Thema: Anisysop - Pilzerkrankung?

  1. #1
    Anisysop - Pilzerkrankung?
    Hallo,

    ich habe diese Pflanze selbst ausgesät und zwar im letzten Herbst. Sie hat den Winter gut überstanden & ist gut gewachsen, hat reichlich geblüht. Aber seit einer Weile hängen die Blätter eher herab, haben teils braune Stellen und werden hellgrün. Weiter oben sieht das noch besser aus, aber nicht viel.

    Sie steht in einem Topf und ich fürchte, die Erde ist etwas zu kompakt/verdichtet (sehr sandig), weshalb sich vermutlich die Feuchtigkeit zeitweise zu sehr angestaut hat. Im Freiland habe ich noch eine zweite Pflanze und der geht es soweit bestens. Schöne grüne Blätter, keine Krankheitsanzeichen.

    Da Anisysop ausdauernd sein soll, würde ich dieser gerne zur Gesundung verhelfen, falls noch möglich. Könnte es ein Pilz sein und/oder Nährstoffmängel?
    Ich werde die Pflanze zunächst umtopfen. Benötigt sie irgendeine spezielle Behandlung?

    Ich habe noch die beiden Austriebe fotografiert. Sie wirken in Bodennähe sehr holzig, Ist das so normal oder vielleicht auch ein Zeichen für Verpilzung?

    Anisysop - Pilzerkrankung?-dsc07882.jpgAnisysop - Pilzerkrankung?-dsc07883.jpgAnisysop - Pilzerkrankung?-dsc07884.jpgAnisysop - Pilzerkrankung?-dsc07886.jpg

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  2. #2
    Avatar von Stupsi
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    AW: Anisysop - Pilzerkrankung?
    Ysop verholz genau wie Thymian mit der Zeit von unten, ist aber nicht schlimm.
    Kann man auch gut mal zurück schneiden ein bisschen nach der Blüte.

    Das wird ein kleiner Strauch/Busch also ich denke auch gebe ihm einen neuen Topf mit frischer Erde dann wird das wieder.

    Im Gartenboden haben Pflanzen bessere Chance da mehr Platz und es staut sich ebend weder Wasser noch trocknen sie so schnell aus.

    Meiner ist im Topf unter -15 Grad eingegangen, wenns sehr kalt wird besser Winterschutz geben.
    Im Garten der kommt da auch besser durch.

  3. #3

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    AW: Anisysop - Pilzerkrankung?
    Also keine Spezialbehandlung nötig gegen Pilze oder wie auch immer?

    Scheint mir auch eher die Verholzung zu sein und nichts schädliches. Ich musste dabei nur an Basilikum denken, wo es oft nichts gutes ist, wenn der Ansatz sich verfärbt.

    Ich wollte die Pflanze ursprünglich gerne im Topf behalten, aber dachte die letzten Tage auch, dass sie sich im Freiland vielleicht besser erholen kann.

  4. #4
    Avatar von Stupsi
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    AW: Anisysop - Pilzerkrankung?
    Bei Pilzerkrankungen werden die Blätter meist mit runden Flecken übersät , gelblich oder gräulich.

    Ich kenne kein Kraut das von Anfang bis Ende des Jahres super gut dasteht.
    Viel Sonne, starker Regen, verschiedene Insekten die dran knabbern etc. kommen immer mal vor, ich sag immer solange 50% der Pflanze gut aussehen alles ok und befallene Blätter kann man ja auch einfach mal vorsichtíg abrupfen wenn noch genug gesunde dran sind oder auch ein Kraut im Hochsommer mal zurückschneiden.
    Beim Oregano mache ich das immer, der sieht dann auch ganz mitgenommen aus und der Neuaustrieb ist dann wieder schön.

    Nur jetzt ab September ein bisschen zurückhalten mit dem zurückschneiden bei den winterharten, die brauchen ihre Blätter als Winterschutz.

    Wenn du ihn umpflanzt setzt ihn mal so 3cm tiefer das der Wurzelansatz schön mit Erde bedeckt ist, der steht ein bisschen weit raus mein ich.
    Meist schwemmt da die Erde immer zu viel weg wegen gießen.
    Ich versuch immer ringsrum zu gießen als direkt unten an der Wurzel.

  5. #5

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    AW: Anisysop - Pilzerkrankung?
    Hallo Stupsi,

    leider mit einiger Verzögerung:

    Zitat Zitat von Stupsi Beitrag anzeigen
    Bei Pilzerkrankungen werden die Blätter meist mit runden Flecken übersät , gelblich oder gräulich.
    Das ist in diesem Fall nicht aufgetreten, aber was auch immer es ist, es erscheint mir weiterhin ungewöhnlich. War dennoch ein guter Hinweis, dass Kräuter nicht durchgehend gut aussehen. Allerdings ging es der Pflanze vor einem Jahr zu dieser Zeit wesentlich besser, heißt sie war auch da noch durchgehend grün.

    Hatte die Pflanze vor mehreren Wochen ausgepflanzt, aber es war wohl dennoch schon zu spät. Sie ist nicht eingegangen, aber mittlerweile haben alle Blätter haben eine bronzene Farbe angenommen (bisher ohne abzufallen). Die Wurzeln sitzen nun tiefer. Es stimmt, dass sie im Topf etwas wenig Erde hatten.

    Was das Zurückschneiden angeht, macht das bei dieser Pflanzenart und in dieser Situation jetzt noch Sinn? Oder einfach stehen lassen und hoffen, dass es ihr im nächsten Frühjahr besser geht?

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