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Thema: Wohin mit Oberflächenwasser?

  1. #1
    Avatar von kobi
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    Idee Stausee im Garten!
    Habe hinter meinen Gartenteich einen überdachten Freisitz vorgesehen. Bei der Realisierung der Vorarbeiten bewegten wir uns an dieser Stelle bei regnerischem Wetter immer auf matschigen Boden. Bei länger anhaltenden Regen entstand dort immer ein Stausee. Da dieser Freisitz ja demnächst auch mehr frequentiert wird, mußte hier Abhilfe geschaffen werden. Das war nicht ganz einfach, zumal im weiteren Umkreis keine Möglichkeit eines Wasserabflusses vorhanden ist. Die bis dato existierende Drainage wurde durch Srassenkanalisations-Ausbesserungen gekappt. Wir haben das Problem folgender maßen gelöst : Unser ganzes Gartengelände ist ab einer Tiefe von ca. 40 cm lehmig. Mit zunehmender Tiefe kommt dann schon blaue Tonerde. Das heißt, unser Drainage wurde über der Lehmschicht verlegt. Es handelt sich um ein perforiertes KS-Rohr von 80 mm Durchmesser mit Kokusmatten-Ummantelung. Diese wurde mit einer Länge von 30 mtr. entlang des rückwärtigen Teiches, dann 2x im Winkel U-förmig unter der späteren Laube in einem weiteren Winkel in eine 2 mtr. hohe Rhododendron-Anlage geführt. Hier haben wir ein Zementrohr von 1 mtr. Länge und einen Durchmesser von 60 cm. eingegraben. Mit einem Sclhagbohrer die entsprechende Einleitung geschaffen. ( das Zementrohr und dessen Platzierung ist ein eigenes Thema) Bevor das Rohr abgesenkt wurde, habe ich unten einen alten PKW-Reifen am Boden fixiert, sonst wär uns durch den Aufprall wahrscheinlich das Rohr kaputt gegangen. An der entegengetzten Seite des Einlasses wurde 20 cm vom oberen Rand ein weiteres Bohrloch für ein eineinhalb zölliges Abflussrohr geschaffen. Im Zementrohr selbst wurde ein Tauchpumpe mit Schwimmer installiert. Das Abflussrohr haben wir ca. 20cm tief auf einer Länge von 20 mtr. durch eine bepflanzte Anlage, teilweise durch eine Rasenfläche und unter gemauerte Randsteine bis in eine vorhandene Dachrinnen-Regentonne geführt.

    Das alles hört sich etwas kompliziert an , ist es aber nicht. Lediglich die Erdarbeiten waren ganz schön anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Jetzt warte ich die nächste Regenperiode ab. dann wird sich zeigen ob die Anlage so funktioniert, wie ich es mir vorgestellt habe. Vieleicht hat jemand eine noch bessere Idee, wie man solche Fälle angeht?
    Geändert von kobi (15.03.2009 um 11:13 Uhr) Grund: falsche Titelangabe

    •   Alt 

       

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