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12.04.2011 14:51 #1
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Stützmauer – Drainage ohne AbleitungHallo,
mein Name ist Joe. Nach vielem Mitlesen freue ich mich, hier auch Mitglied zu sein. Meine Frau und ich bewohnen seit ein paar Jahren eine ältere Doppelhaushälfte am Fuß eines Abhanges. Der Garten wird als Zier- und Nutzgarten verwendet. In dieser Jahreszeit machen die vielen Rhododendren wirklich Spaß. Soviel nur am Rande.
Jetzt zu meiner Frage:
Dem Garten fehlt eine Terrasse direkt am Haus. Das wollen wir ändern. Dafür muss ein 60-90cm hohes Beet abgetragen und eine 5m lange Stützmauer gesetzt werden. Die Mauer soll als Trockenmauer mit Betonsteinen (Optik Weinbergmauer) auf Schotterfundament gesetzt werden. Neigung 10-15%. Maximale Höhe ca. 100cm.
Überall steht, dass hinter so eine Mauer ein Drainagerohr gehört. Auf Grund der Höhenunterschiede und der Bebbauung gibt es keine sinnvolle Möglichkeit das Drainagewasser abzuleiten. Ich möchte vor Ort versickern lassen. Das Drainagerohr dient also nur als Zwischenspeicher. Ist das ok?
Unsere Trockenmauer würde links und rechts an andere Mauern grenzen. Braucht so ein Rohr zwingend einen Revisionsschacht an jedem Ende? Oder reicht es, wenn das Rohr mit Kies ummantelt ist, der wiederum durch Vlies vor dem Zuschlämmen geschützt wird?
Gibt es andere Lösungen?
Auf den Bildern ist die zukünftige Terrasse rot gekennzeichnet bzw. durch Dachlatten abgegrenzt.
Die Hangneigung beträgt etwas 13% über den gesamten Garten. Im Bereich der Terrasse kann das etwas variieren.
Ich freue mich über alle Ideen, Ratschläge und Kommentare.
Beste Grüße
Joe
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13.04.2011 01:46 #2AW: Stützmauer – Drainage ohne Ableitung
Also erkennen kann ich das ganze auf den Bildern nicht,aber wenn ich es richtig verstanden habe,dann wollt ihr hinter die Mauer das Drainagerohr legen, ohne einen Abfluß zu schaffen? Wo soll das Wasser denn hin versickern, wenn die Mauer von Mauern begrenzt wird? Eine Drainageleitung braucht doch ein Gebiet,wohin das gesammelte Wasser ablaufen und versickern kann..
Wenn Du keine Möglichkeit dazu hast,kannst Du an die tiefste Stelle einen Revisionsschacht setzen und das Wasser abpumpen
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13.04.2011 07:00 #3
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ErklärungDanke für die Antwort. Zur Erklärung. Auf Bild 1 siehst du das Haus (linke Seite ist unsere). Der Hangverlauf ist: Baum oben, Haus unten. Meine Stützmauer soll etwas unterhalb des Baumes parallel zu unserer Haushälfte verlaufen. Die Trennmauer zwischen den Häusern (auf Bild 1 sichtbar) begrenzt die zukünftige Mauer auf einer Seite. Bild 2 ist die Seitenansicht. Hier siehst du die aktuelle Begrenzungsmauer des Beetes, das Terrasse werden soll. Im unteren Teil wird diese Mauer entfernt, aber im oberen Teil wird sie noch meine zukünftige Mauer seitlich begrenzen.
Wohin mit dem Wasser ist eben meine große Frage.
Sollte es mehr Wasser werden, als mein Drainagerohr (quasi als Rigolenversickerung) vor Ort packt, müsste ich wirklich abpumpen. Mein Gefühl sagt mir, dass nicht soviel Wasser anfallen wird. Aber ich kann mich täuschen. Wie sind eure Erfahrungen?
Grüße
Joe
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13.04.2011 07:37 #4
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Pumpen im WinterPS: Gibt es mit dem Abpumpen bei Frost Schwierigkeiten? Drainagewasser fällt noch an, aber der Schlauch, der das Wasser an der Oberfläche von der Mauer wegbringt, ist gefroren? In diesem Winter ist mir eine Schwengelpumpe aus Guss durch Frost abgerissen.
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13.04.2011 08:25 #5AW: Stützmauer – Drainage ohne Ableitung
.....nach wie vor verstehe ich es nicht, Du willst also das Sickerwasser in einer Drainageleitung auffangen, aus der es dann anschließend versickern soll? Wohin?
Dann kannst Du doch gleich die Drainage weglassen und hoffen, daß Dein Wasser versickert...
Vielleicht fragst Du mal hier an...
http://www.emscher-regen.de/service/...rsickerung.pdf
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