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25.03.2005 09:22 #1
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WalnussbaumHallo Zusammen,
ich habe eine große Leidenschaft, Walnüsse.
Aber nur, wenn sie noch sogenannte Schälnüsse sind.
Nun habe ich mir überlegt, einen in den Garten zu pflanzen.
Ich habe noch Nüsse vom letzten Jahr. Kann man die einfach in den
Boden stecken und warten?
(unsere Eichhörnchen haben das mit den
Haselnüssen gemacht und nun habe ich entdeckt, daß zwei angefangen
haben zu keimen. *freufreufreu*)
Und wie lange dauert es dann, bis der Baum auch Früchte trägt.
In einer Gärtnerei hat man mir erzählt, daß es mitunter bis zu 20 Jahren
dauern kann.
Oder wollten die mir nur einen Ihrer Bäume verkaufen, die "garantiert" in
zwei Jahren tragen würden. War auch nett teuer der kleine Baum.
Etwas über 80 Euro wollten die dafür haben
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25.03.2005 10:09 #2SyringaGast
Hallo Gela!
So viel ich weis, kann man die nicht aus den heruntergefallenen Nüssen ziehen, sondern muß sich wohl oder übel ein Bäumchen kaufen - aber vielleicht lieg ich auch falsch. Walnussbäume könne aber auch sehr groß werden. Auf unserem Nachbargrundstück sitzt einer und der ist ca. 28 m hoch und an das Wurzelwerk möcht ich gar nicht denken. Hast du diesbezüglich auch genügend Platz im Garten?
Also 20 Jahre dauert es nicht bis man auf die erste Ernte warten muß, aber ein paar Jahre (5-6) kann es schon dauern.
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25.03.2005 10:29 #3
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Hallo Thomas,
ja ja das mit dem Platz ist schon ein Problem, aber angeblich gibt es
auch kleinwüchsige Bäume. Die sollen nicht höher als 5-6 Meter werden,
denn für einen 28 Meter-Riesen haben wir wirklich keinen Platz.
Aber einen solchen Nachbarn hätte ich schon gerne.
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25.03.2005 15:53 #4SyringaGast
Hallo Gela!
Ja, es sind schon imposante Bäume und die Walnüsse schmecken auch hervorragend! :P Wir selbst haben auf unserem Wiesengrundstück drei dieser "Riesen" sitzen und die sind auch alle schon über 12 m, wenngleich die auch erst 20 Jahre sitzen.
Wenn man bedenkt, dass die über 100 Jahre alt werden können ist das schon enorm.
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25.03.2005 16:28 #5
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Hallo Thomas,
Schade das Du so weit weg wohnst
ich könnte sonst glatt
auf die Idee kommen Dich im Herbst zu Besuchen.
.
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26.03.2005 00:09 #6SyringaGast
Sind doch bloß 280 km.
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27.03.2005 22:37 #7
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Walnußbaum im GartenWas es noch zu bedenken gibt: das Laub im Herbst. Es soll sehr viel Gerbsäure enthalten und verrottet schlecht. Man kann es nicht einfach so unter die anderen Sträucher schieben. Es wegschaffen erfordert einen enormen Arbeitsaufwand.
Gruß Inge
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27.03.2005 22:58 #8
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Hallo Inge,
ja ich weiß
und es ist ja auch ein Solitärbaum,
aber glaube mir, wenn ich das irgendwie hinkriegen würde, nehme ich alle
Unannehmlichkeiten auf mich.
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04.04.2005 08:14 #9
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WalnussbaumWallnuss in lockere erde legen oder einfach ins beet drücken (Herbst)
Sollte Im nächsten Frühjahr zu sehen sein. Viel Glück
Unser baum ist ca . 4 Jahre und 1.90 m hoch .
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24.04.2005 12:38 #10
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Hi@all
Unsere "Eigenaufzuchten" haben in 2 Jahren ca 1,5-1,7 Meter erreicht.
Man sollte sie aber veredeln wenn eine ertragreiche Ernte gewünscht wird.
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25.04.2005 08:10 #11RosenblüteGast
Also wenn ganz schnell geerntet werden soll musst Du dir einen Baum kaufen. Der ist dann veredelt.
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26.04.2005 13:28 #12
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Hallo Gast 1 und 2
Habe es auch einfach probiert. Nun werde ich abwarten.
@ Rosenblüte
war am Samstag in einer Baumschule und habe mich dort auch noch mal beraten
lassen. Sehr hilfreich und genau. Dort habe ich mir einen veredelten ausgesucht.
Kostet 35 Euro und soll wirklich schon in zwei Jahren tragen. Nun laufe ich
im Garten hin und her und überlege, wo ich ihn hinpflanzen soll.
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04.07.2007 19:48 #13AW: Walnussbaum
Ich habe hier 3 gekeimte Wallnüsse liegen.
Habe ich aus einem Garten wo ein Walnussbaum steht. Unten
hängt sogar noch die Nuss dran....
Ich werde die eine in den Garten Pflanzen, allerdings habe ich auch
gehört, der Baum sondert irgendeinen eigenen Hemmstoff ab,der
vermeiden soll, dass andere Dinge in seinem Umkreis nicht gedeihen
oder es sehr schwer haben zu gedeihen.
Ich versuch´s trotzdem, die anderen 2 werd ich meiner Bekannten
und meiner Mutter andrehen
Hoffe, es wird was....mal schaun
Lachweg...grade hab ich gesehen, dass der Post aus 2005 ist.
Erstattet mal Zwischenbericht wie es dem Bäumchen so geht
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08.10.2007 18:16 #14gast aus ffmGast
AW: Walnussbaum
cao an alle walnussliebhaber!
bin mit mehreren walnussbaumen gross geworden. jahr fuer jahr erneten wir bis zu 500 kg. nuesse von zvei baumen die sich im hof befanden. im winter, fruehling und den sommer gab es leckere torten und kuechen....
aber keiner von denen war veredelt und der opa sagte das er sie einfach i n der erde gesteckt hat!
also nur mut und geduld.....!
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08.10.2007 20:34 #15AW: Walnussbaum
Ich habe im letzten Jahr 8 Nüsse in die Erde gelegt und jetzt habe ich 7 kleine Walnussbäumchen. Ich habe die Nüsse so grün wie sie waren ca. 10 cm tief verbuddelt.
Das größte Bäumchen ist jetzt nach genau 1 Jahr ca. 25 ch hoch.
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14.10.2007 10:28 #16
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AW: WalnussbaumHallo Walnussfans
Ich lebe in einem kleinen Dorf in Mecklenburg Vorpommern.
Direkt vor unserem Haus steht ein Walnussbaum der die Höhe von 20 m schon weit überschritten hat.
Der Stamm hat einen Durchmesser von über 70 cm.
Dieser riesige Baum ist im Sommer der beste Sonnenschirm den man sich nur wünschen kann,
deshalb habe ich auch vor einigen Jahren eine Terrasse drunter gebaut.
Es ist einfach toll wenn man bei über 30°C unter diesem Schattenspender sitzen kann.
Jetzt ist wieder die Zeit des Laubharkens gekommen, aber das nehme ich sehr gerne in kauf.
Wir haben auch schon viele kleine Bäumchen verschenkt, denn bei den vielen Nüssen verschwinden schon mal welche in der Erde aus denen dann ein kleines Bäumchen heranwächst.
Man muß nicht viel Geld in einer Baumschule für einen Walnussbaum ausgeben.
Ich möchte unseren Walnussbaum nicht missen.
Dieser Baum steht bei uns seit 1936 und solange wir leben wird er auf jeden fall auch leben.
Viele Grüße an alle Walnussfans
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18.10.2007 12:00 #17
AW: Walnussbaum
so habe gerade im Radio gehört, das der Walnußbaum der Baum des Jahres 2008 ist. Das ist doch mal ne Wertschätzung.
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21.07.2010 11:28 #18AW: Walnussbaum
Auch wenn der letzte Beitrag zu diesem Thema aus dem Jahre 2007 stammt, möchte ich hier eine Frage zur Walnuss stellen.
Ich habe vor 3 Jahren einen Walnussbaum in einer Baumschule gekauft und bei mir auf meinem Grundstück eingepflanzt. Da ich das Bäumchen immer gut gewässert habe, ist es mittlerweile mehr als 2,5 Meter hoch aufgeschossen. In diesem Jahr sind seine jungen Triebe um sage und schreibe einen halben Meter gewachsen.
Da ich beim Planzen damit nicht gerechnet hatte, wird der Platz um den Walnussbaum knapp. Ich würde ihn daher gern an einen anderen Platz umpflanzen.
FRAGE: Kann und darf man das und wenn ja, wann ist die beste Zeit dafür?
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21.07.2010 11:34 #19AW: Walnussbaum
Umpflanzen: wenn dann im Herbst
Da Walnuss jedoch ein Tiefwurzler ist, glaube ich kaum, dass du einen 2,5m großen Baum, welcher nicht im Topf ist, noch umpflanzen kannst.
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21.07.2010 11:42 #20AW: Walnussbaum
Hi Ageleiter,
Altes Thread zum neuen Leben erweckt
Spätesten weißt Du jetzt warum empfohlen wird den Baumstandort genaustens auszuwählen.
Grundsätzlich: Walnuß ist Pfahlwurzeler, daher nur bedingt geeignet zur Umsetzung.
Da bereits im 3. Standjahr, wurde ich eine verschulung ohne Umpflanzung im kommenden Frühjahr vornehmen mit Versetzung im Herbst.
Gruß,
Mark
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21.07.2010 12:02 #21AW: Walnussbaum
@Rhoener55
Da ich mich mit Fachausdrücken noch nicht so gut auskenne, schreib mir bitte, was du mit "Verschulung ohne Umpflanzung .... " meinst.
Danke im voraus für die Aufklärung
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21.07.2010 12:26 #22AW: Walnussbaum
hi,
habe noch einjährige jungpflanzen von unserem nachbarbaum. (ca. 15-20 m hoch und über 70 jahre alt). wenn du willst verschicke ich gegen portoerstattung
schick ne pn falls du interessiert bist.
lg planifolia
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21.07.2010 12:54 #23AW: Walnussbaum
Hallo,
Um es so einfach wie möglich zu machen:
1. Im zeitigen Fruhjahr (in nicht exponierten Lagen ginge auch Herbst) einen etwa 25cm breiten Graben ringsum den Baum ausheben (ca 40-50cm von Stamm entfernt und etwa 1,5m tief), diese "Graben" mit guten Mutterboden auffüllen und einschlämmen - am besten auch den Aussenrand mit Jutesack auslegen- und regelmässig wässern. Der Baum soll gesichert werden (nicht daß Wind die ganze Arbeit umsonst macht).
2. Im Herbst das Baum ausgraben (außerhalb das Jutesacklage), Jutesackmaterial umwickeln, Baum untergraben und Pfahlwurzel durchtrennen, in vorbereitete Pflanzloch pflanzen und sichern. Wurzelballe soll intakt bleiben.
Ob diese Aufwand lohnt muß Du selber entscheiden. Schneller ist es allemal den Baum zu entfernen und einen neuen Baum am geeigneten Standort zu pflanzen.
Ob einfach ausbuddeln und umplanzen ohne diese Maßnahme funzt kann ich schlecht beurteilen, meine Erfahrung nach heisst's ca 2,5m bei manche Leute eher 3,5m (mit entsprechede Kronenbreite - was mich eher interessiert als Höhe).
Gruß,
Mark
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21.07.2010 14:19 #24
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AW: WalnussbaumHallo,
die Methode von Rhoener ist sicher die zuverlässigste, das wäre mir aber zu viel Arbeit.
Ich würd den Baum evtl schon im September zurückschneiden, falls die Krone wirklich schon zu gross zum Transport ist.
Nach Laubfall (im Oktober) mit einem möglichst grossen Ballen ausgraben und an den neuen Ort verpflanzen.
Auch im Winter gelegentlich giessen.
Wenn ers nicht packt gibts dann einen neuen Baum.
Das ganze aber nur, wenn sicher ist, dass der Baum dann am neuen Platz genug Platz hat. Der wird mindestens 15 Meter hoch und ebenso breit.
Wenn jetzt schon absehbar ist, dass auch am neuen Ort für den Baum kein Platz ist, dann sollte man ihn besser gleich fällen oder verschenken.
Gruss
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22.07.2010 07:37 #25ApisticusGastAW: Walnussbaum
Man kann den Baum jetzt umsetzen. Da er Wurzeln verliert ist aber ein Rückschnitt der Äste notwendig um ihm Blätter zu nehmen damit die Verdunstungsfläche verkleinert wird. Ich habe das selbst bei einem Sämling vergleichbarer Größe so gemacht und der Baum hatte anschließend nicht einmal ein angewelktes Blatt. Die Pfahlwurzel musste ich dabei kappen. Im Gegensatz zu meinem Baum wurde dein Baum in einer Baumschule erzogen. Da wird die Pfahlwurzel schon früh gekappt (typischerweise mit dem Spaten), um eine bessere Verzweigung des Wurzelwerks anzuregen und damit man die Bäume auch in der Baumschule wieder ohne große Beschädigung aus dem Boden bekommt. Diese eine stabile Pfahlwurzel wird es an deinem Baum also gar nicht geben. Insofern sage ich: nur Mut.
Gruß Apisticus
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