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15.07.2008 08:37 #26AW: Fische töten
Ok Iru,
Das habe ich verstanden, Danke!
Was ich mir leider nicht vorstellen kann, wenn ich hier die Angler beobachte, daß es ihnen nur ums Essen geht. Was macht man mit den Fischen die also nicht verzehrt werden..
Übrigens ich habe Töten nicht mit Sport gleichgesetzt! Sondern lediglich gefragt, ob angeln ein Sport sei, wenn ich wie gesagt die meißt jungen Leute dort sitzen sehe, mit der Bierflasche in der Hand und die Fische Angeln...
Klar müssen sie sofort getötet werden, aber nur von dem (Anler mit Schein), der es versteht und so ist das auch im Privaten Bereich.
Hast mal zugeschaut wie ein priv. Mensch, der keine Ahnung und vollkommen unbeholfen da stand vor Angst, seinen Fisch tötete... Ich habs mehrfach gesehen, deshalb predige ich -- bringt sie lieber in einen Zoohandel..
Ich kann’s hier deutlich schreiben, tu ich aber nicht.. denn anschaffen und schön finden - kann jeder, nur wenn’s schwierig wird...
Ich gehe aber auch davon aus, daß Du einiges hier nicht immer richtig gelesen hast, sorry, denn dann hättest Du auch gelesen, das ich meistens die Hilfesuchenden mit dem Fisch zum Zoohandel schicke, die da mehr Ahnung haben und nicht rumwerkeln!
Mo, die nur durch Erfahrung rät....
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15.07.2008 10:22 #27
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AW: Fische tötenGuten Morgen,
hier gehen ja nun einige Sachen durcheinander.
Es gibt Angeln und es gibt Fliegenfischen. Iru angelt, ich gehe Fliegenfischen. Falls Du mal den Film "In der Mitte entspringt ein Fluss" gesehen hast, weißt du, was Fliegenfischen ist. Ich gehöre auch zu diesen Bekloppten, die im Fluss stehen und mit selbstgebundenen Fliegenimitationen versuchen Forellen oder Äschen zu fischen. (Äschen nehme ich eh nie mit, da der Kormoran den Bestand extrem dezimeiert hat) Nix mit Bierflasche und am See rumhängen. Insofern bezeichne ich das eher als eine jagdliche Tätigekeit.
Prinzipiell darf man in Deutschland nur mit einem entsprechenden Erlaubnisschein fischen/angeln. Leider gibt es massig Schwarzangler. Leider gibt es auch massig Angler, die sich nicht an die Bestimmungen halten, zuviele und untermaßige Fische entnehmen.
Ich persönlich fische um die Forellen dann auch zu essen, heißt im Klartext: Ich entnehme nur soviele Fische, wie ich auch esse. Ich fische aber auch nicht an Baggerseen, sondern an Flüssen. da gibt es eh strenge Regeln, wieviele Fische in welcher Größe entnommen werden dürfen.
Diese Forellenpuffs sind auch nix für mich.
Und Iru hat recht: Sorgfältig und ernsthaft betriebene Angelei/Fischerei ist in erster Linie eine Hegeaufgabe. So werden Fischbestände, die in einer Region überhand nehmen, bewußt kleingehalten, Beobachtungen über den Bestand und Gesundheitszustand gemacht etc.
Gruß von Donna
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15.07.2008 11:32 #28AW: Fische töten
Also um ehrlich zu sein... ich finde die Diskussion ob Goldfische nun in unsere Gegend gehören oder nicht, ziemlich überflüssig. Wir haben in unseren Gartenteich Goldfische und Plötze. Die Goldfische sieht man, die Plötze sind auf Grund ihrer Farbe und der Tatsache das sie eher tieferes Wasser bevorzugen so gut wie unsichtbar. Ich denke, das ist ein wesentlicher Grund weshalb sich viele Menschen für Goldfische entscheiden. Unsere Goldfische vermehren sich sehr zahlreich. Allerdings haben wir auch zwei Katzen die sich ausschliesslich in unseren abgesicherten Katzengarten aufhalten und regelmässig Goldfische angeln. Nun ja... es gefällt mir nicht aber ich kann es auch nicht ändern, denn genau das passiert in der Natur ständig. Im Gegenteil, dadurch hat sich inzwischen das Problem der Überpopulation erledigt.
Ich denke, die Schäden durch das Anpflanzen exotischer Pflanzen die ebenfalls nichts in unserer Gegend zu suchen haben, ist weit aus schlimmer.
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15.07.2008 11:37 #29AW: Fische töten
Sicher kann sich jeder in seinen Gartenteich setzen was er möchte, aber es soll auch Idioten geben, die ihre überzähligen Goldfische in heimischen Flüssen oder Seen entsorgen...


Solange sie im Teich bleiben ist es ja ok, obwohl, wenn ich einen Teich hätte, wären Goldfische auch nicht mein Fall.
Gruß
okolyt
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15.07.2008 11:54 #30irubisGastAW: Fische töten
Und das ist das Problem...
ein Beispiel: der hochgelobte Sonnenbarsch, attraktiver Teichfisch, als zu groß gewordener und ausgesetzter Fisch in unseren Gewässern verdrängt er heimische Tierarten. Und diese Fische gibt es immer noch als niedliche Kleinfische im Zoofachhandel.
Wundern würden sich manche Laien, wenn sie sehen, wieviel Goldfische beim Abfischen oder der Kontrolle des Besatzes im Kescher landen. Diese Tiere auszusetzen ist nicht nur falsch verstandene Tierliebe, das ist klare Schädigung der heimischen Wasserfauna.
Gruss
Iru
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15.07.2008 12:05 #31
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15.07.2008 12:33 #32AW: Fische töten
Ja sicher... aber es ist halt auch alles eine Frage der Verhältnissmässigkeiten. Zum Beispiel denke ich, das auch das Anpflanzen durch exotischer Pflanzen wie der japanische Staudenknöterich erheblicher Schaden an der Natur entstanden ist, nur daran denkt doch kaum jemand. Wem interessiert es denn schon ob die neu gekauften exotischen Pflanzen sich nicht womomöglich von selbst verbreiten und die heimische Pflanzen- und Tierwelt nicht in erheblichen Masse schädigen.
Wie schon gesagt... der allergrösste Teil aller in Deutschland angebauten Gartenblumen und -pflanzen, Stauden, Büsche und Bäume stammt ursprünglich aus ganz anderen Gegenden. Wieviel einheimische Tierarten dabei womöglich auf der Strecke bleiben, wissen viele Menschen doch noch nicht einmal.Solange sie im Teich bleiben ist es ja ok, obwohl, wenn ich einen Teich hätte, wären Goldfische auch nicht mein Fall.
Alles eine Frage der Verhältnissmässigkeit. Man kann eben nicht über Goldfische in der Natur Krokodilstränen vergiessen, selber aber nicht einen einzigen einheimischen Baum im Garten stehen haben. Das passt einfach nicht.
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15.07.2008 12:51 #33irubisGastAW: Fische töten
@ LuckyGuy
Ich habe schätzungsweise 100 Eichen, Linden, Birken, Buchen, Ahörner usw. im Garten stehen. Dazu noch ein gutes Dutzend Obstbäume.
In meinem Teich befinden sich lediglich Bitterlinge und Teichmuscheln.
Dennoch verstehe ich den Vergleich nicht, den Du mit den Pflanzen versuchst darzustellen. Solange die Pflanzen nicht genverändert sind und sich deren Pollen über Kilometer weit ausbreiten (und das sind Nutzpflanzen, die eigentlich mal heimisch waren)
sind zugereiste Pflanzen in der Regel keine Gefahr für die Fauna und Flora, zugereiste oder ausgesetzte Tiere aber schon.
Im übrigen: Die Gurke kommt urspünglich aus China, die Kartoffel aus Südamerika, die Tomate...weiss der Teufel woher, ist jedenfalls keine einheimische Pflanze.
Gruss
Iru
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15.07.2008 13:11 #34AW: Fische töten
Tja... dann bist du wohl offensichtlich die grosse Ausnahme, denn in den allermeisten "normalen" Gärten die ich kenne, sind solche Bäume nicht zu finden. Als ich in einer hiesigen Gärtnerei eine Eiche kaufen wollte, bekam ich nur zu hören "was um Gottes Willen wollen sie denn damit?".
Und genau das ist bei vielen Pflanzen eben nicht der Fall, das heisst, sie stellen sehr wohl eine Gefahr für einheimische Pflanzen und Tiere dar. Zum Beispiel verdrängt der Staudenknöterich sehr wohl viele heimischen Pflanzen und damit auch viele Tierarten. Vor allen im Hartz, in Bayern und in der Schweiz stellt diese Pflanze ein richtig grosse Gefahr dar.Dennoch verstehe ich den Vergleich nicht, den Du mit den Pflanzen versuchst darzustellen. Solange die Pflanzen nicht genverändert sind und sich deren Pollen über Kilometer weit ausbreiten (und das sind Nutzpflanzen, die eigentlich mal heimisch waren)sind zugereiste Pflanzen in der Regel keine Gefahr für die Fauna und Flora, zugereiste oder ausgesetzte Tiere aber schon.
Völlig richtig... und der grossflächige Anbau dieser Pflanzen in Verbindung mit der Rodung und Vernichtung des grössten Teiles der Europäischen Urwälder in den vergangenen 600 Jahren hat ja auch zu einer erheblichen Belastung der Natur und des Klimas geführt.Im übrigen: Die Gurke kommt urspünglich aus China, die Kartoffel aus Südamerika, die Tomate...weiss der Teufel woher, ist jedenfalls keine einheimische Pflanze.
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15.07.2008 13:34 #35
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AW: Fische tötenWo wir schon dabei sind: gestern kam auf 3Sat in Nano ein Beitrag zum Thema "Globalisierung" der Pflanzen- und Tierwelt. Riesige Weberknechte, die einheimische Arten verdrängen....
Und ein Blick in Google zeigt uns, was ausgesetzte Goldfische so alles anrichten. Sie machen einheimische Fische nieder, verpesten die Seen und Teiche. Da kraule ich lieber meine Karauschen.
Gruß Donna
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15.07.2008 13:35 #36AW: Fische töten
Hallo Frank,
in diesem Fred geht es aber nun mal um Fische.
Gruß
okolyt
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15.07.2008 13:39 #37AW: Fische töten
Hallo Donna,
gestern abend kam um 21 Uhr eine Sendung auf 3Sat, die sich mit exotischen Tieren in freier Wildbahn in Mec-Pom bechäftigte. Das ging von Sonnenbarschen über Marderhunde, Waschbären bis Nandus und sogar Kängeruhs.
Alles Tiere, die von Pelzfarmen freigelassen wurden, aus Privatzuchten entkamen oder sonstwie ausgesetzt wuren.
Gruß
Okolyt
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15.07.2008 13:51 #38irubisGast
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15.07.2008 13:53 #39
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15.07.2008 14:02 #40AW: Fische töten
Da du es aber angesprochen hast, noch dazu mit einen erheblichen vorwurfsvollen Unterton, werde ich dir aber dennoch darauf Antworten. Der Mensch kann nunmal nur mit einer intakten Umwelt leben. Die Frage, ob Natur oder doch lieber Platz für Nahrungsmittel besser wäre, stellt sich deshalb auch gar nicht erst. Vor allen nicht in Anbetracht von Prämien für Flächenstillegungen bei Landwirten und der immer weiter voranschreitenden Globalisierung.
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15.07.2008 19:27 #41AW: Fische töten
Hallo Frank!
Nichts bekämpft Hunger wirkungsvoller als die Globalisierung.
Hungerkrise: Nur die Globalisierung macht uns wirklich satt - Nachrichten Meinung - WELT ONLINE
Bye
-John
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15.07.2008 19:29 #42AW: Fische töten
Hallo fredman!
Schön. Das Verfangen im Draht ist also eher ein Kollateralschaden.mein Niederstrom ist Human und ist von der Tierschutzbehörde auch genehmigt
Bye
-John
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15.07.2008 19:50 #43AW: Fische töten
Ja, anscheinend ist es das.
Aber was soll´s, ist ja nur ein blöder "Fischreiher".
Ob der wohl überlebt hat, wen interessiert´s...
Bevor es hier jetzt vollends entgleist:
Wenn ein Tier leidet und klar ersichtlich ist, das eine Heilung nicht mehr möglich ist, erlöse ich es!
Dabei spielt die Tierart keine Rolle.
Stefan, kurz und schmerzlos...
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15.07.2008 21:37 #44AW: Fische töten
Ich entgleise aber wieder:
Stefan, es gibt keine Fischreiher!!!!!!!





Gruß
Okolyt
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15.07.2008 21:38 #45
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15.07.2008 21:40 #46AW: Fische töten
Dann schreib auch Graureiher....
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15.07.2008 21:42 #47
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15.07.2008 21:50 #48AW: Fische töten
HAAAALLLLLOOOOOO?
Das war eine Anspielung auf genau diesen Beitrag!
Und jetzt war es wieder der "Fischreiher".
Trotz "" konnte ich nicht anders!


Also, wieder raus aus der Anstalt, weitermachen!
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15.07.2008 21:52 #49
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15.07.2008 22:08 #50AW: Fische töten
sicherlich kein Kollateralschaden, ich habe weder Federn noch andere Hinweise gefunden, daß sich der dan verletzt haben könnte.
Der ist einfach so in den Teich marschiert wie vorher und da der Graureiher/im Volksmund Fischreiher recht hohe Schritte macht (er schreitet ins Wasser) ist er eben auf den Draht gelatscht und auch nicht ins tiefe Wasser gerutscht, da ich ein schöne Flachwasserzone habe(wegen die vielen Frösche)
Vielleicht ist er auch absichtlich hin und her gesprungen, weil das so schön gekrabbelt hat, auf jeden fall war er nie wieder da gewesen, aaber ich sehe öfters einen über der anderen Seite des Gartenvereines schweben, dort kann er sich von mir aus Satt fressen.
Nur komisch, daß die Reiherapostel sich hier so darüber aufblasen über mein dünnes Drähtchen, schaut mal die Koppeln an, was da los ist, die armen Tiere die sich dort in Massen , aber einen richtigen 24 V Schlag abholen.
Naja, dort ist es ja auch logisch. Stimmts?
fredman
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