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24.07.2008 11:13 #1
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welcher Komposter?Hallo zusammen,
ich möchte mir einen Komposter zulegen, nun weiß ich nicht was für einen.
(überwiegend für Rasen und Hecke)
Thermo oder nicht Thermo?
Mit oder ohne Boden?
Wie muss der Untergrund sein?
Der eine sagt auf Sand ist besser damit das Wasser weg laufen kann.
Der andere sagt auf Rasen reicht hin.
Aber welcher Untergrund ist der bessere?
MfG
eggonn
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24.07.2008 11:25 #2AW: welcher Komposter?
Hallo eggonn,
ich sage mal schnell:

ich habe ein Thermokomposter mit Boden, denn er ist wichtig, da die "lieben" Mäuse kein Nistplatz bekommen. Im Boden sind einige Löcher für Wasserablauf und Zugang für die Insekten, die der Kompost braucht.
Er steht auf ganz normalem Gartenboden.
Für Hechenschnitt, sicher meinst Du das, ist ein Komposter nicht, da Holz eine ewiglange Verrottungszeit hat.
Bei Rasenschitt ist darauf zu achten, daß der Schitt schon halbwegs trocken ist. Wenn er ganz frisch in den Komposter kommt, besteht die Möglichkeit der Schimmelbildung und es wird zu heiß im Komposter.
LG
Dieter...helfend?
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24.07.2008 13:44 #3AW: welcher Komposter?
Hallo Eggonn.
Die Wahl, was Du für einen Komposter nimmst, hängt auch von der Menge der zu kompostierenden Materialien ab. Thermokomposter sind meiner Meinung nach eher etwas für kleinere Mengen und relativ leicht verrottbare Materialien. Ich selbst habe zwei Komposter (Holzbohlenoptik,aber aus Beton) mit jeweils 1m³ Inhalt. Das reicht für meinen 290m² Garten gerade so aus (Rasen-,Blumen-, und Gemüseabfälle). Ein Komposter wird im Frühjahr geleert und der andere dann umgesetzt. Nach unten sind beide offen, damit kleine Kompost herstellende Tierchen einwandern können. Desweiteren habe ich von einem Gartennachbarn mal Mistwürmer bekommen. Diese machen wirklich super Kompost und vermehren sich auch reichlich von alleine. Holzige Pflanzenteile dauern allerdings auch mehrere Jahre wenn sie nicht gehäckselt werden. Mit Mäusen habe ich keine Probleme.
Viele Grüße von Blitz
Hier noch ein Bild:
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30.07.2008 23:18 #4
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AW: welcher Komposter?Hallo zusammen,
Eggonn's Frage geht auch ein bisschen in die Richtung, mit der ich mich grad beschäftige. Wohne seit kurzem in einem Reihenmittelhaus, der Garten ist 7m breit und 15m lang - Platz genug um eigenen Kompost zu schaffen und damit die Bodenqualität zu verbessern. Nun habe ich mir auch die Frage gestellt, ob ein Thermokomposter das Richtige ist. Den Vorteil sehe ich darin, dass das Teil einen Deckel hat und somit Nachbarn - und ich selbst auch nicht - durch Geruch oder fliegende Wespen & Co gestört werden. Nun habe ich aber gelesen, dass ein Thermokomposter nur dazu geeignet ist, eine bestimmte Menge Kompost auf einmal anzusetzen. Ich hab mir das aber eher so vorgestellt, dass ich täglich das, was an biologischen Abfällen anfällt auf meinen Kompost tragen möchte und nicht erst irgendwo sammeln, bis ich eine ausreichende Menge zur Verfügung habe (sooo viel Platz hab ich dann im Garten nun auch wieder nicht, um mir zwei Komposter hinzustellen bzw. zwei Plätze anzulegen).
Hat vielleicht schon jemand von Euch einen Thermokomposter als Sammelstelle genutzt? Geht das überhaupt? oder bleibt mir da nur ein offener Kompost?
Vielen Dank für Euren Rat!
Liebe Grüße
Anduril
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02.08.2008 20:46 #5AW: welcher Komposter?
Hallo
mein Komposter ist feuerverzinkt,früher Friedhof-Abfallbehälter.Ich pflanze jedes Jahr 3 Zucchini rum,die sehr gut mit Nahrung versorgt werden.Da ich auch in einen Reihenhaus wohne mit kleinen Garten reicht die Größe vollkommen aus.Geruchsbelästigung habe ich noch keine gehabt
gruß hermann
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04.08.2008 18:22 #6
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AW: welcher Komposter?Hallo Hermann,
danke für Deine Info. Genau so ein Komposter wie Du hast wäre meine Alternative zum Thermokomposter. Beachtest Du eine besondere "Schichtung" auf dem Kompost oder kommt einfach alles was anfällt oben drauf? Und wie machst Du das mit dem Umschichten. Habe gelesen, dass man den Kompost auch regelmäßig umschichten soll oder ist das nur nötig, wenn man den Verrottungsvorgang beschleunigen will? Hast Du unten ein Gitter gegen Mäuse oder steht er "einfach so" auf dem Boden?
Das mit den Zucchini drum rum finde ich eine prima Idee
Sorry, Fragen über Fragen
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04.08.2008 19:05 #7AW: welcher Komposter?
Hallo
warum Sorry,deshalb ist ein Forum da
Ich gebe alles was anfällt auf den Kompost,nur in einen Reihenhausgarten fällt nicht so viel an.Liguster-Grasschnitt,Salatblätter eben Alles.Gitter hab ich keins am Boden,hab auch noch nie eins gebraucht. ca.alle 3 Wochen,sotief ich eben mit einer Gabel komm tu ich den Inhalt wenden/umschichten.Kompostbeschleuniger verwende ich nicht mehr,dafür kommt Kaffesatz drauf,ein Leckerli für die Würmer,die den Verrottungsvorgang beschleunigen
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04.08.2008 23:31 #8
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AW: welcher Komposter?Na, das hört sich gut an
im Moment bin ich noch dabei, den Garten zu entunkrauten
da meine Nachbarn jetzt erst mit dem Bau anfangen und dabei auf einen Teil meines Grundstückes kommen (wegen Aushub der Baugrube) habe ich beschlossen, den Garten erst im nächsten Frühjahr richtig anzulegen. Damit ich aber schon mal was tun kann rupf ich Unkraut und pflanze Gründüngung ... so kommt nicht soviel Unkraut nach und ich tu dem Boden auch gleich was Gutes. Das Unkraut was ich jetzt rausrupfe könnte ich doch eigentlich gleich mit auf den Kompost geben, oder? Eigentlich ist es doch egal ob "richtige" Pflanze oder Unkraut, verrottet doch alles gleich, oder sehe ich das falsch ?
So einen Komposter ein paar Mal mit der Gabel umschichten soweit man kommt ist ok, da spare ich mir dann auch den Platz einen zweiten aufzustellen, um ihn komplett umzuschichten. Und wenn Du damit bisher gute Erfahrungen gemacht hast, werde ich das auch erstmal probieren
Hmm ich glaub ich werd das Kaffeetrinken anfangen müssen, damit meine Würmer auch mal Leckerlis kriegen
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05.08.2008 10:29 #9
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05.08.2008 23:14 #10
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AW: welcher Komposter?Sooo heute fleißig gewesen - Komposter besorgt .. naja mehr ein Metallgerüst
.. und aufgebaut. Die ersten Pflänzlein liegen schon drin. Vom Unkraut hab ich derzeit so viel, dass noch genug übrig bleibt, wenn ich das blühende und distelige nicht reinwerfe
Von Efeu hab ich auch noch jede Menge an Wildwuchs, aber ich glaub das ist keine so gute Idee, oder? Efeu an sich ist ja ziemlich hartnäckig und unverwüstbar .. nicht, dass ich mir damit den Samen erst recht im Garten verteil
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09.08.2008 15:47 #11AW: welcher Komposter?
Hallo
habe da auch mal eine Frage zum Thermokomposter, muss man den so aufbauen wie einen normalen Koposter also unten erst Reisig und dann in Schichten arbeiten???
Ich bin ehrlich, ich habe keine Ahnung und würde da jetzt alles einfach reinschmeißen....
Danke schonmal vorab
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11.08.2008 13:36 #12AW: welcher Komposter?
Hallo Silke,
ich habe in meinem Thermokomposter direkt mit Küchenabfall angefangen,
ohne etwas unten rein zu tun,
mit der Zeit haben sich Würmer eingefunden und alle Insekten,
die für die Verrottung wichtig sind.
LG
Dieter
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12.08.2008 12:14 #13
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AW: welcher Komposter?Hallo,
Ich bleibe bei meinem liebevoll angehäuften Komposthaufen ohne Begrenzungen wie Bretter oder Plastikwände. Bei mir kommt das Zeugs auf einen Haufen und wird am Rand ab und an schön sauber abgestochen und im Frühjar wieder mit Kürbis bepflanzt. Und die Mäuse lassen dann wenigstens meine Beete in Ruhe denn die finden im Kompost genug Futter
.
Volke der alle Viehcher mag, es sei denn sie sind braun und schleimig
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08.01.2012 10:37 #14
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AW: welcher Komposter?Für jeden, der WIRKLICH SUPER-SCHNELL Komposten will:
Auch wenn der letzte Beitrag schon letzte Saison war, ich schreib mal meine Erfahrung auf mit meinem Super-Komposter für die kommende Saison:
Ich habe einen Super-Thermo-Komposter gebaut für extra schnelle Verrottung:
Das geht so: Man nehme eine große und eine etwas kleinere Plastiktonne. Von der kleineren säge man den Boden unten (mit einer elektro- oder benzin-motorsäge) weg und stelle sie dann in die größere hinein. Oben eine lackierte Spanplatte mit Griff (angeschraubt) als Deckel drauf. Das wars schon. Der Kompost, ich nehme nur Küchenabfälle, statt Grasschnitt, da der Küchenabfall so viel mehr Nährstoffe hat
- verrottet durch die "Gewächshausklimatisierung" extrem schnell in sich zusammen,
aber bevor er zu viel Fäulnis ansetzt muss man ihn leeren. Jedenfalls wenn die Masse keine Struktur mehr hat, aber schon ziemlich lasch ist. Ausleeren muss ich bei einem 3 Personen Haushalt 4 mal im Jahr. und ich lagere ihn seitlich wie einen normalen Kompost, decke ihn ab, dass es nicht zum Nachbarn stinkt. Im November, wenn ich das letzte mal leere, tu ich die Abdeckung weg und verteile den Kompost auf die Beete und tu ihn mit der Grabegabel so einarbeiten, dass er gerade ein wenig unter der Oberfläche ist, so dass er über den Winter gut weiter zersetzt wird.
DAS IST Allerdings für HARDCORE-Gärtner, DENN, auch alle Jahre muss ich 4 mal die dann entstandene JAUCHE abgießen- wenn kurz bevor ich den Kompost ausleere. Kurz vorher also die 2 Fässer wie sie sind umkippen in eine große Wanne und die Jauche 2 Jahre stehen lassen, dass sie Bitterkeit verliert, bevor man sie UNBEDINGT im November ausbringt, denn sonst ist die Jauche zu aggressiv und kann nicht gut genug zersetzt werden, sonst gibts Enttäuschungen, weil vielleicht fast nix wächst. Ich tu dabei danach dann mit einer Gabel den Kompost herausnehmen und seitlich lagern. Dass das mit der Wanne von der Höhe und dem Ausgießen auch funktioniert, muss natürlich der Komposter höher stehen, dazu habe ich ihn auf eine ca. 30 cm hohe Kiste gestellt, wo er das ganze Jahr über drauf steht. Man muss auch aufpassen, dass man die Küchenabfälle nur in die innere Tonne wirft, in der äußeren Tonne ist dann nur die Jauche und läßt sich leicht abgießen. Naja Muckis braucht man etwas.
DA die Jauche aber stinkt ist die Ausladerei immer sehr "geruchsintensiv" -
deswegen hat meine Frau mir seit Dezember "meine Erfindung" abgeraten,
damit kommt auch kein Nachbar auf die Idee, sich zu beschweren. Naja somit hab ich meine Ruhe. Aber die Methode ist super-schnell.
Ab 2012 komposten wir wieder normal (nach ca. 3-4 Jahren fix-fix-kompsten)
Wir legen ihn unter einen Baum und verteilen ihn im November. Wir decken ihn ab mit Grasschnitt und ab und zu ca. alle 8 Wochen tu ich die großen Teile nach innen, damit sie auch noch verrotten.Geändert von robs (08.01.2012 um 11:10 Uhr)
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08.01.2012 11:17 #15AW: welcher Komposter?
Das Ergebnis kann ich auch mit weniger Aufwand bieten - dazu vergesse ich einfach mal ein paar Wochen, meinen zugedeckelten Komposteimer mit den Küchenabfällen zu leeren
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08.01.2012 11:26 #16
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AW: welcher Komposter?Ahhh, Du meinst den alkoholigen Geruch im Sommer in der Küche???
Aber nach 3 Jahren viel Aufwand waren auch zB unsere KOhlrabi groß,
der größte war ungeschält ohne Blätter 1,38 kg, sauber geschält dann 880 Gramm,
das kann sich doch sehen lassen meine ich.
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