AW: Hilfe - Hallimasch !! Nochmal ich. Das untenstehende habe ich eben bei wikipedia gefunden - wenn es also tatsächlich Hallimasch sein sollte, sieht es wohl nicht so gut aus:
Zahlreich sind die Pflanzenarten, die vom Hallimasch betroffen sein können. So gehören zum Wirtskreis fast alle Baumarten der Laub- und Nadelgehölze, darunter auch solche aus dem obstbaulichen Bereich, verschiedene strauchartige und krautige Pflanzen. Von Obstgehölzen seien als Beispiele genannt: Apfel, Birne, Aprikose, Kirsche, Pflaumenobst, Pfirsich; bekannt ist er auch von überalterten Johannisbeeren, weiterhin von Haselnüssen, sogar von Erdbeeren, Tomaten und Kartoffeln. Rosen und Rhododendron gehören ebenfalls zum Wirtskreis.
Hallimasch als Kambiumkiller
Wenn es einem Baum nicht gelingt, den durch Wunden oder direkt durch die Rinde in die Wurzel eindringenden Pilz aus eigener Kraft abzuwehren, vermag sich dieser im Kambialbereich zwischen Rinde und Holz nach oben hin auszubreiten. Der Befall des Kambiums führt dazu, daß der Baum abstirbt, was sich allerdings über Jahre hinziehen kann. In solchen Fällen wird der Hallimasch als "Kambiumkiller" bezeichnet.
Gegenmaßnahmen
Die Pflanzung von Bäumen muß wurzelschonend erfolgen mit möglichst geringer Verdichtung und Beeinträchtigung des umgebenden Bodens. Eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Hallimasch spielt die Vitalität der Pflanzen, die durch Klima, Standort, Ernährung, auch durch weitere Schaderreger beeinflußt werden kann.
Vom Hallimasch befallene Pflanzen sind frühzeitig zu entfernen. Dabei ist darauf zu achten, daß Stubben und Wurzeln sorgfältig beseitigt werden.
Professor Dr. Hans-Peter Plate
Quelle: Der KleinGarten 08/99
LG, Tina. |