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29.08.2011 22:00 #1Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Hallo liebe Gartenfreunde. Ein Weilchen lustwandel ich schon virtuell durch eure Gärten und erfreue mich an dem vielen Schönen dass es hier zu sehen und lesen gibt
Nun hab ich etwas auf dem Herzen bei dem ich euch um Ideen und moralische Unterstützung bitten möchte 
Hier das Problemchen:
Vor gut einem Jahr kauften wir uns ein Häuschen, dessen Eigentumsgrundstück an städtischen Grund grenzt. Unser Zugang zur Haustüre verläuft über einen Teil dieses Stadtgrunds, bisher gibt es ein Wegerecht für das benötigte Stückchen
Das sieht so aus:
117 gehört uns,629 ist städtisch

stümperhaft, aber maßstabstreu
kann man was erkennen??
um 1/4 nach links gedreht,leider


seit 2 Jahren hat die Stadt in ihrem Grundstück nix mehr gemacht, wir werden dem Gestrüpp trotz Bemühungen nicht Herr..Schachtelhalm, Brombeeren, Brennesseln usw..man kommt da nicht mehr durch
Nun hat uns die Stadt mitgeteilt, dass sie uns das Wegerecht zum Jahresende entziehen werden, wir unseren Weg verlegen müssen und das Stadtgrundstück der Natur überlassen werden soll.
ES SEI DENN:
wir kaufen das Grundstück...DANN würde das Grundstück hergerichtet und wir könnten unseren Zuweg natürlich belassen.
Wir haben angeboten das Grundstück zu pachten und somit auch die Pflege zu übernehmen sobald das Grundstück pflegbar gemacht werden..wir haben angeboten uns an den Kosten hierfür zu beteiligen.
Nöööö, nein danke...Kaufen sollen wir, oder den Weg verlegen und hinterm "Wildkräuter"-wald wohnen Weitere Optionen gäbe es nicht.
Ich bin echt empört!! und wir fühlen uns erpresst
Hat jemand von euch schon mal sowas erlebt?? Sowas schon mal gehört??
Boah...nu hab ich Magenweh..nur vom Bericht schreiben...
DAbei hab ich mich doch so über die Veränderung im Hausgarten gefreut
Wir haben einfach nicht das Geld über...es handelt sich um 140 qm Bauland..was zum Derwisch darauf gebaut werden könnte???...zusätzlich natürlich Erwerbsnebenkosten UND jährliche Steuern/Abgaben auf Lebenszeit
heeeeuuuullllll
Caro sagt danke fürs Lesen und hofft auf Ideen und Umgestaltungsvorschläge
schönen Abend noch euch allen
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29.08.2011 22:07 #2AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Caro,
mein tiefes Mitgefühl!
Ich habe leider keine hieb- und stichfeste Lösung für Dich.
Rate Dir aber dringend, professionelle Hilfe zu nehmen.
Habt ihr eine Rechtschutzversicherung, die euch ggfs. einen Rechtsbeistand zahlen würde?
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29.08.2011 23:40 #3AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Hallo Caro,
Erst mal eine Frage,
auf den Fotos ist dieses Stück "Stadt" zu sehen?
das sieht für mich sehr ordentlich aus.
Was wäre wenn du es einfach weiterpflegst?
Auch wenn es dir nicht gehört.
Was ja für dich eigentlich sogar von Vorteil wäre.
Hätte die Stadt da was gegen?
Vielleicht wäre das ein annehmbarer Deal für die Gipsköppe.
Gruß Anett
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30.08.2011 00:24 #4AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Habt ihr für den Weg ein grundbuchlich eingetragenes Wegerecht?
Oder gibt es gar keine Regelung?
Wie kam es dann zum Bau des Weges?
Was meint die Gemeinde mit kündigen? Was will sie kündigen? Einen Grundbucheintrag, einen Vertrag?
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30.08.2011 07:01 #5AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Guten Morgen

und danke schön für eure Antworten
Das Grundstück auf den Fotos ist unser Grundstück und das Stück, dass wir bearbeiten da wir den Weg darauf laufen lassen dürfen. Glaub mir..das Stadtstück sieht anders aus
..ich stell später mal ein Foto ein
Wir haben kein im Grundbuch eigetragenes Wegerecht.
Dem Vorbesitzer des Hauses gehörte auch das obere(jetzt städtische) Grundstück.
Dieser Voreigentümer hatte es als Vorgarten angelegt, musste es aber vor 20 Jahren an die Stadt abtreten, weil diese dort Strasse bauen wollte.
Dafür gab ein auf Eigentumszeit des Vorbesitzers mit diesem vereinbartes Wegerecht..der Zuweg zum Haus war ja bereits angelegt.
Einen Vertrag hierzu konnten wir nicht finden.
Die Stadt hat dann die Strasse allerdings doch etwas anders verlaufen lassen und wollte sodann, dass der Vorbesitzer das Grundstück zurücknimmt.
Das hat dieser nicht getan, weil er dann die Anliegerkosten für die Strasse hätte übernehmen müssen.
Mit dem "Puffergrundstück" dazwischen musste er nix zahlen (doof war der nicht
)
Wir haben heute Nacht beschlossen das Grundstück NICHT zu kaufen sondern den Vorgarten umzugestalten, Weg zu verlegen und das Beste aus dem zu machen was ist.
Hierzu wäre ich für eure Tipps und Ideen sehr dankbar !!!!!
beste Grüsse
caro
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30.08.2011 09:36 #6AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Ich denke, dass ist die beste Entscheidung. Ihr habt ja die Möglichkeit, den Weg zu verlegen, blöd, aber machbar.
Die Gemeinde rechnet bestimmt nicht damit und hat nun die A..karte, denn ganz so der Natur überlassen und nix mehr tun, geht auch nicht.
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30.08.2011 10:25 #7AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Hi,
ohne Deine genaue preisliche Situation zu kennen, vielleicht anfragen ob (falls Du den Gründstücke haben willst) die Grundstücke als eine wirtschaftliche Einheit zusammengelegt werden können (mit Kostenvergleich). Unter umständen kommt eine ganz ander Kaufpreis dabei raus.
LG,
Mark
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30.08.2011 15:49 #8AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Hi Eva...vielen Dank für deine Worte

wir werden uns um die Original-Unterlagen bemühen und einen Anwalt aufsuchen.Rechtschutvers. ist vorhanden. Wir werden uns ggf anwaltlich beraten lassen, wollen aber zunächst das Angbot der Stadtablehnen und schauen was kommt.
Grüsslies aus (dem heut fast trockenem) Norden
caro
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30.08.2011 16:03 #9AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Hi Anett...
wir haben uns bereit erklärt das Stück zu pflegen, WENN es denn pflegbar gestaltet wird..Also einmal durchhauen bitte sehr, meinetwegen eine mähbare Schachtelhalmwiese anlegen (wech kriegt man den Mist ja eh nie )
Gipsköppe sagen "Nöö! Kaufen!!"
Das Stück mit den Rosen und Hosta ist sowohl unser als auch Stadt und wir kümmern uns darum
auch dir Marc ein Dankeschön für deine Antwort
ich verstehe nicht, was du mit wirtschaftlicher Einheit meinst
und haben wollen wir das obere Grundstück nicht, das untere gehört uns bereits
Ich fühle mich heute schon besser, da eine Entscheidung von uns gefällt wurde
Pflegen ja...Kaufen nein..wenn das bedeutet Weg umlegen...bittesehr
Stadtratdoofmännerdumpfbackenbande....grrr
nun würde ich doch gerne um Hilfe bei der Umgestaltung des Vorgartens unter Einhaltung unserer Grundstücksgrenze bitten...
hat jemand eine Idee? Sollte ich dafür evtl einen neuen Thread eröffnen???
Nochmals Danke für eure Gedanken und Anmerkungen!!!!!
caro
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30.08.2011 17:09 #10AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Sowas habe ich wirklich noch nicht gehört ....

Wie kann man eine Immobilie kaufen mit dem Wissen, daß das Grundstück nach der Veräußerung einem teilweise nicht gehört und im Grundbuch kein Wegerecht eingetragen ist? Und sich schließlich wundern, daß die Stadt möchte, daß Ihr die Parzelle 629 kauft oder räumt ...
An Eurer Stelle hätte ich beim Kauf einkalkuliert, daß die Stadt / Gemeinde irgendwann Anliegerkosten/Grundsteuer für das von Euch in Besitz genommene Stück Land sehen will und entweder ruhig gewartet bis die Forderung kommt und dann ohne "Empörung" gekauft oder von vorneherein nur das im Eigentum befindliche Grundstück gestaltet.
Zu Deiner abschließenden Frage: Da kann man nicht viel helfen, da aus Deinem Plan bzw. Deinen Fotos absolut nicht hervorgeht wie der Ist-Zustand zu der anderen Straßenfront hin ist.
Mutts ... die jetzt besser in den nicht vorhandenen "ich wundere mich" Thread geht ...Geändert von Mutts (30.08.2011 um 17:17 Uhr)
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30.08.2011 18:10 #11AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Hallo,
hier kann ich Mutts nur Recht geben.
Ein Grundstück kaufen und dann kein Wegerecht im Grundbuch eintragen lassen, da ist der Ärger vorprogrammiert.
Für mich ergibt sich aus Skizze 2 die Frage, warum kann euer Weg nicht weg vom Städt.Grund etwas nach rechts, dort, wo zwei grüne Punkte(Büsche?) sind, verlaufen?
LG tina1
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30.08.2011 19:08 #12AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Boah...na nun hab ich aber tüchtig einen an die Ohren bekommen!! Ich finde man kann das etwas netter sagen werte Mutts!
Das Grundstück WAR bereits so gestaltet...wir haben es so gekauft (habe ich auch so beschrieben) Wir haben nichts dagegen sondern vielmehr auch entschieden den Weg zu verlegen..und zwar so wie von Tina anfragt...siehe Zitat unten...
die "Erpressung" liegt in unserem Gefühl darin dass gesagt wird, dass das städtische Grundstück nur dann hergerichtet wird wenn es gekauft wird und ansonsten der Natur überlassen wird also überhaupt nicht gepflegt wird . Was der Stadt gehört soll sie auch pflegen.
Natürlich bin ich nicht so blöd zu glauben wir hätten ein Anrecht auf Nutzung des städtischen Grundes
Mir ist auch bewusst, dass die Fotos und Zeichnung so nicht ausreichen, wollte aber zunächst anfragen, ob ich dafür erst einen neuen Thread beginnen sollte. Das habe ich getan
Ich finde es Rechtens wenn man seine Meinung kund tut..allerdings fände ich es freundlicher zunächst gründlich zu lesen und ein unerfahrenes Mitglied dieses Forums nicht so "abzukanzeln" wie du es (nach meinem ganz individuellen Gefühl) grad getan hast. Hilfreicher wäre es für mich gewesen du hättest darauf hingewiesen welche Fotos/Zeichnungen hilfreich wären und ob ich einen neuen Thread eröffnen sollte
Namaste und grüsslies
caro
Hi Tina... es existiert eine Nutzungsvereinbarung für den Weg..kein Grundbucheintrag..aber wir haben vor den Weg so zu verlegen wie von dir angemerkt.
Uns geht es vielmehr darum, dass wir dann hinter einem Wildkräuterwald wir hatten der Stadt bereits angeboten den Weg zu verlegen und die Pflege für das städtische Grundstück zu übernehmen wenn sie es einmal pflegbar macht. So wie es ist bin ich täglich in unserem Vorgartengrundstück und zupfe Schachtelhalm. Das kann so nicht bleiben
Genug jetzt zu dem Thema wie doof oder schlau der eine oder andere ist..mir wäre es jetzt wichtig einige Ideen zur Umgestaltung zu erhalten..und Info wie genau ein dafür hilfreicher Plan/ Fotos aussehen sollten
beste Grüsse
caro
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30.08.2011 19:20 #13AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Werte Caro, für ein unerfahrenes Mitglied schreist Du hier ganz schön rum ...
.. ich habe - im Gegensatz zu Deinen Posts - im normalen Ton geschrieben, daß ich Deine "Empörung" über die Stadt nicht nachvollziehen kann. Mag sein, daß es Dir nicht paßt, wenn einer seine Meinung klar ausdrückt, aber das ist Dein Problem, nicht meines.
Mutts
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30.08.2011 19:51 #14AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Hallo,
zu diesem Nutzungsvertrag kann ich nichts sagen. Ich kenne sowas nicht. Ich weiß auch nicht, wie er gestaltet ist, d.h. welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit eine Partei ihn kündigen kann.
Das müßte in diesem "Schreiben" stehen.
Nun zur geplanten Nutzung des städt.Grundstückes durch die Stadt.
Auch wenn es dir sicher nicht gefällt, der Eigentümer, hier die Stadt, kann mit ihrem Eigentum wohl machen was er will. Sicher erscheint manch geplante Nutzung/oder Nichtnutzung dem Außenstehenden fragwürdig, aber zwingen kann man sie zu nichts.
Ich würde, wenn es von den örtlichen Gegebenheiten möglich ist, den Weg so anlegen, daß er keinen fremden Grund berührt.
Dann würde ich das städt.Grundstück in den Ursprungszustand zurückversetzen, also Platten oder Pflaster wieder entfernen und es auch der Stadt so mitteilen.
Oder hab ich dich irgendwie falsch verstanden?
LG tina1
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30.08.2011 20:21 #15AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Hi Tina.. nein, du hast alles richtig verstanden und so möchten wir das auch
machen...
Eine Kopie der "Vereinbarung haben" wir angefordert, aber noch nicht erhalten..
Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ein Eigentümer wirklich machen kann was er will und nicht dafür Sorge zu trage hat, dass seine Pflanzen, Sträucher, Bäume nicht das Nachbargrundstück erobern.Muss ich meine Sträucher Schneiden, wenn sie durch Nachbars Zaun wachsen? oder muss das dann der Nachbar machen wenn er die " Geschenke" nicht haben möchte
?
Ich werde mich mal schlaugoogeln, -fragen.
Was uns angeht so ist es uns wichtig, dass wir von unserem Fester aus nicht direkt auf die Wildnis schauen müssen und eine Art "Barriere" gegen das "Kraut von Drüben" einbinden ohne dass wir uns "einmauern". Das soll dann im Zuge der Rückverlegung des Weges/Umgestaltung Vorgarten realisiert werden.Nach Ideen für eben diese Herausforderung schauen wir jetzt.
Ärgern bringt ja nix...tut aber auch mal ganz gut
soll wohl klappen..Alles wird gut
schönen Abend dir und euch allen
caro
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30.08.2011 21:01 #16AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Ich denke auch, dass es so, wie ihr es jetzt vorhabt, das beste ist.
Wieviel Meter sind es denn, die noch zu eurem Grundstück gehören?
Seid ihr schriftlich zum Kauf des angrenzenden Teils aufgefordert worden?
Mich würde (bin ja weit weg und nicht betroffen) trotzdem mal interessieren, was die Stadtoberen machen würden, wenn ihr alles so belaßt, wie gehabt. Also den Weg dort entlang und ihn nutzt.
Oder habe ich jetzt was überlesen und du hast es schon geschrieben?
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30.08.2011 22:49 #17AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Hallo Caro!
Bei diesem Verhalten der Stadtverwaltung habe ich sogar den Hintergedanken, daß wenn Ihr das Grundstück kauft, Euch anschließend eine gesalzene Rechnung für Anliegerbeiträge ins Haus flattert.
Wenn Ihr keine Wildnis vor der Tür wollt, dann wäre es am besten, wenn Ihr das Stück als Wiese behandelt und immer mal wieder mit einer Motorsense drüber geht.
LG von Hero
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30.08.2011 23:48 #18AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Keine Sorge, eine völlig verwahrloste Unkrautfläche darf die Stadt das eigentlich nicht werden lassen. Zumindest jede Sichtbehinderung für den Straßenverkehr, Behinderung für Fussgänger etc. muss sie aktiv bekämpfen. Zur Not etwas Bärenklau-Samen ausbringen
(nein, nicht ernst gemeint!).
Wenns zuviel wird, wirklich ein, zweimal im Jahr mit der Motorsense drüber. Und zur Not entlang eurer Grundstücksgrenze einen Sichtschutzzaun bauen....
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31.08.2011 08:48 #19AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Caro schrieb
Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ein Eigentümer wirklich machen kann was er will und nicht dafür Sorge zu trage hat, dass seine Pflanzen, Sträucher, Bäume nicht das Nachbargrundstück erobern.Muss ich meine Sträucher Schneiden, wenn sie durch Nachbars Zaun wachsen? oder muss das dann der Nachbar machen wenn er die " Geschenke" nicht haben möchte ?
Ich werde mich mal schlaugoogeln, -fragen.
Moin Caro,
Stichwort "Nachbarrecht" - gibt es für jedes Bundesland.
Ich will nicht meine rechte Hand ins Feuer legen, aber gehe doch mal schwer davon aus, daß sie auch für eine Stadtverwaltung bindend ist.
Ich denke nach wie vor, daß ihr gut beraten wärt, euch einen rechtskundigen Fachmann zu nehmen.
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31.08.2011 09:22 #20AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Hallo,
das ganze habe ich nochmal durchgelesen.
rein aus Neugierde.... wie groß ist die Parzelle 629? Darf ich erfahren was die Stadt dafür haben möchte (von die Skizze her ist das viel zu klein um Baugrund zu sein), daher soll i.d.R. kein Baugrundpreis als VHB im Rahmen stehen. Und was ist mit Parzelle 628 passiert??
Die Satzung (bzw eine verbindliche Auskunft) gibt Aufschluß wieviel zusätzliche Erschließungsbeitrag für das Gründstück (kein Baugrund - daher kein Geschoßfläche, oder???!!!) anfällt.
LG,
Mark
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31.08.2011 10:42 #21AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Ui Ui... so viel Neues hier..da muss ich ja mal kurz staunen
Danke an alle Lesenden und Schreibenden!!
Lieber Kräuterfreund..
wir wären begeistert
wenn sich vor unserem Haus eine Wiese befinden würde aber leider findet sich auf Stadtgrund dieses:

Wir haben die Stadt gebeten das Chaos in Wiese zu verwandeln, dabei Kostenbeteiligung und anschliessende Pflege durch uns angeboten...aber " Nöö..Kaufen!!
Richtig... hatten wir auch im Kopf..per Kaufvertrag könnte mann allerdings regeln das noch ausstehende Anliegerkosten vom Verkäufer getragen werden müssen. Aber wir wollen das Stück trotzdem nicht
Hi Lieschen..
Vor unserem Haus sind durchgehend noch genau 5 m unser Grund..das würde also reichen um einen vernünftigen Vorgarten zu gestalten.
Ich hab mir auch schon ein bischen was überlegt..Zeichnungen stelle ih später ein. Unser grösstes Problem ist das Wildkraut aus dem Stadtgrundstück und die Aufgabe es aus unserem Stück zu halten
Hi Marc..
Parzelle 629 ist etwa 140 qm gross.
Die Parzelle 628 musste von unserem Nachbarn gekauft werden, damit er in seinen Carport kommt. Ihm wurde kein Wegerecht erteilt..er hat allerdings erst 1994 gekauft und neu gebaut
..unser Stadtgrundstück war ja zuvor schon einmal in Besitz des Voreigentümers unseres Hauses, so wurde eine Nutzungsvereinbarung geschlossen damit die Stadt die Parzelle 629 zum Strassenbau übernehmen durfte.
Dieses Nutzungsrecht ist allerdings mit Verkauf des Hauses nicht an uns weitergegangen sondern endet laut Stadt mit Verkauf durch den Voreigentümer.
Wir warten noch auf die Kopie der Vereinbarung...muss ja irgendetwas geben
Die Stadt beharrt darauf, dass es sich um Baugrund handelt.
Was genau dort gebaut werden könnte
?
Stadt will uns allerdings Grundstück zum "Vorteilspreis" von ca 50 statt 95 Euro/qm überlassen (derzeitiger BaulandWert)
So..ich hoffe erstmal ist einiges beantwortet
Nochmals danke euch Lesern und Schreiberlingen !!
undnun gehts in Garten die neue Hecke schneiden..
habt ihr sie schon gesehen?
grüsslies...caro
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31.08.2011 11:03 #22AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Hi Caro,
also.....ich hätte das Grundstück gerne in Eigentum (da kann man gestalten wie man möchte)! Aber zu 55% von Baulandpreis ist definitiv ein NoGo. 140m² ist kein Baugründstück (da wurde ich jemand die Flurkarte unter der Nase halten und verlangen daß das Baufenster eingezeichnet wird - selbst bei einseitige Grenzbebauung passt nur 'ne Hundehütte drauf !)
Bei uns gibt's der eine oder andere Fitzelgründstück die von Planer versaubeutelt wurde. Diese Grundstücke werden bei uns als "Gartengründstück" verkauft. Preise liegen bei etwa 20% vom Baugrundpreise. Erschleißungskosten fallen nur Strasse an da kein Wasser/Kanal Anschluß vorliegen und es wird nur den Grundfläche zur Ansatz gebracht. Vielleicht die Entscheidung überdenken und alles abklären.
Das einzige was ich negativ sehen wurde falls Du es nicht erwirbst (mit 140m² Wildnis bei mir angrenzende hätte ich kein Problem), ist daß vielleicht eine findige Nachbar auf die Idee kommt dort eine Garage/Carports/Gartenhütten darauf baut oder die Halbstarke in Ort die Fläche als "Kiff-und-Saufecke" nutzen.
LG,
Mark
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31.08.2011 11:05 #23AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Hallo,
das haut ja den stärksten Neger vom Baum
140qm Bauland und bei dem Preis? Da kann man ein Vogelhäuschen drauf bauen oder ein Dixiklo. Mehr fällt mir dazu nicht ein.
Telefonzellen sind ja nicht mehr üblich.
Wir haben hier auch so ein Stück, mein übernächster Nachbar, sozusagen.
Ein Stück von ca.500qm und eigentlich unbebaubar, da ein Dreieck und nach den hiesigen Vorschriften, ergibt sich kein ausreichender Abstand von 3m zu den beiden angrenzenden Straßen und dem einen Nachbarn. Der Eigentümer, eine Bank, kann es nicht verkaufen und so mähen die Anlieger die Fläche, damit sie nicht vom Unkraut überrant werden.
Es war mal insgesamt ein Acker, den ein Architekt in 6 Bauparzellen geteilt hat. Und dabei hat er ein unbebaubares Stück "erschaffen".
Aber so, wie es bei Caro aussieht, hilft da wohl nicht mal ein Rasenmäher.
LG tina1
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31.08.2011 13:52 #24AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Wenn du doch einmal mit dem Gedanken spielst, das angrenzende Grundstück zu erwerben, schau doch einmal auf die Seite des Gutachterausschusses für Grundstückswerte oder besser noch, ruf dort an. Im allgemeinen sind die Mitglieder der Kommission sehr freundlich und telefonische Auskünfte kosten auch noch nichts. Jedenfalls ist das so hier in Brandenburg.
Sicher ist das Stück Land, um das es hier geht, nicht einzeln bebaubar. Wenn es aber zu eurem Grundstück gehört, wertet es euer Grundstück möglicherweise auf. (Das kann ich so aus der Ferne nicht beurteilen.) Und das sagt sich eure Gemeinde vielleicht auch. Da hilft nur gründliche Vorbereitung einer geschickten Verhandlung.
Bodenrichtwerte auf DVD und im InternetDie Bodenrichtwerte in bebauten Gebieten werden mit dem Wert ermittelt, der sich ergeben würde, wenn die Grundstücke unbebaut wären. Abweichungen eines einzelnen Grundstücks von dem Bodenrichtwertgrundstück in den wertbeeinflussenden Merkmalen - wie Erschließungszustand, spezielle Lage, Art und Maß der baulichen Nutzung, Bodenbeschaffenheit, Grundstücksgestalt - bewirken in der Regel entsprechende Abweichungen seines Verkehrswertes von dem Bodenrichtwert. Einige Gutachterausschüsse haben für abweichende Eigenschaften Anpassungsfaktoren (Umrechnungskoeffizienten) ermittelt und in den Grundstücksmarktberichten veröffentlicht.
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31.08.2011 16:42 #25AW: Probleme mit städtischem Grundstück...wir fühlen uns erpresst :-(
Hi Marc...
ich werde mich erkundigen ob es bei uns "Gartengrundstücke" gibt, in welchem Rahmen sich der Preis dann bewegt und welche Kosten genau dann zu tragen wären...danke für den Tipp!!
Und...Falls die Halbstarken bereit erklären den Schachtelhalm zu rauchen werde ich sie in Scharen willkommen heissen
Auch dir noch einmal vielen Dank für den Hinweis und den Link
Caro macht sich schlau
und dann...nach Zusammentragen aller Infos...
werden wir noch einmal in uns gehen
So
Nun aber mal mein 1. Entwurf zur Umgestaltung.. ich hoffe ihr könnt erkennen wie's gedacht ist.
Fall nicht..bitte nachfragen
Falls ja...freue ich mich über Anmerkungen, Vorschläge und Kommentare ( ausser zu meiner Zeichenkunst
) das kann ich leider garnicht gut, aber wie heisst's...ich bin stets bemüht 
Aaalso..dann schaut mal:


so verläuft der Weg allerdings recht weit am Haus..nur etwa 1,20 zwischen Weg und Wand und nur 60 cm bis zu den Lichtschächten.
Meint ihr das taugt was??
In das Eckchen neben dem großen Rhodo käme nur Deko (Tisch aus Eisen mit Pflanztöpfen und so..direkt links daneben würde ich gerne Red Robin Glanzmispel und Vogelgehölz setzen
Was meint ihr???
liebe Grüsse von der caro
die im Projektrausch rauscht
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