Willkommensgruss

Thema: Staunässe... Zu sehr verdichtet?! Was kann Man(n) tun???

  1. #1

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    Staunässe... Zu sehr verdichtet?! Was kann Man(n) tun???
    Liebe Community!

    Ich habe ein kleines Problem mit der im letzten Jahr angelegten Rasenfläche (ca. 200m²).

    Wir haben zwei kleine Kinder, welche natürlich im Sommer im Garten spielen wollen. Was haben wir gemacht?! Rasen gesät! Er wuchs, wurde schön grün, alles bestens.

    Der Herbst kam. Der dauerhafte Regen brachte es nun hervor. Es bildeten sich kleinere Pfützen und die Fläche trocknet sehr spärlich ab.

    Da alles so schnell gegangen ist haben wir (leider) keinen Sand untergemischt. Mutterboden wurde mit Lehmboden gemischt, gehackt und gefräst.

    Mir geht es nun um folgendes. Mir ist klar, das ich in einigen Jahren die komplette Fläche neu bearbeiten muss/darf. D.h. abtragen, Sand drunter mischen und die ganze Aktion von vorne starten. Das soll ja auch nicht das Problem sein.

    Meinen Kindern will ich nur nicht zumuten den ganzen Sommer „drinnen“ zu spielen!

    Was kann ich mit einfachen Mitteln zur Zeit unternehmen?

    Eine Aerifiziergabel habe ich mir im Gartencenter zugelegt. Das will ich in Angriff nehmen. Wieviel Löcher sollte man pro m² machen? Die Gabel hat 4 Röhren.

    Ich wollte folgendermaßen jetzt so langsam loslegen:

    - Kurz mähen

    - Vertikutieren und während der Vertikutierung Sand drunter mischen
    - Düngen / nächsäen
    - Und zum Schluß mit der Aerifiziergabel arbeiten und Sand in die Löcher geben

    Ist diese Vorgehensweise richtig? Oder habt Ihr noch andere Ideen / Vorschläge?

    Besten Dank aus dem Rheinland!

    michel.bedburg

    •   Alt 

       

  2. #2

    Registriert seit
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    AW: Staunässe... Zu sehr verdichtet?! Was kann Man(n) tun???
    Hi Michael

    Diese Problem was du schilderst hatte ich auch.Mit Aerifizieren kommst du da nicht weit.Weil das Wasser sich in 20 bis 25 cm Tiefe sammelt.Da der Boden dort auch verdichtet ist,kommt es irgendwann wieder an die Oberfläche
    Ich habe den Rat von meinen Landschaftsgärtner beherzigt und erstmal alle 5 qm mit einem Erdbohrer ein ca 50 bis 60 cm tiefes Loch gebohrt und es mit groben Sand ausgefüllt.
    Seid dem ist das Thema Pfützen weg.

    Das rum gestochere mit der Gabel kann man(n) sich sparen


    Gruss
    Mike

  3. #3
    Avatar von hemaru53
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    AW: Staunässe... Zu sehr verdichtet?! Was kann Man(n) tun???
    Zitat Zitat von Michel.Bedburg Beitrag anzeigen
    Liebe Community!

    Ich habe ein kleines Problem mit der im letzten Jahr angelegten Rasenfläche (ca. 200m²).

    Wir haben zwei kleine Kinder, welche natürlich im Sommer im Garten spielen wollen. Was haben wir gemacht?! Rasen gesät! Er wuchs, wurde schön grün, alles bestens.

    Der Herbst kam. Der dauerhafte Regen brachte es nun hervor. Es bildeten sich kleinere Pfützen und die Fläche trocknet sehr spärlich ab.

    Da alles so schnell gegangen ist haben wir (leider) keinen Sand untergemischt. Mutterboden wurde mit Lehmboden gemischt, gehackt und gefräst.

    Mir geht es nun um folgendes. Mir ist klar, das ich in einigen Jahren die komplette Fläche neu bearbeiten muss/darf. D.h. abtragen, Sand drunter mischen und die ganze Aktion von vorne starten. Das soll ja auch nicht das Problem sein.

    Meinen Kindern will ich nur nicht zumuten den ganzen Sommer „drinnen“ zu spielen!

    Was kann ich mit einfachen Mitteln zur Zeit unternehmen?

    Eine Aerifiziergabel habe ich mir im Gartencenter zugelegt. Das will ich in Angriff nehmen. Wieviel Löcher sollte man pro m² machen? Die Gabel hat 4 Röhren.

    Ich wollte folgendermaßen jetzt so langsam loslegen:

    - Kurz mähen
    - Vertikutieren und während der Vertikutierung Sand drunter mischen
    - Düngen / nächsäen
    - Und zum Schluß mit der Aerifiziergabel arbeiten und Sand in die Löcher geben

    Ist diese Vorgehensweise richtig? Oder habt Ihr noch andere Ideen / Vorschläge?

    Besten Dank aus dem Rheinland!

    michel.bedburg
    Sand untermischen brauchst Du nicht , den Sand einfach nur drauf und abwarten. Durch die Bewegung der Bodenlebewesen dauert es nicht lange und der Sand ist im Rasen verschwunden.
    Ich hab nassen Lehm und hab es bei ca. 250 qm ausprobiert. Innerhalb von 3 Jahren 2x 5 t Sand von dem nichts mehr zu sehen ist.
    Beim ersten mal mit Gras , war der Sand nach ca. 2 Monaten verschwunden, beim 2. mal ohne Gras dauerte es etwas länger.

  4. #4
    Moderator Avatar von niwashi
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    AW: Staunässe... Zu sehr verdichtet?! Was kann Man(n) tun???
    Zitat Zitat von hemaru53 Beitrag anzeigen
    Sand untermischen brauchst Du nicht , den Sand einfach nur drauf und abwarten. Durch die Bewegung der Bodenlebewesen dauert es nicht lange und der Sand ist im Rasen verschwunden.
    ich frag mich grad, was ich mir in den letzten Jahren an Arbeit gespart hätte, wenn die obige Aussage stimmt ...

    niwashi, der im Falle von starken Verdichtungen mit ´ner Fräse über den Rasen donnern selbigen neu anlegen würde ...

  5. #5
    Avatar von bolban
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    AW: Staunässe... Zu sehr verdichtet?! Was kann Man(n) tun???
    Zitat Zitat von Strongman Beitrag anzeigen
    Hi Michael

    Diese Problem was du schilderst hatte ich auch.Mit Aerifizieren kommst du da nicht weit.Weil das Wasser sich in 20 bis 25 cm Tiefe sammelt.Da der Boden dort auch verdichtet ist,kommt es irgendwann wieder an die Oberfläche
    Ich habe den Rat von meinen Landschaftsgärtner beherzigt und erstmal alle 5 qm mit einem Erdbohrer ein ca 50 bis 60 cm tiefes Loch gebohrt und es mit groben Sand ausgefüllt.
    Seid dem ist das Thema Pfützen weg.

    Das rum gestochere mit der Gabel kann man(n) sich sparen


    Gruss
    Mike
    http://www.hausgarten.net/gartenforu...er-wasser.html (Nach Regen halber Rasen unter Wasser)

    *meinerede*
    bolban, der der wo sich indirekt damit auch selber loben tut

    +g+

    Ne Spaß, hilft oft wirklich

    ade
    bolban

  6. #6

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    AW: Staunässe... Zu sehr verdichtet?! Was kann Man(n) tun???
    Moin Moin

    Das mit dem fräsen kann man sich auch sparen.......

    Wir haben hier zb einen sehr schweren Lehmboden ab 20 cm.Wenn jetzt die Fräse zum Einsatz kommen würde,wäre das Problem dennoch da.Jetzt in der Tiefe,bis da wo die Fräse hin kommt.
    Die Idee hatte ich am Anfang auch,bis ich eben den Tipp von meinen Landschaftsgärtner bekam.Das durchfräsen und neu anlegen dauert länger,als ein paar Löcher zu bohren

    Gruß
    Mike

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