Nach zwei Wochen habe ich die Luke mal geöffnet... das sieht schon ganz anständig aus, wie ich finde. Auch mit der Entnahme ist keine Problem - ich habe ein wenig in den Eimer gekratzt und obenauf geschüttet. Vorher war ich noch auf dem Friedhof und habe unnütze Brennnesseln geerntet.
Man muss den Kompost bloss regelmässig feucht halten bzw. mit Zucker-Hefe-Wasser regelmässig begiessen. So glaube ich, dass er in insgesamt nur drei Monate benötigt, um reif zu werden.
Die schlechten Nachrichten sind, dass der Kunststoff zu dünn bzw. nachgiebig ist. An den Ausschnitten bilden sich Wölbungen bzw. auch Risse, insbesondere an der "Lüftungsluke" auf der Rückseite.
Da es allerdings ja nur eine spontane "Resteverwertung" eines alten Regenfasses war, ist das nicht allzu arg. Als Alternative würde ich anstelle der grossen Lüftungsluke viele kleine Bohrungen an der Rückseite vornehmen.
Und nun die gute Nachricht: Der Kompost senkt sich immens fix - ich hatte vor drei (!) Tagen bis zum Rand aufgefüllt mit Brennnesseln und etwas verrotteten Blätterkompost und mit Zucker-Hefe-Wasser geimpft, und der ist in dieser kurzen Zeit um gute 30 cm gefallen.
Heute habe ich diesen Thread entdeckt und werde das tolle Rezept gleich mal ausprobieren. Warum? Im Frühjahr habe ich meinen wunderbaren, gesiebten Kompost im Garten verteilt und überall sind Sämlinge dicht an dicht erschienen und ich bin immer noch am Auskrauten. Sicherlich sind auch viele gute Sämlinge - Löwenmäulchen, Verbascum blattaria und v. m. erschienen, doch was zuviel ist, ist zuviel. Ich werde also den halbreifen Kompost umsetzen und mehrmals diesen Ansatz drübergießen. Als Abschluß lege ich dann ein Stück Teichfolie drüber, damit die Wärme drinbleibt. - Die Würmer können seitlich ausreißen - .
Herzlichen Dank für das Rezept und die Erfahrungsberichte.
LG von Hero