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18.02.2008 23:28 #1Impfungen für Kinder
Tja, heute hatte ich eigentlich einen Impftermin mit Junior (8 Jahre) gegen/für Meningokokken-C....
Oh ha, obwohl wir Tage vorher schon endlos darüber geredet hatten, war heute Zwergenaufstand hoch drei! Eigentlich hoch vier
. Da ging gar nichts mehr beim Sohnemann... Angst, Aua......,bla, bla und dann bin ich bin wirklich irgendwann so richtig aus der Hose geknallt (was mir dann nachher auch wieder Leid tat...) , weil er (trotz der ganzen vorherigen Aufklärungs-Laberei) quasi fünf Minuten vor Termin.....HEUL....- nach der letzten Impfung klagte er drei Tage über Aua, AUAUAUA... - klar, wenn ich die Popobacken sooo feste zukneife...
Die Impfung ist ja noch recht neu, aber sinnvoll erscheint sie mir schon. Wie haltet ihr es denn bei euren Kindern so mit dem Impfen???
Freue mich auf Antworten
Grüssli von Gabi
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19.02.2008 05:14 #2AW: Impfungen für Kinder
Hallo Gabi!
Ich halte Impfungen für sehr sinnvoll, der Nutzen überwiegt bei weitem das (sehr kleine) Risiko. Die Grundimpfungen bei Kleinkindern waren für mich und meine Kiddies Pflicht. Bei Polio ist die Impf-Akzeptanz ja recht hoch, aber Masern werden meiner Ansicht nach allgemein unterschätzt. Hier meine ich noch nicht einmal das Kind, das die Masern hat (das Risiko an Gehirnhautentzündung zu erkranken ist - trotz bekannter Fälle) doch eher gering. Aber das Problem ist, wenn diese Kinder im Vorfeld unentdeckt Kontakt zu Säuglingen/Kleinkindern unter 15 Monaten haben, die nicht geimpft werden können - wie z.B. in der U3 in Kitas. Die Kleinen können sich infizieren und u.U. erst Jahre später, wenn man vielleicht gar keinen unmittelbaren Zusammenhang mehr herstellen kann, eine Gehirnschädigung davontragen, die sehr schnell zum Tode führt. Ich denke, da ist Verantwortung seitens aller Eltern gefragt. Für sein eigenes Kind entscheiden - ich gehe das Risiko für mein Kind ein, um ihm die Impfung zu ersparen - ist eine Sache, aber hier werden hauptsächlich die Säuglinge/Kleinkinder anderer Leute gefährdet und da ist für mich díe Grenze.
Meningokokken halte ich auch ür sehr sinnvoll. Die Impfstoffe sind heutzutage so gut, daß die Belastung und das Risiko für die Kinder wirklich minimal ist. Meine Kiddies haben bei keiner Impfung sonderlich reagiert (Fieber oder so) insofern bin ich froh, daß ich die Grundimmunisierung bei ihnen habe machen lassen.
Meine Kinder sind noch klein, insofern weiss ich nicht wie ein 8jähriger reagiert. Aber kann es sein, daß Du im Vorfeld zuviel Aufklärung betreibst, so daß Dein Sohn sich da vielleicht hineinsteigert und deshalb soviel Angst hat?
Bisher schlagen sich meine beiden darum "wer zum Kinderarzt darf, weil er krank ist oder eine U hat" und sogar zum Zahnarzt gehen sie (noch) gerne - da kriegt man immer so nette kleine Geschenke, wenn man sich schöööön artig in den Mund schauen läßt
Ich sag meinen schon vorher, wenn es vielleicht ein wenig pieksen wird, aber nicht bereits Tage zuvor und sie sind dann auch recht tapfer.
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19.02.2008 06:07 #3OntarioGastAW: Impfungen für Kinder
Hallo Gabi...
Meine drei Jungs sind gegen fast alles geimpft, was man impfen kann...
Diese berühmte 5er Impfe... (Masern, Mumps, Röteln, Tetanus und Diphterie)
Gegen Hepartitis B.
Dann habe ich alle drei gegen Windpocken impfen lassen.
Gegen Meningithis auch. Also Meningokokken. (musste ich damals noch selber bezahlen... 51 Euro pro Kind)
Mein jüngster wurde außerdem gegen Pneumokokken geimpft, da er als Säugling ein wenig unterernährt war. (beim Stillen zu viel Streß gehabt... das kommt dann davon)
...Armes Kind... Nein. Er ist heute (4) aber der kräftigste von den dreien.
Und jeden Herbst gibt es eine Grippeimpfe.
Ich finde impfen sehr wichtig. Und bis jetzt haben alle drei die Impfen immer sehr gut vertragen. Kein Fieber oder ähnliches.
Sind alle drei immer ganz tapfer.
Ich erzähle es meistens erst auf dem Weg zur Ärztin. Vorher wird nicht drüber gesprochen.
Wenn meine Zwerge fragen..."gibt es eine Spritze"? (der Große ist ja raus aus dem Alter)
Dann wird ehrlich geantwortet... "ja... aber du weißt ja... es piekst nur ganz kurz".
Und hinterher wenn sie tapfer waren, gibt´s ein kleines Match Box Auto
.
Das hat damals schon immer bei meinem Großen (12) geklappt.
(Kisten sind mittlerweile bis oben voll
)
Aber ich habe auch echtes Glück mit meinen "Männern". Da hat noch nie einer von dreien einen Aufstand bei der Ärztin gemacht. Bin immer total stolz, weil sie so lieb sind...
(super Ärztin!!!)
Liebe Grüße
Tanja
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19.02.2008 09:04 #4AW: Impfungen für Kinder
@Ontario
warum Hepatitis? arbeitest Du in einem Risikoumfeld?
bin eigentlich auch für prophylaktische Impfungen, aber Grippe sehe ich nicht als zwingende Maßnahme, oder?
die von einigen Vertretern des "alternativen" Lebenstils gelebte "ich-lasse-mein-Kind-nicht-impfen"-Einstellung hat auch dazu geführt, dass bereits für eingedämmt geltende Krankheiten wie Masern und Kinderlähmung wieder auf dem Vormarsch sind ...
niwashi, der sich anstandslos pieksen ließ ...
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19.02.2008 09:06 #5AW: Impfungen für Kinder
Hallöchen ihr beiden, uups Hallöchen ihr drei!
schön, dass wir da auf einer Wellenlänge liegen. Die (damals nötigen/möglichen) Impfungen haben wir auch alle machen lassen und gerade Thema Masern ist ja auch leider teilweise unterschätzt. Mein Junior ist eigentlich ein sehr verständiger, kleiner Kerl und je besser er informiert ist, desto besser klappt es bei ihm (i.d.R.
, scheinbar halt nicht immer
).
Aber da er gestern eine "Wahrscheinlichkeits-Vergleichs-Prozentual-Für-und Wider.....usw.-Rechnung" aufgestellt hat, bin ich noch guter Hoffnung....,
dass er den kleinen Piks in Kürze auf sich nehmen wird!
Liebe Grüße
Gabi
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19.02.2008 09:11 #6AW: Impfungen für Kinder
Dazu kann ich nur die Geschichte erzählen, daß vor noch nicht allzu langer Zeit ein anerkannter Chirurg, der an Hepatitis B erkrankt war und dies auch wußte, 24 Patienten damit infiziert hat. Bis zuletzt - auch als der Fall schon bekannt war - hat er noch darauf bestanden, seinen Beruf weiter auszuüben .... und der Chirurg praktizierte nicht in einem "Risikoumfeld", sondern in einer schönen Stadt in NRW ....
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19.02.2008 09:16 #7AW: Impfungen für Kinder
Hallo Mutts!

Ich galube ich kenne diesen Chirurgen auch.
Hätte er sich rechtzeitig impfen lassen hätte er vielen Patienenten Kummer und Sorgen erspar.
Trotzdem, er ist b.z.w. war ein genialer Chirurg.
Gruß Luise
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19.02.2008 09:25 #8AW: Impfungen für Kinder
Für Kinder und junge Menschen sehe ich dafür auch keinen Bedarf, da gebe ich Niwashi vollkommen recht. Impfstoffe gibt es ja immer nur für die Grippe, die bereits bekannt ist. Grippeviren mutieren aber wie Hechtsuppe und somit ist man vor "der Grippe" nicht wirklich geschützt, es sei denn die Mutation ist so ähnlich, daß der durch Impfung produzierte Antikörper "paßt". Das ist aber meist nicht der Fall. Für ältere, bzw. nicht so widerstandsfähige Menschen erscheint die Grippeimpfung dennoch sinnvoll.
Und man bedenke, ein grippaler Infekt ist noch keine Grippe ....
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19.02.2008 09:25 #9AW: Impfungen für Kinder
der Arzt ist ein Risikoumfeld! und demnach einer mit geringem hygienischem Verständnis!
niwashi, der seine Zeckenschutzimpfung noch nachholen muß ...
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19.02.2008 09:26 #10
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19.02.2008 09:31 #11
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19.02.2008 09:35 #12AW: Impfungen für Kinder
In diesem Sinne hast Du recht, ich dachte da auch eher an "Arzt in Dritte Welt Länder", oder so. Aber die Patienten selbst, leben nicht in diesem Risikoumfeld, aber jeden kann es treffen, daß er operiert werden muß. Und wenn man dann an einen Arzt gerät, der erkrankt ist ... also Impfung ist besser.
Und bei Kindern - weiß ich heute schon, was deren späterer Beruf sein wird? Oder wie deren Lebensweg verlaufen wird - werden die dochmal plötzlich in ein Risikoumfeld "geworfen" - die Mehrfachimpfungen im ersten Lebensjahr sind schon ein guter Weg und die Befürchtung, daß die "kleinen Würmer" durch die "Hammer"methode zu sehr belastet werden, kann ich bei meinen beiden Kleinen nicht bestätigen. Die waren immer ganz putzmunter hinterher ...
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19.02.2008 09:36 #13
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19.02.2008 09:38 #14
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19.02.2008 09:48 #15
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19.02.2008 09:53 #16
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19.02.2008 10:00 #17
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19.02.2008 10:07 #18OntarioGastAW: Impfungen für Kinder
Hallo Mutts
Versteh mich jetzt nicht falsch, aber ich finde... so wiederstandsfähig sind Kleinkinder meiner Meinung nach auch noch nicht. Bis jetzt sind wir immer ganz gut damit "gefahren". Bei meinem Großen habe ich letzten Herbst aufgehört mit Grippeimpfe. Aber die Zwerge werden noch weiter geimpft. Möchte ungern was riskieren und hinterher denken... "hätt ich sie mal impfen lassen."
Ich könnte mich auch immer kaputt lachen, wenn man bei nem Schnupfen immer hört... "mich hat schon wieder ne Grippe erwischt".
Also ich hatte bis jetzt noch keine.
Aber die grippalen Infekte reichen auch.
Liebe Grüße
Tanja
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19.02.2008 10:16 #19
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19.02.2008 10:22 #20AW: Impfungen für Kinder
Ich wollte Dich nicht kritisieren, das mußt Du selber entscheiden. Gestillte Säuglinge sind in den ersten kritischen Wochen noch sehr gut durch die Immunisierung im Mutterleib und durch die Muttermilch "geschützt". Und dananch sind sie in der Regel stark genug, um einen Infekt durchzustehen.
Grippe ist natürlich kein "einfacher" Infekt, aber doch recht selten. Und eine Grippeimpfung kann schon belasten - mein GG und meine Ma sind regelmäßig nach einer Impfung krank.
Meine Kiddies wurden frühzeitig in der Kita immunisiert
das erste Jahr hatten wir einen Massenverbrauch an Taschentüchern
aber jetzt sind sie kaum noch krank ...
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19.02.2008 10:25 #21
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19.02.2008 10:28 #22OntarioGastAW: Impfungen für Kinder
Nein Mutts...
Ich habe das auch nicht als Kritik aufgefasst.
Von meinen Kröten wurde leider nur der Kleinste (und auch nicht lange) gestillt. War gesundheitlich nicht in der Lage dazu.
Daher fehlte das natürlich ein wenig.
Liebe Grüße
Tanja
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19.02.2008 11:06 #23AW: Impfungen für Kinder
Hallo,
ich bin zwar nun schon Oma, aber meine Kinder waren ja auch mal klein
Ich hab sämtliche vom Kinderarzt empfohlenen Imfungen machen lassen, nicht mehr und nicht weniger.
Liebe Grüße
Petra, die heute nur noch die Tetanus-Impfung auffrischen läßt
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19.02.2008 12:29 #24AW: Impfungen für Kinder
Was bin ich froh, dass bisher der Thread noch nicht in einen Streit ausgeartet ist. Ich hab es nämlich wirklich satt mich immerwieder bei anderen Müttern dafür zu rechtfertigen warum ich meine Kinder gegen alles impfen lasse, was mein Kinderarzt mir so empfiehlt.
Mittlerweile halte ich mich aus der Diskussion raus, weil ich mir nicht mehr anhören möchte, wie groß doch die Nebenwirkungen von Impfungen sind, die ich bisher bei meinen Kindern nicht feststellen konnte.
Grundsätzlich denke ich, dass dieses Thema viel mit dem Vertrauen zum Kinderarzt zu tun hat und weil dieses bei mir sehr groß ist lasse ich auch impfen.
Meine Kinder weinen nur kurz und auch beim Zahnarzt sind sie beide wirklich tapfer, da könnte ich mir ein Beispiel nehmen. Letztens hat mein Sohn (3,5 Jahre) wirklich viel gebrochen und der Doc meinte er bräuchte eine Infusion, sonst müsste er ins KH. Diese hat er auch tapfer über sich ergehen lassen ohne weinen. ca. einen Monat später sage ich zu meinem Sohn, dass wir mal wieder zum Doktor müssten wegen einem grippalen Infekt und er meinte zu mir: "aber Mama? Der Doktor macht dann kein Loch mehr in meine Hand"
Ich habe es schon immer so gemacht, dass ich nie was verschönige oder runterspiele, wenn etwas wirklich weh tut, sage ich das auch und rede nicht um den heißen Brei und Impfungen pieksen zwar nur kurz, aber der Arm oder Popo kann wirklich noch Tage danach weh tun. Habe ich selbst bei meiner Grippeimpfung so erlebt.
Gruß Sonnenblume, mit super Kinderarzt!
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19.02.2008 13:18 #25AW: Impfungen für Kinder
Ja, das kenne ich - immer wenn eine Veranstaltung mit Eltern in der Kita ist, komme ich mir schon vor wie das "Impfmonster"
Ich halte mich da auch raus - am Ende ist man umringt von lauter keifenden, missionierenden "wir-sind-die besseren"-Mütter, die auch schon sämtliche ab der Geburt angebotenen Kurse zur Frühförderung und noch weiss ich alles mitgemacht haben ... so daß die eigentlich 1 Jahr nach der Geburt klinisch reine kleine Einsteins haben müßten ...
Ich kenne da auch noch 'ne Reihe von Müttern, die gleichzeitig (Impfung?? Igitt, so viel Chemie!) den Boden und die Türklinken mit Sagrotan putzen ... da hört bei mir das Verständnis vollständig auf.
Ich habe meine Kiddies geimpft mit allem was der Kinderarzt meines Vertrauens empfiehlt und steh dazu und im übrigen dürfen meine Kinder täglich dreckig nach Hause kommen und auch mal was unhygienisches tun ...
.. . (derzeitige Lieblingsbeschäftigung meiner Kleinen
- ist zwar nicht toll, aber dran sterben wird sie schon nicht
)
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