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08.10.2011 00:55 #1... einen kleinen IGEL über den Winter bringen !!!
... hier ist mein neuer "Küchenhelfer"
:grins: :grins: :grins: :grins: :grins: :grins:
Fundzeit: Sonntag, 18.9.2011
Wetterlage: prachtvoller, sonniger Spätsommertag (Wien ist eine Sonneninsel !!!)
Fundort: 1210 Wien, Schrebergärtlein, mittags, zusammengerollt schlafend im welken Staudenbeet
Ersthilfe: Tiernotruf --> Weitervermittlung zu: http://wiev1.orf.at/stories/299926
DIE ist 'ne gaaaanz tolle Igelmama !!!
abends: ganze 193 Gramm hat das Kleinchen ... wenn ein Igel über den Winter kommen soll, muß er/sie MINDESTENS 750 Gramm haben (!!!!!!!)
So, un jez hab ich'n Iggi in da Küch'n :rolleyes: - der einzige Raum, wo es keine Verletzungsgefahr gibt
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08.10.2011 01:25 #2nachsatz :
sollte jemand Fragen zu diesem Thema haben, bitte PN an:
http://www.hausgarten.net/gartenforu...=newpm&u=51231
ich sende dann den Ratgeber von Fr. Smetana "Ich finde einen Igel - was tun ?" weiter.
IGEL STEHEN UNTER NATURSCHUTZ (zumindest im Ösiland) ich wusste nicht, dass man einem Igel helfen muß, wenn man ihn schutzlos findet ...
Geändert von Sunfreak (08.10.2011 um 01:47 Uhr)
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08.10.2011 16:46 #3
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AW: ... einen kleinen IGEL über den Winter bringen !!!Hallo Gloria,
ein Igel ist ein wildes Tier und sollte nur aufgenommen werden, wenn er sich in Not befindet. Da kann ich in diesem Fall nicht erkennen. Hoffentlich schadet es ihm nicht.
Vieleicht kann ein Admin die Igelthemen auch zusammenfügen.
Jürgen
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08.10.2011 17:08 #4AW: ... einen kleinen IGEL über den Winter bringen !!!
Den Igel noch nicht rein nehmen, sondern an der Stelle wo man ihn findet zufüttern. Katzenfutter ist geeignet. Sie fressen bis es Dauerfrost gibt und nehmen täglich zu. Anfang Oktober sind 193 g ganz ok um auf die unbedingt nötigen 300 g bis November zu kommen. Wenn das Tier gesund ist kommt es mit Zufütterung leicht auf ein gutes Gewicht um überleben zu können. Man füttert bis nichts mehr abgenommen wird, also wenn Dauerfrost einsetzt. Das dauert ja noch.
Viele Grüße von Tuffi
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08.10.2011 18:26 #5AW: ... einen kleinen IGEL über den Winter bringen !!!
Kann meinen beiden Vorschreibern nur Recht geben, der Igel befand sich nicht in einer Notsituation und wäre draußen besser aufgehoben....
Was machst du jetzt damit? Er lebt in deiner Küche??? Willst du ihn da überwintern? Da kann man nur den Kopf schütteln, sorry. Ein Igel ist ein Wildtier, welches nach Menschenaufzucht nach und nach ausgewildert werden muss, damit er sich an das Leben draußen gewöhnen kann. Im November ist das unmöglich.
Erkundige dich nach einer Igelauffangstation in deiner Nähe, die Profis können sich besser kümmern und er kann annähernd artgerecht aufwachsen.
Alles Gute für den Kleinen!
Kiwi
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08.10.2011 19:00 #6AW: ... einen kleinen IGEL über den Winter bringen !!!Zu so einer Zeit bleibt ein Igel noch draußen, zumal er ja auch nicht herumgeirrt ist, sondern einfach nur friedlich schlafen wollte.Fundzeit: Sonntag, 18.9.2011
Wetterlage: prachtvoller, sonniger Spätsommertag
Lies Dich mal hier ein: Pro Igel, da kriegst Du gute Tipps.
Warst Du mit dem Kleinen schon beim Tierarzt? Was hat der dazu gesagt? Hat er Würmer (Kotprobe zum Tierarzt bringen), Flöhe, Zecken?
Wenn ja und Du lässt Dich nicht überzeugen den Kleinen in fachkundige Hilfe zu geben, musst Du ihn darauf untersuchen und behandeln.
Ich habe schon viele Igel über den Winter gebracht, aber einen knapp 200g-Igel nie im September schon reingenommen, außer er ist krank oder verletzt.
Und in der Küche geht schon mal gar nicht, ein Igel ist dämmerungs-/nachtaktiv, dort ist es viel zu unruhig für ihn.
Und in schnellster Zeit wirst Du auch noch andere Gründe merken (riechen), warum ein Igel in der Küche unappetitlich ist.
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09.10.2011 18:52 #7AW: ... einen kleinen IGEL über den Winter bringen !!!
An alle, die glauben, ich hätte leichtsinnig ein Igelkind mitgenommen:
1.) habe ich den Tiernotruf antelefoniert, weil ich erstaunt war, dass das Igelchen mitten in der Sonne schläft - die haben mich weitervermittelt zu einer Igelexpertin --> http://wiev1.orf.at/stories/299926
Erklärung: das Kleinchen hat versucht, Wärme zu 'tanken', da Igel über ihre Stacheln Körperwärme verlieren.
In der Nacht vom 18.auf 19.9. war ein Temperatursturz von über -12°, Tiere spüren das !
2.) ich habe das Tierchen mitgenommen auf Anraten der Igelfachfrau, die sich wirklich auskennt und schon Tausenden Igeln geholfen hat !
3.) ... jetzt, 9.10.11, haben wir +8° in Wien, die ersten Nachfröste sind angesagt. Ein Igel fällt jetzt in den Winterschlaf, schon bei Temperaturen unter +15° in eine Art Dämmerzustand, er wäre also leichte Beute für Marder, Füchse, etc. gewesen
4.) ... ein Igel mit nur 270 Gramm im Oktober ist definitiv zu leicht !!!
Er muß VOR dem Winterschlaf mindestens 700 Gramm haben, in Bergregionen ca. 1000g !!!
Und ich weiß selbstverständlich, dass der Igel ein Wildtier ist und sich nicht dem Menschen anpaßt wie zB Hund oder Katze.
Außerdem ist es eine Menge Arbeit, den Igel in der Küche zu versorgen, ich mache das sicher nicht, weil er so putzig ist, sondern, weil dieser kleine Igel im Freien keine Überlebenschance gehabt hätte !!!
Bei der Fütterung im Haus ist Katzenfutter absolut ungeeignet !!! Da es ein (meist noch angereichertes) Komplettfutter ist, fängt der Igelkot zu stinken an. Auch brekkies oder menschliche Speisereste sind schädlich! Igel haben an sich keinen Eigengeruch.
Fütterung: gehackte Nüsse, ein klein wenig gekochtes Ei, Hundewurst, Haferflocken, niemals Milch, das wäre völlig gegen die Natur und verursacht Igeln bösen Durchfall !!!
Katzen(nass)futter kann man nur evtl. im Garten freilaufenden Igeln zufüttern.
ad <feiveline>:
richtig, wenn ein Igel sich nicht frei bewegen darf, bekommt er nach kurzer Zeit Lähmungserscheinungen.
Die Küche liegt im 1. Stock, gartenseitig, völlig ruhig, und wurde mit sauberen Fleckerlteppichen ausgelegt. Und es gibt keine (alten) Möbel, wo er drunterkriechen oder sich verletzen könnte. Er hat 3 (!) Kisten, gefüllt mit Klopapier, die er auch angenommen hat !
Selbstverständlich war ich beim TA, er ist entwurmt und von Schmarotzern befreit.
Und es stinkt nicht, wenn man richtig füttert !!! Der Igel sollte auch nur maximal 50g pro Woche an Gewicht zulegen, mehr wäre gesundheitschädlich.
Bevor also jemand Kritik übt, sollte er/sie sich erst mal gründlich informieren !!!
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09.10.2011 19:00 #8AW: ... einen kleinen IGEL über den Winter bringen !!!
Und warum hast du den Kleinen nicht zur Igelexpertin gebracht? Lt. dem von dir verlinkten Artikel, kann sie ihn annähernd artgerecht aufziehen und nicht wie du, in Klopapierkisten in der Küche.
Ich wiederhole mich gern: Du kannst ihn vor dem Winter nicht mehr in die Freiheit entlassen - soll er die nächsten 6 Monate in deiner Küche im Karton wohnen????
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09.10.2011 19:01 #9AW: ... einen kleinen IGEL über den Winter bringen !!!
Schrei doch nicht so!
Erklär mir lieber was eine "Hundewurst" ist...
Grüße
Stefan
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09.10.2011 19:21 #10AW: ... einen kleinen IGEL über den Winter bringen !!!
@GloriaDei, wo habe ich sowas
geschrieben?ad <feiveline>:
richtig, wenn ein Igel sich nicht frei bewegen darf, bekommt er nach kurzer Zeit Lähmungserscheinungen.
Da Du ja selber scheinbar noch nicht so häufig mit Igeln zu tun hattest, ein paar Anmerkungen:
undzusammengerollt schlafend im welken StaudenbeetWas stimmt denn nun?dass das Igelchen mitten in der Sonne schläft
Quatsch.Erklärung: das Kleinchen hat versucht, Wärme zu 'tanken', da Igel über ihre Stacheln Körperwärme verlieren.
In der Nacht vom 18.auf 19.9. war ein Temperatursturz von über -12°, Tiere spüren das !
Da ein Igel im Gegensatz zu einem Reptil warmblütig ist, kann er gar keine Wärme "auf Vorrat" tanken. Und Wärme verliert er nicht über die Stacheln sondern über die Haut (wie jedes warmblütige Lebewesen).
Auch Quatsch oder fällst Du (als Warmblüter) ab Temperaturen unter 15 Grad in einen Dämmerzustand?Ein Igel fällt jetzt in den Winterschlaf, schon bei Temperaturen unter +15° in eine Art Dämmerzustand,
Kommt auf die Gegend an, für höhere Regionen würde ich Dir sogar zustimmen. Du hast ihn aber schon im September aufgenommen.4.) ... ein Igel mit nur 270 Gramm im Oktober ist definitiv zu leicht !!!
Falsch.Er muß VOR dem Winterschlaf mindestens 700 Gramm haben, in Bergregionen ca. 1000g !!!
Bei einem ansonsten gesunden Tier reichen locker 500g (mit dem Gewicht "schicke" ich meine Zöglinge in den Winterschlaf und bisher haben es alle überlebt).
Und für das Tier absolut schädlich, aber den Grund hatte ich oben ja schon geschrieben.Außerdem ist es eine Menge Arbeit, den Igel in der Küche zu versorgen,
Sorry, aber so einen Unsinn habe ich selten gelesen.Bei der Fütterung im Haus ist Katzenfutter absolut ungeeignet !!! Da es ein (meist noch angereichertes) Komplettfutter ist, fängt der Igelkot zu stinken an. Auch brekkies (...) sind schädlich! Igel haben an sich keinen Eigengeruch.
Warte es ab...Und es stinkt nicht, wenn man richtig füttert !!!
Bevor hier jemand mit Fettschrift und großen Buchstaben eine Selbstdarstellung betreibt sollte er/sie sich informieren und bsp. den Link von mir oben lesen.Bevor also jemand Kritik übt, sollte er/sie sich erst mal gründlich informieren !!!
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09.10.2011 20:44 #11"Hundewurst"
hallo Stefan,
mit Hundewurst ist ein Produkt aus dem Kühlregal gemeint, schaut eben aus wie eine Stange Wurst (aber für Hunde) und hat nur eine begrenzte Haltbarkeit !
Den Igel habe ich deshalb nicht zur "Wr. Igelmama" gebracht, weil sie schon bis an die Grenzen ihrer Kräfte Igelhilfe leistet.
Ich hab' mich auch da schlau gemacht: Häufig gestellte Fragen igelhilfe.de Der kleine Igel lag eingerollt mitten in der Sonne auf den trockenen Blättern der Taglilien-Stauden. Als ich ihn angestupst habe, hat er sich aufgerichtet und war überhaupt nicht schüchtern, im Gegenteil, er kam auf mich zu. Das hat mich stutzig gemacht, ich sehe im Sommer häufig Igel in meinem Garten - aber die suchen normalerweise das Weite ...
... also war ich nicht sicher, ob das Tier vielleicht ein Krankheits-Verhalten zeigt und habe den Tier-Notruf angerufen.
Dort wurde ich mit der Veterinär-Uni verbunden (also ich nehme schon an, dass die vernünftige Ratschläge geben) und mir wurde dringend geraten, den Igel mitzunehmen und aufzupäppeln, da er mit seinen 190 Gramm auf jeden Fall untergewichtig ist !
So ist er eben bei mir gelandet.
Das Haus ist groß genug, essen wir halt im Speisezimmer, ich habe schon Toaster, Kaffeemaschine und Wasserkocher 'umgesiedelt' und der Igel könnte störungsfrei bis zum Frühjahr die Küche für sich alleine haben.
Ich bin auch dabei, den Hobbyraum neben der Garage auszuräumen, dort hatte ich letzten Winter eine Minimaltemperatur von +3,8° (ich hatte extra ein Thermometer, weil ich überlegt habe, den Raum für Pflanzen-Überwinterung zu nutzen). Sollte er genügend Gewicht erreichen, kann er sich's dann ja aussuchen, ob er schlafen geht oder weiter Futter annimmt.
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09.10.2011 20:49 #12AW: ... einen kleinen IGEL über den Winter bringen !!!
Aud dem Link oben von "Pro Igel:
Folgende Nahrungsmittel taugen nicht für den Speiseplan eines Igels:
- Obst: Äpfel, Birnen etc.
- Gemüse: Salat, Möhren etc.
- Milchprodukte: Käse, Quark, Joghurt usw.
- Nüsse, Rosinen
(...)
Aufgrund des Aufbaus ihres Magen-Darm-Traktes können Igel pflanzliche Nahrung nicht verdauen und verwerten
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09.10.2011 20:52 #13info
Kopiert von www.igelhilfe.de
Warum sterben so viele Igel im Winter? Welchen Gefahren sind sie dann ausgesetzt?
Leider haben Igel, die Anfang Nov. nicht mind. 700 g Gewicht haben, kaum Chancen, den Winter zu überleben, da:
1. keiner vorhersagen kann, wie lang der Winter wird
2. keiner weiß, wie kalt der Winter wird
3. Igel im Winterschlaf zwischen 1/4 bis 1/3 ihres Gewichtes verlieren (je länger/härter der Winter, desto höher der Gewichtsverlust)
4. auch milde Winter für Igel tödlich sind, weil sie bei ständig schwankenden Temperaturen immer wieder aufwachen. Jede Aufwachphase bedeutet einen enormen Energie-/Fettverbrauch, so daß das Tier dafür seine Reserven einsetzen muß. Einmal wach, findet es aber im Winter keine Nahrung und irrt oft tagelang hungrig umher, wobei die letzten Energiereserven verloren gehen.
5. ein Großteil der Igel erwacht zu früh aus dem Winterschlaf (aufgrund des Gewichtsverlustes) und verhungert dann im Frühjahr, da seine natürliche Nahrung noch nicht (ausreichend) vorhanden ist.
6. Von 10 Jungigeln überleben statistisch nur 2 den Winter.
7. Gefahren für winterschlafende Igel sind:
a. Ratten, die den Igel anfressen
b. stöbernde Hunde
c. Gärtner, die an lauen Wintertagen Laubhaufen, Reisighaufen, Komposthaufen wegräumen wollen.
Im Winter (vor allem im Schnee oder bei Dauerfrost) herrumirrende Igel sind kein "niedlicher Anblick", sondern Tiere in Lebensgefahr. Leider wird dies oft von Leuten ignoriert. Solche Igel müssen aufgenommen werden!
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09.10.2011 21:00 #14Igelfutter
.. auch das ist von der Igelseite kopiert:
Die Futtermenge war ausreichend, wenn sich morgens noch ein geringer Rest im Napf befindet. Wirkt der Napf wie ausgekratzt, müssen Sie mehr füttern. Es ist nicht möglich, hier genaue Werte vorzugeben, der Appetit ist, wie beim Menschen, bei jedem Tier unterschiedlich. Manche Tiere brauchen sogar 8 Eßlöffel pro Tag.
Zusätzlich können Sie geben:
- gekochte Hühnerflügel oder -hälse als Kaunahrung (keine Innereien), Speisequark (ungewürzt),
- kleingehackte Nüsse, ungeschwefelte Rosinen, Rührei (ohne Gewürze oder Fett),
Die Nüsse putzt er übrigens besonders gerne weg
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10.10.2011 00:45 #15AW: ... einen kleinen IGEL über den Winter bringen !!!
Hallo GloriaDei,
guck mal hier, was wir März 2010 an den Katzennäpfen draußen entdeckt hatte:
http://www.hausgarten.net/gartenforu...geln-mini.html (Einer von Moorschnuckes Gartenigeln: Mini)
Herzliche Grüße
von
Moorschnucke
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14.10.2011 20:34 #16Ge-wicht-ig
@ Moorschnucke:
ja, die Igelchen sind allemal wichtig und schützenswert - ganz putziges Foto !!
Der Kleine turnt munter herum, frißt sein Futterpappi brav auf und hatte letzte Nacht (ich störe ihn nicht tagsüber, wenn er schläft) genau 295 Gramm.
Na, wird ja schon was
Ich hatte heute alle Hände voll zu tun ... Begonien von der Terrasse einwintern ... das Gartenhäuschen "versorgen" (= Wasser auslassen, Zebragras runterstutzen und damit den Rosmarin abdecken, etc,) heute nacht kommen die ersten Fröste ...
Jetzt bin ich schön müde und werde sicher gut schlafen !!!
Aktuelle Igelfotos folgen bei nächster Gelegenheit !
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15.10.2011 12:46 #17
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AW: ... einen kleinen IGEL über den Winter bringen !!!Inzwischen müsste er über 500 g wiegen ! Lass Ihn dringend auf Parasiten untersuchen und ihn ordenliches Futter ! Igelfutter aus dem Zooladen und in seinem Zustand Mast mit Wanderheuschrecken und Regenwurmern von ebenda.
mfg Jürgen
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21.10.2011 11:13 #18
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AW: ... einen kleinen IGEL über den Winter bringen !!!Igelfutter aus dem Zooladen ist vollkommen überflüssig, bestenfalls als kleine Beigabe zu gebrauchen.
Und bitte KEIN Lebendfutter in Form von Schnecken oder Regenwürmern. Beide sind Parasitenträger.
Bitte haltet euch an die Vorgaben von Pro-Igel e.V. !!!
Was das Winterschlafgewicht betrifft: Man muss unterscheiden ob der Igel die Gegend schon kennt und somit auch weiß wo er sein Winterquartier hat, oder ob er sich vollkommen neu orientieren muss. Im letzteren Fall braucht der Igel natürlich viel mehr an Fettreserven, und da er jetzt kaum noch Futter findet wären dann 500 gr. zu wenig.
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21.10.2011 11:28 #19AW: ... einen kleinen IGEL über den Winter bringen !!!
Hallo,
ich hatte schon dreimal das zweifelhafte Vergnügen, einen Igel zu finden. Immer habe ich sie zum Tierdoc gebracht und untersuchen und behandeln lassen. Sie hatten vorher wohl kaum unzuträgliches Futter genossen, haben aber derart gestunken, daß ich beim Tierarzt lieber auf dem Hof, als im Warteraum gewartet habe.
In der Küche würde ich sie aber bei aller Tierliebe nicht überwintern wollen.
Und daß sie bei 15° schon in den Winterschlaf fallen, halte ich für nicht möglich.
LG tina1
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21.10.2011 16:37 #20
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AW: ... einen kleinen IGEL über den Winter bringen !!!Eine Überwinterung in der Küche ist auch nicht möglich. Sobald der Igel sein Winterschlafgewicht erreicht hat sollte er die Möglichkeit bekommen einen Winterschlaf zu halten, und dazu braucht er Temperaturen unter +5 Grad.
Der Platz in der Küche ist nur zum aufpäppeln geeignet.
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11.12.2011 19:46 #21NEUES vom Küchen-Igel
"DAS Iggy"
(weil die TÄ nicht sicher ist, ob w oder m), wurde mit Igel-Spezialnassfutter, grob gehackten Haselnüssen und Rosinen gefüttert. Das Igelfutter aus der Zoohandlung, gematschte Bananen und Apfelstücke wurden verschmäht. <Stinken> tut's in der Küche überhaupt nicht, das ist nur dann der Fall, wenn Igel Katzenfutter bekommen, dann stinkt der Igelkot. Igel haben keinen Eigengeruch, und es ist auch interessant, dass Iggy immer in dieselbe Ecke (leider HINTER den Küchenkasten) sch..... geht.
Iggy hatte brav Gewicht zugelegt (476gr), bekam sogar (auf Empfehlung der Vet-Uni) eine Tageslicht-Lampe, um "Sommer" zu simulieren, und tschuderte des nächtens in der Küche herum .... bis vor zwei Wochen. Nach drei Tagen Futterverweigerung und Gewichtsverlust (430gr) bin ich noch nach meinem langen Dienst mitten in der Nacht auf die Vet-Uni gedüst und habe Igelkot abgegeben - fazit: hgr. Nematoden (= Magenparasiten).
Also ab zur TÄ, 2x Infusion und FlubenolKH-Paste, jetzt geht's wieder.
Aber ich gebe offen zu, es ist eine Menge Arbeit, das kleine Kerlchen bei Laune zu halten. Bei einem Mindestgewicht von 550gr wird das Igelchen in den kühleren Hobbyraum kommen, dann wird man ja sehen, ob noch ein Winterschläfchen angesagt ist. Fotos gibt's nach Weihnachten.
Übrigens, eine der größten Gefahren für Igel ist nicht nur das Auto, sondern auch das Schneckengift - bei mir im Garten strengstens verboten !!!

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