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02.06.2009 08:35 #1
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Essigbaum und seine wilden TriebeHallo Leute,
Ich habe ein kleiners Problem mit meinem Essigbaum. Dieser scheint mir extrem Vermehrungsfreudig zu sein derzeit zähle ich 8 neue Essigbämchen auf meinem Rasen
. Jetzt meine Frage wie werde ich dieses Ungemach schnellstens los? Und wie kann ich dieses Wildwuchern auf Dauer verhindern?? Wenn jemand nen guten Tipp hat dann immer her damit bin für alles offen. Zur Not versende ich auch die jungen Bämchen dann hat auch ein anderer noch Freude drann.
LG Volke25
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02.06.2009 09:11 #2
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02.06.2009 10:25 #3
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AW: Essigbaum und seine wilden Triebeoh, das hört sich nich gut an
, würde eine Rhizomsperre etwas bringen? Oder gehn die Wurtzeln tiefer rein?
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02.06.2009 15:21 #4
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AW: Essigbaum und seine wilden Triebein der Regel ist es der Samen, der sich überall verteilt! Essigbaum für den Ziergarten ist eine Plage, deshalb raus damit.
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02.06.2009 17:49 #5
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02.06.2009 18:24 #6AW: Essigbaum und seine wilden Triebe
Allein beim Wort "Essigbaum" läuft es mir kalt den Rücken runter.
Diesen kampf habe ich vor Jahren gefochten - und ihn GsD auch gewonnen - war bannig Arbeit!
Es hilft alles nix, da mußt Du SÄMTLICHE Wurzeln, mit Stumpf und Stiel, ausbuddeln.
Ich hatte machnal den Eindruck: je mehr ich ausgrub, abschnitt, desto mehr neue Triebe schob er, quer durch's Beet und dann in den Rasen.
War ich froh, als ich DEN Burschen endlich ganz los war, hat insgesamt 3 Jahre gedauert....
Eva-Maria
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02.06.2009 22:51 #7AW: Essigbaum und seine wilden Triebe
Hallo,
seit fast 40 Jahren lebe ich mit einem Essigbaum im Garten.
Von der Form und der Verfaerbung der Blaetter her liebe ich den Baum, von seinen Auslaeufern her muesste ich ihn hassen.
Allerdings komme ich ganz gut zurecht mit ihm.
Da, wo er waechst, ist ein mit Straeuchern bewachsener Hang. Dort stoert er nicht.
Die Auslaeufer, die im Rasen oder in anderen Beeten herauskommen, werden einfach abgemaeht oder direkt unter der Oberflaeche abgeschnitten.
Das ist kein grosses Problem, und die Auslaeuferaktivitaet haelt sich dadurch in ertraeglichen Grenzen.
Fazit:
Der Baum ist (in Grenzen) laestig, aber die guten optischen Aspekte ueberwiegen. Mit seiner schirmfoermigen Krone wirkt er fast schon tropisch.
Er wird mich ueberleben.
Gruesse
Harry
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02.06.2009 23:33 #8AW: Essigbaum und seine wilden Triebeder essigbaum vermehrt sich nur durch wurzelausläufer. das kann man nicht verhindern, auch nicht durch eine wurzelsperre. auch nach dem fälles eines essigbaumes erscheinen immer wieder triebe. entweder man schneidet die ausläufer konsequent sofort bodennah ab, oder man wendet round up an. das geht aber nicht überall. die beste methode ist immer noch, ihn gar nicht erst anzupflanzen.in der Regel ist es der Samen, der sich überall verteilt
ich habe schon grünanlagen in wohnblocks gesehen, die fast nur noch aus essigbäumen bestanden.Geändert von barisana (02.06.2009 um 23:39 Uhr)
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03.06.2009 09:10 #9AW: Essigbaum und seine wilden Triebe
Ich schliesse mich Harry an. Klar, er ist äußerst gesellig und schiebt daher ständig irgendwo irgendwelche Ausläufer, aber die kann man ja direkt wieder abmähen oder abschnippeln.
Ich finde ihn auch total schön. Habe einen Essigbaumableger im Topf, von dem ich eigentlich dachte, der is während dem Winter ab übern'n Jordan, aber jetzt steht er da wie eine 1. Muss ihm nur noch das passende Plätzchen im Garten finden.
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13.08.2010 07:51 #10
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AW: Essigbaum und seine wilden Triebeich hohle den threat mal wieder hoch ,
haben im herbst den großen gefällt , aber er vermehrt und vermehrt sich.
kann mann die ableger auf den kompost schmeisen ??
bisher fahre ich sie weg , auf dem verwilderten nachbargrundstück gibts langsam eine richtige plantage die werde ich auch roden müssen
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15.08.2010 19:46 #11AW: Essigbaum und seine wilden Triebe
Mit einer Wurzelsperre (wie beim Bambus) verhindert man zuverlässig das Ausbreiten des Essigbaumes. Die Wurzeln verlaufen relativ flach, ich "verfolge" die meines Essigbaumes immer mit einen scharfen Messer neben der Wurzel (um die Grasnarbe nicht zu sehr zu schädigen) und zieh sie vorsichtig raus. Teilweise sind sie drei bis fünf Meter lang (plus Verzweigungen) und haben auf der ganzen Länge locker zehn neue Bäumchen gesetzt..
Das liegt daran, dass Wurzelreste im Boden geblieben sind (mehrere Meter vom eigentlichen Baum weg), die ähnlich wie Giersch neue Bäume machen.
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