Thema: Heuschreckenplage in Bayern?

  1. #1
    Heuschreckenplage in Bayern?
    Sorry für den Titel,

    aber genau so sieht es aus. Am Samstag war ich Himbeeren pflücken und schaute mir bei der Gelegenheit (wie immer) auch den "Rest" an. Alles ok, bis auf ein bissele Mehltau auf den Erdbeeren.

    Heute, nach der Arbeit, gucke ich, ob gegossen werden muss und sehe.....

    Einen Stachelbeerbusch der vollkommen naggisch ist (bis auf die Dornen). Kein Blatt mehr zu sehen, nix auf dem Boden zu entdecken.... als ob die jemand "abgepflückt" hätte.

    Ich hab ja schon viel gesehen, aber so etwas noch nicht. Hätte da jemand zufällig eine Erklärung parat?

    Gruß Rumble.

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  2. #2
    Avatar von Katzenfee
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    Lächeln AW: Heuschreckenplage in Bayern?
    Könnten das vielleicht auch Raupen gewesen sein?
    Hast du welche gefunden - im Beet oder Gras?


    LG Katzenfee

  3. #3
    Avatar von Heide
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    AW: Heuschreckenplage in Bayern?
    Ich hab was von den Larven der Stachelbeerwespe gelesen.

  4. #4
    Avatar von Fjäril
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    AW: Heuschreckenplage in Bayern?
    Mir fielen heuer besonders viele Heuschrecken auf (in Niederösterreich), bei jedem Schritt hüpften welche weg. Fraßschäden merkte ich allerdings nicht. Aber Gottesanbeterinnen, die ja auch Heuschrecken fressen, so was hatte ich hier noch nie .. ..
    Liebe Grüße
    Fjäril

  5. #5
    Avatar von Pepino
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    AW: Heuschreckenplage in Bayern?
    Wenn es früher im Jahr gewesen wäre, hätte ich evtl auch auf eine Blattwepe getippt, denn die können einen Strauch wirklich innerhalb ein paar Tagen kahl fressen. Aber - sie lassen die Blattrippen stehen, wie die meisten Tiere.
    An meinen Stachelbeeren, die nicht viele Stacheln haben zupfen bei mir die Rehe die Blätter ab. Nur die ziemlich stacheligen Sorten lassen sie in Ruhe. Bei den Johannisbeeren fressen sie gleich die dünnen Äste mit ab, bei den dickeren Ästen ziehen sie die Rinde ab.

  6. #6
    Avatar von Rumbleteazer
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    AW: Heuschreckenplage in Bayern?
    Also...

    ich habe die Erde Mikroskopisch untersucht, nichts feststellbar. Die Oberfläche des Kübels und Umgebung intensiv nach Insekten, Larven, Raupen... abgesucht, Nada.

    Mit einem Taschenmikroskop (60x) hab ich den ganzen Busch abgesucht. Keine Eier, Kokons, Raupen, Spinnfäden, Ausscheidungen jeglicher Art zu sehen.

    Ein Besuch bei einer Ortsansässiger Gärtnerei hat auch keinen Erfolg gebracht. Es müssen Heuschrecken gewesen sein, die innerhalb von 1 Tag erschienen sind und kurz darauf verschwunden sind.

    Es kann mir von den Ortsansässigen Gärtnern, Nachbarn, Kollegen keiner eine befriedigende Antwort darauf geben. Ein Nachbar hatte dieses Phänomen übrigens auch. Ebenfalls mit einer Stachelbeere, ebenfalls von LIDL.

    hmm

  7. #7
    Avatar von Rumbleteazer
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    AW: Heuschreckenplage in Bayern?
    Was ich noch anmerken möchte: Die gefressene Biomasse dürfte sich auf 300- 350g beziffern. Das ist nicht wenig, um innerhalb von 48 Stunden zu verschwinden.

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