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11.04.2005 19:19 #1
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BirnenbäumeHallo!
Vielleicht kann mir hier jemand helfen! Wir haben vor zwei Jahren zwei Birnenbäume gepflanzt. Sie sind auch angegangen und auch ein wenig gewachsen. Jetzt haben wir das Problem, dass die Bäume im Sommer braune Punkte auf den Blättern bekommen und dann abfallen! So können doch dann auch keine Birnen dran kommen, oder? Wir haben auch zwei verschiedene Sorten gepflanzt, damit sie überhaupt Früchte bekommen. Jetzt sind an einem Baum auch reichlich Blüten, und wir wollen halt nicht, dass das diesen Sommer wieder mit den Blättern passiert!
Weiß jemand Rat, was es sein könnte und was man dagegen machen kann?
Danke schonmal!
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12.04.2005 08:48 #2
Hallo Anja!
Ich vermute mal ganz stark, daß Du den Birnen-Gitter-Rost an den Bäumen hast.
Das ist meines Wissens eine Pilz-Erkrankung an den Bäumen, das Laub wird dürr und fällt frühzeitig ab. Dieses Laub ist Keimträger, sollte also niemals auf den Kompost kommen.
Gegen den Gitter-Rost hilft wohl nur die Keule: man muß spritzen. Da ich meine Bäume (mein Quittenbaum hat das auch
) nie spritze, weiß ich leider nicht, wann und womit man dagegen angehen kann.
Aber da weiß sicher ein anderer hier im Forum Bescheid...
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13.04.2005 15:02 #3
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birnbäumehallo anja
hier, ist meine antwort auf deine frage!
es ist wahrscheinlich der Birnengitterrost!
das bild:
im frühjahr
bilden sich auf birnenblätter orangefarbene flecken.
auf der blattunterseite entstehen im sommer höckerige sporenlager
deren sporen verschiedene Wacholderarten befallen
auf diesen pflanzen entwickeln sich während des winters braune
zapfenartige fruchtkörper deren sporen sich im folgenden frühjahr
wiederum auf birnen ausbreiten.
obwohl oft viele blätter flecken aufweisen
hält sich der schaden für die birne in grenzen
selbst das absammeln befallener blätter nutzt kaum etwas
da der wirtswechsel immer wieder von neuem durchlaufen wird
solange sich wacholderarten im umkreis von etwa 100m befinden
Ich empfehle dir noch:
2 Bücher:
Mein gesunder Obstgarten und
Der große ADAC-Ratgeber Garten/Obst
Ich hoffe ich konnte dir helfen!
Gruß
Birgit
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12.09.2005 22:12 #4
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BirnbäumeHallo Anja
Es handelt sich um den Birnen Gitterrost.
Meine Empfehlung ist bei einer Landwirtschaftskammer den Fall zu
schildern und um rat zu Fragen,welche Spritzmittel in Betracht kommen.
Die schicken Dir eine Liste mit den für den Hobbygärtner in Frage
kommenden Mittel zu.
Das kostet nichts.
Adressen im Internet,Landwirtschaftskammern suchen in Google.
Die schicken eine Liste mit sämtlichen Spritzmittel zu.
Gruss
Willi
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21.09.2005 22:08 #5
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hallo Anja,
haben den Birnengitterrost jedes Jahr. zum Pflanzen stärken hat uns der "Obstpilzschutz" (von Neudorff?) geholfen. Ab Knospenschwellen bis zum Fruachtansatz in 7-10tägigem Abstand spritzen, ist biologisch. Wenn der Baum natürlich riesig ist......
Direkt helfen kann eigentlich bei Befall nur die Chemie (Mancozeb 80%= Dithane Sorry für Werbung... ich glaub 0,2%ig spritzen), und da wird es schwierig, denn da braucht man eigentlich den "Ausbringer-Nachweis", d h eine Gartenbau-Ausbildung oder den Nachweis eines speziellen Kurses. Oder Fachmann holen. Lohnt aber nicht. Interessanterweise wird beim Kauf nie nachgefragt, da der Besitz der Mittel ja erlaubt ist.
(zuviel erklärt, was?!)
Was ich eigentlcih sagen wollte:
An und für sich wird die Fruchtbildung nicht beeinträchtigt. Doch wenn der Baum erstmal geschwächt ist durch den Pilz gibt es schnell auch anderer Krankheiten oder auch vor allem Schadinsekten (wie die Blütenstecher, die ihre Eier in die Blüte legen und so die Früchte von Anfang an schädigen (sie deformieren und fallen ab mit 1000 winzigkleinen würmchen darin). So haben wir, wenn wir nicht acht gaben, wirklich bei Befall von BGR keine Früchte gehabt.
LG
Ulla
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21.09.2005 22:17 #6
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Hallo Anja,
da fällt mir noch was ein. (und nicht ärgern, falls ichs doppelt schreibe, hab die vorangegangenen Beiträge nciht alle gelesen.)
habt Ihr 2 gleiche oder 2 verschiedene Sorten?
Manche Birnen lassen sich nur durch andere Sorten befruchten. Wenn man keine hat, ist es möglcih, einen blühenden Zweig unter den Kirschbaum zu legen. SO befruchten sich z. B. "Williams Christ', 'Gellerts Butterbirne' und 'Gute Luise' gegenseitig. Bei kleinen Bäumen kann man auch mit dem Pinsel selbst von Baum zu Baum laufen und bestäuben (auch wenn die Nachbarn sich totlachen).
Auf jeden Fall, wenn Ihr die erst vor 2 Jahren gepflanzt habt, dann sind sie noch nicht so hoch. (Wegen des Pflanzenschutzes) Oder?
Was noch Widerstandsfähig macht: Kali-betont düngen. Jetzt auf den Winter kann man gut noch ?Patentkali düngen (habs heute gekauft und weiß schon nicht mehr, wie's heißt... Peinlich!)
Auf jeden Fall: 30% K2O, 17%MgO, + S. oder so.
Hoffe Ihr habt nächstes Jahr Birnen!
Ulla
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