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12.05.2006, 16:58
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#1 (permalink)
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Registriert seit: 22.01.2005
Beiträge: 3.301
| Algenbekämpfung, aber wie richtig?
Wir haben z.Zt. ein größeres Algenproblem. Ich würde gern vorerst mit einem entsprechenden Algenmittel den derzeitigen Algenwucher beseitigen - und später vorbeugend mit Fischen, Pflanzen etc. etwas machen.
Problem Nr. 1: Mein Mann schwört auf "seinen" Natur-Bio-Ich mach'nichts-Teich -------- bloß nichts reinschütten.
Problem Nr. 2: Es sind jede Menge Libellenlarven im Teich. Keiner konnte uns bis jetzt sagen, ob die Algenmittel die Larven leben lassen.
Ich hoffe auf Eure Hilfe.
Liebe Grüße aus der Nähe Traunstein
Angela |
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12.05.2006, 18:49
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#2 (permalink)
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Registriert seit: 22.01.2005
Beiträge: 3.301
| Hi,
je mehr Du reinkippst, desto mehr kommt das beginnende biologische Gleichgewicht aus dem Ruder. Da bin ich voll auf der Seite Deines Mannes - weniger ist mehr!
Beseitigst Du die Algen entziehst Du der gesamten Nahrungskette die Grundlage - im Endeffekt werden die Libellenlarven verhungern.
lg
mo |
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12.05.2006, 21:05
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#3 (permalink)
| | Moderator
Registriert seit: 06.05.2006 Ort: zuhause
Beiträge: 11.271
| das Algenwachstum im Frühjahr ist normal, da ihr Wuchsoptimum temperaturmäßig tiefer liegt als bei den anderen Pflanzen
wenn dann die Schwimm- und Unterwasserpflanzen richtig anfangen zu arbeiten, dann wird den Algen auch der Nährstoff entzogen ... normalerweise
... es gibt auch Algenvernichtungsgeräte auf UV-Basis - ungiftig für Tier und Pflanze, aber nicht für Algen ...
__________________ Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes. ( Cornelius Gustav Gurlitt 1850-1938 ) |
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13.05.2006, 23:45
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#4 (permalink)
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Registriert seit: 29.04.2006 Ort: Österreichische Saarländerin
Beiträge: 320
| Das einzige - für Libellenlarven unschädliche - Algenmittel ist ein Kescher ... |
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14.05.2006, 01:42
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#5 (permalink)
| | Moderator
Registriert seit: 06.05.2006 Ort: zuhause
Beiträge: 11.271
| Zitat: |
Zitat von Jazzicca Das einzige - für Libellenlarven unschädliche - Algenmittel ist ein Kescher ... | ... und die sind wichtig für das Gleichgewicht der Fauna
__________________ Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes. ( Cornelius Gustav Gurlitt 1850-1938 ) |
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08.06.2006, 11:21
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#6 (permalink)
| | | hallo,
ich würde da auch nichts reinkippen. mal von den schäden im ökosystem abgesehen(ein gewisses maß an algen ist sehr wichtig! zuviele sind auchnciht gut, aber ganz ohne ist ein ökosystem NICHT MÖGLICH!), werden sich da eh sofort wieder neue bilden, sobald das einigermaßen agebaut ist. wo ein lebensraum für algen ist, bilden sich auch welche. und indem du die algenmittel reintust, zerstörst du erst die algen, dann verhungern die mikroorganismen und schnecken, die sich davon ernähren und die nährstoffe, die ganz natürlich durch zersetzung entstehen werden nciht mehr verbraucht, sondern sammelns ich an (dazu kommen die zersetzungsprodukte der abgestorbenen algen). zusammen bildet das einen optimalen lebensraum für neue algen: keine fressfeinde und nahrung im überschuss!
also: das mag kurzfristig helfen, aber auf dauer ist das nichts!
außerdem ernähren sich libellenlarven soweit ich weiß räuberisch von zooplankton (mikroorganismen und wasserflöhe,...) u.ä., dass sich wiederum von phytoplankton (=algen) ernährt.
falls du das problem nur mit fädigen algen hast: einfach mal beherzt mit der hand reinlangen  die können nämlcih wirklich alles total zuwuchern, und dann können auch andere tiere (fische z.b.) darin hängen bleiben.
soweit ich weiß gibt es in normalen gartenteichen auch keine tiere, die sich von den fadenalgen ernähren und nicht auch die anderen algen fressen würden.
hier ist noch ein link zu dem thema: http://www.maw-teichtechnik.de/1165.html
ich würde allerdings das mit dem "nutzen sie jede möglichkeit zum nährstoffentzug" so nicht unterschreiben, aber der rest schein ganz vernünftig zu sein. musst dann nur aufpassen, dass du die tiere (libellenlarven z.b.) die in den algen sitzen wenn du sie rausgeziehst, auch raussuchst und wieder in den teich setzt.
gruß
convenience | |
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09.06.2006, 16:26
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#7 (permalink)
| | Moderator
Registriert seit: 23.03.2005 Ort: Gießen
Beiträge: 649
| Zitat: |
Zitat von Convenience soweit ich weiß gibt es in normalen gartenteichen auch keine tiere, die sich von den fadenalgen ernähren und nicht auch die anderen algen fressen würden. | Hallo,
Graskarpfen fressen Fadenalgen.
LG, Stephanie |
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15.07.2006, 12:22
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#9 (permalink)
| | Moderator
Registriert seit: 23.03.2005 Ort: Gießen
Beiträge: 649
| AW: Algenbekämpfung, aber wie richtig? Hallo,
und wenn sie zu groß sind...
Dann kann man sie auf den Grill legen oder in einem Anglerteich aussetzen...
Und wenn man viele Teichpflanzen hat, dann fällt das nich so sehr auf,
dass die da was wegfressen. Können die Pflanzen wenigstens nicht wuchern.
Außerdem fressen Graskarpfen auch das Goldfischfutter.
VG, Stephanie |
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15.07.2006, 13:10
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#10 (permalink)
| | | AW: Algenbekämpfung, aber wie richtig? Hallo
wie wäre es denn mit einem Schlammsauger. Ich habe einen zu Verkauf von Gardena. Der SR 2000, der beste von denen. Habe ihn nur zweimal benutzt und er ist in einem super Zustand. Er kostest 215 €, aber ich denke der kauf lohnt sich
Gruß
Marco
Geändert von Stephanie174 (15.07.2006 um 14:25 Uhr).
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02.11.2007, 19:35
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#12 (permalink)
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Registriert seit: 26.10.2007 Ort: nähe hl
Beiträge: 82
| AW: Algenbekämpfung, aber wie richtig? sauerstofpulver rein...schadet keiner pflanze und keinem tier.alles kommt hoch und dann viel zeit zum abfischen haben...  |
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03.11.2007, 12:13
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#13 (permalink)
| | | AW: Algenbekämpfung, aber wie richtig? Zitat:
Zitat von Unregistriert1 Kann man dagegen auch Zucker, Essig oder Kaffeesatz nehmen? Weil Essig sinkt ja den pH-Wert und Kaffeesatz hat ein hohen Nitratgehalt. Aus Zucker wird Essigsäure. Würde es gehen, ohne dass es den Fischen schadet??? |
Sag, was machst Du meit inen Fischen, willst die etwa konservieren?
Die Japaner konservierten schon im 17. Jahrhundert rohen Fisch, indem sie ihn in Essigreis einpackten.
Sorry aber...?
Gruß
Gast 21 | |
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07.11.2007, 17:31
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#14 (permalink)
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Registriert seit: 01.10.2007 Ort: Mainz
Beiträge: 5
| AW: Algenbekämpfung, aber wie richtig? Ich habe mal den Tip bekommen, ein abgesägtes Stück Birkenstamm in den Gartenteich zu legen (ein Ende ins Wasser, das andere kann herausragen). Bei uns hat das (erstaunlicherweise?) wunderbar funktioniert, die Algen waren nach einer Woche verschwunden und das Wasser wieder klar. Angeblich geben die Birkenstämme irgendetwas gerbstoffartiges ins Wasser ab...
Gruss Marcus  |
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