Hallo Greenheart,
ich lagere sie in Papiertüten und diese in Blechdosen. Wenn sie richtig staubtocken sind, kannst du sie auch luftdicht verschließen.
Einige lagern wie bei dir in der Küchenschublade und dort hatte ich auch schon mal Insekten, die die Samen sehr lecker fanden und das Papier kurzerhand gleich mit durchlöchert haben.
Bei den dicken Saubohnen war es gar nicht schlimm, wenn sie hier und dort angebohrt waren, sie keimten trotzdem ganz normal. Lästig war, dass kleine Samen durcheinander gemengselt in den Tiefen des Küchenschrankes verrieselt waren.
Ich breite die Samen vorher zum Trocknen aus, denn in freier Wildbahn sitzen gelegentlich Käferchen in den Samenständen, die ich nicht mit einpacken möchte, auf dass sie wilde Orgien in meinen Papiertütchen feiern.
Für den Hausgebrauch eines Hobbygärtners ist Zimmertemperatur schon ok, niedrige Temperaturen erhöhen natürlich generell die Haltbarkeit (enthaltenes Öl wird nicht so schnell ranzig); die Hauptsache ist, dass sie trocken lagern.
Am Besten verwendet man sowieso immer frische, letztjährige Samen, sonst muss man Wochen später wieder nachsäen und verliert unnötig Zeit, wenn die erste Charge nichts wird (mit einigen Samen des Jahrgangs evt. separat eine Keimprobe machen). Ich nehme aber bei einjährigen Sonnenhüten und Mädchenaugen, Jungfer im Grünen, Ringelblumen oder chrysanthemenblütigen Zinnien z.B. auch noch "alte" und sie keimen noch gut.
Die Keimfähigkeit von Samen ist sehr unterschiedlich.
Samen - Keimfähigkeit - Code - Der Bio-Gärtner
Zur Sicherheit habe ich einige Samen verschiedener Tomatensorten auf Eis, da ich zu viele Sorten angesammelt habe, um sie in den nächsten beiden Jahren auszusäen.
Viele Grüße
Vita