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16.12.2011 22:21 #26AW: Regenwasser für Klo nutzen
Ich hab keine Ahnung. Aber was zu weit geht, geht zu weit! Eindeutig

LG vom Ringelblümchen die Gott sei Dank keine direkten Nachbarn hat......
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16.12.2011 22:37 #27AW: Regenwasser für Klo nutzen
Naja, solange er in sein Campingklo keine Chemie tut würde ich sagen es ist in Ordnung. Ist dann ja im Prinzip Mist ohne Stroh.
LG Blitz
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18.12.2011 18:49 #28
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AW: Regenwasser für Klo nutzenDann frage ich mich ,warum man dann mein Garten-Klo mobbt .Naja, solange er in sein Campingklo keine Chemie tut würde ich sagen es ist in Ordnung. Ist dann ja im Prinzip Mist ohne Stroh.
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18.12.2011 20:31 #29AW: Regenwasser für Klo nutzen
Schon mal gefragt warum Toiletten bei euch in der Gartenanlage verboten sind?
Wenn ich das bis jetzt in einem ähnlichen Thread richtig verfolgt habe, lässt du deine Abwässer fast direkt ins Grundwasser. Wenn du einen Misthaufen nutzt, wird das Ganze durch die oberen Bodenschichten gefiltert.
Warum fällt es manchen so schwer sich an Gemeinschaftsregeln zu halten. Wenn es dich stört versuche es zu ändern.
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18.12.2011 21:00 #30
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AW: Regenwasser für Klo nutzenOK ,endlich mal ein Argument.Wenn ich das bis jetzt in einem ähnlichen Thread richtig verfolgt habe, lässt du deine Abwässer fast direkt ins Grundwasser.
Aber wie ist das ,wenn man seinen Garten auf einem 300 Meter hohen Berg hat?
Wäre dann mein Gewissen rein?
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19.12.2011 14:32 #31AW: Regenwasser für Klo nutzen
Wie tief ist denn da das Grundwasser?
Und wie das jetzt genau funktioniert weiß ich auch nicht
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19.12.2011 14:39 #32
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19.12.2011 18:11 #33AW: Regenwasser für Klo nutzen
warum eigentlich ????
Die Idee zum Regenwasser nutzen für die Spülung ist ja gut. Aber die Entsorgung dann von dem neuen Gemisch, die ist nicht OK.
Als Laie seh ich das ja auch so... ab in die Natur mit der Natur. Tiere haben ja auch kein Klo- allerdings scheixxen und pieseln die auch nicht konzentriert immer an derselben Stelle...




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Und wie viele Gartenfreaks regen sich über braune Pinkelstellen im Rasen auf- wird also zu konzentriert sein- das Süppchen.
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21.12.2011 13:59 #34AW: Regenwasser für Klo nutzen
Ich bin auf dem Land groß geworden und da hatten früher alle eine "Scheißhausgrube", die, wenn sie voll war, geleert wurde. Dieser Inhalt wurde auf den Feldern und im Garten ausgebracht. Genauso der Mist und die Gülle aus dem Stall. Das alles war wichtiger Dünger, da sich niemand Kunstdünger leisten konnte.
Wenn also jemand in seinem Garten eine Notfalltoilette hat und es wird hier von Grundwasserverschmutzung usw. getönt, dann ist es m.A. nach wie mit Kanonen auf Spatzen schießen. Jetzt bin ich gespannt auf die folgenden Kommentare. Ein Vorschlag von mir: Einen Klärteich anlegen und den Überlauf der Auffangwanne durch den dicht bewachsenen Klärteich leiten und dann in einem kleinen Gebüsch versickern lassen.
LG von HeroGeändert von Hero (22.12.2011 um 10:27 Uhr)
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21.12.2011 14:04 #35AW: Regenwasser für Klo nutzen
"Düngen" auf belebten Bodenschichten ist etwas ganz anderes,
als den "Dünger" in tieferen Schichten versickern zu lassen!
Mehr gibt´s dazu eigentlich nicht zu sagen.
Grüße
Stefan
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21.12.2011 18:49 #36
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AW: Regenwasser für Klo nutzenHmmmmm.....ich freue mich natürlich über diese Antwort.Wenn also jemand in seinem Garten eine Notfalltoilette hat und es wird hier von Grundwasserverschmutzung usw. getönt, dann ist es m.A. wie mit Kanonen auf Spatzen schießen
Irgendwie denke ich eigentlich genauso.
@ niwashi:
Nicht ,dass Du denkst ,dass ich dass lustig finde ,ich war eher überrascht ,dass da so viele negative Feedbacks kamen.
Mich interessiert das einfach mal.
Hab nu mal jetzt die Shiethütte ,mir war aber eine eklatante Umweltverschmutzung nicht bewusst.
Ob das jetzt wirklich auch so ist ,hätte ich aber auch gerne bewiesen.
In meinem Fall glaube ich nicht ,dass gewisse Haufen LOL das Grundwasser nicht quasi ungefiltert ,das Grundwasser erreichen.
Finde schon ,dass das mal eine Diskussion wert ist ,deshalb bleib ich am Ball ,sonst nix und nicht zur Belustigung
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22.12.2011 10:30 #37AW: Regenwasser für Klo nutzen
So, jetzt sind wir alle wieder geerdet!
Stefan, danke für Deine Antwort.
Unkrautzupfer, jetzt kannst Du etwas ändern, wenn möglich.
LG von Hero
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25.12.2011 18:22 #38AW: Regenwasser für Klo nutzen
@Unkrautzupfer
eine Anmerkung am Rande: wie würde es aussehen, wenn alle so handeln würden? ... ein Haufen alleine macht noch keine Umweltverschmutzung ... aber ...
niwashi wirft das noch mit ein ...
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09.01.2012 18:38 #39
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AW: Regenwasser für Klo nutzenIch benutze seit vielen vielen Jahren Regenwasser für mein Klo im Garten. ( Ich habe jetzt eine Auffanggrube dessen Inhalt ich von Jauchenpaul mit seinem Jauchenpumpauto professionell entsorgen lasse ) kostet halt Geld !
Also ich habe ein 500-Liter Regenfass auf einem stabilen Podest stehen. Früher hatte ich da mal einen Stapel Holzpaletten, welche ich auf Gehwegplatten gestellt habe, dami sie keine Erdfeuchtigkeit abbekommen und dadurch verfaulen können. ( Ein-Weg-Paletten kosteten damals 2.-€ das Stück beim Palettenhändler )
Das Regenfass wird durch die Regenrinne gespeist. - logisch !
Im Deckel habe ich ein Loch gebohrt, in das ein normaler Gartenschlauch passt. Am Ende welches sich im Fass befindet, ist ein Gewicht, eine verzinkte Mutter o.ä., damit das Ende möglichst weit unten im Fass zu liegen kommt. Dieser Schlauch führt zu einem ganz normalen Spülkasten. Gartenschlauch gegebenenfalls erwärmen und versuchen diesen irgendwie dicht an den Spülkastenanschluss anschließen. Schlauchklemme und Dichtungsmittel benutzen. Es gibt da viele Möglichkeiten.
Die Unterseite des Spülkastens sollte sich in gleicher Höhe wie der Boden des Regenfasses befinden ! ! !
Jetzt muss das Fass mit Regenwasser mindestens halb voll werden. Der angeschlossene Spülkasten muss leer sein ! ! !
Man nimmt einen Wasserschlauch der an eine Wasserleitung mit genügend Druck angeschlossen ist und drückt damit die Luft aus dem im Regenfass befindlichen Ende des Gartenschlauches, welcher ja zum Spülkasten führt.
Kann man dabei die beiden Schlauchenden unter Wasser drücken geht es leichter und es spritzt auch nicht so. Dann sollte der Wasserdruck ausreichen um einen Spülkasten zu füllen. Es geht bei vollem Regenwasserfass etwa in der doppelten Zeit wie bei einem normalen Druckwasseranschluss. Sinkt der Wasserstand im Fass, dauert die Füllung länger und man muss gegebenfalls Wasser nachtanken ! Durch die Verbindung mit einem 2. Regenfass auf gleicher Höhe kann man mit einem 2-3 Personenhaushalt mit genügend Spülregenwasser im Jahr rechnen.
Ich filtere das Wasser um zu verhindern, dass Sandkörnchen das Schließventil des Spülkastens unwirksam machen. Habe aber noch nicht das richtige Filtersystem gefunden.Geändert von Regentonnenfan (09.01.2012 um 19:12 Uhr)
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09.01.2012 19:08 #40
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Warum man seine Scheiße nicht versickern lassen sollte...Also Unkrautzupfer ich verusch mal zu erklären, warum das nicht so toll ist mit dem verbuddelten Fass.
In deinen Fäkalien befinden sich große Mengen Nährstoffe, besonders Stickstoffverbindungen, daher auch die gute Düngerwirkung, und alle möglichen Keime. Beides darf auf keinen Fall ins Grundwasser gelangen, da schon relativ kleine Mengen es verseuchen und z.B. für die Trinkwasserförderung unbrauchbar machen können. Dadurch, dass du die Scheiße auch noch mit Wasser spülst und an der immer gleichen Stelle auch noch direkt in tiefere Bodenschichten versickern lässt, beförderst du Krankheitserreger und Nährstoffe im Laufe der Zeit immer tiefer in den Boden, bis sie irgendwann eben das Grundwasser erreichen.
Ich hab mal ausgerechnet, welche Fläche man benötigen würde, um menschliche Hinterlassenschaften so zu verteilen, dass die Nährstoffe theoretisch von den Pflanzen bei kräftigem bewuchs aufgenommen und so nicht ins Grundwasser befördert werden: http://chaosgarten.blogspot.com/2011...rseuchung.html
Das dort beschrieben Toillettensystem ist noch eine Spur umweltfreundlicher, da man sich schonmal um direkte Bepflanzung bemüht und außerdem noch ein paar Stickstoffe durch die Strohrotte an die Luft abgegeben werden. Außerdem wirds eben nicht tief ins Erdreich eingeleitet und die Flüssigkeit hat eine Chance zu verdunsten und der Spüleffekt ist dadurch nicht so stark.
Der Nachbar mit dem Komposthaufen sollte aber auch vorsichtig sein. Zum einen tritt der Effekt in schwächerer Form auch auf dem Komposthaufen auf (ist halt eine krasse Überdüngung, daher am Besten auch Komposthaufen alle paar Jahre versetzen, wenn man viel Küchenabfälle raufwirft), zum Anderen brauchen die Fäkalien so ca. 3 Jahre, bis man sie einigermaßen gefahrlos im Garten verwenden kann. Das ist bei einer normalen Kompostwirtschaft meist nicht gewährleistet, so dass man Gefahr läuft, sich üble Infektionen über das Gartengemüse einzufangen...
Ich hoffe, ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen.
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