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Ackerschachtelhalm Fluch oder Segen

Welcher Gartenbesitzer kennt ihn nicht?
In vielen Gärten ist der Ackerschachtelhalm ein gehaßtes Unkraut.,das sich schnell vermehrt und fast nicht auszurotten ist.
Es gibt verschiedene Schachtelhalmarten ,wovon einige in dem Ruf stehen giftig zu sein.Das stimmt nur bedingt.....einige Schachtelhalmarten sind Tiergiftig!Das heißt Vergiftungen sind bisher nur bei Weidetieren beobachtet worden.
Hier soll es aber nur um den Ackerschachtelhalm gehen.
Kieselsäure ist,neben anderen , der Wirkstoff der, den Ackerschachtelhalm in der Kräuterheilkunde und in der Gartenapotheke so wertvoll macht.
In der Kräuterheilkunde wird Ackerschachtelhalm in Form von Tee,Bädern,Tinkturen und als Breiumschlag angewendet.
Hilfreich ist der Ackerschachtelhalm als Harntreibemittel,Blutreinigungstee,bei rheumatischen Beschwerden und Gicht.Äußerlich angewendet hilft er bei schlecht heilenden Wunden.

Auch für den Gärtner kann der Ackerschachtelhalm gute Dienste leisten.
Ackerschachtelhalmbrühe kann vom Frühjahr bis zum Sommer angewendet werden.
Jungpflanzen die mit Ackerschachtelhalmbrühe gespritzt werden sind,sind kräftiger und widerstandsfähiger.
Ackerschachtelhalmbrühe wendet man am besten vorbeugend,aber auch im akuten Fall gegen Mehltau,Schorf ,Milbenbefall und Krautfäule an.Die Brühe vertreibt auch die rote Spinne.
Bei akuter Gefahr wird Ackerschachtelhalmbrühe an drei aufeinanderfolgenden Tagen ausgebracht.

Mein Fazit:Ackerschachtelhalm mal öfters trocknen und sowohl der Hausapotheke ,als auch der Gartenapotheke zufügen.

LG Christa....die nun mal die Bestände in der Apotheke prüft