-
Beitrag von Rosabelverde vom 24.10.2012 20:10 #1Kettensäge-Anfänger
Hi Leuts, ich will keine kaufen, sondern ausleihen, um ein paar kleine/mittlere Bäume abzuräumen, die sich hier breit gemacht haben und mehr als 10 Jahre ungehindert zwischen Forsythien und Flieder und Weigelien gewachsen sind.
Mein "schlimmstes" Gerät war bisher die elektrische Heckenschere, aber mit Kettensäge hab ich noch nie gearbeitet und wüsste gern, was ich besonders beachten muss. Gibt es typische Anfängerfehler? Ich würd auch gern alle Finger behalten
.
P.S. Ach so ja, ist eine elektrische.
-
- Hausgarten.net
-
24.10.2012 21:20 #2
- Registriert seit
- 21.04.2007
- Ort
- zwischen Bodensee + Schwarzwald
- Beiträge
- 1.611
AW: Kettensäge-AnfängerHallo Rosabelverde,
für Kettensäge zum Bäumchen fällen brauchst Du- soweit ich weiß, zumindest in BW - einen Kettensägenführerschein!
(deutsche Bürokratie halt)
Aber mal ehrlich: willst Du das wirklich gleich selber und alleine machen???
Ich würde mir jemanden vor Ort suchen, der Erfahrung hat und Dir mit Gerät UND Wissen zur Seite steht! Kettensäge ist nicht so ohne!
Ich habe mal jemanden ins Krankenhaus gefahren, der sich mit einer elektrischen Kettensäge in den Fuß geschnitten hat! Das war nicht schön
Abgerutscht und....
Am Ende war es nicht wirklich schlimm, aber der Schreck war groß und der Respekt vor diesem Teil ist immer noch gewaltig!
Nachdenkliche Grüße
Elkevogel
-
24.10.2012 22:32 #3
- Registriert seit
- 14.09.2012
- Ort
- Kreis Paderborn/NRW
- Beiträge
- 912
AW: Kettensäge-AnfängerHab mir sagen lassen, dass das nur für Profis gilt, die auch im Wald Bäume fällen, und sowas Großes hab ich nicht vor.
Hm (Stirnkratz). Ja, denke schon. Doch. Ja ich will!Aber mal ehrlich: willst Du das wirklich gleich selber und alleine machen???
Why not? Die Bäumchen sind nicht soooo groß bzw. dick. Hauptsächlich Holunder (zwei von etwa 12 sollen stehen bleiben, einen Holunder braucht jedes Haus, zwei sind mir auch recht, aber dass vor lauter Holunder nix anderes mehr ans Licht kommt, freut mich nicht.) In den Forsythien stecken die Kornelkirschen und überwuchern die Büsche, also es sieht einfach zu dschungelmäßig aus, da muss was geschehen. Sind auch ein paar größere unliebsame Sachen hier, wilde Buchen, Ahorne, eine Fichte, das schlimmste ist eine Pappel, an die wage ich mich nicht und dafür soll im Frühjahr tatsächlich ein Fachmann kommen. Die sind alle viel zu hoch für mich, denn mit Kettensäge auf einer Leiter seh ich mich nicht unbedingt.
Oooch, du machst mir vielleicht Mut!Ich habe mal jemanden ins Krankenhaus gefahren, der sich mit einer elektrischen Kettensäge in den Fuß geschnitten hat! Das war nicht schön
Abgerutscht und....
Aber hast ja Recht, für Erfahrungen bin ich dankbar und deshalb hab ich den Thread ja gestartet. Also dünne Schühchen sollte man wohl nicht tragen, hab schon vernommen, dass man sich eher in Füße & Beine sägt als sonstwohin.
Aber weißt du was, Elkevogel? Danke für deine Besorgnis. Melde mich morgen abend wieder, wenn's gutgegangen ist!
-
25.10.2012 07:32 #4
- Registriert seit
- 19.10.2006
- Ort
- Iserlohn
- Beiträge
- 7.819
AW: Kettensäge-AnfängerIn NRW gibt es für Privatleute keine Pflicht, einen Kettensägenschein zu machen, so lange sie in ihrem eigenen Garten rumwerkeln.
Erst wenn man im Forst Holz für den Eigenverbrauch sägen will und eine entsprechende Genehmigung beantragt, muss man diesen Schein haben. Das gilt dann nicht nur für Profis!
Nichtsdestotrotz kann nur jedem dieser Schein empfohlen werden, wie auch die entsprechende Schutzbekleidung.
-
25.10.2012 08:18 #5
- Registriert seit
- 24.12.2011
- Ort
- Wilsdruff
- Beiträge
- 695
AW: Kettensäge-Anfänger
Hallo Rosabelverde!
Vorrausgesetzt, dass Du über Schutzausrüstung verfügst (evtl.Ausleihen?) kann ich Dir aus meiner Erfahrung folgende Tipps geben...
-vorher unbedingt was leckeres essen hi,hi
-beim Sägen nicht durch andere Personen ablenken lassen
-vorher genau überlegen wo, und vorallem wie Du sägen möchtest
-ruhig mehrmals das Ausschalten üben, schauen wo die Schalter sind
-bei Bedarf bei ausgeschalteter Säge deren Haltung am Baum/Ast vorher kurz üben
-nicht in Fallrichtung ansetzen, da sonst das Schwert eingeklemmt wird
-die Säge nicht übermäßig "drücken", sie muß sich allein in das Schnittgut einarbeiten
-nicht mit dem vorderen Bereich des Schwertes, also der Umlaufrolle, arbeiten
-bei einem vollbrachten Schnitt stets die Kette sperren oder die Säge ganz aus machen
-zwischendurch was labendes Trinken und dabei auf die bereits gesägten Stämme gucken
-dann natürlich die Hinweise in der Bedinungsanleitung genau studieren, so erfährst Du auch tech.Hinweise (Kettenschmierung,...)
Oranges Grüßle!
-
25.10.2012 15:30 #6
- Registriert seit
- 01.03.2009
- Ort
- Rommerskirchen
- Beiträge
- 549
AW: Kettensäge-AnfängerLes Dir das mal durch: http://static.stihl.com/security_dat...ge_deutsch.pdf
Wenn noch Fragen sind, nur zu. Ansonsten weiß ich nicht wo ich anfangen soll. Es gibt einiges zu beachten.
-
25.10.2012 17:56 #7
- Registriert seit
- 03.09.2008
- Beiträge
- 155
AW: Kettensäge-AnfängerGerade dünnastige Sträucher/Heckengehölz sind die gefährlichsten Teile für eine Kettensäge (auch und gerade Elektro-Kettensägen).
Sägt man ins volle Holz ist die Gefahr eines Rückschlages lang nicht so gross wie bei Sträuchern.
Würde unbedingt als Laie die Finger davon lassen, erstens ohne Schutzkleidung geht garnichts, bei "Ungehorsam" gleich mal die Klinik vorsorglich unterrichten!
Wie bereits schon angesprochen, der Motorsägen-Führerschein wird nur bei Holzmachen im Wald über das Forstamt verlangt. 1 Tageskurs bei liegendem Holz, 2 Tageskurs bei Fällungen, mittlerweile Pflicht in allen Bundesländern!
Gruss Bifreak
-
25.10.2012 18:22 #8
- Registriert seit
- 18.01.2011
- Ort
- In der Nähe von Celle
- Beiträge
- 1.436
AW: Kettensäge-AnfängerRosa,
leih Dir doch erst einmal einen elektrischen Fuchsschwanz , damit kannst Du grade bei dünneren Ästen leichter arbeiten, und wenn Du damit gut klar kommst, kannst Du Dich
auch an eine Kettensäge wagen .
-
25.10.2012 18:36 #9Moderator
- Registriert seit
- 28.04.2007
- Ort
- Franken - Bayerische Besatzungszone
- Beiträge
- 14.284
-
25.10.2012 19:26 #10
- Registriert seit
- 01.03.2009
- Ort
- Rommerskirchen
- Beiträge
- 549
AW: Kettensäge-AnfängerSteht ja auch kleine Bäume im ersten Beitrag und damit fängt man meistens an.
Ich hab zumindest auch nicht direkt das Schwert komplett im Baum versenkt damit es keinen Kickback gibt.
Wenn man sich mit Respekt vor der Maschine rantastet, ist das zu vertreten finde ich.
Es gibt Sachen die sollte man unterlassen (hierzu mein LINK weiter oben) und eine Schnittschutzhose sowie ein Gehör und Gesichtsschutz sind Pflicht.
-
25.10.2012 23:29 #11
- Registriert seit
- 14.09.2012
- Ort
- Kreis Paderborn/NRW
- Beiträge
- 912
AW: Kettensäge-AnfängerHallo Okolyt, Baumarktjunge, OlliLisa, biofreak, jolantha & Stefan, und natürlich auch Elkevogel!, danke euch sehr für eure Einlassungen, Tipps und Kommentare.
Vor allem den Link muss ich mir noch durchlesen, hab die pdf runtergeladen. Thema Schutzkleidung ist mir noch nicht geläufig und ich habe, ehrlich gesagt, wenig dran gedacht. Dass man sich im Fall des Unfalls eher in Fuß-/Beingegenden verletzt, wusste ich vom Hörensagen und hab deshalb mal auf meine üblichen weichen Lederschuhe verzichtet, aber die Gummistiefel hätten vermutlich nicht allzu viel abgehalten, wäre ich bei meinem heutigen Erstversuch in eine dumme Lage gekommen. Auch ist mir sehr bald aufgefallen, dass eine Brille von Vorteil wäre, hatte nur keine und werd mir auf jeden Fall eine besorgen müssen.
Ja, also mit der Black & Decker ist eigentlich alles ganz gut gegangen. Hatte alle Sachen, die ich niedermachen wollte, zuvor schon mit der Astschere einigermaßen kahlgeschoren und wusste deshalb recht genau, wo die Säge heute hin sollte. Auf dem Rasen liegt nun ein Haufen Geäst - nein, genauer drei Haufen, was aber nicht heißt, dass ich fertig geworden wäre. Das Problem, das auftrat, war eines, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte: die Säge ist für Männerpranken gemacht. Das Gewicht war okay (wenn ich nun auch Muskelkater in den Armen und Schultern habe, aber das gehört dazu und gefällt mir sogar!, zu spüren, dass man was getan hat
), aber man muss oben mit dem Daumen einen Schiebeknopf (heißt das so?) bis zum Anschlag zurückschieben, ehe man mit dem unteren (wie bei einer Pistole) Drücker die Kette ans Laufen kriegt. Dieser obere Knopf verlangt mehr Kraft, als mein Daumen auf Dauer von sich zu geben willens war. Effekt: ich musste relativ bald Pausen einlegen, und nun, Stunden nach getaner Tat, ist mein Daumen noch immer taub. Ob ich morgen weiter machen kann, fragt sich daher 
@ Baumarktjunge: deine Tipps (danke dafür) lassen die Erfahrung dahinter erkennen!
, einiges kann ich aus meiner heutigen Erfahrung nämlich schon gleich bestätigen. Und das mit dem "was Labendes trinken und auf die bereits gesägten Stämme gucken" kam zufällig sogar auch zustande: ich hab grad einen Holunder niedergemacht, kommt meine Schwester raus und reicht mir ein Glas heißen Holundersaft, den Baum hatten wir natürlich vorher abgeerntet, und beim Trinken schau ich mir schmerzenden Daumens zufrieden die Katastrophenhaufen auf dem Rasen an ... 
Die Aktion war etwas ermüdender als erwartet, daher musste ich früher Schluss machen. Dachte mir, bei Ermüdung passieren die meisten Unfälle, und brachte die Säge lieber in Sicherheit.
-
26.10.2012 08:27 #12
- Registriert seit
- 24.12.2011
- Ort
- Wilsdruff
- Beiträge
- 695
AW: Kettensäge-Anfänger
Hallo Rosabelverde!
Schön, dass Du alles beherzigt hast. Gerade ein labender Umtrunk wird oft unterschätzt.
mmmh, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Jungs von Black&Decker so einen frechen Knopf einbauen. Denn theoretisch (Schwingschleifer, Stichsäge,...) sollte der Knopf eigentlich von allein unten bleiben, sobald der Pistolengriff gedrückt ist.
Zur Not nimmst Du halt den anderen Daumen zum wechseln des Fernsehprogrammes. Bei aller Freude über Deine vollbrachte Arbeit solltest Du beim Fernsehgenuß nicht eingeschränkt sein hi,hi.
Hoffendes Grüßle!
-
26.10.2012 23:47 #13
- Registriert seit
- 14.09.2012
- Ort
- Kreis Paderborn/NRW
- Beiträge
- 912
AW: Kettensäge-AnfängerSieh dir das Gerät mal an, Baumarktjunge, hab ein Bild gefunden:
http://bild6.qimage.de/black-decker-...d-64246536.jpg
Der Übelknopf ist dieser rote Schieber oben drauf, der rastet nicht ein, den muss man leider immer bis zum Anschlag schieben und so halten, ist ja vielleicht wirklich eine blöde Konstruktion. (Oder sollte das Teil kaputt sein?)
Konnte nämlich tatsächlich heute nicht weiter sägen, erst seit heute abend geht's dem Daumen etwas besser. Hab offenbar zu wenig Power in den Fingern. Wenn das so bleibt, hab ich die Äste und Stämme noch bis nächstes Jahr auf dem Rasen ...
-
01.11.2012 17:38 #14
- Registriert seit
- 11.01.2012
- Ort
- Datteln
- Beiträge
- 4.411
AW: Kettensäge-AnfängerNormal sollte der Schalter leicht nach oben zu schieben sein. Wenn du dann den Gasknopf drückst brauchst du den dann nicht weiter festhalten. Würde ja deinen Griff beeinträchtigen. Ist nur nen Schutzschalter gegen unbeabsichtiges starten der Säge. Eindeutig Defekt.
-
01.11.2012 19:27 #15
- Registriert seit
- 14.09.2012
- Ort
- Kreis Paderborn/NRW
- Beiträge
- 912
AW: Kettensäge-AnfängerHi Gerd, danke dir sehr für die Info, das war für mich jetzt wirklich wichtig zu wissen!
Also ist Hoffnung, dass ich nach Reparatur endlich weiter machen kann, die Rasenflächen liegen hier noch immer voll mit meinem Gestrüpp und ich war schon ganz ratlos.
-
01.11.2012 20:02 #16
- Registriert seit
- 11.01.2012
- Ort
- Datteln
- Beiträge
- 4.411
AW: Kettensäge-AnfängerSetz den Schalter aber nicht außer Funktion. Der hat schon seine Richtigkeit.
-
01.11.2012 20:43 #17
- Registriert seit
- 14.09.2012
- Ort
- Kreis Paderborn/NRW
- Beiträge
- 912
-
10.01.2013 01:32 #18
- Registriert seit
- 14.09.2012
- Ort
- Kreis Paderborn/NRW
- Beiträge
- 912
AW: Kettensäge-AnfängerDas hatte ich schon längst nachtragen wollen: die Kettensäge ist mitnichten defekt, wie mir nach dem Lesen der Betriebsanleitung klar war (hatte es vorher schon geahnt/befürchtet). Dieser obere Knopf/Schalter oder wie das Ding heißt (siehe meinen Fotolink in Post 13) rastet nicht ein und darf auch gar nicht einrasten.
Fazit: Das Black & Decker-Gerät erfordert größere & kräftigere Pratzen als meine. Nun hab ich mit Handschuhgröße 7½ nicht grad Feenpfötchen, doch mit der Power auf die Dauer hapert es etwas.
Und die Arbeit im Garten ist mitnichten vollendet!
Also brauch ich eine neue/andere Kettensäge.
- Es soll kein Akku-Gerät sein. Die schlaffen mir zu schnell ab.
- Benzinmotor ist gleichfalls unerwünscht. Das ist nur zusätzliches Gewicht, das ich nicht auch noch mitschleppen muss. (Vom Gestank mal abgesehen.)
- Bleibt Elektro. Kein Problem, Kabelrollen hab ich genug, hab noch nie Kabel durchgesägt und verwirre mich nicht in Gebüschen damit.
Jetzt müsste es also einfach eine Kettensäge geben, die elektrisch betrieben wird und nur ein wenig kleiner zu sein braucht als die bisherige Black & Decker, aber bei gleicher Leistung und Schwertlänge. In den nächstgelegenen 3 Baumärkten hab ich sowas nicht gefunden. Hat jemand einen Vorschlag, welche in Frage käme, oder eine Idee, wo ich danach suchen könnte?
-
10.01.2013 07:43 #19
- Registriert seit
- 19.10.2006
- Ort
- Iserlohn
- Beiträge
- 7.819
AW: Kettensäge-AnfängerDann lese ich hier doch mal fleißig mit, denn ich stehe vor der ziemlich gleichen Kaufentscheidung wie du!

Ich liebäugel aber mit einem Gerät von Dolmar.
-
10.01.2013 22:44 #20
- Registriert seit
- 14.09.2012
- Ort
- Kreis Paderborn/NRW
- Beiträge
- 912
AW: Kettensäge-AnfängerMit welchem? Hast du ein Foto? Und warum Dolmar? Ich kenne mich mit den Qualitäten der unterschiedlichen Marken nicht aus.
(Und wenn die Vorschläge hier weiter so 'prasseln' wie heute, Okolyt, musst du hier eventuell noch wochenlang mitlesen
- dabei dachte ich, dies wär ne gute Jahreszeit zum Kettensägenkaufen, dauert ja nicht mehr lang, bis man sie braucht; (der Nachbar 3 Häuser weiter muss eine unterm Weihnachtsbaum gefunden haben, den Geräuschen nach, die seitdem aus der Richtung dringen
.))
-
11.01.2013 07:27 #21
- Registriert seit
- 19.10.2006
- Ort
- Iserlohn
- Beiträge
- 7.819
AW: Kettensäge-AnfängerMist, bei mir lag keine unter dem Weihnachtsbaum, aber ich habe im Frühjahr Geburtstag!

Nee, ein Foto habe ich nicht und wirklich weit bin ich in diesem Thema auch noch nicht.
Ich habe nur mal in einer Zeitschrift einen Testbericht über Elektrokettensägen gesehen, da hat ein Gerät von Dolmar gewonnen.
Und im Fernsehen war ein Künstler, der aus Eisblöcken Kunstobjekte schafft, der hat die Vorarbeiten auch mit einer Elektrosäge von Dolmar erledigt. Und wenn ein Profi sich schon dafür entscheidet.....
-
11.01.2013 19:58 #22
- Registriert seit
- 21.04.2007
- Ort
- zwischen Bodensee + Schwarzwald
- Beiträge
- 1.611
AW: Kettensäge-AnfängerHallo Rosabelverde,
erstmal: ich bin sehr froh, dass deine ersten Schnittarbeiten gut verlaufen sind

Hier geht es auch schon lange darum, eine neue Kettensäge anzuschaffen.
Wir haben mal ein Billigmodell vom Schwiegerpapa bekommen - ist schon ewig her und das Teil war einfach nur Mist (blockierte dauernd, war überhitzt...) und hat den Weg zum Elektrofriedhof recht bald gefunden.
Da wir sie selten (eigentlich gar nicht) brauchen, würde uns auch ein Elektromodell reichen.
GöGa schaut daher auch nach Dolmar oder Stihl - das sind die führenden Hersteller in diesem Segment und letztendlich zahlt Qualität sich doch aus.
Vielleicht gibt es hier - wie auch bei Rasenmähern - um diese Jahreszeit wieder Abverkäufe von Vorjahresmodellen?
Bleibt noch die Frage, ob Kettensägen - ebenso wie Rasenmäher - für den Baumarkt "anders/billiger" gebaut werden, als für den Fachhandel??!!
Von Rasenmähern wissen wir es sicher und wir wissen ebenso sicher, dass der Fachhandel die Baumarktmodelle nicht oder nur sehr widerwillig wartet/repariert.
Unser Fazit: wir kaufen für dauerhaften/regelmäßigen Gebrauch NUR noch Markengeräte und - soweit möglich - im Fachhandel.
"Spielzeug" für gelegentliche Bastelzwecke (z.B. Brandmalkolben oder vor 15 Jahren mal ein nachgemachter "Dremel") reicht auch aus dem Discounter.
Fachhandel orientierte Grüße von
Elkevogel
-
11.01.2013 21:37 #23
- Registriert seit
- 01.03.2009
- Ort
- Rommerskirchen
- Beiträge
- 549
AW: Kettensäge-AnfängerIch Säge zwar nie Elektro sondern immer nur mit Verbrennungsmotor, aber von der Dolmar ES38 habe ich von Kunden und Kollegen nur positives gehört. Lohnt vielleicht mal anzuschauen.
Was Motorsägen mit Zweitaktmotor angeht kann ich Empfehlungen aussprechen falls gewünscht.
Was viele nicht wissen, Gestank, Qualm, Gesundheitsgefährdung und das lästige Mischen des Kraftstoffs entfällt heutzutage erfreulicherweise.
-
15.01.2013 12:00 #24
- Registriert seit
- 18.03.2010
- Beiträge
- 77
AW: Kettensäge-AnfängerZur Elektrokettensäge Dolmar ES-38 kann ich vielleicht was beisteuern - ich habe mir letztes Jahr genau diese Säge angeschafft.
Aufgabenstellung war es damit auf der Terasse Brennholz zu sägen und da ich schon die Vorahnung hatte das ich wohl mit einer No-Name-Säge nicht glücklich werden würde, stand ich ebenfalls vor der Frage Stihl oder Dolmar. Letzendlich war der Preis ausschlaggebend, denn um mal ein paar Paletten oder ein Stück Brennholz klein zu sägen brauche ich dann doch keine Säge aus dem Profisegment.
Was mir sehr gut an der Dolmar gefällt - die Kette läßt sich über eine Art Schnellspanner spannen, bzw. lösen. Man braucht also kein Werkzeug. Ich würde die Säge wieder kaufen!
Mfg,
Micha
-
15.01.2013 23:28 #25
- Registriert seit
- 14.09.2012
- Ort
- Kreis Paderborn/NRW
- Beiträge
- 912
AW: Kettensäge-AnfängerWie das? Stimmt, ich wusste das als mit der Materie unvertrautes Greenhorn wirklich nicht. Aber ist es nicht so, dass ich außer einem Motor eben auch noch den Kraftstoff dafür mit mir rumschleppen muss?, das heißt, diese Sägen natürlicherweise mehr Gewicht haben? Das ist mein Hauptgrund für eine Elektrosäge, jedes vermeidbare Gramm Gewicht wär ich nämlich gern los, und vor allem jegliche Zeitbeschränkung in Form von Akku- oder Kraftstoffende. Aber vielleicht lieg ich ja falsch? Du scheinst dich gut auszukennen und hast vielleicht einen konkreten Rat für mich.
-
15.01.2013 23:34 #26
- Registriert seit
- 14.09.2012
- Ort
- Kreis Paderborn/NRW
- Beiträge
- 912
AW: Kettensäge-AnfängerHallo Micha, danke für deinen Erfahrungsbericht. Eben, ein Gerät aus dem Profisegment brauch ich auch nicht. Muss mir jetzt nur noch diese Dolmar ansehen und testen, ob sie für meine Pfoten taugt.
(Dass sich die Kette über einen Schnellspanner ohne Werkzeug spannen lässt, war übrigens bei der Black & Decker, mit der ich angefangen habe, auch so. Scheint wohl heute Standard zu sein?)
-
15.01.2013 23:37 #27Moderator
- Registriert seit
- 28.04.2007
- Ort
- Franken - Bayerische Besatzungszone
- Beiträge
- 14.284
AW: Kettensäge-AnfängerAlkylatsprit is `ne feine Sache, der Gestank vom Gemisch hat mich früher auch genervt.
Das bisschen Mehrgewicht ist übrigens nicht der Rede wert,
wenn man dafür in der halben Zeit fertig ist.
Grüßle
Stefan
-
16.01.2013 19:30 #28
- Registriert seit
- 01.03.2009
- Ort
- Rommerskirchen
- Beiträge
- 549
AW: Kettensäge-AnfängerSehr richtig, vom Entmischen mal ganz abgesehen.
Die ES38 wiegt übrigens auch 4,4kg. Da ist der Gewichtsunterschied zu einer kleinen 2Taktsäge fast nicht mehr existent.
Schönen Abend,
Chris
-
31.01.2013 11:21 #29
- Registriert seit
- 02.05.2011
- Ort
- Franken
- Beiträge
- 17
AW: Kettensäge-Anfängermotomix, oest, aspen, .... alles hervorragend geeignet um ohne kopfschmerzen am abend seine sägekunst zu beenden.
ich würde den meisten hobby-holzern trotzdem zu einer benzinsäge raten. kein kabel das klemmt, stolpern läst, angeschnitten werden kann usw.
auch die zig-fache kabelverlängerungszusammensteckkunst wird oftmals unterschätzt, muss nicht gleich gefährlich werden, aber schon ein abgerauchter stecker kann nerven.
netter nebeneffekt: an einer benzinsäge sollte der benzintank vor dem öltank leer sein, so das ein leerfahren des kettenöltank eigentlich nicht auftreten dürfte.
bei mancher elektrosäge wird aber gesägt, bis die funken sprühen.
schutzausrüstung bitte nicht unterschätzen. wenigstens die schnittschutzhose sollte stets getragen werden (hust, fass mich gerade an die eigene nase).
die beweglichkeit ist einfach um ein vielfaches höher mit benzin- anstatt elektrosäge und auch der durchzug und die power merkt man das ein oder andere mal.
und erst der sound von benzin-sägen
(ok, vielleicht männersache)
-
06.04.2013 18:34 #30
- Registriert seit
- 15.06.2012
- Ort
- Wien Umgebung
- Beiträge
- 98
AW: Kettensäge-AnfängerKettensägen können sehr rasch stumpf werden;
Das tritt sehr häufig auf wenn man Bäume fällt und möglichst wenig vom Baumstumpf überlassen möchte; Bei Fichten z,B kommt es häufig vor dass man nach durchsägen der großen Wurzeln keine Schärfe mehr für den Hauptstamm hat! Die Wurzel muss man aber entfernen damit man danach zum Stamm dazukommt
Wenn man nicht nachschleifen kann lohnt es sich nur eine Kettensäge 1/2 bis 1 Tag auszuleihen; denn wenn die stumpf ist nach 3 Stunden geht fast nix mehr.
Eine Kettensäge zu kaufen wenn man sonst kein Brennholz immer wieder schneidet, lohnt sich gar nicht.
-
06.04.2013 21:09 #31
- Registriert seit
- 01.03.2009
- Ort
- Rommerskirchen
- Beiträge
- 549
AW: Kettensäge-AnfängerMan fällt einen Baum nicht indem man die Wurzeln durchschneidet!
Wurzeln trenne ich nur in Ausnahmefällen mit der Motorsäge. Bodenkontakt schadet natürlich der Kette. Deshalb lieber Axt oder Beil. Zwei oder drei Ketten sollte man trotzdem haben, scharf versteht sich.
Wer einen großen Garten hat und Pflanzen auch mal "auf Stock" setzt oder einen Baum fällt, hat besser eine Motorsäge.
Haben ist besser als brauchen!
-
06.04.2013 23:56 #32
- Registriert seit
- 15.06.2012
- Ort
- Wien Umgebung
- Beiträge
- 98
AW: Kettensäge-AnfängerHabe ich nicht gesagt.. ließ doch nochmal mein posting.
Mit dem Fällen ist es ja nicht getan.
Bei einem großen Baum Fichte mit z,B 70cm Durchmesser;
Da will man oft den Stamm auch gleich mit raus haben;
und womit ist der Stamm im Erdreich verankert? .. Mit Wurzeln! und die sind stammnahe oft sehr dick..
entschuldige,... aber das schau ich mir an wie Du da ohne Motorsäge zu recht kommst. Da mußt Du die Wurzeln mi ca 30cm Durchmesser an der Basis kappen.
Bei Dir mag das eine Ausnahme sein,- erfahrungsgemäß sind es aber häufig große Bäume, die entfernt werden müssen, sei es aus baulichen Gründen oder weil sie Licht wegnehmen- und darunter sehr viel Fichten.(Flachwurzler)
und gerade dabei kommt man trotz fein säuberlichen Grabens und Säubern des Strunkes, ganz schnell mit Erde in Berührung. und es reich wenn am Stamm nur wenig Erde anhaftet und die Schärfe ist dahin. natürlich werden dünne Wurzeln mit der Axt gekappt.
Geändert von Buchsenzo (07.04.2013 um 00:14 Uhr)
-
07.04.2013 00:27 #33
- Registriert seit
- 14.09.2012
- Ort
- Kreis Paderborn/NRW
- Beiträge
- 912
AW: Kettensäge-AnfängerAlso Bäume zu fällen hab ich nicht vor, das überlasse ich den Profis
- die hiesige störende hohe alte Blaufichte braucht sich vor mir nicht zu fürchten.
Auch ohne Brennholz zu schneiden, brauch ich aber doch schon wieder die Kettensäge: der viele nasse Schnee vor ein paar Tagen hat einen großen, ebenfalls schon sehr alten Viburnum umgerissen; der hatte 5 Stämme und reichte bis zur Dachrinne, nun darf ich ihn "häckseln" ...
-
07.04.2013 08:58 #34
- Registriert seit
- 01.03.2009
- Ort
- Rommerskirchen
- Beiträge
- 549
AW: Kettensäge-Anfänger@ Buchsenzo: Ich denke in diesem Thread geht es nicht um Bäume BHD größer 30cm. Sondern um das was man im Garten selbst erledigt.
Und nochmals, man schneidet nicht an der Wurzel rum bevor nicht der Baum aufgearbeitet wurde. Da wird dann bei normaler Benutzung auch nichts stumpf. Stumpf wird die Kette an der Wurzel!
Ich bleibe dabei; wenn möglich keine Hobelzahnkette im Erdreich/an der Wurzel benutzen.
Ich zitiere Dich; "Bei einem großen Baum Fichte mit z,B 70cm Durchmesser;
Da will man oft den Stamm auch gleich mit raus haben;
und womit ist der Stamm im Erdreich verankert? ... Mit Wurzeln!"
-
07.04.2013 16:46 #35
- Registriert seit
- 15.06.2012
- Ort
- Wien Umgebung
- Beiträge
- 98
AW: Kettensäge-AnfängerEs gibt genug Leute die sowas selbst erledigen wobei sie nachher mitunter selbst erledigt sind..
Ein ca 150cm Stück aus der Erde raus stehen zu lassen kann für die Stumpfentfernung hilfreich sein. Dass man vorher den abgeschnittenen Baum wegräumt ist wohl klar.
Kette wird auch ohne Erdberührung stumpf... nur meist später.
In der Praxis eben meist nicht möglich, ausser Du läßt den Stamm verrotten, was in der Praxis aber oft zu lang ist.
Die Erkenntnis, dass Erde die Kette stumpf wird normaler Weise auch dazu führen zuvor zu graben und die Erde vom Stamm -und den gleich davon abzweigenden Wurzeln zu entfernen. Einige Wurzeln schafft auch die Axt; aber dann fällt der Strunk immer noch nicht.
Und gerade bodennahe schneidet man oft durch Erde , weil die Gabelung der Wurzeln Erde enthält die man von außen nicht sieht. Die Erde ist gleichsam im Inneren des Stammes. Andererseits reicht schon ein bisschen Erde am Holz um die Kette rasch stumpf werden zu lassen.
Außerdem sieht auch der Betreiber dieser Seite es so, dass das Baum Fällen und Stamm entfernen eigentlich als Gesamtheit betrachtet wird und mit dem Einsatz von Motorsägen auch im Wurzelbereich erledigt , wird und gerade für den Anfänger mein Hinweis beim Entfernen des Strunkes sehr hilfreich ist:
http://www.hausgarten.net/pflanzen/b...entfernen.htmlGeändert von Buchsenzo (07.04.2013 um 17:06 Uhr)
-
07.04.2013 17:01 #36
- Registriert seit
- 01.03.2009
- Ort
- Rommerskirchen
- Beiträge
- 549
AW: Kettensäge-AnfängerDer Thread heißt Kettensäge-Anfänger und nicht Holzfäller EXTREM.
Ich denke jeder weiß für sich wie er die MS einsetzen will.
Mit einer Kette komme ich (je nach Holzart) schon ziemlich weit und ich weiß auch warum.
Manchmal ist doch der gute alte Fuchsschwanz oder die Axt eine gute Wahl.
-
07.04.2013 18:17 #37
- Registriert seit
- 15.06.2012
- Ort
- Wien Umgebung
- Beiträge
- 98
AW: Kettensäge-AnfängerIch finde, dass wir sowieso die gleiche Meinung haben: "Erde macht Kettensäge sehr rasch stumpf" und das sollte ein Anfänger auch wissen, denn es kann gut sein, dass er irgendwann auch mit einer größeren flachwurzelnden Fichte konfrontiert wird.
Und ich habe im Netz eigentlich diesen Hinweis überall vermisst. Daher gab ich hier mal meinen Senf dazu, auf dass der fleißige googler fündig werde!
Geändert von Buchsenzo (07.04.2013 um 18:25 Uhr)
-
08.04.2013 00:02 #38
- Registriert seit
- 14.09.2012
- Ort
- Kreis Paderborn/NRW
- Beiträge
- 912
AW: Kettensäge-AnfängerHa!, das hab ich sogar schon gewusst, ehe ich die Kettensäge zum erstenmal in der Hand hatte! Bzw. in den Händen, man braucht schon beide.

Also ich sicher nicht. 50 Meter weiter gibt's allerdings gleich Wald, vielleicht sollte ich da mal üben gehen? Bisschen Bäume umsägen ... es gibt tatsächlich Leute, die sowas als Hobby haben und Meisterschaften austragen, hab's mal im TV gesehen.denn es kann gut sein, dass er irgendwann auch mit einer größeren flachwurzelnden Fichte konfrontiert wird.
Flache Störwurzeln gibt es hier im Garten zwar, vor allem auf dem Rasen, die hätte ich gerne weg, aber auf sowas lasse ich mich lieber nicht ein. Auch mit Kettensäge auf eine klapprige Leiter zu steigen ist in meinen Sägeplänen nicht vorgesehen, bleibe sicherheitshalber bei den einfachen Aufgaben auf der Erde.
Was und wo sägst du denn so, Buchsenzo? Du bist ja anscheinend mit größeren Gewächsen erfahren.



