Schnurr schreibt hier von einem Moosgift, das auch für Katzen gefährlich werden kann.
Ich habe davon noch nie etwas gehört und möchte mal wissen wie sich das so auswirken kann. Habe zwei Enkelkinder die sehr oft bei uns sind und möchte natürlich nicht, dass denen etwas geschieht. Meine Rasenfläche besteht zu ca 30 Prozent aus Moss. Nachbars Katzen fühlen sich aber sehr wohl in meinem Garten.
Viele Grüße aus dem schönen Saarland
Floratix
Hallo Floratix,
hier ist nicht die Giftigkeit des Mooses gemeint, sondern das Gift, welches zur Vernichtung auf das Moos gestreut wird.
so dank netter Anleitung hat es auch mit dem Hochladen geklappt. Die Bilder sind von Juni letzten Jahres, als das Haus noch vermietet war. Da hatte es noch Gras im Rasen, dieses Jahr ist der fast vom Moos verdrängt. Das Beet neben dem Haus wurde mit Beerenobst und einer Minikirsche neu bepflanzt. Unter dem Flieder an der Hausecke wurde das Krautzeugs weggemacht und Rhodedendren geplanzt. Das total verlotterte Stück neben dem Haus soll die Einfahrt werden und wurde von dem Bewuchs befreit. Da habe ich erstmal auf einem Stück Gemüse gepflanzt. Der Rest wird derzeit nicht benötigt bzw. ein bepflanzen lohnt nicht und wird erstmal mit schwarzer Folie ausgelegt, damit es nicht wieder total verunkrautet (die netten älteren Nachbarn mögen es nicht besonders, wenn sie ständig dem Unkraut von unserem Grundstück hinterherjäten müssen). Die Bepflanzung außenrum will ich auf der anderen Seite fortsetzen und bin schon bis um die Ecke vorgedrungen. Der Rest folgt dann im nächsten Jahr. Vor die Randbepflanzung sollen nach und nach Staudenrabatten gepflanzt werden.
Ich bin mir noch unschlüssig, was ich mit den wild ausgesähten Margariten im Rasen mache. Einerseits sehen sie klasse aus, andererseits habe ich Angst, daß sie sich zu stark ausbreiten.
Nettes Häuschen mit schönem Grundstück, Yanjep!
Wie ich deinen Schilderungen entnehme, hast du klare Vorstellungen, wie der Garten einmal ausssehen soll und du setzt sie schon um.
Jetzt geht es nur noch um den Rasen:
- nur das Moos raus und nachsäen?
- Wild- oder Kräuterwiese?
- oder doch etwas ganz anderes?
Ich bevorzuge die "light" Variante, also erstmal Grund reinbringen, Moos weg, Rasen nachsähen und dann schauen wir mal. Als Gartenneuling will ich auch nicht alles auf dem Kopf stellen sondern so nach und nach meine Vorstellungen verwirklichen. Im Großen und Ganzen paßt es ja. Und Erfahrungen muß ich auch erstmal sammeln. Was später draus werden kann, wird die Zeit zeigen, Ideen sind genug da. Aber ich möchte nicht gleich alles umkrempeln sondern eher ein bißchen behutsam rangehen.
Hallo raven75
Nach 6 Torf 2-5mm drüberstreuen und nicht austrocknen lassen.
Gruss Vasco
@ Vasco: Ich habe vor 5 Tage (Samstag) den Moosvernichter auf der Rasen bzw. Moosfläche aufgebracht. Hat nichts geregnet. Es regnet seit Sonntag Abends... nur sporadisch. Es gibt schon braune flecken aber noch nicht überall. Is das normal?
Hallo Rasenfreunde Raven75 und
Gründäumling
Zu Raven: ja ist normal
Zu Gründäumling: warum ist in dem Vernichter noch Dünger drin, frage ich mich?
Wenn du sowieso vertikutierst, warum dann den Vernichter?
Wenn im Vernichter Dünger drinnen ist stärkt er die Graswurzeln die durch Moos geschwächt wurden.
Vernichten und anschließend Vertikutieren hat schon Sinn.
Wenn Du nur Vertikutierst reißt Du schon sehr viel Moos heraus. Aber das wenig übriggebliebene Moos wächst sehr schnell nach und gibt den neuen Samen wenig Chancen sich zu verbreiten. Moos ist leider schneller als Rasensamen. Wäre es nicht so, gebe es das Moosproblem gar nicht.
Daher ist es schon Sinnvoll vorher das Moos zu Vernichten. Nach ca. 14 Tagen ist das Moos Braun und abgestorben. Mit dem Vertikutierer holst Du jetzt das abgestorbene Moos heraus. Wenn Du jetzt nachsäst haben die Grassamen natürlich wesentlich bessere Chancen sich zu verbreiten.
Und wenn Der Rasen dicht wird hat das Moos wesentlich weniger Chance sich zu verbreiten.
Abschließend noch zum Schattenrasen.
Auch ich habe Problemstellen bei dem Schattenrasen der nach dem Winter auch lückenhaft ist. Aber diese Stellen mit neuen Schattenrasen nachsäen kostet keine Lawine. Und über dem Sommer hindurch habe ich einen schönen dichten Moosfreien Rasen.
Dazu möchte ich auch noch einmal jeden Rasenfreund über den größten Fehler nach der Neuusaat aufmerksam machen, und das ist das Gießen.
Nach aller Mühe die man sich mit der Neuanlage mit dem Rasen machte wird der Rasen begossen das es nur so rinnt. Die Rasensamen werden regelrecht weggeschwemmt. Nicht selten sah ich bei Nachbarn Handgroße Flächen zusammengeklumpte Rasensamen die einfach durch das Gießen zusammengeschwemmt wurden.
Daher nur mit feinen Strahl anfeuchten.
Der zweite Fehler kommt gleich anschließend. Bei starken Sonnenschein trocknet die Erde rasch aus. Gekeimter Samen der einmal austrocknet ist tot. Da hilft anschließend festes Gießen nichts mehr. Schadet aber den anderen Keimlingen die gerade feine Wurzel bilden. Sie werden regelrecht wieder herausgerissen und auch diese verkümmern.
Grus Vasco