- weil sie in den Schalen 'unter Druck' stehen, werden sie sich aller Wahrscheinlichkeit nach beeilen, ihren kurzen Lebenszyklus zu erfüllen und zu blühen.
Es sind auch kleine Säufer, die gut gegossen werden müssen, wenn es so heiß ist, und ich könnte mir vorstellen, daß man nicht ständig mit der Kanne neben den Schalen parat stehen möchte. Wie groß und v. a. wie tief sind denn die Schalen?
Wenn du sie dirkekt in den Erdboden einsäst, können sie sich selbst besser mit Wasser versorgen und sie haben mehr Platz in alle Richtungen, um Rübchen zu bilden.
Außerdem sind Radies eine völlig unkomplizierte Saat, es wäre sozusagen zuviel der Ehre, sie in Schalen zu ziehen oder vorzuziehen - möchtest du sie denn anschließend aussetzen, wenn sie größer geworden sind? Dann gehen bei diesem Wetter mindest 80 % ein, es sie denn, du bist ein Radieschen-Enthusiast und kümmerst dich hingebungsvoll um sie - dann ist immer noch die Frage, ob sie auf das Umsetzen nicht mit Schießen reagieren.
Oder möchtest du sie ausdünnen? Man benötigt schon so eine 1,5 - 2 m Reihe, wenn man 2 Bunde ernten möchte; da sind Schalen einfach unergiebiger.
Ich würde Radies säen - die SOMMERSORTEN - und gießen, gießen, gießen...
http://de.wikipedia.org/wiki/Radieschen
www .blumensamen-shop.de/shop/Shop-Radieschen.html
www .kiepenkerl.de/sortiment/gemuesekraeuter/wurzelgemuese/radies/3039
Bevor es die Sommersorten gab, säte man Radies wie Stoppel/Wasserrüben in der kühleren und feuchteren Jahreszeit, im Frühling und Richtung Herbst, sie gediehen dann einfach saftiger, üppiger und schossen nicht.
Also, natürlich kann man Radies in Schalen ziehen - oder sich einen Ring durch die Nase -

aber ob's nun praktisch ist? Ich kenne bloß niemanden, der ein Stückchen Land zur Verfügung hat, der diesen ungewöhnlichen Schalen-Versuch anstrengen würde. Was nicht heißt, daß man es mit der nötigen Fürsorge nicht auch noch hinkriegen könnte.
Erzähl doch später, wie sie geworden sind, bitte.