Thema: Erfahrungen mit Algendünger gesucht!

  1. #1
    Erfahrungen mit Algendünger gesucht!
    Hallo,

    eine Bekannte von mir, meinte letzt, dass sie ihren Gemüsegarten immer mit Algen gedüngt hat, also sie hatte sie erst sehr gut gewaschen um etwas zu entsalzen und dann gut trocknen lassen.
    Vielleicht lebt hier ja jemand in Küstennähe und hat Erfahrung damit? Ich bin da noch sehr unschlüssig und kann es mir nur schwer vorstellen, ob die sich gut zersetzen? Wir haben hier so braun-grüne Algen, die müffeln schon immer ordentlich und ist das dann nicht trotzdem zu viel Salz?
    Bis jetzt haben wir meist mit gekauften Pferdemist gedüngt, oder auch mit Hühnermist (auch aus der Verpackung), weil wir den mal günstig bekommen haben. Jetzt im Herbst werde ich sicherlich unseren Kompost nehmen oder doch eine Gründüngung. Wir bewirtschaften unseren Garten noch nicht so lange und hier ist der Boden wirklich nicht sehr nahrhaft und sehr lehmig und fest. Und jeder der Fotos von unseren Beeten sieht, sagt gleich immer "oh euer Boden hat aber Hunger" weil er wahrscheinlich immer so schön hellbraun auf den Fotos leuchtet

    Würde mich über eure Erfahrungen über Algendünger freuen oder auch wenn jemand noch einen Tipp hat wie harter schwerer Boden etwas fluffiger wird, zumindest so, dass man die Karotten rausreissen kann ohne dass sie brechen oder man nur Kraut in der Hand hat, immerhin, bin schon megafroh, war dieses Jahr zum ersten Mal, dass die Karotten so einigermassen mal was geworden sind

    LG, Marlis

    •   Alt Das könnte Sie auch interessieren
       

  2. #2
    Avatar von Stupsi
    Registriert seit
    21.10.2008
    USDA-Klimazone
    7a
    Beiträge
    14.394
    AW: Erfahrungen mit Algendünger gesucht!
    Hi, ja habe ich schon viele Sendungen zu gesehen, sie sollen sehr viel Stickstoff, Vitamine und Mineralien haben die Algen, viele essen die ja auch und deshalb sind es auch wertvolle Düngermittel.

    Weiß aber nur das die ausgewaschen und dann über einen Kompost erst mal gegeben wurden damit die Mikroorganismen die schön zersetzten und dann auf die Beet oder ausgewaschen, getrocknet und dann zur Erde geben.
    Süßwasseralgen kann man wohl direkt vergraben, aus Teichen z.Bsp.
    Einige haben sie aber auch direkt an Pflanzen vergraben wie Tomaten.

    Salze sind ja nicht unbedingt schädlich für Pflanzen, kommt halt auf die Menge an und ich denke auch die Pflanze.

    Hatte man ne Tomate die brauchte sogar Salzwasser, weiß den Namen aber nicht mehr, die wird wohl oft in Küstennähe angebaut.
    Denke heimische Pflanzen(am Meer) kommen dann damit wieder besser klar da sie die Salz Luft und den Niederschlag gewohnt sind.

    Um einen Boden lockerer zu bekommen reicht es wenn du Sand zugibst, gerade Möhren mögen solche lockeren Böden dann wachsen sie auch nicht so krumm

    •   AltWerden Sie Mitglied und surfen Sie werbefrei.