Hallo Wustrower,
zunächst würde bei einer kleineren Fläche mit dem Spaten den Rasen o.ä. abtragen.
Bei größeren Flächen fräsen und anschliessend ausdorren lassen und die Rasensoden schliesslich abzurechen.
Der Boden soll weder zu feucht noch zu trocken sein. Besonders schwere böden mit hohem Lehm- und Tonanteil haben die ungünstige Eigenschaft, bei Trockenheit steinhart und bei Nässe schmierig zu werden, was die Bodenbearbeitung erschwert. Solcke böden können durch gewaschenen Quarzsand etwaw aufgelockert werden. Man kann dann den Sand über die Fläche verteilen und dieser wird dann eingefräst.
Sandige Böden werden durch gesiebte Komposterde wieder frisch. Auch dieser dann einfräsen. Ggf. Erde auffüllen.
Das ganze dann planieren und entweder neu einsäen oder Rollrasen verwenden ( das jedoch frühzeitig bestellen).
--> Umhacken lieber nicht, dafür kann man spatentief die Erde umgraben(falls man gerade keine Fräse zur Hand hat)
--> Vernichten würde ich nicht. Kann man machen. Umweltschonend ist es jedoch nicht. Für diese Form gibt es natürlich im Handel auch Mittel, die dafür geeignet sind. Wolf hat z.B. eine ganz gute Palette im Angebot.
-->Spatentief ist eigentlich gut genug. Ist der Boden doch schwer beansprucht worden (Bsp.: schw. Baumaschinen), würde ich etwas tiefer gehen.
Ich hoffe es hilft ein wenig.
lg Robinia
