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10.05.2006, 16:11
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#16 (permalink)
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Registriert seit: 22.01.2005
Beiträge: 3.301
| Genehmingung
Ein Gartenbrunnen ist nicht genehmigungspflichtig. der Bau muss jedoch angezeigt werden bei der Unteren Wasserschutzbehörde. |
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15.05.2006, 15:35
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#17 (permalink)
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Registriert seit: 22.01.2005
Beiträge: 3.301
| Was haltet ihr den von einem Schlagbrunnen??
Ich bin schon seit einigen Wochen am überlegen, ob ich es machen soll oder nicht.
Da ich in Bielefeld Senne wohne, habe ich Grundwasser in 7 Meter Tiefe,
und Sennesand, eigentlich kein problem. Oder?
Wer hat schon Erfahrung mit einem Schlagbrunnen gemacht?
gruß
safer |
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15.05.2006, 17:03
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#18 (permalink)
| | Moderator
Registriert seit: 06.05.2006 Ort: zuhause
Beiträge: 11.150
| Re: Genehmingung Zitat: |
Zitat von micha Ein Gartenbrunnen ist nicht genehmigungspflichtig. der Bau muss jedoch angezeigt werden bei der Unteren Wasserschutzbehörde. | gilt das nur für NRW?
__________________ Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes. ( Cornelius Gustav Gurlitt 1850-1938 ) |
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16.05.2006, 08:37
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#20 (permalink)
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Registriert seit: 22.01.2005
Beiträge: 3.301
| Brunnen Hallo,
bevor ich Euch eine Beschreibung des Ramm- bzw. Schlagbrunnens gebe, mein Rat an Euch, macht einen Bohrbrunnen. Schlagbrunnen haben meistens nicht die Haltbarkeit eines Bohrbrunnens. Und oftmals ist auch die Ergiebigkeit eines Bohrbrunnens um ein vielfaches höher. Aber, das muß jeder für sich entscheiden. Und nun zur Beschreibung:
Rammbrunnen (Schlagbrunnen)
Eine Sonderform des Bohrbrunnens stellt der Rammbrunnen bzw. Schlagbrunnen dar. Er findet nur bei kleineren Einzelversorgungen, wie beispielsweise Landgrundstücken oder Weiden Verwendung. Auch für die Gartenbewässerung ist ein Rammbrunnen gut geeignet und daher für Gartenbesitzer sehr interessant. Diese Brunnen können allerdings nur erstellt werden, wenn sich der Grundwasserstand höchstens sieben Meter unter dem Pumpenstandort (Saugpumpen können nicht mehr als acht Meter pumpen) befindet. Sollte der Wasserstand tiefer sein, kann ein Schacht Abhilfe schaffen. In dem ein bis zwei Meter tiefen Schacht wird die Pumpe installiert und somit näher an das Grundwasser rangeführt. Rammbrunnen können vom Heimwerker selbst mit der Hand erstellt werden: Dazu werden Metallrohre in den Boden getrieben. Das Vorbohren mit einem Erdbohrer erleichtert die Arbeit. Das erste Metallstück hat eine spezielle Spitze, die den Boden durchdringt und verdrängt. Hinter der Spitze sind Öffnungen angebracht, über die das Wasser in das Rohr eindringen und hochsteigen kann, wenn die Wasser führende Ebene erreicht worden ist. Wird nun die Luft über dem Wasser von einer Pumpe aus dem Rohr gesaugt, steigt das Wasser bis an die Oberfläche und kann von dort aus verteilt werden.
Jupp  |
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01.06.2006, 13:36
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#21 (permalink)
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Registriert seit: 01.06.2006
Beiträge: 16
| Zitat: |
Zitat von Anonymous Hallo Dunkelbär,
wie ist das denn mit der Tiefe? Ich wüßte ja jetzt gar nicht wann das Wasser kommt. Bohrt der Mann bis zu einer gewissen Tiefe X oder ist das egal? Könnte man das Wasser auch für einen Teich benutzen? Gut, ich benötigte das Wasser eher für meinen Garten. Bis jetzt habe ich mich immer davor gescheut, so einen Brunnen bauen zu lassen. Wenn ich aber, wie im letzten Jahr meinen Nachbarn sehe, der den "ganzen" Tag mit Brunnenwasser auf seinen Rasen sprengt, ja dann schaue ich auf meine Wasseruhr und denke: Sch....
Also lasse ich mir dieses Jahr auch einen Brunnen bohren!
Wäre schön wenn ich da noch ein paar Infos bekommen könnte.
Einen schönen Gartengruß an alle hier vom
Gartenburschi  | Hallo Gartenburschi,
bezüglich der "Tiefe" solltest du mal deinen Nachbarn fragen. Gegebenenfalls kannst du
auch den Grundwasserspiegel bei deiner Gemeinde/Stadtverwaltung erfahren. Einen Brunnen kann man auch selbst schlagen bzw. graben. Dies hängt davon ab, wie
Bodenbeschaffenheit und Grundwasserspiegel aussehe  n.
...ohne Schweiss zahlts du für den Bewässern deinen Preis.... |
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02.06.2006, 02:07
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#22 (permalink)
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Registriert seit: 31.05.2006
Beiträge: 1.742
| Brunnenbaubetriebe Zitat: |
Zitat von Anonymous habe auch vor mir so nen brunne zu bohren lassen leider finde ich aber kein verzeichniss von solchen leuten.... kannst villeicht du oder sonst jemand villeicth ne seite von brunnenbohr leuten nennen ??!!
Fragen: wie weit muss ich denn da bohren ? was kostet der ganze spass ich brauche da doch sicher ein rohr in der erde oder sowas ?!
ach ja ich wohne in hennigsdorf (16761)
Danke im voraus Christian | www .der-brunnen.de/brunnenbauer/brunnenbauer.htm
lustigerweise bin ich selber durch diesen Thread schlauer geworden, denn ich habe recherchiert und obigen Link gefunden, und nun weiß ich dass nur ein paar Hundert Meter entfernt ein Brunnenbauer seinen Betrieb hat. Da werde ich mich wohl mal erkundigen was der zu bieten hat. Jedenfalls denke ich, ist er doch mit meinen geologischen Gegebenheiten vertraut, so dass ich sicher auch eine gute Einschätzung meiner Situation bekommen kann, ohne dass der auch nur einen Meter bohren muss.
__________________ Great minds discuss ideas. Average minds discuss events. Small minds discuss people.
~Eleanor Roosevelt
Geändert von Marcel (02.06.2006 um 08:23 Uhr).
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02.06.2006, 10:31
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#23 (permalink)
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Registriert seit: 01.06.2006
Beiträge: 16
| Hallo kathi&co,
zunächst einmal ist die Frage zu stellen:
Untergrundbeschaffenheit, Grundwasserpegel. Bei einem Schlagbrunnen wird ein
-i.d.Regel als Standard-Modell aus dem Baumarkt zu beziehendes Rohr mit Spitze
und auf eine Länge von ca 70 cm angebrachten Bohrungen - in den Grund einge-
schlagen (daher Schlagbrunnen). Das untere Teil sollte man bis 10cm über den
angebrachten Bohrungen mit grobem Salz füllen, was das Zusetzen mit Erde verhindert
und das Anpumpen erleichtert. Diese Brunnen wurden in meiner Ecke (Freiburger Ecke)
bis zum Bauder heute üblichen Wasserversorgung (ca. 1960) ohne Probleme für die Haus- und Nutzwasserversorgung benutzt und funktionieren teilweise heute noch. Bei einem
Grundwasserspiegel von nicht mehr als 5-6 m würde ich auf jeden Fall die preiswerte
Lösung eines Schlagbrunnens dem Schachtbrunnen vorziehen. Ich selbst bewässere
meinen Garten (1500qm) mit einer Grunfos J5 (sehr robustes und zuverlässiges Gerät)!
Also - Ärmel Hoch und Schlag auf Schlag, das fördert s´Wasser an den Tag
Gutes Gelingen wünscht Hannes |
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02.06.2006, 10:59
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#24 (permalink)
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Registriert seit: 01.06.2006
Beiträge: 16
| Zitat: |
Zitat von Anonymous Hallo,
also auf de rSuche nach informationen, hab ich zumindest schonmal rausgefunden das das maximum eines normalen brunnens bei 9 metern förderhöhe liegt, danach muss ein tiefbrunnen her. Wer sich jetzt fragt wieso 9 Meter, die zahl hat sich keiner ausgedacht, das hat technische Gründe. Ganz grob kann man sich das vorstellen, das das wasser sonst beim pumpenbetrieb verdampfen würde, anstatt sich pumpen zu lassen,...
Zu der frage wie so ein Brunnen aussieht, es wird meist mit wassergespühlt und im anschluss ein PVC Rohr eingebracht.
Wenn man tiefer bohren muss udn denm tiefbrunnen schäut, kann in der theorie einen schacht einlassen, in dem dann die bohrung eingebracht wird, so das am ende nur die max 9 Meter Saugleitung übrig bleiben.... | hallo Anonymus,
das Problem bei Grundwasserpegeln in einer Tiefe von ca. 9 m
(entscheidend ist der Messwert zwischen Pumpe und Wasserspiegel)
liegt in der Begrenzung durch physikalische Gesetze.
Ab einer Förderhöhe von ca. 9m "reißt" die Wassersäule und das war´s dann.
Mit verdampfen hat das nichts zu tun. Abhilfe kann eine Tieferlegung de Pump-
station schaffen - die bessere Lösung ist in diesem Falle ein Schachtbrunnen.
Gruß Hannes  |
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