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28.04.2007, 11:17
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#1 (permalink)
| | | Bestehenden alten Brunnen vertiefen
Guten Tag allerseits,
da ich hier kein Thema gefunden habe, was sich mit meiner Frage deckt, wage ich mich mal an ein neues.
Wir haben am Haus (ca. von 1800) einen alten Brunnenschacht, gemauert aus Ziegeln, Durchmesser etwa 1m. Darüber befindet sich noch eine Rolle mit Kurbel und Kette, um das Wasser per Eimer zu fördern, auch recht alt, aber schwer abzuschätzen.
Aus diesem Brunnen beziehen wir Wasser für den Garten(über ein kleines Hauswasserwerk).
Der Vorbesitzer sagte etwas vom 8m Tiefe, aber inzwischen wurde mal gemessen(2x im Jahr kommt jemand, geht wohl ums Grundwasser) und der Boden beginnt wohl bei ca. 3m Tiefe.
Wegen der trockenen Witterung im Moment kam der Gedanke auf, unsere Wasserreserven etwas zu vergrößern, und deshalb wollte ich mal fragen ob jemand weiß, ob man so einen Schacht einfach vertiefen kann.
Soweit ich erkennen kann, ist das in 3m Tiefe Sandboden, evtl. mit einigen Bruchsteinstücken. Kann ich da einfach runtersteigen, und versuchen, z.B. 1-2m tiefer "auszuschachten", also einfach den Sand abtragen, oder gibt es Gründe, von so etwas besser abzusehen?
Ist wahrscheinlich klar, das das eine absolute Laienfrage ist, aber vielen Dank für jeden Tip.
Ashy | |
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28.04.2007, 11:54
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#2 (permalink)
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Registriert seit: 27.07.2006 Ort: Bayer. Rhön
Beiträge: 1.385
| AW: Bestehenden alten Brunnen vertiefen Hi Ashy,
Zuerst, Du Kannst schon tiefer - ob Du es darfst kann ich nicht beantworten.
Ich habe auch so einen alten Brunnen und habe es 1,5m tiefer ausgeschachtet (von 6 auf 7,5 meter tief. Aufpassen daß nichts zusammenbricht (Arbeitssicherheit geht vor). Ich habe mich damals vom Kanalbauer beratenlassen wie und wo abstützen usw. Arbeiten gingen problemlos war schon schwer (2 Personen - 2 Tage) in lehmige Boden.
Abpumpen, einsteigen, buddeln, eimerweise den Dreck hochziehen, Wandung stückweise unterfüttern, usw. Habe allerdings 3 alte Münzen bei der Aktion gefunden.
Gruß,
Mark |
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28.04.2007, 13:13
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#3 (permalink)
| | | AW: Bestehenden alten Brunnen vertiefen Hallo Mark,
vielen Dank für die Antwort!
Wovon würde das "Dürfen" denn abhängen? Wasser(schutz)behörde, Baubehörde oder wer würde dazu etwas sagen?
Ich denke nicht, das der "Boden" eine tragende/stützende Funktion hat, es sieht mir eher wie lockerer Sand aus, aber um das wirklich festzustellen werde ich wohl mal einsteigen müssen. Wenn darunter Lehm o.ä., also etwas festeres kommt, dann sieht das natürlich anders aus.
Könnte mir auch vorstellen, das der Brunner mal tiefer war, und mit der Zeit irgendwie versandet ist. Bei noch vorhandenem Mauerwerk wäre unterfüttern wahrscheinlich nicht notwendig, oder? Ich habe das jetzt so verstanden, das Du gewissermaßen nach unten weitergemauert hast.
(Ich suche jetzt nicht nach einem "Ja, mach mal" - ich versuche nur einzuschätzen, was auf mich zukommen könnte  )
Gibt es noch irgendwelche Hinweise, vielleicht gerade in Bezug auf alte Brunnen, wonach ich gucken sollte?
Viele Grüße,
Ashy | |
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30.04.2007, 17:24
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#5 (permalink)
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Registriert seit: 27.07.2006 Ort: Bayer. Rhön
Beiträge: 1.385
| AW: Bestehenden alten Brunnen vertiefen Hi,
Wer gibt Auskunft ob tiefer ausgeschachtet werden darf - denke erstmal bei der Gemeide fragen (Trinwassergewinnungsgebiet, Geothermie, usw.) Oder machen und solange keine beschwert ist's gut.
Wie schon geschrieben, ist ein Buckelarbeit gewesen. Leerpumpen, Leiter runter, runterklettern, buddeln, abstutzen, Eimer hochziehenlassen usw. Wenn Du erstmal unten bist dann merkst Du erst wie schwierig es ist in einen 1m rundes Loch zu arbeiten (abgesehen vom schlechten Luft). Ich mußte damals das Mauerwerk unterfangen und von unten anbinden (Backsteine Trockengesetzt). Arbeitsweise wurde mir vom Kanalbauer empfohlen und ist alle gutgegangen. Gesamtaufwand war 2 Personen/2 Tage. Wir waren echt froh wo's endlich erledigt war.
Fazit, mach mal, aber bitte vor Ort von jemenden mit Sachkenntnisse anschauenlassen.
SG,
Mark |
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30.04.2007, 17:36
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#6 (permalink)
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Registriert seit: 05.07.2006 Ort: 40229 Düsseldorf
Beiträge: 682
| AW: Bestehenden alten Brunnen vertiefen hallo Ashy
am einfachsten wäre es jetzt ein brunnenrohr in dem altem schacht zu versenken .
sprich ein 150 kg-rohr mit plunschen so weit runter zutreiben wie es geht ,
eine pumpe an die wand gedübelt ,
saugschlauch ins kg-rohr
und wasser marsch .
kein graben / kein abstützen / keine gefahr
mfg dieter
__________________ aufgrund der vielen privaten nachrichten :
ja ich bohre brunnen ,
aber nur bis zu einer begrenzten tiefe /
da ich von hand arbeite ,
ohne maschinellen einsatz .
mfg dieter |
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02.05.2007, 12:42
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#7 (permalink)
| | | AW: Bestehenden alten Brunnen vertiefen Hallo,
ich häng' mich mal hier mit rein.
Habe auch so einen alten, gemauerten Brunnen, D(innen) ca. 70 - 100 cm,
ca. 2.50m tief, mit Handschwengel zu bedienen (stört mich nicht).
Bislang hatte der immer so bis August Wasser, nur dieses Jahr ...
gestern ging es immer leichter und leichter und dann war Ruhe.
Ich bin ca. 70m von einem Fluss entfernt, das (steinige) Gelände fällt bis dahin um geschätzte 3m ab.
Würde nun auch sehr gerne so um die 2-3m tiefer kommen,
aber null Plan, wie ich das am besten anstellen könnte.
Tiefer schachten/abfangen stell' ich mir ziemlich unmöglich vor,
da die Bewegungsfläche gegen Null geht.
Kann man da selbst irgendwie tiefer bohren und wenn ja mit welchen Werkzeugen?
Danke schonmal für paar Tipps,
mfg Nancy | |
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02.05.2007, 20:58
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#8 (permalink)
| | | AW: Bestehenden alten Brunnen vertiefen Hallo nochmal,
habe mir heute abend mal das Nivellier 'geschnappt'  ,
es sind genau 3m Höhenunterschied bis zum Flussbett, wobei der Wasserstand sehr niedrig (ca. 25cm) ist.
So in etwa schauts aus:
Ein Bekannter (Tiefbau) meinte, ich solle das mit dem gemauerten Brunnen vergessen,
die knallharten Fakten dazu:
1.) lose gemauert:
- den/im bestehenden Brunnen tiefer zu bohren mit schwerem Gerät geht nicht (Standort, Sicherung etc)
- 'von Hand vertiefen/schachten' == no Chance respektive Kosten/Nutzen gehen ad absurdum
2.)
- wäre (Betonung auf wäre), der Brunnen nicht gemauert, sondern mit Brunnenringen angelegt,
wär's relativ problemlos machbar, ihn mit diesen Ringen weiter zu vertiefen (manuell),
die Ringe sacken/rutschen nach und Einsturzgefahr gibts nicht
(Kosten in dem Falle lägen bei ca. 500 EU/m, aber das nur am Rande, den Fall hab ich ja nicht)
3.)
- einfach an einem günstigen Grundstücksstandort einen völlig neuen (Rohr)Brunnen bohren
Kostenpunkt ca. 40-100 EU/m, je nach Boden, zzgl. Verrohrung & Pumpe wäre ich da denke mit 5m mit 'nem 1000'er dabei (wenns reicht, eher 1.500 - 2000 mit allem drum & dran)
Grundsätzlich drängen sich mir die Fragen auf:
A) Kann man nicht den alten, bestehenden Brunnen, mit solchen Ringen geringeren Querschnittes
(ich sag mal 0.5m) um 2m vertiefen? Oder ist das tatsächlich nicht mach/-bezahlbar)
B) Wie muss ich mir das vorstellen, angenommen ich lasse da einen völlig neuen (Rohr)Brunnen anlegen mit 5m Tiefe.
Wenn ich mir so ein DN200'er perforiertes Röhrle anschaue/vorstelle >> das muss doch ruckzuck leer sein, oder?
Bei dieser 'Rohrvariante' geht dann wahrscheinlich auch der Schwengel nicht mehr, da muss dann eine Pumpe her?
Soll nicht heissen, dass ich keine Pumpe wöllte, aber mal rein von meinem Standpunkt aus gesehen, natürlich kann ich auf kein Knöpfchen drücken und Wasser marsch  Aber muss man das unbedingt?
Ich bin vollauf zufrieden, das Wasser selber hochzupumpen, völlig unabhängig von ELT und irgendwelchen Wartungsarbeiten.
Bin also eher ein 'rustikaler' Typ, die heutige 'High-Tech' die einem für alle Lebenslagen suggeriert wird, geht mir völlig ab,
ist in der Regel alles Schrott nach paar Jahren ... aber ich schweife ab.
Also nun nochmal back to topic, ist das so (also 1.-3.) mit meinem Brunnen?
Also lieber einen neuen anlegen und den wackeligen Bestandsbrunnen unter 'Spassbrunnen' abzuhaken?
Danke für's Lesen,
lg Nancy | |
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03.05.2007, 08:37
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#9 (permalink)
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Registriert seit: 05.07.2006 Ort: 40229 Düsseldorf
Beiträge: 682
| AW: Bestehenden alten Brunnen vertiefen hallo Nancy
warum den alten brunnen abhaken ?
wie schon erwähnt in dem alten brunnen einen bohrbrunnen anlegen . forum.von-den-willis.de :: Thema anzeigen - [INFO] Der Bohrbrunnen
der alte brunnen bleibt erhalten ,
weiterhin kannst du mit einem saugschlauch an deiner handpumpe weiterarbeiten wie vorher /
vorausgesetzt das wasser ist nicht tiefer als 9 meter .
mfg dieter
__________________ aufgrund der vielen privaten nachrichten :
ja ich bohre brunnen ,
aber nur bis zu einer begrenzten tiefe /
da ich von hand arbeite ,
ohne maschinellen einsatz .
mfg dieter |
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03.05.2007, 21:59
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#10 (permalink)
| | | AW: Bestehenden alten Brunnen vertiefen Abend Dieter,
Danke für deine Antwort & den Link erstmal
Hmm, du meinst das funktioniert da einfach mit nem 150'er Bohrer im Bestandsbrunnen weiterzumachen? Ich stell mir das irgendwie kompliziert vor,
respektive, ich kann mir nicht vorstellen, wie es gehen soll.
Sowas ... Brunnenbohrer und Brunnenbau - Handbohrer, brunnenbohrer, erdlochboher, brunnen, brunnenbau SONDERANGEBOT: Brunnenbohrer 8m d=120mm 108
... kaufen auf 3m Anfangstiefe zusammenschrauben - und einfach loslegen???
Bin mir nicht sicher, ob das funktioniert ... weil ich ja irgendwie ins eigentliche Flussbett komme und da ist vorrangig nur noch Flusskies.
Wie soll ich den denn da rausbekommen? Ausserdem stehen ja noch ca. 20 cm Wasser im Brunnen.
Ich könnte mir schon vorstellen, dass mir mit nur 1-2m tiefer geholfen wäre,
alleine - wiegesagt, mir fehlt da etwas die Vorstellungskraft, wie das mit so einem Bohrer und Flusskies funktionieren soll.
Achja nochwas, mal angenommen es geht (irgendwie), müsste/sollte ich dann besser ein Rohr bis OK Brunnen (also Rohr steht im Brunnen) anlegen, gesetz dem Fall, der Brunnen sackt ein?
Fragen über Fragen, ich weiss 
Nee aber mal ernsthaft, ich versuch mal dahinein zu fotographieren, ist echt 'ne wackelige Angelegenheit, die lose gesetzten Ziegel schauen nicht sehr vertrauenserweckend aus
Achja, mal nochwas am Rande, Dieter, was ist an Wünschelruten dran?
Ein guter Freund kannte damals einen alten Mann, der konnte das perfekt (naja, ist nun schon 40 Jahre her), der hat exakt gesagt wo und in welcher Tiefe.
Es war faszinierend ihm zuzuhören, ich frage mich, ob es dafür eine logische Erklärung gibt,
denn anscheinend kann sowas ja nicht jeder.
Bisher habe ich Wünschelruten immer unter der Kategorie 'Kartenleger und ähnlichen Hokuspokus' abgehakt, aber scheinbar ist ja da doch etwas dran.
Weisst du worauf ich hinaus will?
Viele fragende Grüße,
Nancy
--
ps: Ich glaub' das war bissel fülle an Fragen, skusi  | |
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04.05.2007, 08:28
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#11 (permalink)
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Registriert seit: 05.07.2006 Ort: 40229 Düsseldorf
Beiträge: 682
| AW: Bestehenden alten Brunnen vertiefen hallo Nancy
wenn in deinem brunnen wasser drinsteht ,
kannst du bohren vergessen /
das wasser würde den sand/kies beim hochziehen des bohrers wieder runterspülen .
an deiner stelle würde ich ein kg-rohr mit einem 3 mm bohrer perforieren und in den alten brunnen stellen /
dieses rohr dann mit plunschen so tief wie möglich runterbringen .
zum thema wünschelruten :
ich halte das irgendwie auch für vodoo ,
obwohl ein bißchen wahrheit steckt in jedem märchen / wer weiß . ?
mfg dieter
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mfg dieter |
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04.05.2007, 13:22
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#12 (permalink)
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Registriert seit: 28.07.2006 Ort: Frankenthal/Pfalz
Beiträge: 3.669
| AW: Bestehenden alten Brunnen vertiefen Zitat:
Zitat von brunnenbohrer zum thema wünschelruten :
ich halte das irgendwie auch für vodoo ,
obwohl ein bißchen wahrheit steckt in jedem märchen / wer weiß . ?
mfg dieter | Hallo Dieter,
vor einiger Zeit habe ich eine Sendung im KIKA-Programm gesehen,
es war ein Test mit verschiedenen Wünschlruten, Holz, Metall,
es wurden 5 Eimer aufgestellt, einer mit Wasser gefüllt und zugedeckt,
Ergebnis bei 3 Durchläufe:
Es wurde nur 1 Mal der Eimer gefunden, der mit Wasser gefülltem war,
5 Mal hat die Wünschelrute über den Eimern ausgeschlagen,
aber die Eimer waren leer
Ergebnis des Tests:
Bei der Gemeinde anfragen ob eine Wasserader oder sonst etwas mit Wasser im Boden möglich ist.
LG
Dieter, der auch ein Brunnen gerne hätte, aber nirgens eine Wasserschicht im Boden hat
__________________ Lieben Gruß
Dieter, der Opa Politiker denken nur an die nächste Wahl
Staatsmänner an die nächste Generation |
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04.05.2007, 20:12
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#13 (permalink)
| | | AW: Bestehenden alten Brunnen vertiefen Hallo zusammen,
wäre dann sowas für mich geeignet? Brunnenbohrer und Brunnenbau - Kiespumpe 150mm bei erdbohrer.de Kiespumpe 150mm 1290
Kann mir noch nicht so richtig das Prinzip vorstellen ...
Bau ich dann einen Dreibock mit Winde um das 20kg Teil da runter zu lassen? Wie ist das Wirkprinzip von so einer Plunsche oder eher mit dem Geplantsche?
Aufskizziert sähe das bei mir so aus:
Richtig oder falsch? Aber wie komm' ich denn auf die Anfangsarbeitshöhe von 2.90,
mal von einem 4m Rohr ausgegangen???
lg Nancy | |
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05.05.2007, 21:22
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#14 (permalink)
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Registriert seit: 05.07.2006 Ort: 40229 Düsseldorf
Beiträge: 682
| AW: Bestehenden alten Brunnen vertiefen hallo Nancy
schöne zeichnung , bist du technische zeichnerin von beruf ?
warum 2,9 meter arbeitshöhe ?
mehr als einen halben meter arbeitshöhe nehme ich nie /
ich arbeite mit einem halb-meter kg-rohr als arbeitsrohr ,
wenn dieses bodengleich ist ,
tausche ich es gegen ein meter-stück .
so stehe ich nie mehr als einen halben meter über der erde .
eine 150 plunsche paßt nicht in ein 150 kg-rohr .
bei der baulänge der ebay-plunsche sollte es eine 100 plunsche sein .
mit dieser 100 plunsche kannst du zur not noch in einem 125 rohr arbeiten .
wie bereits erwähnt :
wenn in deinem brunnen schon wasser steht ,
geht es mit bohren eh nicht weiter / nur mit plunschen .
vorrausetzung auf dem boden deines brunnens ist kies/sand .
einen dreibock ist nicht zwingend erforderlich eine hohe klappleiter mit stabilem stand tut es auch .
evt. zwischen die oberen sprossen eine umlenkrolle einhängen ,
achte beim ziehen aber darauf das die leiter nicht seitlich wegkippt .  wunder dich nicht , wenn die pumpe dann es erste mal läuft :
kann das wasser wie kakao aussehen oder wie auf dem bild unten grau /
das gibt sich nach ein paar minuten .
mfg dieter
__________________ aufgrund der vielen privaten nachrichten :
ja ich bohre brunnen ,
aber nur bis zu einer begrenzten tiefe /
da ich von hand arbeite ,
ohne maschinellen einsatz .
mfg dieter |
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06.05.2007, 01:53
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#15 (permalink)
| | | AW: Bestehenden alten Brunnen vertiefen Hallo Dieter,
> schöne zeichnung , bist du technische zeichnerin von beruf ?
erstmal Danke für die Blumen  , naja - irgendsowas in der Art
Gut okay, das mit dem halbmeterweise leuchtet mir ein,
ich war auf 4m am Stück aus, da muss ich nicht anfangen zu stückeln/flicken,
naja wahrscheinlich nicht falsch / aber ungünstig gedacht.
Die Plunsche/der Plunscher? den ich im Auge hatte, war mit D=150 angegeben
und kostet um die 200 Eulen.
Auf 150 wollte ich deswegen gehen, da ich nicht weiss, was mich da unten erwartet ... nicht dass ich am nächstbesten größeren Kieselstein scheitere,
wenn die Plunsche zu schmal ist.
Ich komme übrigens gerade von einer Geburtstagsfeier, also nicht wundern ob der
Uhrzeit und wenn's bissel sonderbar wird
Lustig ist, ich habe heute abend mal das Männervolk befragt - KEINER wusste
was eine Plunsche/Kiespumpe ist  Aber alle habense 'nen Brunnen.
Mein direkter Nachbar hat auch nen (trocken gemauerten) Brunnen und der will auch tiefer, allerdings als ich ihm mit 'Plunschen' kam, hat er mich auch nur angeguckt 
Mein Verwandter - 200m Luftlinie entfernt - sitzt auf Fels, 400m weiter ist ein Steinbruch /
klar das muss nix zu sagen haben,
aber ich habe etwas Angst, ich kaufe mir so eine Plunsche und dann geht das nicht ...,
andererseits, das Bodengutachten vom Nachbar ... da habense bis 3.50 Kies drinnen, aber auch Bohrstellen, die bei 2m aufhörten.
Na ich weiss echt nicht so recht ..., hab' nur Angst, dass ich mir das zu einfach vorstelle und loslege
und irgendwann macht's 'Ätsch - hätten wissen müssen'
Achja und mal nochwas, wenn ich in dem bestehenden Brunnen das Rohr verwende,
steht das ja auf ca. 2.50-3m lose und recht unmotiviert in dem vorhandenen Brunnenschacht rum.
Gleichzeitig, um es nach unten zu treiben, muss ich ja Gewicht bringen / schwankt das dann nicht enorm?
Mein Nachbar ist der Meinung, das ginge nur mit schwerem Gerät, aber Stellfläche haben wir beide keine dafür,
ich bin eher der Meinung, das Abenteuer 'Plunschen' wäre einen Versuch wert.
Ich mein, wir reden ja nur von 1-2m, das muss doch irgendwie gehen ... 'früher' ging's doch auch irgendwie,
auch ohne Technik
Dieter, was denkste nach meinen Ausführungen - soll ich Plunschen riskieren?
Und vor allem, was für einen Plunscher? (Bei Werkzeugen geh' ich lieber auf Nummer sicher, nix ist schlimmer, als wenn nix funktioniert)
viele Grüße,
Nancy | |
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