Willkommensgruss

Thema: Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?

  1. #1

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    Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?
    Hallo,

    wir haben mit unserem Mietgarten Anfang 2009 auch einen ziemlich alten Weinstock geerbt (Sorte unbekannt). Die blauen Trauben sind süß und lecker, haben aber eine sehr dicke, harte Schale und viele Kerne.
    Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?-dsc01003.jpg

    Er trug in den letzten 3 Jahren trotz meiner laienhaften Schneiderei (Zapfen mit 2 Augen oder - wo kein Trieb gewünscht war - bis ans alte Holz) recht gut - das meiste haben sich allerdings die Wespen geholt
    Irgendwie wird das aus den vielen "Seitenarmen" heraus immer nur ein wüstes Durcheinander, wo ich keinen Durchblick mehr habe und nicht weiß, wo ich evt. einen Erziehungstrieb für's nächste Jahr lassen kann.

    Wie und wo muss/kann ich diese Rebe (gern auch sehr radikal) schneiden, damit da mal " was Ordentliches" draus wird?

    Platztechnisch wäre es mir sehr lieb, wenn der ganz rechte "Ast" die Hauptleistung übernehmen könnte - er ist etwa mittig vom Spalier, von hier aus könnte eine gleichmäßige Verteilung der fruchtenden Zweige ausgehen.


    Und was kann ich gegen die Wespen unternehmen, die regelmäßig die Trauben anfressen???

    Vielen Dank für eure Hilfe und liebe Grüße
    Elke

    •   Alt 

       

  2. #2
    Avatar von blitz
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    AW: Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?
    Hallo Elke.

    Meines Wissens kannst Du den Wein bei dem alten Holz absägen wo Du möchtest, allerdings immer oberhalb der Veredlungsstelle (dicker "Knoten" am Haupttrieb). Allerdings finde ich Du solltest Dir das noch einmal überlegen, den so schlecht sieht die Rebe eigentlich nicht aus.
    Wenn es im Sommer zuviel Laub gibt, würde ich eher einen Sommerschnitt durchführen. Dann geht auch mehr von den Nährstoffen in die Trauben so das diese meist größer und schmackhafter werden. Störende Triebe werden dabei einfach entfernt.

    Um den starken Wuchs zu unterbinden kannst Du auch versuchen nur auf ein Auge zu schneiden. Dann wird nur aus diesem Auge ein Trieb wachsen. Allerdings werden dann sicher aus dem alten Holz mehr Ersatztriebe hervorgebracht. Diese kannst Du dann zum neuen Rebenaufbau verwenden.

    Eine weitere Möglichkeit wäre die Rebe radikal zu schneiden. Dazu kannst Du alle dicken Äste oberhalb der Veredlungsstelle absägen. Die Rebe wird dann neu austreiben und Du könntest sie nach Deinen Wünschen formen. Das habe ich selbst aber auch noch nicht gemacht - ist also nur angelesen.

    Bei einem radikalen Schnitt wachsen die Neutriebe sehr stark, da die gesamte Kraft der Wurzeln in die neuen Triebe geht.

    Gegen die Wespen hilft nicht viel. Wespen fressen nur reifes Obst, deshalb würde ich wenn es zu arg wird die Trauben ernten. Du kannst den Wespen auch eine Lockschale mit Marmelade,.. hinstellen, vielleicht lassen sie die Trauben dann in Ruhe, aber vorsichtig damit sein das zieht die Tierchen auch an.

    Du schreibst es gibt viele Kerne und die Trauben haben eine dicke Schale. Ich habe auch solch eine Rebe und mache Wein draus. Das solltest Du vielleicht auch mal versuchen.

    Guck mal hier, das waren 15 Liter von zwei Reben...
    http://www.hausgarten.net/gartenforu...tml#post922555 (Blitz`s Kleingarten)

    LG Blitz

  3. #3
    Avatar von Moorschnucke
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    AW: Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?
    Hallo Elke,
    wir haben extra für Wespen und Vögel ein "halbwildes" Brombeergebüsch in der Nähe unserer Rebe gepflanzt.

    So haben sie genügend zu essen und lassen unseren Kuchen, die Getränke sowie die Weinbeeren in Ruhe.
    Trotzdem bleiben für uns Menschen noch genügend Brombeeren zum Naschen.

    Möglicherweise gibt es bei euch weit und breit kein anderes Futter für die Wespen als euren Wein.

    Die meisten Gärten sind richtige "Wüsten" für heimische Tiere - keine Spur von naturnah!

    Herzliche Grüße
    von
    Moorschnucke

  4. #4
    Avatar von Highländer
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    AW: Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?
    Zitat Zitat von Moorschnucke Beitrag anzeigen

    Möglicherweise gibt es bei euch weit und breit kein anderes Futter für die Wespen als euren Wein.

    Die meisten Gärten sind richtige "Wüsten" für heimische Tiere - keine Spur von naturnah!
    Guten Morgen

    Kann ich nur zustimmen. Ich bin hier auch umzingelt von Steingärten und "Fußballfeldern".


    Gruß Gerd

  5. #5
    Avatar von Lauren_
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    AW: Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?
    Liebe Elke,

    da ich vor kurzem über eine Infoschrift der Bayerischen Landesakademie für Wein- und Gartenbau gestolpert bin, habe ich den Eindruck, dass sich mit diesem Weinstock jemand irgendwann mal viel Mühe gegeben hat.
    Ich würde ihn eher nicht so radikal zurückschneiden, wenn euch die Ernte lieb ist...

    Hier ist die Infoschrift:
    http://www.lwg.bayern.de/gartenakade...linkurl_22.pdf

    Darin steht viel Wissenswertes - ab Seite 5 v.A. zu Anbau, Erziehung & Pflege!

    Liebe Grüße
    Lauren

  6. #6
    Avatar von Sandor 2
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    AW: Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?
    Hallo,

    falls der Rebstock bleiben soll, würde ich es in etwa so versuchen. Das kann aber mehrere Jahre dauern, vielleicht ohne Ertrag. In diesem Zeitraum des Neuaufbaus würde eine neu gepflanzte Rebe auch schon tragen.

    Probiere vor dem Schnitt einmal, ob sich der rechte Kordon-Arm so weit herunterbiegen lässt, wie in der Skizze.

    Die beiden Stummel der anderen beiden Hauptäste bitte 10 - 15 cm stehen lassen. Sie trocknen in den nächsten beiden Jahren zurück und können dann zurückgesägt werden. Beim Neuaustrieb bitte keine Ruten hinter das Rankgitter wachsen lassen, wie im rechten Bild links (markiert) zu sehen ist. Eine der beiden Vorjahrestriebe am rechten Kordon (grün eingekreist, rechtes Bild) zum evtl. Neuaufbau der Kordon-Verlängerung nutzen.

    Rot = Schnittstelle
    Gelb = Bleibt
    Grün = Evtl. Neuaustrieb und Neuaufbau

    Verbleibe vorerst, Sandor 2
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?-rebenbild-2.jpg   Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?-rebenbild-1.jpg  


  7. #7
    Avatar von fruitfarmer
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    AW: Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?
    Hallo,

    ich würde ebenfalls einen kompletten Neuaufbau empfehlen. Und allzu lang wird es nicht dauern, da Du mit dem diesjährigen Schnitt die Grundlage für den Aufbau im nächsten Jahr legst und parallel dazu 2 Ruten für dieses Jahr stehen lassen könntest. Also wäre der Ausfall nicht arg groß, wenn überhaupt Ausfall entsteht.

    Ich sehe links zwei schöne Ruten für 2 Bogreben.

    Als Ziel würde ich einen zweietagigen Kordon anstreben.

    Sollte noch Interesse/Fragen sein, werd ich versuchen, diese gern zu beantworten. Kann jedoch etwas dauern, bin z.Z. beruflich arg eingespannt und viel unterwegs. Aber es gibt hier ja einige, die Dir sicherlich auch gern weiterhelfen.

  8. #8

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    AW: Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?
    Hallo Sandor,

    falls der Rebstock bleiben soll, würde ich es in etwa so versuchen. Das kann aber mehrere Jahre dauern, vielleicht ohne Ertrag.
    Er soll bleiben; ich mag ihn rein optisch an der Garagenwand und es hat auch was mit Respekt gegenüber dem vorherigen Gartenbesitzer/-mieter zu tun (er hat bis zu seinem Tod 2007 immerhin über 30 Jahre hier gewohnt und den Garten erst erschaffen - bis 1974 war es nur wilde Wiese).
    Der Ertrag ist mir vorerst mal egal - die Wespen haben halt Pech!

    Probiere vor dem Schnitt einmal, ob sich der rechte Kordon-Arm so weit herunterbiegen lässt, wie in der Skizze.
    Keine Chance - bestenfalls sind ein paar CM/Jahr nach unten drin. Das habe ich nämlich schon versucht und es knackt jedesmal ganz böse an der Verzweigung.
    Aber ich habe ja Zeit und - ausnahmsweise - auch mal Geduld

    Die beiden Stummel der anderen beiden Hauptäste bitte 10 - 15 cm stehen lassen. Sie trocknen in den nächsten beiden Jahren zurück und können dann zurückgesägt werden.
    OK!

    Beim Neuaustrieb bitte keine Ruten hinter das Rankgitter wachsen lassen, wie im rechten Bild links (markiert) zu sehen ist
    .

    Warum nicht?

    Eine der beiden Vorjahrestriebe am rechten Kordon (grün eingekreist, rechtes Bild) zum evtl. Neuaufbau der Kordon-Verlängerung nutzen.
    Ich werde es versuchen.

    Blöderweise brechen die Austriebe sehr leicht ab, wenn ich versuche, sie in eine bestimmte Richtung zu leiten (bisher vorzugsweise waagerecht an eine der Querstreben).
    Sind sie dann schon zu lang (100 - 150 cm)?
    Muss ich damit schon beim Austrieb anfangen?
    (Mir schwebt da ein Streifen Stoff/breites Band vor, den ich um den Zweig lege und unterhalb der nächsten Querstrebe mit einem Kordelstopper befestige - jedesmal wenn ich dran vorbeikomme ziehe ich ein bisschen fester - Zweig nach unten)

    Verbleibe vorerst
    Das passt - besonders das "vorerst"

    Nun muss erstmal der Frost weichen, dann mache ich mich an die Schnittarbeiten.

    Vielen, vielen Dank für Deine Mühe und Unterstützung

    Liebe Grüße
    Elke

  9. #9

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    AW: Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?
    Hallo Moorschnucke,

    Möglicherweise gibt es bei euch weit und breit kein anderes Futter für die Wespen als euren Wein
    .

    Allein bei uns im Garten wären da: Johannisbeeren, Jostabeeren, Erdbeeren (Zucht- und Walderdbeeren) und Brombeeren (allerdings bisher nur eine dornenlose Sorte, die weder den Wespen, den Vögeln noch uns recht schmecken. Einen Wildling mit Dornen habe ich letztes Jahr gepflanzt - abwarten)
    Bei Nachbars gibt es noch Himbeeren, Kirschen, Äpfel, Birnen ....
    Blumen gibt es sowieso jede Menge im ganzen Dorf.
    Nachbars Bienen liefern regelmäßig besten Honig

    Die meisten Gärten sind richtige "Wüsten" für heimische Tiere - keine Spur von naturnah!
    Ich wohne am Ar... der Welt, in einem Dorf mit 125 Einwohnern. Streuobstwiesen, Gemüsegärten, Brachflächen - im weiteren Umfeld Weizen-, Mais-, Raps-, Sonnenblumenfelder.
    Molche im Bach, Frösche im Mini-Plastikteich, Igel im Garten. Und Rehe, die im Rudel die Straße queren.
    Bei Nachbars wohnt jeden Winter eine Siebenschläferfamilie im Dachboden; bei uns bisher nur Mäuse und 1x ein Marder - grr, auf den könnte ich echt verzichten.
    Überall liegen Reisighaufen, nicht abgeschnittene Stauden, Laubhaufen...
    Einen Wettbewerb für "das schönste Dorf" würden wir kaum gewinnen; wollen wir auch nicht.
    Naturnäher geht es kaum.

    Da fallen die Bambusbüsche (2 bei mir, 2-3 bei entfernten Nachbarn) nicht wirklich ins Gewicht.

    Vermutlich sind meine Trauben ein besonderer Leckerbissen; die von Nachbars werden nämlich vollständig ignoriert (keine 50m Luftlinie entfernt)

    Nun, sie werden denn bald dumm aus der Wäsche schauen - mit einer Ernte in 2012 rechne ich nicht, wenn die Schnittmaßnahmen denn mal durchgeführt sind.

    Viele Grüße
    Elke

  10. #10

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    AW: Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?
    Hallo fruitfarmer,

    vielen Dank für Deine Nachricht - ein paar Fragen hätte ich aber noch:

    Ich sehe links zwei schöne Ruten für 2 Bogreben.
    Als Ziel würde ich einen zweietagigen Kordon anstreben.
    Ich verstehe kein Wort davon

    Zumal ich doch der Meinung war, dass der Ast, der Richtung Mitte zeigt der
    neue Ausgangspunkt für den Aufbau sein könnte???

    Würdest Du mir da bei Gelegenheit genauer erläutern?

    Es eilt gar nicht - wir haben hier zwischen -6 und -13°C - da brauche ich nur einen bollernden Kamin zum glücklich sein. Der Garten muss warten

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Elke

  11. #11
    Avatar von Sandor 2
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  12. #12
    Avatar von blitz
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    AW: Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?
    Zitat Zitat von Sandor 2 Beitrag anzeigen
    So, und wenn Du Deine Hausaufgaben gemacht hast, reden wir weiter!
    Hallo Sandor 2.

    Die Links sind sicher sehr brauchbar, aber wir sind hier ein Forum das auch von Erfahrungen der User lebt. Nur Links einstellen und dann solch einen Satz hinterher zu schieben ist da sehr unhöflich.

    LG Blitz, der sich wünscht manchmal andere Beiträge editieren zu können.

  13. #13
    Avatar von Highländer
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    AW: Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?
    Zitat Zitat von blitz Beitrag anzeigen
    Hallo Sandor 2.

    Die Links sind sicher sehr brauchbar, aber wir sind hier ein Forum das auch von Erfahrungen der User lebt. Nur Links einstellen und dann solch einen Satz hinterher zu schieben ist da sehr unhöflich.

    LG Blitz, der sich wünscht manchmal andere Beiträge editieren zu können.
    Morgen

    Stimme Blitz zu. Was ich hier in einem Monat erfahren habe steht in keinem Verhältnis zu dem, was ich vorher durch wälzen von Büchern und Gartenzeitschriften erfahren habe. Zudem kommt, das man bei vielen Fachbüchern schon relativ viel Wissen über das Thema voraussetzt. Jeder fängt mal klein an.


    Gruß Gerd

    Ps: Manche Fragen kommen euch Profis vieleicht albern und übeflüssig vor, werden aber bestimmt nicht aus langeweile gestellt.

  14. #14
    Avatar von billymoppel
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    AW: Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?
    wenn du einen neuaufbau haben möchtest, sind die alten hauptriebe dafür ungeeignet. sie liegen falsch und sind bereits in stammnähe verkahlt. man könnte das alte holz zwar zwingen, auch in stammnähe wieder auszutreiben, aber das birgt auch risiko
    ich würde sehen, ob du im frühjahr einen schönen trieb aus dem mittleren oder linken hauptast bekommst und würde ihn etwa auf dem zweiten waagerechten gitterstab nach rechts führen. natürlich muss ein, zwei sicherheitstriebe zusätzlich behalten. alles andere kommt weg. wenn die platzverhältnisse wirklich so beengt sind, ist eine einarmige führung von links nach rechts das beste und sinnvollste. ab nächstes jahr würde ich dann auf zapfen schneiden, nur augen nach oben, die sicherheitstriebe von diesem jahr kommen dann auch weg.
    triebe frühzeitig biegen, wenn du damit zu spät anfängst, sind sie verholzt. leichtes anknicken schadet aber kein bißchen. ich mach das immer so - ich knicke kontrolliert an - so bricht nix endgültig weg, was ich eigentlich brauche.
    wenn einem die rebe zu unübersichtlich wird, kann man auch im sommer jederzeit schneiden - klar, sie blutet dann, aber wirklich schlimm ist das nicht. triebe, die hinter das gitter wachsen, immer entfernen
    dass du mit den wespen teilen musst, ist einfach so - auch wespen haben eine wichtige funktion und sind nicht nutzlos. also gönne ihn ihren teil, so die trauben ja geschmacklich eh nicht der ganz große knaller sind. alternativ kann man engmaschige netze spannen, aber das ist erstens mühsam und schön ist auch anders.
    Geändert von billymoppel (07.02.2012 um 09:37 Uhr)

  15. #15

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    AW: Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?
    So, und wenn Du Deine Hausaufgaben gemacht hast, reden wir weiter!
    Hallo,
    ich bin rot-blond - also nur halb blöd! Womit ich im übrigen sehr gut leben kann
    Wenn ich die allgemeinen Anleitungen aus Büchern und dem WWW begreifen bzw. auf meine vorhandene Rebe umsetzen könnte, würde ich hier keine doofen Fragen stellen!
    Irgendwelche Links helfen mir somit nicht wirklich weiter.

    Wenn es Dir zuviel Mühe macht, verständliche Antworten auf klare Fragen zu geben, dann verschwende bitte keine weitere Zeit auf diese Frage!

    Früher oder später werden andere Fachleute Zeit haben und sich meiner annehmen.
    Und wenn es noch 1 Jahr (oder auch 2) dauert bevor die Rebe erneuert wird ist es auch nicht schlimm.

  16. #16
    Avatar von billymoppel
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    AW: Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?
    ganz abgesehen davon, dass ich dir einen sinnvollen vorschlag gemacht habe....

  17. #17

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    AW: Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?
    Zitat Zitat von billymoppel Beitrag anzeigen
    ganz abgesehen davon, dass ich dir einen sinnvollen vorschlag gemacht habe....
    Hallo Billymoppel,
    ... bitte um Nachsicht
    Ich war wegen der "Hausaufgaben" grätig und nicht motiviert, mich in den letzten Tagen mit dem Thema auseinander zu setzen.

    Vielen lieben Dank für Deinen Beitrag.
    Der Platz ist nicht wirklich beengt - insgesamt ist die Garagen-Wand und das Spalier knapp 5,50m breit und 2,60m hoch.
    Die Rebe ist aber seitlich gepflanzt (ca. 1,20m vom Rand) daher nahm ich an, dass ich, von dem rechten alten Ast ausgehend , eine neue Gestaltung 2-seitig aus der Mitte heraus anstreben sollte.
    Aber Dein Vorschlag, von links einseitig aufzubauen gefällt mir besser.

    Soll ich denn dann demnächst (wenn endlich frostfrei) den alten rechten Ast entfernen und den mittleren deutlich einkürzen?
    Die 2 brauchen wir doch nicht mehr und die Chance, passende Triebe aus dem linken Ast zu bekommen würde steigen.

    Die Trauben sind geschmacklich schon recht lecker, aber die Schale ist sehr dick und hart und es sind viele Kerne drin.
    Ich hätte selber wohl keinen Wein gepflanzt - nun ist er aber mal da, sieht gut aus, der Saft bzw. das Gelee daraus sind echt lecker und die Tochter des Vormieters freut sich, dass ich ihre Kindheitserinnerungen und die Mühen ihres Vaters "in Ehren halte" (sie wohnt auch hier im Dorf).

    Ich freue mich auf Deine Nachricht und wünsche ein schönes Wochenende

    Elke

  18. #18
    Avatar von Sandor 2
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    AW: Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?
    Ohne jemanden auf die Füße treten zu wollen - aber den Beiträgen von Blitz und billymoppel würde ich nicht unbedingt sooo glauben schenken.

    Nach dem Motto "Guter Rat ist teuer und schlechter unbezahlbar"

  19. #19
    Avatar von blitz
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    AW: Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?
    Fakten Sandor, Fakten.... Wenn Du mit unseren Vorschlägen nicht einverstanden bist, kannst Du sie gerne auseinander nehmen, aber dann bitte auch direkt auf die entsprechenden Stellen eingehen. Ich bin kein Winzer (Hab nur 3 Reben.) und lerne auch gerne was dazu. Für meine drei Rebstöcke habe ich mein Wissen nur angelesen (aus diesem Buch habe ich auch die Tips für diesen Thread, da ich vor einigen Jahren ein ähnliches Problem hatte), allerdings geben mir meine bisherigen Erfolge recht. Natürlich nur auf meine drei noch relativ jungen Reben bezogen.

    LG Blitz, der heute abend mal wieder eine Flasche selbstgemachten Wein öffnen wird.

  20. #20
    Avatar von Sandor 2
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    AW: Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?
    @ Blitz,

    wie gesagt, möchte ich niemand kritisieren oder beleidigen. Mich hat nur gestört, dass Du so etwas -wie Du schreibst- "noch nicht selbst gemacht hast" und trotzdem diese Ratschläge gegeben hast. Also überhaupt keine eigenen Erfahrungen diesbezüglich. Deshalb weißt Du auch nicht, wie solch ein alter Rebstock auf Radikalschnitt reagiert. Ich finde jedenfalls nicht, dass der alte Rebstock "nicht so schlecht aussieht".
    In Bezug auf die Spaliergröße (sprich Höhe) ist die Rebe total verbaut, sodass kein Platz mehr nach oben für die Laubwand besteht.

    Trotzdem würde mich interessieren, welche Traubensorten Du hast?


    @Billymoppel,

    welches Risiko birgt es denn, wenn man das "alte Holz" zum Austrieb zwingt? Wenn Elkevogel die Rebe nicht stark zurückschneidet, bekommt sie auch nicht den vor Dir geschriebenen Trieb aus dem linken oder mittleren Hauptast. Wobei der Linke eh schon tot aussieht (kein Neuaustrieb im Vorjahr). Wenn ich dann noch etwas von Sicherheitstrieben, frühzeitigem Biegen, wenn man zu spät anfängt sind sie verholzt, Rebenbluten nach dem Sommerschnitt lese, weiß ich um die Kenntnisse des Schreibers - sorry!


    @Elkevogel,

    Du schreibst, "blöderweise brechen die Austriebe sehr leicht ab". Neuaustriebe bitte nicht formieren, denn gerade diese brechen sehr leicht ab (Glastriebe). Erst in Richtung biegen, wenn halb verholzt oder besser im Frühjahr nach dem Schnitt.

    "Ruten nicht hinter Rankgitter wachsen lassen (warum)". Wenn Du Neuaustriebe hinter das Rankgitter wachsen lässt, kannst Du sie nicht mehr oder sehr schlecht formieren und sie für den Neuaufbau im nächsten Jahr nutzen. Zudem trocknen die Blätter, die dann an der Wand anliegen, schlecht ab und es kommt zu Pilzinfektionen (Peronospera/Oidium). Dazu kommen evtl. Flecken durch die reifen Trauben an die weiß verputzte Wand, besonders bei blauen und roten Sorten, die durch Vögel angepickt oder von Wespen angefressen werden.

    Ich finde besonders die ersten beiden Links, die ich eingestellt habe, sehr verständlich. Zudem bin ich überzeugt, dass Du sie auch "begreifst". Du musst sie nur einträglich studieren.

  21. #21
    Avatar von Sandor 2
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    AW: Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?
    Die von Fruitfarmer vorgeschlagene zweietagige Kordon-Erziehung

    Rot = schneiden
    Grün = Unterer Kordon
    Grün/Gelb = Oberer Kordon
    Pink = Bogreben
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?-rebenbild-1.jpg  

  22. #22
    Avatar von blitz
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    AW: Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?
    Hallo.

    @ Sandor: Ich habe nur die Möglichkeiten (Zitat: "Eine weitere Möglichkeit wäre...")aufgezeigt, die sich nach meiner persönlichen Meinung anbieten. Ich habe nicht direkt geschrieben, das Elke jetzt so schneiden/sägen soll sondern nur das sie es könnte weil es theoretisch möglich wäre. Wenn es so rüberkommt, das Elke genau so schneiden soll, dann muß ich meine Worte in Zukunft sorgfälltiger formulieren. Danke für den Hinweis.

    Als ich meinem Garten übernommen habe, stand da auch eine Weinrebe, für die ein ähnliches Problem bestand. Wir haben uns dann anders entschieden und die Rebe nicht neu aufgebaut. Deshalb wußte ich noch, das ich da mal was gelesen hatte.

    Ob die Rebe von Elke nun gut oder schlecht aussieht ist Ansichtssache. Sicher, es gibt vielleicht schönere Reben, aber eben auch viel häßlichere. Ich persönlich würde die Rebe nicht total abschneiden wenn es nicht wegen Frostschäden oder Krankheiten nötig wäre. Der Grund: Mir gefällt die Rebe. Sie ist sicher nicht perfekt, aber sie hat eben ein schönes Alter was man durchaus sehen kann. Ein radikaler Schnitt würde sie verstümmeln. Aber es ist eben nicht meine Pflanze. Nachtrag: Warum müssen Reben eigentlich immer fachgerecht geschnitten werden? Klar, die bessere Qualität der Beeren, leichtere Ernte, Krankheitsvermeidung, .. sind zwar Gründe, aber von der Natur nicht unbedingt vorgesehen. Wein ist zwar eine Kulturpflanze die seit hunderten, tausenden von Jahren angebaut wird, aber deswegen möchte ich hier keinen Kleinkrieg beginnen.

    Was meine drei Reben für Sorten sind? Sorry, da müßte ich mal im Garten nachschauen, das habe ich jetzt echt nicht im Kopf.

    LG Blitz, der das nächste Mal seine Tipps sorgfältger formuliert
    Geändert von blitz (11.02.2012 um 21:00 Uhr) Grund: Nachtrag

  23. #23

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    AW: Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?
    Hallo, ich hatte die Handwerker im Haus. Im Januar wurde mein zig Jahre alter Wein total bis zum Boden abgeschnitten, weil der anscheinend im Weg war! Ich wurde leider nicht gefragt. Treibt der wieder aus?

  24. #24
    Avatar von blitz
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    Hallo.

    Meine persönliche Meinung: Ja.

    Allerdings kann es sein, das es nicht mehr der selbe Wein ist. Weinreben werden normalerweise veredelt, um der Reblaus vorzubeugen. Wenn die Rebe unterhalb der Veredlungsstelle abgesägt wurde, dann kann auch nur die Unterlage weiter wachsen, was sicher eine andere Sorte als die Aufgepfropfte ist.

    LG Blitz

  25. #25
    Avatar von fruitfarmer
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    Nach dem Motto "Guter Rat ist teuer und schlechter unbezahlbar"
    Alter Schwede, hier wird aber scharf geschossen! Und natürlich will hier Niemand Niemanden kritisieren oder gar beleidigen. Neeeeeiiin, nööö, nadaa!

    Ein bissel "Guttenbergeln" geht anscheinend aber immer..............

    Lieber Vogel von Elke (heut ist Aschermittwoch, ich darf das), leider habe ich erst heute wieder hier reinschauen können.

    Zu spät? Du hast schon geschnitten? Dann hast Du jetzt Glück und musst Dir nicht das folgende Gesülze antun.

    Noch nicht geschnitten? Dann wird es aber langsam Zeit.

    War beruflich lang unterwegs und an den WE hab ich, wie sagt man hier noch mal dazu?? ach, ja, an den WE´s hab ich meine Hausaufgaben gemacht. Zumindest am letzten, bei dem schönen sonnigen Wetter.

    Da fällt es mir 2 x wie Sandor aus den Augen: Vorab möchte ich zwingender Weise nicht unerwähnt lassen, dass ich mich in punkto Erfahrung unterhalb des Levels von Billymoppel ansiedeln muss/würde. Nur für den Fall, dass Du die Antworten nach Wertigkeit einordnen musst.

    An letztem WE haben mir wieder gute Freunde, wie jedes Jahr am 2. oder 3. WE im Februar beim Rebschnitt geholfen. Ob es daran liegt, dass ich keine Ahnung habe, oder weil meine "guten Freunde" sich nur durchfr...am köstlichen Mal meiner Frau erquicken wollen, mir meinen letzten Tropfen, wie heisst nochmal das Gesöff? ach ja, Grauburgunder aus den Rippen leiern wollen oder an der Anzahl der zu beschnippelden Rebstöcke liegt, weiß ich nicht.

    Ich bin lediglich Schreiner und Zimmermann, also null Ahnung von .........

    Aber von Holz. Na dann bin ich ja im richtigen Thread.

    Zu dem Thema Neuaufbau wurde ja eigentlich schon das meiste geschrieben. Auch wenn es für Dich sicherlich auf Grund von Nebenkriegsschauplätzen verwirrend rüberkam, war eigentlich schon alles wesentliche dabei. Zumindest so, wie ich es handhaben würde.

    Da Dein Rebstock am linken Rand der zu begrünenden Wandfläche liegt, würde ich halt einen zweietagigen Kordon erziehen wollen. Allerdings würde ich da eine Stammverlängerung den Vorzug geben. Sandors letztes Bild zeigt 2 Stammverlängerungen aus der Rebe, währe nicht so das meine, aber viele Wege führen nach Rom.

    Zweietagig, weil es die Höhe von 2,60m hergibt und nennenswerter Ertrag sich am Anfang einer Rute einstellt. Daher lieber zwei kurze Ruten als einen lange gacklige Rute.

    Bei 2,60m mögliche Höhe könnte man aber auch über einen einzelnen waagerechten Kordon, beginnend bei 1,80m ca., nachdenken. So hättest Du drunter noch Platz für Blumen etc.

    Egal wie Du Dich entscheidest, würde ich halt so Schneiden (ohne Gewähr, versteht sich und bei Erfolg mit Gewinnbeteiligung, lol)
    Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?-dsc01003-1.jpg
    Den linken und den rechten alten Stamm/Kordonarm mittels Säge (bitte keine quetschende Astschere o.ä. verwenden, am besten eine Zugsäge) so zurückschneiden, dass noch ca. 10cm stehenbleiben. Was beim Obstbaumschnitt Frevel wäre (Kleiderhakenschnitt) ist hier erforderlich. Nach 2-3 Jahren sind die Zapfen verkorkt/holzt, so dass Du sie weiter (wieder mittels Säge) Stammnah absägen kannst, grob dargestellt mit der weiß gepunkteten Linie.

    Den mittleren Kordon läst Du ca. 15 - 20 cm stehen. Er wäre mein Ansatzpunkt für den zukünftigen Aufbau, dem erzwungenem Neuaustrieb. Er wird neu austreiben, da bin ich mir ziemlich sicher.

    Natürlich werden auch die beiden seitlichen Zapfen austreiben! Ich würde, so lange wie der mittlere Zapfen die gewünschten 2-3 neuen Ruten bildet, den Neuaustrieb an den beiden seitlichen Zapfen einmal wöchentlich abstreifen/ausbrechen.

    Für diese Jahr würde ich links die drei sichtbaren Ruten wie folgt schneiden.

    Die erste, stammnahe Rute auf Zapfen, als Ersatzholz (immer Plan B im Hinterkopf haben, lol). D.h. auf 2 Augen/Knospen zurück schneiden,. Die dritte Knospe sitzt in der Achsel (Notfallplan der Rebe himself, falls die anderen zwei rumzicken), Du kannst also nach der 2. Knospe zurückschneiden.

    Die anderen beiden Ruten schneidest Du zunächst einmal auf , mmhh, so 8-10 Knospen zurück.

    Als nächstes entfernst Du erst einmal alles abgeschnittene Holz und achtest dabei peinlichst genau darauf, keine Knospen von den verbleibenden Ruten versehentlich abzuschaben, knicken, schleifen, etc..- Da hier einiges hinter das Rankgitter gewachsen ist, kann das schnell passieren.

    Das Ruten hinter das Rankgitter wachsen, ist kein Problem. ABER, ab dieses Jahr wird die Winzerin Elke van de Vogel wissen, welche Ruten sie im nächsten Jahr zum Aufbau braucht und diese Tunlichst nicht hinter dem Gitter sich verstecken lassen! Hilft beiden.

    Nun hast Du also noch 2 Ruten und einen Zapfen stehen. Der Zapfen bleibt wie er ist.

    Die rechte Rute ist prompt hinter den ersten Riegel gewachsen. Dort bleibt sie auch! Du bekommst sie dort eh nicht unbeschadet hervor und da wir sie nicht für den längerfristigen Aufbau brauchen, kann sie hinter dem einen Riegel bleiben.

    Weiter oben seh ich die beiden Ruten kurz vor dem Schnitt noch hinter dem Riegel. Dort solltest Du beide eigentlich problemlos herausbekommen. Mehr seh ich jetzt nicht.

    Diese beiden Ruten würd ich, unabhängig und parallel zum laufenden Neuaufbau, dieses Jahr zu Bogreben binden.
    Wein schneiden - richtig alter Stock, total verwachsen !?-dsc01003-2.jpg
    Welche jetzt wohin, entscheidet sich vor Ort. Das Biegen und Binden der Ruten hat noch Zeit! Lasst den Saftfluss erst mal wieder in Gang kommen, nimm einen schönen warmen Sonnentag, bis Mitte März kannst Du ohne Probleme damit ruhig noch warten.

    Bekommst Du die Rechte nach rechts gebogen, ohne Probleme, dann nimm diese, wenn nicht, dann eben anders herum. Auch wenn sich die Ruten kreuzen, kein Problem. Welche auch immer nach links muss, diese kürzt Du letztendlich auf 5-6 Augen ein.

    Vielleicht können wir Dir ja hier beim Neuaufbau behilflich sein. Mach einfach aller paar Monate Bilder und stell sie hier rein.

    Reaktionen sind gewiß, muuuahahaha

    Ich hoffe, den Sinn eines Forums jetzt nicht missverstanden zu haben.

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