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Alt 14.05.2007, 07:54   #1 (permalink)
 
Registriert seit: 14.05.2007
Beiträge: 4
Unglücklich Rettung für meine rote Bete



Liebe Gartenfreunde !

Die ersten Tage/Wochen hat meine rote Bete-Saat gut überstanden - seit ein paar Tagen musste ich jedoch feststellen, dass die Blätter "geringelt" bzw. "angefressen" sind. Es sieht so aus, als wären die Blätter geradlinig und/oder eckig "herausgeschnitten". Am Tag kann man nichts von irgendeinem Schädling bemerken. Was/wer ist hier bloss der Übeltäter (Läuse, Ameisen ..... Vögel werden´s ja nicht sein) und was kann ich dagegen tun.

Vielen, vielen Dank für Eure Hilfe und allerbeste Grüsse,
Peter D.
wagdis14 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 14.05.2007, 09:32   #2 (permalink)
 
Benutzerbild von tomatero
 
Registriert seit: 07.03.2007
Ort: region bern
Beiträge: 575
Standard AW: Rettung für meine rote Bete

herzlich willkommen peter
ein bild wäre hilfreich....

hier gibts zur zeit blattläuse wie ich's noch nie erlebt habe...die würdest du jedoch sicherlich erkennen....wesswegen du vögel ausschliesst weiss ich jetzt nicht, da sie auch so allerlei zartes blattwerk fressen (doch eben, hab das schadbild nicht gesehen)

grüss dich und mach ein foto, dann kann und wird dir sicherlich geholfen
el tomatero
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tomatero ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2007, 10:01   #3 (permalink)
 
Registriert seit: 14.05.2007
Beiträge: 4
Pfeil AW: Rettung für meine rote Bete

Hi El Tomatero !

Vielen Dank für die rasante Anwort. Vögel hab´ ich ausgeschlossen, da mein Saboteur anscheinend nur nachts zuschlägt .... Andererseits treiben eine Unmenge Sperlinge in der Nähe ihr Unwesen. Das interessante ist, dass an den Blättern nichts zu erkennen ist (...Blattläuse). Ein Photo werde ich gleich heute abends anfertigen und später in der Dunkelheit die Blätter nochmals untersuchen. Bis bald und nochmals Danke, P.D.
wagdis14 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2007, 07:46   #4 (permalink)
 
Registriert seit: 14.05.2007
Beiträge: 4
Ausrufezeichen AW: Rettung für meine rote Bete

Guten Morgen - ib. el tomatero,

Ich war gestern nicht untätig: 1. habe ich nach dem Bewässern / dem Abtrocknen der Blätter eine frische Brennessljauche (2 Tage eingelegt) darauf versprüht und 2. die Beete teilweise mit Netzen abgedeckt / gegen etwaige Vogelangriffe, die ja auch zeitig am Morgen (was ich nicht bedacht hatte) passieren könnten, gesichert. Zusätzlich habe ich auch die Photos angefertigt. Vielleicht kann man anhand dessen eine Diagnose stellen.
Vielen, vielen Dank und beste Grüsse, Peter D.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg ro_Bete_2007_2.JPG (40,2 KB, 11x aufgerufen)
Dateityp: jpg ro_Bete_2007_3.JPG (30,2 KB, 13x aufgerufen)
wagdis14 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2007, 10:44   #5 (permalink)
 
Benutzerbild von tomatero
 
Registriert seit: 07.03.2007
Ort: region bern
Beiträge: 575
Standard AW: Rettung für meine rote Bete

guten morgen peter
vorneweg....ich bin in diesem bereich kein experte...
doch für mich sieht das ganze (jetzt wo ich die bilder gesehen habe) tatsächlich nach vogelfrass aus...

da du jetzt mit netzen gedeckt hast, sollte nichts mehr dergleichen passieren...wirklich schlimm ist dies ohnehin nicht, dei der grösse wird die rote beete den vogelfrass locker wegstecken....zumal kannst den randen bis im november oder gar noch länger im boden lassen, der hat also noch ne ganze weile zeit, desswegen also noch alles im grünen bereich, kein problem...

was mir eher sorgen bereiten würde als der randen (rote beete) ist dein gartenboden...das sieht für mich eher nach "ausgetrocknetem afrikanischen flussbett" aus anstelle von "tiefgründiger humoser gartenboden"

is nicht bös gemeint, gelle,hihi

wie lange baust du schon gemüse an in diesem boden?
herzliche grüsse
el tomatero
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Alt 15.05.2007, 12:38   #6 (permalink)
 
Registriert seit: 14.05.2007
Beiträge: 4
Daumen hoch AW: Rettung für meine rote Bete

Hallo el tomatero,

Was die geographische Lage betrifft, liegst Du knapp daneben. Es ist nicht Afrika - sondern der äusserste österreichische Nordosten. Was das Klima bei uns - seit ein paar Jahren - betrifft, könnte man es aber ohne weiteres mit der Sahara oder einem Creek (ohne Wasser) vergleichen. Geregnet hat es hier in der Gegend heuer nur EINMAL (!): beim "grossen" Regen vor 2 Wochen, waren´s ja nicht einmal 2 mm !!! Es ist die reinste Katastrophe !!
Und wenn man im Frühjahr anbaut, hofft man halt immer das Beste und nicht auf Trockenheit und Hitze.
Somit ist also kein Wunder, wenn die staubtrockene Erde nach den täglichen Bewässerungsaktionen immer ihre Panzerschichte bildet, die man halt laufend auflockern muss. Bewegung schadet nicht - und deshalb tut man sich die Gärtnerei ja auch an.

Der Boden hat ca. 40 Jahre Gemüsebau - von meinen Eltern und seit ein paar Jahre von mir - in den Knochen, war (wegen der Mühen - dem Wüstenklima zum Trotz) immer ertragreich und wurde auch jedes 2te Jahr mit Kompost/Mist aufgemotzt.

Hoffe, Deine Gartenaktionen sind erfolgreicher + Deine Gegend ist mit besserem Gärtnerwetter gesegnet + vielen Dank für Deine Diagnose + ich werde hier über die weitere Entwicklung berichten, lG. Peter D.
wagdis14 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2007, 13:07   #7 (permalink)
 
Benutzerbild von tomatero
 
Registriert seit: 07.03.2007
Ort: region bern
Beiträge: 575
Standard AW: Rettung für meine rote Bete

hi peter
dank dir für die aufklärung

der boden sieht womöglich (auf dem foto) schlimmer aus als dass er in tat und wahrheit ist
ich drück dir die daumen, dass auch in deiner gegend noch regen kommt...
hier hat er sehr gut getan....ohne ihn wäre ich wohl immer noch am warten auf dass die möhren keimen mögen...

ebenso die par qm neurasen saat....hätte ohne den regen wohl gar nicht funktioniert....doch nun ist es eine freude zu sehen wie alles spriesst...

weiterhin viel freude in- und an deinem garten
el tomatero
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