noch mal 2m runter dann
liegen die Filterrohre vielleicht nicht mehr in der Wasserführenden Schicht?
Kann das sein |
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14.05.2008, 17:10
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#50 (permalink)
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Registriert seit: 05.07.2006 Ort: 40229 Düsseldorf
Beiträge: 626
| AW: Brunnen selbst bohren hallo Gbaer
dein experte hat absolut recht ,
eine tauchpumpe braucht eine große wassersäule .
zumal die tauchpumpe nicht im filterbereich hängen darf ,
hinzu kommen evt. schwankungen im wasserniveau .
würde eher zu 5 meter wassersäule raten , die pumpe dann über dem filterrohr hängen .
aus dem grundwasser rausgekommen bin ich noch nie .
mfg dieter
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mfg dieter |
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24.06.2008, 09:37
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#52 (permalink)
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Registriert seit: 24.06.2008
Beiträge: 3
| AW: Brunnen selbst bohren Hallo,
ich habe diesen Treat mit Interesse gelesen und habe nun selbst ein paar Fragen zum Thema Brunnenbau.
Ich beabsichtige in Kürze einen Rammbrunnen zu errichten. Er soll ca. 9m tief werden. Nachbarn im Wohngebiet haben Brunnen mit 6-7 Metern Tiefe, jedoch mit sehr eisenhaltigen Wasser, so dass Steine im Garten auch rostig werden. Mit der größeren Tiefe beabsichtige ich dieses Problem etwas einzudämmen (andere Wasserschicht).
Doch bekomme ich mit einer handelsüblichen Saugpumpe (Kreiselpumpe) überhaupt Wasser nach oben, da deren Saughöhe bei ca. 8m liegt?
Da andere Brunnen in der Nähe mit 6-7 Metern Tiefe ausreichend Wasser fördern, haben diese wohl schon eine Grundwasserüberdeckung von einigen Metern. Bei 9m Tiefe wären es dann 2-3 Meter mehr, so dass ich hier schon eine hohe Wassersäule hätte.
Wenn ich die Pumpe anschalte, fördert sie natürlich die Wassersäule im Brunnenrohr. Doch schafft sie auch den Nachschub aus 9m Tiefe?
Ausserdem: Wo bringe ich eine Rückschlagventil an. Direkt über dem Filter oder an der Oberfläche?
Vielleicht hat jemand ein paar Ideen zu meinen Fragen.
Gruß, Frank |
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24.06.2008, 11:44
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#53 (permalink)
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Registriert seit: 19.02.2008 Ort: Prignitz
Beiträge: 8
| AW: Brunnen selbst bohren Hallo Frank,
mit einer größeren Tiefe kannst Du aber auch genau das Gegenteil bewirken. In unserer Gegend sind die Brunnen alle bei ca. 11 m. Tiefer würde das Wasser immer schlechter werden, so sagte mir ein professioneller Brunnenbauer. In tieferen Schichten ist bei uns auch das Problem Rost verstärkt vorhanden. Erkundige Dich vorher genau!
Das Rückschlagventil wird über der Oberfläche montiert, kurz vor der Pumpe.
LG
Kathrin |
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24.06.2008, 17:32
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#54 (permalink)
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Registriert seit: 05.07.2006 Ort: 40229 Düsseldorf
Beiträge: 626
| AW: Brunnen selbst bohren hallo Frank
bei einem schlag- rammbrunnen wird das rückschlagventil wie schon beschrieben ,
oben auf das rohr geschraubt .
normal sollte eine gute pumpe es schaffen die 9 meter anzuzapfen ,
tiefer geht es nicht mehr /
da bei 9 meter die physikalische grenze ist .
alternativ eine grube ausheben und dort die pumpe positionieren ,
dadurch kommst du wieder näher an das wasser ran .
letzte woch hatte ich 2 kunden , denen hat ein professioneller brunnenbauer einen brunnen geschlagen bis zu einer tiefe von 15 metern  ,
als irgendwann kein wasser mehr kam wurde mit säure gespült und all so zeug .
dafür hatten die leute dann richtig geld gelassen und immer noch kein wasser .
mfg dieter
__________________ aufgrund der vielen privaten nachrichten :
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da ich von hand arbeite ,
ohne maschinellen einsatz .
mfg dieter |
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24.06.2008, 22:08
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#55 (permalink)
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Registriert seit: 24.06.2008
Beiträge: 3
| AW: Brunnen selbst bohren Danke Katrin, danke Dieter
für die schnellen Antworten.
Bin dadurch ein bisschen schlauer geworden., aber noch immer wissenshungrig.
Ich habe gelesen, dass die reale Saughöhe die Strecke zwischen Pumpe und anstehender Wassersäule im Brunnenrohr ist. Kann man ja mit ner Schraube am Band nachmessen.
Wenn dem so ist und diese Behauptung stimmt, dürfte der 9m-Brunnen wohl kein Problem sein, wenn zum Beispiel der Wasserstand in 5m Tiefe liegt. Dann wäre die Saughöhe 5m und liegt 3m über dem Filter.
Doch welche Fördermenge darf dann eine Pumpe haben? Immerhin muss ja mindestens soviel Wasser nachfließen können wie entnommen wird. Sonst besteht ja die Gefahr, dass über den Filter Luft angesaugt wird und die Wasserförderung kommt zum Erliegen , oder?
Reicht hier eine einfache Baumarktpumpe mit 3000 l/Std oder sollte man höherpreisige Geräte nehmen, die aber auch mehr Volumen fördern können. Welche Pumpe kann man mir empfehlen?
Gruß, Frank |
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25.06.2008, 02:34
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#56 (permalink)
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Registriert seit: 07.12.2006
Beiträge: 4
| AW: Brunnen selbst bohren Moin Moin ..
mein Brunnen war 13meter tief und dann 5m bis zur Pumpe (Hauswasserwerk füt 80€) und alles lief super .. lass dir da mal keine angst machen ... meine neuer (im neuem jarten) is nur 2meter und offen .. das geht auch  .... |
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25.06.2008, 11:21
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#57 (permalink)
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Registriert seit: 19.02.2008 Ort: Prignitz
Beiträge: 8
| AW: Brunnen selbst bohren Hallo Frank,
ich denke, daß Du ganz getrost einen Pumpe aus dem Baumarkt nehmen kannst, es sei denn, das Grundwasser ist bei Dir sehr tief.
Mal sehen, ob es eine Erklärung zur Förderhöhe hinbekomme:
Förderhöhe bedeutet, daß in dieser Höhe spätestens Wasser sein muß, damit die Pumpe es noch fördern kann. Ist das Grundwasser schon bei 3 m und Du willst z.B auf 9 m bohren, dann hast Du das Rohr 6 m "im Wasser" stehen.
LG
Kathrin |
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26.06.2008, 00:17
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#58 (permalink)
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Registriert seit: 24.06.2008
Beiträge: 3
| AW: Brunnen selbst bohren Vielen Dank ersteinmal für die schnellenTipps.
Mal schauen, was in den nächsten Wochen passiert (werde berichten).
Ansonsten viele Grüße an alle, die mitgelesen haben!
Und wer kann, ab auf die Kieler Woche, ist ein Muss für jeden aus der Region.
Heute war´s mal wieder genial (ging die Post ab: Deu-Türk: 3:2)
Gruß, Frank! |
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