Willkommensgruss

Thema: Gedanken zum Thema "Vertikutieren"

  1. #26
    Lord of the Grass Avatar von Rasenblogger
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    AW: Gedanken zum Thema "Vertikutieren"
    Zitat Zitat von Senne Beitrag anzeigen
    [I]Aber gerade das Abharken tat dem Boden gut,dadurch wurde der Boden nach dem Mähen immer gleichmäßig bearbeitet.

    So praktisch wie es nun mal heut mit dem Auffangkorb ist(ich möchte ihn auch nicht mehr missen),aber der Nachteil ist halt,Boden will gelüftet werden.
    Wie kommst Du darauf? Und warum benutzt Du einen Rechen oder einen Vertikutierer statt eines Ventilators, wenn der Boden doch nur Luft braucht. Ich bin ganz gespannt auf die Begründung.

    •   Alt 

       

  2. #27
    Avatar von Marsusmar
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    AW: Gedanken zum Thema "Vertikutieren"
    Zitat Zitat von joris Beitrag anzeigen
    @ Marsumar. Ich glaube es fehlt hier nicht die eigene Meinung. Mir z.B. fehlt die Erfahrung. Und wo kann ich mich da besser informieren als hier in diesem Forum ? Wenn sich so viele begeistert über den Dünger zeigen, dann tun sie das mit Sicherheit nicht aus Profitgier. Auch ich habe seitdem ich dünge einen schönen sattgrünen Rasen. Ohne die Tipps vom Rasenblogger hätte ich wahrscheinlich tatsächlich meinen Rasen aufgeschlitzt.
    Wozu soll man eine Fläche, die festigkeit geben soll, kaputt machen? Da gehe ich ausnahmsweise mal mit, falls dass nicht rüber kam.

    Informationen. Bei Nachbarn, Freunden, Verwandeten und Augen auf in der Stadt, bei Rasenrabatten gerade an Ausfallstrassen zur streifentrennung, die werden 2x gemäht (im Jahr) nur bei der Ausbringung der Erde gedüngt und nie gewässert. Die sehen zugegebenermaßen besser aus, als meine Wiese aber da hat man ja auch Gartenboden genommen, nicht unser Lehmerde auf felsboden.
    Guck mal bei den Zitruspflanzen ich dünge auch mal, weil es laut Pflanzenbeschreibung angeblich nötig ist. Das war ganz sicher das aller letzte mal.

    Suse
    Geändert von Marsusmar (07.05.2010 um 01:27 Uhr)

  3. #28
    Avatar von Blubberstein
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    AW: Gedanken zum Thema "Vertikutieren"
    Aber warum nicht düngen? Nach meiner bisherigen Erfahrung haben wir in den vergangenen Jahren mit drei jährlichen Düngegaben wohl eindeutig zu wenig gedüngt. Wir wollten meinem Schwiegervater während unseres Urlaubs nicht so viel Arbeit machen und haben längere Zeit vorher nicht mehr gedüngt. Entsprechend erschreckend hellgrün und mickelig sah der Rasen danach aus und piekste beim Barfußgehen. Bei ausreichender Düngung dagegen ist er dunkelgrün, saftig und sooooo weich. Dieses Jahr zumindest muss Opa häufiger zum Mähen und Gießen kommen .

  4. #29
    Avatar von Senne
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    AW: Gedanken zum Thema "Vertikutieren"
    Zitat Zitat von Rasenblogger Beitrag anzeigen
    Wie kommst Du darauf? Und warum benutzt Du einen Rechen oder einen Vertikutierer statt eines Ventilators, wenn der Boden doch nur Luft braucht. Ich bin ganz gespannt auf die Begründung.
    Hallo und guten Morgen,mit dem "BELÜFTEN" meinte ich es nicht wörtlich.
    Wenn ich den Rasen nach dem Mähen abharke,lockere ich automatisch den Boden und entferne gleichzeitig einiges an Moos,Hahnenfuß,Kreuzkraut,Weißklee usw.,was der Rasenmäher zwar kürzt beim Mähen,aber nicht entfernt.Löwenzahn steche ich aus.Würden wir das nicht tun,hätten wir nur noch Unkraut statt Rasen.(Wir benutzen keinerlei Unkraut- oder Moosvernichter)
    Das kann man natürlich nicht bei großen Rasenflächen machen,aber bei unseren ca. 400 qm ziehe ich doch so einige Male im Jahr mit dem Rechen den Rasen nach dem Mähen ab,und das mit Erfolg.
    Für mich ist der Rasen eine schöne einladene Grasfläche mit hübschen Blumenbeeten,den man auch betreten darf,auf den man auch spielen kann.
    Da wir reinen Sandboden haben,düngen wir 4 x im Jahr und das nach dem Vorschlag,wie ich es mal bei Dir gelesen habe.
    Dir noch einen schönen Tag
    Es grüßt die Senne

  5. #30
    Avatar von smölf
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    AW: Gedanken zum Thema "Vertikutieren"
    Hallo

    Wir haben dieses Jahr nicht vertikutiert und haben den grünsten und dichtesten Rasen von allen hier.
    Unsere Nachbarn haben alle vertikutiert und riesige Flächen ohne Rasen.
    Ich habe nur die getrockneten Stellen abgeharkt.
    Im März habe ich das erste mal und im April das zweite mal gedüngt. Und vor drei Tagen wurde der Rasen das erste mal gemäht.
    Letztes Jahr hatten wir uns extra einen Vertikutierer gekauft, aber ich finde der hat nichts gebracht. Unkraut war danach trotzdem da. Und diese kahlen Stellen sowieso.

    Ich werde nie wieder vertikutieren.

  6. #31
    Avatar von muecke1401
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    AW: Gedanken zum Thema "Vertikutieren"
    Hallo.
    letztes Jahr Rasen gelegt (Mai 2009) 3x letztes Jahr gedüngt, das war zu wenig.
    Dieses Jahr Ende Februar gedüngt und Ende März angefangen zu mähen.
    jetzt ist es eine dichte Fläche mit fast keinem Unkraut.
    Stellen nah an der Hecke und sehr schattig werden alle 4,5 Wochen gedüngt- weil die Hecke viele Nährstoffe wegfrisst- seitdem wächst es auch da wieder dicht.
    Der Tip kam auch von unserem Lord of Gras

    Vertikutiert hab ich den alten rasen 1x und der sah danach aus wie vergewaltigt NIE MEHR !!!

    Ich mähe mit einem Spindelmäher auf 3cm und das klappt gut. Aber der Mäher muß geschärft werden.

    sehr es euch an- ich bin zufrieden- das Foto ist von Mitte- Ende April

    Gedanken zum Thema "Vertikutieren"-100_2323.jpg

    Und das alles wird gemacht, weil damit Geld verdient wird, da ist es egal ob geschummelt oder nicht. Alleine Haarepflegemittel ist dasselbe Lügengebilde.
    Da geht es an ganze Industrien- die lassen sich ungerne Verdienstquellen madig machen.
    Das geht wirklich nur über die Verbreitung vom Verbraucher.
    Ich bin schon dabei und unsere Freunde wollen dieses Jahr meinen Erfolg abwarten- und dann dasselbe tun !

    Liebe Grüße

  7. #32
    Avatar von molli2000
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    AW: Gedanken zum Thema "Vertikutieren"
    Zitat Zitat von Rasenblogger Beitrag anzeigen
    Das entstand einfach aus der Logik heraus. Wir sind ja schon seit 40 Jahren im Sportplatzbau aktiv, so kriegt man auch ein Gefühl für die Pflegemaßnahmen, die dort notwendig sind. Allerdings ist es eben ein Unterschied ob man einen Sportplatz pflegt oder einen schönen Rasen im Garten haben will. Und da scheidet schon von der Logik her eine Vertikutiermaßnahme aus.
    Rasenblogger, zwei Dinge erscheinen mir in diesem Zusammenhang noch interessant:
    1. Wer hat die Idee des Vertikutierens eigentlich ursprünglich entwickelt?
    2. Gibt es wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema?
    Geändert von molli2000 (09.05.2010 um 19:11 Uhr)

  8. #33

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    AW: Gedanken zum Thema "Vertikutieren"
    Ich habe eine etwas zwiespältige Meinung zum Vertikutieren.
    Ich denke wenn man jedes Jahr konsequent den Rasen mehrmals düngt und vor allem im Sommer wässert, ist ein Vertikutieren nicht nötig.


    ABER: Sollte man z.B. das Wässern ein mal nicht regelmäßig machen, bildet sich ein filziger Teppich an der Grasnarbe. Und ab hier will der Rasen einfach nicht mehr wirklich schön werden.

    Wir haben im letzten Jahr nicht vertikutiert, sondern nur gedüngt.
    Oberflächlich sah der Rasen auch ganz OK aus.

    Bei näherer Betrachtung war er aber nur obenrum schön.
    Etwas tiefer war er total verfilzt und nach einer Zeit kam überall Moos, Klee und sonstiges Unkraut heraus.

    Dieses Jahr haben wir vertikutiert, gedüngt und gut gewässert.
    Und siehe da: Nach 2-3 Wochen haben wir einen dermaßen dichten Rasen, einfach wahnsinn. Ein richtig saftig flauschiger Teppich von oben bis unten.

    Selbst an Stellen unter dem Nussbaum, wo der Rasen im laufe des Jahres immer mehr leidet als an anderen Stellen ist er dicht und saftig.


    Also scheint es in unserem Fall doch etwas gebracht zu haben.

    In den nächsten 2 Wochen kommt nun noch ein Gardena Sprinklersystem in den Rasen. So sollte auch das bewässern im Sommer kein Problem mehr sein. Ich bin gespannt. Auch Düngen möchte ich in etwas engeren Zeitabständen.

    So sollte ein Vertikutieren im nächsten jahr nicht nötig sein.
    ich bin gespannt...

  9. #34
    Lord of the Grass Avatar von Rasenblogger
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    AW: Gedanken zum Thema "Vertikutieren"
    @ hifimacianer:

    Der Rasen ist trotz vertikutieren jetzt so schön, nicht deswegen. Aber das mit der regelmäßigen Düngung stimmt schon.

    Passt auf, dass die Beregnungsanlage richtig justiert und mit einem Regenmesser kalibriert wird. Rasen braucht einmal die Woche etwa 20 Liter pro qm, sonst nichts. lediglich bei sehr heißen Temperaturen kann ein zweites mal gewässert werden. Mehr ist schädlich für den Rasen.

  10. #35
    Avatar von Parzival
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    AW: Gedanken zum Thema "Vertikutieren"
    Hi,
    mit großem Interesse lese ich hier die Diskussion um’s Vertikutieren.
    Ob nun oder nicht?
    Das wird wohl maßgeblich davon abhängen, in welchem Zustand ein Rasen im Frühjahr an den Start geht. Hier haben wir offenbar alle ganz unterschiedliche Vorstellungen. Vom Rasenzustand und vom Vertikutieren!
    Wurde er in der letzten Saison nicht gepflegt (die drei großen Tricks für grünen Rasen: mähen, gießen, düngen! ) so daß Moos die Überhand gewinnen konnte, Teile des Rasens durch zu späten Schnitt „welk“ wurden oder sich unedlere Rasensorten verbreiten konnten, denke ich schon, daß ein kreuzweises, tiefes Vertikutieren mit anschließender Nachsaat und kräftigem Düngen probate Mittel sind, um eine geschundene Grasnarbe wieder in Schwung zu bringen. Wenn ich jetzt auf meinen Rasen schaue, sehe ich „welke“ Triebe und ein bißchen Moos, das sich durch schlampiges Düngen im Herbst gebildet hat. Ich muß meinen Rasen also einfach nur einmal gründlich „ausharken“ – mit einem Rasenrechen oder mit einem Vertikutierer in geringer Tiefeneinstellung ohne Bodenkontakt. Ich glaube, hier liegt das Mißverständnis zwischen der Nicht- und der Pro-Vertikutiererfront. Mindestens 1 cm Messertiefe im Boden gilt als Vertikutieren – alles darüber als Ausharken…

    Spannend ist die Feststellung, daß ein Rasen 20 Liter Wasser in der Woche braucht. An der Menge habe ich keinen Zweifel, aber in welchen Dosen sollte die Menge sinnvoll verabreicht werden? Märkischer Sand ist nach einer Wassergabe von 20 mm am nächsten Tag bis zu einer Tiefe von 5 cm im Hochsommer wieder trocken. (grob geschätzt) Tägliche kurze Wassergaben lösen das Problem, aber der Rasen wurzelt natürlich auch nicht tief.
    Für Hinweise und Anregungen dankbar!
    Beste Grüße

  11. #36
    Lord of the Grass Avatar von Rasenblogger
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    AW: Gedanken zum Thema "Vertikutieren"
    @ Parzival:

    Das Vertikutieren ist schon im Grundgedanken falsch!

    Weshalb etwas, das dicht sein soll, erst ein mal Beschädigen? Das ergibt doch keinen Sinn. Du reißt Dir ja auch nicht die Haare aus, wenn Du Locken haben willst. Der Erfolg, der sich bei Dir einstellt, liegt einzig und allein am düngen, nicht am vertikutieren. Er stellt sich trotz des Vertikutierens ein, nicht deshalb. Ich kann nur immer wieder darauf verweisen: Der Vertikutier-Mythos | Rasenblog

    Vertikutieren im Privatgarten ist IMMER SCHLECHT und SCHÄDIGT den Rasen!

    Zum Wässern: Die 20 Liter beziehen sich auf eine Wassergabe pro Woche. Bei Sandböden können auch zwei Wassergaben a 20 Liter notwendig sein. Wird jeden Tag gewässert, bekommst Du die schönsten Pilzerkrankungen in den Rasen. Rasen ist eine Steppenpflanze, die zwischen den Wassergaben auch mal austrocknen muss.

  12. #37

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    AW: Gedanken zum Thema "Vertikutieren"
    Zitat Zitat von Rasenblogger Beitrag anzeigen
    @ hifimacianer:

    Der Rasen ist trotz vertikutieren jetzt so schön, nicht deswegen. Aber das mit der regelmäßigen Düngung stimmt schon.

    Passt auf, dass die Beregnungsanlage richtig justiert und mit einem Regenmesser kalibriert wird. Rasen braucht einmal die Woche etwa 20 Liter pro qm, sonst nichts. lediglich bei sehr heißen Temperaturen kann ein zweites mal gewässert werden. Mehr ist schädlich für den Rasen.
    Aber wie kommt es dann, daß er im letzten Jahr WESENTLICH schlechter ausgesehen hat?
    Bis auf das Vertikutieren habe ich ihn absolut gleich "behandelt".

    Also gedüngt und regelmäßig geschnitten.


    Aber das alte, trockene, verfilzte Gras war nun mal unten drin.


    Soo tief habe ich auch nicht vertikutiert.
    Das waren ca. 0,5-1 cm

    Aber was da an trockenem, totem Gras etc. herauskam war echt erstaunlich. Kein Wunder daß es den Anschein hatte er bekommt keine Luft.


    Ich sage ja auch nicht das Vertikutieren immer gemacht werden sollte.
    Aber wenn man den Rasen eine Saison mal nicht vorschriftsmäßig behandelt hat, ist es ein probates Mittel...

    Und mit den 20l Wasser pro Woche:

    Bei unseren 400m2 wären das pro Woche 8m3 die ich auf den Rasen bringen müsste. Das ganze sagen wir im Sommer mal 15 Wochen, bin ich bei 120m3 Wasser. So viele Regentonnen habe ich gar nicht, um den Wochenbedarf zu decken. Und bei einem Preis von 2,50€/m3 Wasser überlege ich mir 2 mal das regelmäßig zu tun.
    Dann lasse ich den Rasen im Sommer lieber Rasen sein und vertikutiere im Frühjahr um den Filz etc. herauszubekommen.

  13. #38
    Moderator Avatar von Tono
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    AW: Gedanken zum Thema "Vertikutieren"
    Ja, gell, ist schon schwer von alten Gebräuchen zu lassen

    Zitat Zitat von hifimacianer Beitrag anzeigen
    Und mit den 20l Wasser pro Woche:

    Bei unseren 400m2 wären das pro Woche 8m3 die ich auf den Rasen bringen müsste. Das ganze sagen wir im Sommer mal 15 Wochen, bin ich bei 120m3 Wasser. So viele Regentonnen habe ich gar nicht, um den Wochenbedarf zu decken. Und bei einem Preis von 2,50€/m3 Wasser überlege ich mir 2 mal das regelmäßig zu tun.
    Dann lasse ich den Rasen im Sommer lieber Rasen sein und vertikutiere im Frühjahr um den Filz etc. herauszubekommen.
    Da, wo Du wohnst, regnet es da den ganzen Sommer nicht?

    preiswertere Grüße
    Tono

  14. #39

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    AW: Gedanken zum Thema "Vertikutieren"
    Zitat Zitat von Tono Beitrag anzeigen
    Ja, gell, ist schon schwer von alten Gebräuchen zu lassen



    Da, wo Du wohnst, regnet es da den ganzen Sommer nicht?

    preiswertere Grüße
    Tono
    Also ich habe ja nichts dagegen neue Dinge auszuprobieren.
    Und von alten Gebräuchen kann man hier noch nicht sprechen.
    Wir haben den Garten erst vor ca. 5 Jahren übernommen und vor 4 Jahren haben wir den Rasen komplett neu angelegt. Also den alten umgegraben und alles neu gesät.
    Dieses Jahr haben also das erste mal vertikutiert, und der Rasen sieht in jedem Fall besser aus als die Jahre zuvor.
    Auch da haben wir immer gedüngt. Also bis aufs Vertikutieren die gleiche Behandlung.

    Woran kann es also liegen, daß er dieses Jahr besser aussieht?


    Zum Thema Bewässerung:

    Doch, es regnet natürlich auch im Sommer
    Aber z.B. jetzt im April/ Mai hatten wir fast Wochen ohne Regen!
    Da habe ich auch gewässert, damit der Dünger seine Wirkung entfalten kann.

    Und wenn man das Jahr als ganzes sieht, denke ich schon das man insgesamt auf 10-15 Wochen ohne Regen kommt. (von April bis September)
    Ich kann mich natürlich auch täuschen.
    Aber selbst wenn es regnet, heißt das noch lange nicht daß man auf 20l pro m2 und Woche kommt.

  15. #40
    Moderator Avatar von Tono
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    AW: Gedanken zum Thema "Vertikutieren"
    Das Düngen erledige ich erst, wenn Regen ohnehin bevorsteht.
    Ansonsten beschränke ich mich beim Bewässern auf die Zeit in den Sommermonaten. Das kann zwar auch etwas mehr werden, mein Geldbeutel hält das gerade noch aus

    Andererseits, mein Garten ist kein Park und das muss er auch nicht sein. Der Rasen soll nur robust genug sein, dass auch Kinder darauf herumtoben können.

    kräftige Grüße
    Tono

  16. #41
    Avatar von Grüner Sabo
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    AW: Gedanken zum Thema "Vertikutieren"
    Hi,
    also ich sehe das auch wie hifimacianer.
    Einen absolut Filzfreien Rasen ohne allerhöchste Pflege (regelmäßiges Wässern,Düngen ect.) und einen nicht zuverachtenen Kostenpunkt, ist kaum machbar.Ich rede jetzt nicht von mir.
    Mittlerweile kann ich behaupten das mein Rasen ganz ordentlich aussieht
    Der durchschnittliche Gartenbesitzer wird sich diese Pflege im allgemeinen nicht antun.Ich selber bin in der Gartenpflege ab und an mal unterwegs.
    Dazu sollte man aber auch mal ein paar Worte zu den Vertikutieren selber sagen.Auch hier gibts gewaltige Unterschiede.
    Wenn ich mir die meisten Baumarkt Geräte ansehe,die teilweise schlechte bis unbrauchbare Höheneinstellungen und Messer haben,dann braucht man sich nicht wundern, das der Rasen aussieht als wäre man mit der Bodenfräse drüber gegangen.Hierzu kann ich nur sagen,das man sich unbedingt im Fachhandel vernünftig beraten lassen sollte.
    So das war mal meine Sicht der Dinge.

    Grüße

  17. #42

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    AW: Gedanken zum Thema "Vertikutieren"
    Zitat Zitat von Grüner Sabo Beitrag anzeigen
    Hi,
    also ich sehe das auch wie hifimacianer.
    Einen absolut Filzfreien Rasen ohne allerhöchste Pflege (regelmäßiges Wässern,Düngen ect.) und einen nicht zuverachtenen Kostenpunkt, ist kaum machbar.Ich rede jetzt nicht von mir.
    Mittlerweile kann ich behaupten das mein Rasen ganz ordentlich aussieht
    Der durchschnittliche Gartenbesitzer wird sich diese Pflege im allgemeinen nicht antun.Ich selber bin in der Gartenpflege ab und an mal unterwegs.
    Dazu sollte man aber auch mal ein paar Worte zu den Vertikutieren selber sagen.Auch hier gibts gewaltige Unterschiede.
    Wenn ich mir die meisten Baumarkt Geräte ansehe,die teilweise schlechte bis unbrauchbare Höheneinstellungen und Messer haben,dann braucht man sich nicht wundern, das der Rasen aussieht als wäre man mit der Bodenfräse drüber gegangen.Hierzu kann ich nur sagen,das man sich unbedingt im Fachhandel vernünftig beraten lassen sollte.
    So das war mal meine Sicht der Dinge.

    Grüße
    Ich denke auch daß man da einfach Prioritäten setzten muss.
    Ich meine der Garten ist ja nicht mein einziges Hobby
    Und wenn man alles im leben zu 100% perfekt erledigen möchte, braucht man entweder viel Geduld oder viel Geld. Oft beides
    Meine Kleingartennachbarn sehen mich jetzt schon schief an, wenn ich auf Knien über den Rasen rutsche und Unkraut aussteche.
    Also von den 60 Gärten sieht unser Rasen immer noch am besten aus, möchte ich mal behaupten. Aber bei näherem hinsehen sind da ohne das Vertikutieren schon unschöne Mängel entstanden.

    Der Rasen hat für mich jetzt trotzdem nicht die oberste Priorität.
    Ich möchte zwar das er möglichst schön und unkrautfrei ist, aber nicht um jeden Preis.
    Mehrmaliges Düngen sehe ich ja noch ein, aber zig m3 Wasser in der Woche gießen ist mir dann doch etwas zu viel. Bzw. war es mir auch zu aufwändig und lästig, weil unser Garten nicht am Haus ist. Und jedes mal Schläuche ausrollen und Sprinkler versetzen etc. war mir in der Regelmäßigkeit zu blöd.

    In den nächsten Wochen baue ich mir aber ein Pipeline und Sprinklersystem ein. (mit Computersteuerung)
    Dann kann ich das ganze zumindest mal einprogrammieren wenn wir unter der Woche nicht da sind.

    Evtl. rücke ich dem Rasen im nächsten Jahr einfach nur mit einem Rasenlüfter zu Leibe. Also diesen rotierenden Rechen. Dann beschädige ich nicht die Wurzeln sondern hole nur totes Gras und Moos raus.

    Aber mal sehen, vielleicht sieht er durch das Düngen und etwas regelmäßigere Wässern ja dann noch so gut aus das ich mir auch das sparen kann...

  18. #43
    Avatar von Parzival
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    AW: Gedanken zum Thema "Vertikutieren"
    @Rasenblogger
    Lieber Rasenblogger, verlieren Sie mit uns bitte nur nicht die Nerven.
    Ihr Gleichnis mit den Locken ist sehr nett gewählt. Um es vorweg zu sagen. Ich habe keinen Vertikutierer und einen ganz passablen Rasen. Aber wenn Moos an Stellen die Überhand gewinnt, hilft kräftiges Düngen nicht ausschließlich. Das abgestorbene Moos muß irgendwie raus aus der Graßnarbe. Gern liefere ich noch ein Foto, um zu illustrieren, was ich meine. Wenn Sie einen besseren Tip haben, wie man abgestorbenes Moos entfernt, wäre ich Ihnen ausgesprochen dankbar.
    Nächste neugierige Frage:
    Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Eine Rasenfläche (nicht meine, sondern die meiner Eltern- Sie verstehen die Brisanz) von ca. 1700 m², die seit Jahren nicht gedüngt wurde.
    Es gibt Abschnitte in denen es quasi nur noch Moos gibt oder andere Wildkräuter.
    Eine Neuanlage wäre konsequent – keine Frage. Aber diese Fläche ist so beneidenswert frei von jeglicher Unebenheit, daß ich mir wünschen würde, man könnte sie mit vertretbarem Aufwand sanieren. Ich würde ohne besseres Wissen tagelang mit dem Vertikutierer kreisen, Bonvel M in gefährdeten Regionen ausbringen, um dann eine etwas teurere Rasenmischung einzubringen (Schnittgutanfall) danach reichlich Dünger verteilen. Schmunzelt der Profi über dergleichen Dilettantismus, oder könnte dieses Vorgehen zu Erfolg führen?
    Nächste Frage – habe ich noch eine frei?
    Im letzten Jahr gab es hier eine spannende Diskussion um Rasendünger. Sie haben Proben zur Verfügung gestellt. Darf ich die Frage noch einmal aufwärmen? Ich dünge meinen Rasen ohne besseren Wissens seit Jahren mit irgendeinem NPK Dünger, den ich aus einem Landhandel beziehe. 20 Kg für 16 EURO – da fällt es mir nicht schwer vier mal im Jahr den Rasen zu düngen. Ich weiß, daß das nicht bedarfsgerecht ist. Hätten Sie einen Tip, wo ich gerade mit Hinblick auf die 1700 m² meiner Eltern zu vertretbarem Aufwand meinen Düngerbedarf decken könnte?
    Bewässerungsmenge?
    20 Liter pro Woche! Ja, ich weiß, daß tägliches Bewässern mit geringen Mengen vom Rasenprofi eigentlich nicht empfohlen wird und ich sehe auch die Pilzkrankheiten, die ich mir damit zuziehe. Vorzugsweise im Juli/August. Aber es gibt wiederum auch Bereiche (selbst halbschattige), die dieses tägliche Bewässern in Motive für Titelseiten englischer Gartenzeitschriften verwandeln. Ich werde das Bewässerungs-Regime ändern und die pilzgefährdeten Stellen kritisch beobachten. Was ich mich jedoch frage: Wieso haben die Iren und auch die Engländer, bei denen es quasi täglich regnet, keine Pilzkrankheiten in ihren Rasen. Auf deutschen Golfplätzen wird doch auch täglich beregnet.
    Wie immer für jeden Hinweis dankbar

  19. #44

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    AW: Gedanken zum Thema "Vertikutieren"
    Sehr interessanter Thread...

    ich stehe grade vor dem Problem eines total verfilzten Rasens vom Vormieter.
    Die ganze Dokumentation dazu in meinem Garten-Thread:

    http://www.hausgarten.net/gartenforu...tml#post634455 (Pauls Paradies)

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