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05.02.2008, 08:02
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#16 (permalink)
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Registriert seit: 10.04.2006
Beiträge: 521
| AW: Steuererklärung für Hausbesitzer Zitat:
Zitat von pere u
Kommt immer viel besser an, wenn ein Stempel auf der Steuerklärung drauf ist.
Liebe Grüße
Petra, die gerade in der Umbauphase nicht darauf verzichtet hätte | Allerdings, was hattet Ihr denn wann umgebaut, selbstgenutzte oder vermietete Immobilie?
Wenn ich nicht völlig verkehrt liege dann hat sich das mit Absetzen und Abschreiben seit 1996 mit der Abschaffung der 10e-Abschreibung eh erledigt. Diese wurde ja durch die Eigenheimzulage ersetzt, die ja auch abgeschafft wurde...
__________________ Gruß aus Rheine
Marcus |
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05.02.2008, 08:05
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#17 (permalink)
| | Moderator
Registriert seit: 01.05.2006
Beiträge: 8.691
| AW: Steuererklärung für Hausbesitzer Zitat:
Zitat von Marc4Mac Allerdings, was hattet Ihr denn wann umgebaut, selbstgenutzte oder vermietete Immobilie? | Hallo Marcus,
wir haben eine selbstgenutzte Immobilie umgebaut und zwar 2000/2001.
Liebe Grüße
Petra, die nicht gewußt hätte, was man alles geltend machen kann
__________________ Wenn du eine weise Antwort verlangst, mußt du vernünftig fragen. Johann Wolfgang von Goethe |
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05.02.2008, 09:42
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#18 (permalink)
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Registriert seit: 12.07.2006 Ort: München
Beiträge: 3.185
| AW: Steuererklärung für Hausbesitzer Marcus,
bitte auch nicht falsch verstehen, aber ich werde hier nicht ins Detail gehen.
Aber wie Pere schon andeutet, es kann durchaus Sinn machen, über den früheren 10e EStG hinaus zu denken. Natürlich kann man sich auch in das Thema einlesen, was aber nur Sinn macht, wenn man mit der ganzen steuerrechtlichen Materie nicht gerade auf Kriegsfuß steht. Das Steuerrecht gehört zur komplizierten Rechtsmaterie, die ich kenne. In kaum einem anderen Gesetz existieren zwei, manchmal sogar drei Fassungen, jeweils gültig für bestimmte Zeiträume, nebeneinander.
Es ist schade, dass jeder Ansatz, unser Steuerrecht grundlegend zu reformieren, immer wieder schon im Ansatz scheitert.
Um dir eine mögliche Hausnummer zu nennen: Die Anwendung des § 7a EStG kann sich für den Fragesteller durchaus lohnen.
Gegen die Willkür eines Finanzbeamten helfen auch Argumente, falls man gerade keinen Stempel hat. Einen Überweisungsbeleg habe ich noch nie eingereicht.
Tono... haushaltsfern konsequent
__________________ Ich schreibe hier nur aus Spaß! |
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05.02.2008, 20:13
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#19 (permalink)
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Registriert seit: 13.06.2007
Beiträge: 44
| AW: Steuererklärung für Hausbesitzer Hallo Leute,
ich danke euch allen für die rege Diskussion. Sie hat mich schon ein ganzes Stück weitergebracht. Es ist wohl so, dass nur Arbeitslohn aus Handwerkerrechnungen und Kosten für haushaltsnahe Dienstleistungen von der Steuerschuld abziehbar sind. Alles andere ist nicht abzugsfährig.
Bei Rechnungserstellung durch die Firmen hab ich schon auf die getrennte Aufstellung der Kosten geachtet. Somit werde ich alle Rechnungen einreichen, die Kontoauszüge noch hinzu. Dann werde ich alles schön sortieren, markieren so dass es der Sachbearbeiter beim Finanzamt schön einfach hat, den Überblick zu erlangen.
Gruß
Perschke - Der sein Häuschen nicht wegen der Rendite oder aus steuerlichen Gründen gekauft hat. |
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05.02.2008, 20:37
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#20 (permalink)
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Registriert seit: 12.07.2006 Ort: München
Beiträge: 3.185
| AW: Steuererklärung für Hausbesitzer Dir ist echt nicht zu helfen, Herr Perschke!
Tono... resigniert
__________________ Ich schreibe hier nur aus Spaß! |
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15.02.2008, 11:48
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#24 (permalink)
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Registriert seit: 27.11.2006
Beiträge: 646
| AW: Steuererklärung für Hausbesitzer Ja ja, schon klar. Das will jeder. 
Ach so... habe ich schon erwähnt das ich von Beruf Steuerfachangestellter bin.
Viele Menschen sind so ein bißchen der Meinung, das dem Steuerberater nur dann ein Entgelt zusteht, wenn sie vom Finanzamt Steuern zurückerstattet bekommen. Müssen sie dagegen etwas nachzahlen, dann bekommt halt der Steuerberater überhaupt nichts oder muss noch was draufzahlen. Na und so funktioniert das halt nunmal nicht.
Der zweite Trugschluss den viele Menschen aufsitzen ist, das sie irgendwann beschliessen ihre Steurerklärung selber anzufertigen und abzugeben. Wenn dann der Steuerbescheid vom Finanzamt kommt, stellen sie fest das die Rückerstattung womöglich grösser ist, als die vom Vorjahr als die Steuererklärung noch vom Steuerberater angefertigt wurde. Also glauben diese Leute das der Steuerberater rein gar nichts bringt und nur Geld kostet. Tja... aber das sich der Steuerberater an die geltenden Gesetze halten muss, währenddesen so mancher Privatmann Steuererklärungen abgibt, die würden in vielen Fällen mindestens für eine Bewährungsstrafe reichen. Und das muss noch nichtmal absichtlich geschehen. Aber wie heisst es doch so schön - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Nur daran denken viele eben nicht.
Natürlich kommt es immer auf den Einzelfall an. Aber ganz ehrlich, ich würde mich zumindestens einmal von einen Steuerberater beraten lassen. Danach kann man immer noch entscheiden was man macht.
Geändert von aLuckyGuy (15.02.2008 um 12:48 Uhr).
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15.02.2008, 16:58
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#25 (permalink)
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Registriert seit: 05.03.2007 Ort: Hamm Westfalen
Beiträge: 1.696
| AW: Steuererklärung für Hausbesitzer Ja, Frank da geb ich dir voll Recht. Ich habe auch die ersten Jahre einen Steuerberater gebraucht. Und schließlich sitzt auch schon ganz viel Arbeit dahinter, die bezahlt werden muss.
Die ersten Jahre waren es echt kleine Beträge um die es ging und es ärgerte mich halt schon das ich so einiges davon abgeben mußte (aber Arbeit kostet nun mal Geld).
Jetzt wo ich selbstständig bin, und die Steuererklärung sehr umfangreich ist, habe ich mich einfach mal lange damit befasst. Ich spare immerhin über 1000 Euro Gebühren.
Und das ist nicht wenig. Aber manchmal bin ich schon recht überlastet. Es kostet halt viel Zeit alles ordentlich zu machen und der Lohn des Steuerberaters ist schon berechtigt. Und jedes Jahr ändern die beim FA das Formular was dann auch noch verwirrt.
Wir haben ein gutes Programm dafür aber man muß auch wissen wie man damit umgehen muss....ist manchmal gar nicht leicht.
Da ich Verwaltung mache und monatlich sämtliche Umsatzsteuer ist da ein bissel Übung drin... |
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15.02.2008, 20:32
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#26 (permalink)
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Registriert seit: 01.06.2007
Beiträge: 600
| AW: Steuererklärung für Hausbesitzer Zitat:
Zitat von aLuckyGuy Ach so... habe ich schon erwähnt das ich von Beruf Steuerfachangestellter bin. |
Und kannst du zu dem konkreten Fall etwas sagen, um den es hier im Fred schon Dispute gab?
Mein Steuerprogramm gibt (sinngemäß) diese Auskunft: ab 01.01.2006 keine Eigenheimzulage mehr.
Gruss |
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16.02.2008, 08:08
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#27 (permalink)
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Registriert seit: 10.04.2006
Beiträge: 521
| AW: Steuererklärung für Hausbesitzer Ja, da hat Dein Programm wohl Recht, Ausnahme: in 2005 wurde das Bauvorhaben noch genehmigt und spätestens 3 Jahre nach Genehmigung wird mit dem Bau angefangen. Also sollten die letzten EHZ 2016 auslaufen. ...wenn ich mich nicht irre 
__________________ Gruß aus Rheine
Marcus |
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16.02.2008, 10:26
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#28 (permalink)
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Registriert seit: 27.11.2006
Beiträge: 646
| AW: Steuererklärung für Hausbesitzer Zitat:
Zitat von Gründäumling Mein Steuerprogramm gibt (sinngemäß) diese Auskunft: ab 01.01.2006 keine Eigenheimzulage mehr. | Richtig, so weit mir bekannt ist hat man als Besitzer einer selbstgenutzten Immobilie ohnehin schlechte Karten, da man in den letzten Jahren ja so ziemlich alle Vergünstigungen abgeschafft hat. |
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16.02.2008, 12:16
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#29 (permalink)
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Registriert seit: 01.06.2007
Beiträge: 600
| AW: Steuererklärung für Hausbesitzer Zitat:
Zitat von Marc4Mac Ja, da hat Dein Programm wohl Recht, Ausnahme: in 2005 wurde das Bauvorhaben noch genehmigt und spätestens 3 Jahre nach Genehmigung wird mit dem Bau angefangen. Also sollten die letzten EHZ 2016 auslaufen. ...wenn ich mich nicht irre  | Hallo Marc4Mac,
wenn ich richtig gelesen habe, läuft die Eigenheimzulage 8 Jahre lang. Sollte sich der Einzug um 3 Jahre verzögern, verschenkst du m.E. diese 3 Förderjahre und wirst lediglich 5 Jahre gefördert.
Wichtig ist aber die Frage von Perschke, der das Haus 2007 erwarb, was er als Selbstnutzer noch von der Steuer absetzen kann.
Sind es wirklich nur die 2 x 600 Euro/Anno, oder hat Tono recht, der mehr für möglich hält?
Das solltest du aLuckyGuy doch in Erfahrung bringen können, oder?
Gruss |
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16.02.2008, 14:27
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#30 (permalink)
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Registriert seit: 27.11.2006
Beiträge: 646
| AW: Steuererklärung für Hausbesitzer Zitat:
Zitat von Gründäumling wenn ich richtig gelesen habe, läuft die Eigenheimzulage 8 Jahre lang. Sollte sich der Einzug um 3 Jahre verzögern, verschenkst du m.E. diese 3 Förderjahre und wirst lediglich 5 Jahre gefördert.
Wichtig ist aber die Frage von Perschke, der das Haus 2007 erwarb, was er als Selbstnutzer noch von der Steuer absetzen kann.
Sind es wirklich nur die 2 x 600 Euro/Anno, oder hat Tono recht, der mehr für möglich hält?
Das solltest du aLuckyGuy doch in Erfahrung bringen können, oder? | Wie hier schon richtig gesagt wurde, ist die Eigenheimzulage bereits Geschichte und bis auf einige Förderprogramme für Gebäude die unter Denkmalschutz stehen sowie zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für Solaranlagen und ähnliches hat man bei einer selbstgenutzten Immobilie keine Steuervorteile mehr. Etwas anders sieht es natürlich aus wenn man ein Haus kauft um es später vermieten zu können, denn dann hat man natürlich Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung und kann sämtliche Finanzierungskosten, Reparaturen sowie die Abschreibung für das Gebäude als "Betriebsausgaben" geltend machen. Bei Gebäuden die nur teilweise vermietet werden, kann man natürlich auch nur anteilig die Kosten geltend machen. |
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