Willkommensgruss

Thema: Der Uebertopf ...

  1. #1
    Avatar von unmuzzled
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    Der Uebertopf ...
    ... oder warum Orchideen und Bougainvilleen so frueh sterben.

    Wenn es den Uebertopf nicht schon geben wuerde, muessten die Gaertner ihn ganz schnell erfinden.
    Denn er sorgt fuer deutlich gesteigerte Umsaetze bei den Zimmerpflanzen.

    Wenn man sich vorstellt, wieviel weniger Orchideen, Bougainvilleen & Co verkauft wuerden, falls der Uebertopf mit seinem Wasser-Rueckstau-Vermoegen nicht Abertausende unschuldiger Pflaenzchen in den Pflanzenhimmel verfrachten wuerde - nicht auszudenken.

    Und dabei gibt es die tollsten Uebertoepfe, zum Teil weit weg von der Antiquiertheit der Keramikprodukte:
    Weidengeflecht, gebuerstetes Metall, geflochtene Bananenblaetter, Wasserhyazinthenblaetter, Kunststoffgeflecht, Zink, lackiertes Blech, lackiertes Holz, Kunststoff im Antiklook, Terrakotta, Teak usw.

    Und die Preise schwanken von fast "lau" bis unerschwinglich.

    Wer seine Pflanze einem solchen "Verschoenerer" anvertrauen will, sollte vorher klaeren, was ihm/ihr wichtiger ist: die optische Wirkung des Uebertopfs oder das Wohlbefinden der Pflanze.

    Beides zusammen geht, aber es geht viel oefter schief.
    Und damit steigt der Umsatz der Gaertner, denn man/frau moechte ja Ersatz kaufen.

    Wenn ich Gaertner waere, ich wuerde jedem Kaeufer einer Zimmerpflanze einen Uebertopf schenken, moeglichst einen, bei dem sich ueberschuessiges Giesswasser nicht entfernen laesst. Schon haette ich mit hoher Wahrscheinlichkeit einen lebenslangen Kunden.

    Gegen Uebertoepfe waere nichts einzuwenden, wenn nach jedem Giessen ueberschuessiges Giesswasser entfernt wuerde.
    Aber das geschieht aus verschiedenen Gruenden nicht.
    * Man/frau weiss nicht, dass es ueberschuessiges Giesswasser im Uebertopf gibt.
    * Es ist nicht bekannt, dass Staunaesse, denn die liegt dann vor, Pflanzen schaden kann, oder es wird ignoriert.
    * Das Entfernen des ueberschuessigen Wassers ist durch die Konstruktion des Uebertopfs nicht moeglich.
    * Das Entfernen des ueberschuessigen Wassers ist dem Pflanzenbesitzer laestig/mit zu viel Sauerei verbunden.
    usw. usw. usw.

    Empfindliche Pflanzen wie Orchideen oder Bougainvilleen brauchen bei Staunaesse nur wenige Tage, bis die Wurzeln geschaedigt sind. Und nur wenige Wochen bis in den Pflanzenhimmel!

    Jeder Zimmerpflanzenbesitzer sollte sich ueberlegen, wie er Staunaesse sicher vermeiden kann. Das geht auch mit Uebertoepfen bei konsequenter Kontrolle.

    Ich mache es anders. Mit kleinem Geldbeutel kaufe ich schoene Uebertoepfe aus Keramik und farblich passende Untersetzer dazu.
    Dann bohre ich ein grosses Loch (8-14 mm) in die Mitte des Uebertopfs. Das geht mit Steinbohrer und Normalbohrgang (NICHT Schlagbohren) gut, besonders wenn jemand anderes den Topf dabei festhalten kann.
    Danach bepflanze ich den Uebertopf direkt, wobei ich dafuer sorge, dass ueberschuessiges Giesswasser gut abfliessen kann (etwas grober Splitt/Schotter/andere Steine ueber das Abzugsloch).

    Jetzt hat man eine einfache Kontrolle, ob zuviel gegossen wurde.
    Auch hier nach dem Giessen Wasser aus dem Untersetzer wegschuetten.

    Es gibt bestimmt noch mehr praktizierbare Wege, um Staunaesse sicher zu vermeiden.
    Als Belohnung erhaelt man mit der Zeit 20-jaehrige Orchideen und 30-jaehrige Bougainvilleen, wie ich sie zu mehreren besitze.

    Gruesse

    Harry
    Geändert von unmuzzled (31.07.2010 um 22:49 Uhr)

    •   Alt 

       

  2. #2
    Moderator Avatar von Gecko
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    AW: Der Uebertopf ...
    Sehr gutes Thema, Harry!

    viele Grüße
    Stefan, der das mal ganz oben annagelt...

  3. #3
    Avatar von Mariaschwarz
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    AW: Der Uebertopf ...
    Hallo unmuzzled,
    Bin ganz Deiner Meinung.
    Jedesmal wenn ich jetzt eine Orchidee umpflanze, nehme ich einen schlichten Tontopf mit glasiertem Untersetzter. Und die anderen Zimmerpflanzen sitzen mittlerweile fast auch alle in den braunen Pötten. Mir gefällt's (bin eh nicht der Übertopffreund) und es gibt keine unbemerkten Fußbäder mehr.

  4. #4
    Avatar von Lieschen M
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    AW: Der Uebertopf ...
    In meine Keramikübertöpfe stelle ich einen ganz billigen Untersetzer verkehrt herum. Darauf stelle ich den Topf.

    Wasser, dass nun zuviel gegossen wurde, erreicht so nicht mehr die Pflanze. Aber sie hat ein feuchtes Mikroklima, weil das Wasser aus dem Übertopf verdunstet.

    Damit habe ich bei meinen Pflanzen beste Erfahrungen gemacht.

    Allerdings habe ich auch nicht für alle Pflanzen Übertöpfe. Einige Tontöpfe stehen in Schalen. Auch dort stehen sie auf kleineren Untersetzern, die auch darin verkehrt herum stehen.

  5. #5
    Avatar von Norge_PeTra
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    AW: Der Uebertopf ...
    Ich stelle mal eine ganz doofe Frage. Es gibt doch aber Pflanzen, die man NICHT von oben, sondern von unten gießen soll. Auch gibt es Pflanzen, die durchaus nasse Füße haben möchten.

    Ich denke, das lässt sich nicht so pauschal sagen. Was übrigens gut ausschaut und auch von mir praktiziert wird: Gläserne Übertöpfe, darin kommen schöne Steine und in der Mitte der Topf mit der Pflanze. Das schaut richtig hübsch aus und macht was her.

    Außerdem gibt es ja auch Pflanzen in Hydrokultur. Also so ganz verteufeln würde ich die Übertöpfe nicht.

    PeTra, die geständige Übertopfbesitzerin ist

  6. #6
    Avatar von unmuzzled
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    AW: Der Uebertopf ...
    Hallo PeTra,

    ich habe nicht ueber Sumpf- und Wasserpflanzen oder ueber Hydrokultur geschrieben, weil das in eine andere Schublade gehoert.

    Und ja, es gibt Pflanzen, die von unten gegossen werden wollen.

    Mein Beitrag galt den 08/15-Zimmerpflanzen, und dabei besonders den Staunaesse-Sensibelchen wie Orchideen und Bougainvilleen, die immer wieder in verzweifelten Threads auftauchen.

    Zudem habe ich Uebertoepfe nicht grundsaetzlich verteufelt.
    Wer seine Pflanze einem solchen "Verschoenerer" anvertrauen will, sollte vorher klaeren, was ihm/ihr wichtiger ist: die optische Wirkung des Uebertopfs oder das Wohlbefinden der Pflanze.
    Beides zusammen geht, aber es geht viel oefter schief.
    Wenn man/frau es fertig bringt, ueberschuessiges Wasser von den Pflanzenwurzeln fernzuhalten, dann ist alles OK.
    Oder man/frau kauft alle paar Wochen neue Pflanzen. Geht auch.

    Gruesse

    Harry

  7. #7
    Avatar von Konstanze
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    AW: Der Uebertopf ...
    Bin bekennender Übertopf-Fan - schon allein der wunderschönen unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten wegen - es gibt da mittlerweile wahre Schmuckstücke!

    Für Orchideen gibt's ja auch extra-hohe, schmale Ü-Töpfe, da kann man in den tiefen Boden Steine oder Styropor reintun und dann den Orchi-Topf obendrauf. Wie Lieschen schon schreibt, kann das Wasser wunderbar unten im Topf stehen und meine Orchis gedeihen dadurch prächtig. Allerdings schaue ich schon ab und an mal nach, dass das Wasser nicht zu hoch steigt.

    Bougainvilleen sind bei mir reine Kübel-Pflanzen - stehen im Sommer draussen, da braucht's eh keinen Ü-Topf...

    LG
    Konstanze

  8. #8
    Avatar von Marsusmar
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    AW: Der Uebertopf ...
    Ich nutze auch übertöpfe ohne löcher. Unser einer großer ca 50 cm durchmesser mit bohrungen der auf einem rollbaren untersetzer steht reicht, jedesmal die panik dass das Wasser überläuft. Im löchrigen Übertopf sind 8cm Splitt damit der innentopf höher steht, im Innentopf unter der Erde, Tonscherben, Steine, Splitt oder Holzhäcksel hier auch 6 cm, je nachdem was ich beim Topfen gerade habe. Sicher gibt es Pflanzen die keine nässe mögen Und man giesst mal zu oft. Aber doch nicht ständig und mit meinen glas Bewässerungskugeln bekommen die Pflanzen eher zuwenig Wasser.

    gruß Suse

  9. #9
    Avatar von Lieschen M
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    AW: Der Uebertopf ...
    Harry, ich wollte keineswegs deinen Beitrag in Frage stellen. Er hat auf jeden Fall seine Berechtigung. Denn oft wird so verfahren.

    Lediglich aufzeigen, wie man einen Übertopf nutzen und dennoch verhindern kann (wenn man weiterhin aufmerksam ist), dass die Pflanze in der Staunässe fault.

  10. #10

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    AW: Der Uebertopf ...
    Aus dieser Sicht habe ich den Übertopf noch nie betrachtet: Danke.

    Ich gehören zu den Übertopf Fans, zumindest bislang: habe von Pflanzen und Co. noch nicht viel Ahnung und habe bisher dass gekauft was mir gefällt und dahin gestellt wo es passt, ungeachtet dessen, was auf dem Hinweiszettel stand welcher Platz die Pflanze bevorzugt.

    Alle meine Pflanzen werden genau 1x pro Woche gegossen und Dünger habe ich noch nie benutzt. Ich schaue jedoch schon gelegentlich nach, ob zu viel Wasser im Übertopf ist und entleere es dann eben.

    Irgendwie scheine ich bislang immer Glück zu haben: alle meine Pflanzen wachsen und gedeihen ausnahmslos und werden von allen Gästen des Hauses bewundert. Angeblich habe ich den grünen Daumen, ich nenne es Glück: vielleicht mögen Sie auch einfach meine Musik.

    Mein ganzer stolz ist eine Orchidee (Marke Supermarkt), die ich jetzt seit 5 Jahren besitze und mich mit zahlreichen Blüten erfreut. Ich habe diese Orchidee im Übertopf, gieße Sie 1 mal wöchentlich, habe noch nie was abgeschnitten und Dünger ist für mich wie gesagt (zumindest bislang) ein Fremdwort. Eigentlich müsste ich Sie mal umtopfen in einen größeren Topf, aber ich traue mich nicht, da Sie bisher super gedeiht.

  11. #11
    Avatar von Lavendula
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    AW: Der Uebertopf ...
    Morgen zusammen,

    den schlimmsten Fehler den man machen kann, ist Übertöpfe
    ohne Löcher zu verwenden, ich sehe sowas ziemlich oft,
    und dann staut sich das Wasser, wird aber auch nicht abgekippt.
    Die Kübel sollten alle mit Abzugslöchern versehen sein!!
    Kübel mit Untersetzern sind bestimmt sehr hübsch, aber irgendwo
    Fachs mit Löckchen, das überschüssige Wasser muss sowieso
    ausgegossen werden, das kann man sich doch sparen, oder??
    Orchideen mögen ohnehin nicht viel Wasser, und es ist günstig,
    hohe Übertöpfe zu nehmen, da kann auch mal ein bischen Wasser drinbleiben!
    Korbübertöpfe gibt es ja in vielen Formen, ja sie sind sehr hübsch,
    aber innen sind sie mit einer Plastikfolie ausgekleidet, was auch nicht
    besonders praktisch ist, man muss eben dauernd höllisch aufpassen,
    daß keine Staunässe entsteht. Normalerweise brauchen die Kübelpflanzen
    keine Übertöpfe, wozu, sieht ein schöner Terracottatopf nicht schön aus?
    Allerdings sind sie schweineschwer!!

    LG Lavendula

  12. #12
    Avatar von Hazel
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    AW: Der Uebertopf ...
    Danke für das Thema Harry.
    Das Thema beschäftigt mich auch draußen, für die Kübel draußen.
    Terracottatöpfe wunderschön, aber im letzten Winter sind mir einige
    kaputt gesprengt worden. Die Schlepperei -Winterplätze im Haus-
    wird mir zu viel, Platzfrage mal zur Seite gestellt.
    Werde mich dem Thema jetzt aber mal stellen.

    Herzlichen Gruß in die Runde
    Hazel

  13. #13
    Avatar von Heide
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    AW: Der Uebertopf ...
    Danke fuer das Thema, Harry.

    Bin auch bekennender Uebertopfler.
    Ich hab eigentlich nur Pflanzen, die ab und an nasse Fuesse nicht stoeren. Naja, meine Blumen werden auch nur einmal die Woche gegossen.
    Ausser der kleinen Orchidee, die es komischerweise bei mir ueberlebt hat (hab sonst kein Glueck damit) suppeln saemtliche Pflanzen alles auf.
    Was mich grad nachdenken laesst, ob bei meiner Orchi Wasser im Topf steht
    Heide, Topfkontroletti

  14. #14

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    AW: Der Uebertopf ...
    Hallo Harry !

    Die Übertöpfe allein sind nicht Schuld.

    Leider gibt es viele Leute die nach dem Motto: "Viel hilft viel" gießen.
    Da hilft dann auch ein Abzugsloch nicht.

    Ansonsten kann man Übertöpfe indoor ruhig verwenden aber man muß für eine Drainageschicht sorgen und regelmäßig kontrollieren ob sich Wasser anstaut.

  15. #15
    Avatar von Lavendula
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    AW: Der Uebertopf ...
    Da is allerdings was Wahres dran, !!

    LG Lavendula

  16. #16
    Avatar von Büchermammut
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    AW: Der Uebertopf ...
    ich hab in fast allen übertöpfen korken liegen, damit die pflanztöpfe einen spielraum nach unten haben und wenn mal etwas zuviel gegossen wurde, steht dann eben das wasser im übertopf und die pflanze hat keine nassen füße bekommen. klar muss man trotzdem ab und an mal nachschaun, damit nicht zuviel wasser drin steht. jetzt im winter, wenn die räume durch das heizen eh schnell trockene luft bekommen, ist es nicht schlimm, wenn im übertopf etwas wasser zum verdunsten da ist. die orchis danken es dir.

  17. #17

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    AW: Der Uebertopf ...
    Hallo
    Ich habe in meinen Übertopf unten eine dickere Scheibe vom Steckmoos,ist sehr praktisch weil im Winter bei der Heizungsluft und im Sommer wenn ich mal ein paar Tage verreise immer etwas Feuchtigkeit vorhanden ist.Habe ich gute Erfahrung mit gemacht.

  18. #18
    Avatar von verbus
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    AW: Der Uebertopf ...
    Richtig erkannt! Anfangs habe ich auch einige Zimmerpflanzen auf diesem Wege in den "Pflanzenhimmel" verfrachtet. Was mir dann geholfen hat: einen größeren Übertopf kaufen und im Boden eine Drainage / Substrat / Steine u.Ä. reinschütten. So kann das überschüssige Wasser abfließen. Dann einfach den Plastiktopf reingestellt und schon waren bzw. sind die Pflanzen vor "nassen Füßen" geschützt. Die erste Orchidee, bei der ich das versucht habe, lebt nach 3 Jahren immer noch Neulich beim Umtopfen habe ich gesehen, dass sich der Elefantenfuß, den ich nicht allzu oft gegossen habe, bei der Drainage "bedient" hat. Das Wurzelwerk ragte bis dort hinein. Auch er lebt und gedeiht munter weiter.

  19. #19
    Avatar von Salima
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    AW: Der Uebertopf ...
    Ich gieße meine Orchideen nicht im Übertopf. Im Sommer schleppe ich alle auf den Balkon und stelle sie dort für 10 min in eine ein Wanne mit Wasser, besprühe und dünge und dann kommen sie wieder zurück in ihren Übertopf, indem sich ca. 2 cm Blähton befinden.. da fülle ich dann extra Wasser rein.. so dass der Blähton bedeckt ist, das sorgt für Luftfeuchtigkeit rund um die Orchidee.. funkt aber nur wenn der Übertopf weiter ist, als der "Innentopf".. also nicht diese die engen, hohen Orchideentöpfe wo keine Luft rein oder raus kann.
    Im Winter mach ich die "Prozedur" in der Badewanne.
    Bei Kübelpflanzen nehm ich immer Töpfe mit Löcher und Untersetzer und extra noch ca. 3-5 cm Blähton als Drainage ganz unten in den Topf.. drüber ein Flies und dann erst die Erde.. die ich immer mit Sand und Seramis mische.

  20. #20

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    AW: Der Uebertopf ...
    Meine Orchideen dürfen keine Übertöpfe haben. Habe ich strengstens untersagt. Und die restlichen Pflanzen werden ohne Übertopf gegossen, dürfen etwas abtropfen und erst dann wieder in den Topf.

    Ich find Sie schon sehr dekorativ, aber man muss eben mitdenken.

  21. #21
    Avatar von Krautmaus
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    AW: Der Uebertopf ...
    Korken, tolle Idee! Meine Orchideen haben Übertöpfe. Habe sie heute wieder aufwendig gewässert, abtropfen lassen und die Blätter feucht abgewischt, ihnen gut zugeredet und sie trockenen Fußes wieder in den Übertopf gesteckt. Bisher hat es gut geklappt, im Moment blühen alle. ( Freu)

  22. #22
    Avatar von Ruhr
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    AW: Der Uebertopf ...
    Meine Orchideen
    Stehen in Glasvasen,
    Diese haben ein Kiesbett auf den die Orchideen stehen.
    die Vase ist soweit mit Wasser gefüllt,das sie den Topfboden der Orchidee,
    nicht erreichen. Und sollte doch mal zu viel Wasser drin sein sehe ich das,
    und kann es entfernen. Vorteil die Luftfeuchtigkeit in der Nähe der Orchidee ist
    Optimum.


    Ruhr! Die Übertöpfe
    alle mit ein bischen Kies Füllt
    .

  23. #23

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    AW: Der Uebertopf ...
    Zitat Zitat von Geestehexe Beitrag anzeigen
    Hallo
    Ich habe in meinen Übertopf unten eine dickere Scheibe vom Steckmoos,ist sehr praktisch weil im Winter bei der Heizungsluft und im Sommer wenn ich mal ein paar Tage verreise immer etwas Feuchtigkeit vorhanden ist.Habe ich gute Erfahrung mit gemacht.
    Hallo Geestehexe,
    diese Idee hört sich ja großartig an - das werde ich ausprobieren
    Dein Beitrag ist zwar schon ein paar Tage alt, hat aber wohl nichts von seiner Aktualität verloren

    Ich bin auch bekennder Übertopf-Fan und gieße nur äußerst selten - eigentlich erst wenn Grünlilie oder Spuckpalme die Blätter hängen lassen - schäm!
    Aber dann kommt auch gleich soviel Wasser rein, dass für Verdunstung über der Heizung (bzw. Süd-West-Sonne im Sommer) genügend vorhanden ist = Staunässe.
    Teilweise habe ich meine Pötte schon seit über 10 Jahren und sie leben trotz miserabler Pflege (kann man das eigentlich noch Pflege nennen?) immer noch.
    Auch meine 2 Orchideen gedeihen so an 2 Nordfenstern, direkt über der Heizung. Eine davon - gekauft im schwedischen Möbelhaus vor 4 Jahren - hatte gerade 26 Blüten an einem Trieb!!

    Nun werde ich das mit dem Steckmoos mal probieren - am besten kleide ich den Übertopf gleich komplett damit aus. Dann müsste ich noch seltener gießen - freu!
    Vom Wasserhahn zur 1. Fensterbank sind es 15 M mit voller Kanne über's Laminat, 3 Kannen brauche ich mindestens...!

    Im Garten bin ich in Sachen gießen zuverlässiger - da nehme ich den Schlauch, wandere umher, lasse den Blick schweifen, genieße den Ausblick...

    Viele Grüße nach Bremerhaven von

    Elkevogel

    ...einem Fishkopp, den es in den tiefen Süden Deutschlands verschlagen hat und der einen Wasseranschluss im Esszimmer haben will!

  24. #24

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    AW: Der Uebertopf ...
    Ich habe die Übertöpfe viel größer gewählt, Tongranulat rein und dann den Tontopf mit Pflanze darauf. Ich gieße dann von unten bis zum Oberrand des Granulates, da der Übertopf viel größer ist bleibt zwischen Topf und Rand ein Spalt, in dem man das Wasser sieht. Die Pflanze kann sich dann prima selbst versorgen, es reicht ein paar Tage, gibt keine Staunässe und ist super für Leute, die Gießen öfter mal vergessen.

  25. #25

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    AW: Der Uebertopf ...
    Stimme zu - aber bei dem Wurzelwerk das man dann im Granulat erhält, wird umtopfen immer zum Zerstören des inneren Topfes führen. Verwende dewegen innen die billigsten Wegwerf-Töpfe, die man obendrein dann leichter aufschneiden kann.

    Nun, meine frostharten schweren Übertopfe aber haben alle ein Loch - ist wohl auch vernünftiger so - wenn frosthart stimmen soll.
    Es ist ja auch bezaubernd was es derzeit an schönen auch glasierten, standfesten Töpfen gibt.