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01.04.2008 21:50 #26
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AW: Wohnen auf einer Baustelle^^Hallo Darjeeling,
ich kann mir vorstellen, wie ihr euch fühlt, ging mir bei meinem ersten umzug auch so und ich wohnte noch nicht einmal auf einem bauernhof^^
ich hab zwar gelesen, dass ihr ne ganze scheune voller möbel habt, aber wenn ihr doch noch was neues ausprobieren wollt in sachen möbel, dann lass mich dir einen tipp geben und kaufe nicht diese billigprodukte von IKEA oder so. hab da letzens n regal gekauft (hat erstmal ungelogen 3 stunden gedauert das aufzubauen, obwohl das noch nicht mal wirklich groß ist) und dann sind auch schon so langsam die griffe von den türen abgegangen und sowas...aber davon können sicherlich viele leute ein lied singen^^.
wenn du ne richtig gute investition für dein neues zu Hause machen wilst, dann kann ich dir nur raten, deine möbel von www.würfli.de zu bestellen. das ist eine firma in spenge. ich (bzw. meine eltern) haben selber gute erfahrungen damit gemacht. und dann hast du auch nicht noch zusätzlichen stress mit dem abholen, weil die nämlich auch super geliefert werden können
kannst ja mal ein bisschen auf der homepage herumstöbern; wird bestimmt was passendes für euer neues zu Hause dabei sein.
viel erfolg noch^^
liebe grüße
karsten
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01.04.2008 22:18 #27AW: Wohnen auf einer Baustelle^^
hi karsten
wenn du hier schon deine werbung einstellen willst ( aus welchem grund auch immer)
solltest du schon die web-adresse richtig schreiben können.
ich werde dir jetzt dabei aber nicht helfen, denn von möbeln hat hier eigentlich niemand gesprochen.
ps. ja, ich kaufe auch bei ikea !!!!!
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08.04.2008 22:25 #28
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AW: Wohnen auf einer Baustelle^^Hey Commander,
1. ich versteh gar nicht, wieso du mich hier so anmachst. ich hab lediglich auf einen beitrag geantwortet und wollte mit den erfahrungen, die ich bisher mit möbeln gemacht habe, weiterhelfen. so macht man das jawohl in einem forum.
2. versteh ich auch nicht, wieso du dich einmischt, die nachricht war nicht an dich!
3. die adresse ist richtig!
4. kannst ja auch weiterhin bei ikea kaufen, dann kann ich aber trotzdem anderen den tipp mit dieser internetadresse geben!
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09.04.2008 22:05 #29
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AW: Wohnen auf einer Baustelle^^hallo karsten70,
ich hab mir die seite mal angeguckt, weil mir diese adresse schon öfter im internet empfohlen wurde von freunden. ich denke, dass das gute qualität hat und finde, dass darauf auch aufmerksam gemacht werden darf.
aber vielleicht können wir dazu einen beitrag schreiben, damit sich manche herrschaften hier nicht so aufregen müssen. dann können wir da weiter reden.
bis dann
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10.04.2008 01:23 #30AW: Wohnen auf einer Baustelle^^
Hallo Wolfi,
wenn gleich zwei Leute in ihrem ersten Beitrag
die gleiche Firma empfehlen, sollten sich "manche Herrschaften"
noch viel mehr aufregen!
Stefan, der sich den Link gar nicht erst anschaut...
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10.04.2008 18:44 #31sibujoGast
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19.04.2008 21:59 #32AW: Wohnen auf einer Baustelle^^
Wir leben auch auf einer Baustelle! das heißt, noch nciht. habe Mitte März unser sehnlichst erwartete genossenschaftshaus bekommen und sind derzeit daran, alles zu sanieren (BJ. 1924). Jetzt war erst mal die Elektrik an! Demnächst beginnt der Badbau. Denn das Haus besitzt kein Badezimmer! Nur eine Toilette! War eben früher so! Sobald alles notwendige vorhanden ist, werden wir profisorisch einzeihen und sicherlich ncoh lange auf einer Baustelle leben!
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30.04.2008 11:30 #33
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AW: Wohnen auf einer Baustelle^^hallo
seit 3 tagen bewohnen wir nun auch eine baustelle
wir sind am wochenende nun endlich umgezogen,aber noch ist lange nicht alles fertig.so ein altes haus bietet doch immer wieder überraschungen.....
das bad fehlt noch völlig,nur der fußboden ist mitlerweile fertig.zum glück haben wir gäste wc und waschbecken
naja,küche und schlafzimmer sind soweit bewohnbar,der rest muß jetzt so nach und nach gemacht werden.
wir mußten ja eigentlich schon zum 31.3. aus der alten wohnung,hatten aber noch mal 4 wochen verlängert weil immer wieder neue zwischenfälle waren.
ab heut abend ,bis ca wochenende,wenn alles gut klappt,haben wir vorerst kein telefon und internet.
lg kirsten
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30.04.2008 12:28 #34AW: Wohnen auf einer Baustelle^^
sagt mal, an alle, die sich ein altes Haus gekauft und dann saniert haben: könntet Ihr vielleicht "vorher" - "nachher" Bilder hier reinstellen? Ich fänd das total interessant!!
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30.04.2008 20:17 #35AW: Wohnen auf einer Baustelle^^
KLar! Ein Außenbild habe ich Euch ja bereits gezeigt! Nun der Rest:
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17.05.2008 09:39 #36
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AW: Wohnen auf einer Baustelle^^Hallo!
Auch ich und mein LG haben einen Bauernhof umgebaut, aber gänzlich drauf verzichtet, auch dort zu wohnen! Aber, das weiß ich auch, nicht jeder hat das Glück, bei Schwiegermama in Sichtweite in ner Ferienwohnung zu wohnen! *DANKE *
Erstmals fertiggestellt wurde das Haus am 1.Juli 1897, die Urkunde haben wir beim Abriss gefunden! Bevor wir angefangen haben, wohnten wir 6 Jahre in dem alten Haus, ich fands nicht soo schlecht, wenn man mal von den Temperaturen im Winter absieht; zumindest hatten wir mit Schimmel oder so keine Probleme, das Raumklima war prima, allerdings gingen bei etwas Wind auch die Kerzen aufm Tisch aus
Na ja, eigentlich wollten wir nur ne neue Heizung, dafür brauchten wir aber auch neue Fenster und natürlich nen Vollwärmeschutz. Ergebnis war, dass das Haus im Innern sehr dunkel geworden wäre, die Fenster relativ klein und mit Vollwärmeschutz von außen wären das dann eher Schießscharten gewesen. Also was tun?- Komplettsarnierung!! Nach einer Vorbereitungszeit von etwa 2 Jahren (Pläne, Handwerker usw) wußten wir dann endlich, was wir wollten. Mußte noch eine Frage geklärt werden : Abreissen oder entkernen. Ein Blick mit der Motorsäge unter die Schindeln hat schnell gezeigt: Für unser Vorhaben kommt nur abreissen in Frage : Die Balken waren zu schwach und einige hätten ausgetauscht werden müssen. Wie sich später rausstellte, war das die richtige Entscheidung, denn das, was da beim Abriss so rauskam, hat niemand erwarten und war nur "Schrott".
So haben wir dann im Dez.05 angefangen, das Haus erstmal zu entkernen, alles alleine. Beginn der "Sarnierung" war für März 06 geplant. Leider hat sich der Start verzögert, weil hier im Allgäu hatten wir mal wieder einen richtig langen Winter und mit reichlich Schnee zu kämpfen. Also wurde im April 06 teilabgerissen (das Dach blieb drauf!), unterkellert und dann neu aufgebaut. Es ist ein Haus in holzständerbauweise; das Holz dazu kam aus dem eigenen Wald (bevors der Käfer vollends zerstört haben wirs dafür genutzt), geschlagen nach dem Mond und im Dezember!
Alles in allem waren wir schon sehr oft am Verzweifeln, weils irgendwie soooo langsam ging, aber im Nachhinein: Wir sind im April 07 eingezogen und es war alles fertig! Sogar alle Sockelleisten waren dran. Fazit , ich würde zusehen, dass ich mir irgendwo ne kleine Wohnung nehmen könnte, für die Bauzeit; hätten wir die MÖglichkeit mit der Ferienwohnung nicht gehabt, wir hätten im Wohnwagen Unterschlupf gesucht!
Ich versuch mal, noch paar Bilder hinzuhängen.......
lg
susan
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18.05.2008 08:28 #37AW: Wohnen auf einer Baustelle^^
Na, da habt ihr ja was auf die Beine gestellt. Mit der kleinen Wohnung während der Bauszeit, kann ich Euch nur zustimmen. Wir bewohnen unserer Mietwohnung noch bis zum 31.07. - dann ist der Umzug ins Haus geplant. Natürlich wird bis dato nicht alles fertig sein, aber das gröbste. Der Rest kommt nahc und nach. Euer Nauernhof ist ja wunderschön geworden. Da hat sich doch sie Mühe gelohnt, wenn man sich im Nahchinein das Schmuckstück anschaut. *toll*
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10.06.2008 19:04 #38AW: Wohnen auf einer Baustelle^^
Susan,
gefällt mir auch sehr gut, da habt Ihr ja echt geackert! Respekt!
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15.07.2008 13:41 #39
AW: Wohnen auf einer Baustelle^^
Hallo zusammen,
habe mir sehr amüsiert alle Beiträge durchgelesen und am Ende große Erleichterung verspürt - nämlich deshalb, weil es offensichtlich gar nicht so wenigen Leuten genauso ergeht wie uns.
Also, wir haben im Frühjahr 2007 ein älteres Haus (60er Jahre, ca. 140 qm)) mit ziemlich großem Grundstück (ca. 2000 qm) gekauft. Dass wir im Haus einiges ändern/adapierten müssen, war uns von Anfang an klar, denn kaum jemand, der ein gebrauchtes Haus kauft, würde alles 1:1 so übernehmen wie sein Vorbesitzer. Als größtes Projekt war eine neue Heizung geplant; von Flüssiggas auf Erdgas. Nach kurzer Zeit hat sich dann herausgestellt, dass wir auch ca. 2/3 der vorhandenen Wasserleitungen erneuern werden müssen. Also ging unser Installateur ans Werk und stemmte und bohrte fleißig Löcher durch Wände und Geschoßdecken und zog schließlich neue Wasserleitungen (aus Kunststoff) sowie teils auch Heizungsrohre ein, da wir auch einige Heizkörper ersetzten bzw. an manchen Stellen neu bestückten.
Mit einer Sache hatten wir jedoch nicht gerechnet, nämlich, dass auch das Dach - insbesondere der Dachstuhl - erneuert werden musste. Das hat eine Menge Geld verschlungen - noch dazu völlig ungeplant - allerdings haben wir gleich einen vernünftigen Weg gewählt und das Dach auch dämmen lassen.
Die Renovierungsarbeiten in den einzelnen Räumen sind wir größtenteils selber - zu zweit und hin und wieder auch mit Unterstützung meines Vaters - angegangen. Dazu zählt ua. alten Teppichboden rausreissen und neuen Bodenbelag legen, Schäden in der Wand verspachteln, Steckdosen und Schalter austauschen bzw. neue anlegen, usw. Auch unsere "neue" Küche (gebraucht bekommen) haben wir selber aufgebaut; manchmal bis weit in die Nacht hinein. Für die Ausmalerei hatten wir zum Glück einen Bekannten, der gelernter Maler ist. Schaffen wir in 1 Tag gerade einmal 1 Zimmer, hat er in der selben Zeit ein ganzes Geschoß fertig - seeeehr angenehm.
Die meisten Zimmer sind mittlerweile "halbfertig", völlig fertig sind das Arbeitszimmer und unser Schlafzimmer. Im Flur im EG gehört noch fertig ausgemalt; im Flur im OG muss noch ein neuer Parkettboden her. In der Küche fehlt noch immer der Fliesenspiegel, auch wenn sonst eigentlich alles fertig ist - ach ja, der Geschirrspüler ist noch nicht angeschlossen und ich wasche täglich alles mit der Hand (aber das bin ich gewohnt, weil ich 7 Jahre lang keinen Geschirrspüler hatte)
Die einzigen Räume, die sozusagen "unberührt" sind, ist das Bad im EG (wir haben 2 Bäder), das noch immer als Lagerraum für Umzugskartons dient; sowie unser Wohnzimmer. Wir leben zwar darin (fernsehen, faulenzen, essen), aber es ist alles nur provisorisch. Heuer im Herbst soll ein Kaminofen rein, davor muss aber noch der offene Kamin abgetragen werden. Vor diesem Dreck und Staub graut mir aber ganz fürchterlich.
Wir hatten zum Glück unsere Eigentumswohnung als "Rückzugsgebiet". Daher haben wir sie nicht sofort verkauft, sondern erst ca. 10 Monate später. Aufgrund der niedrigen Betriebskosten war dies möglich. Und innerhalb von 4 Monaten war die Wohnung dann schließlich verkauft.
So richtig "fertig" werden wir noch lange nicht sein, aber wir haben einen Status erreicht, mit dem es sich im Großen und Ganzen gut leben lässt - wenn man nicht, so wie ich, allzu viel darüber nachdenkt. Mittlerweile bin ich ruhiger geworden und meckere nicht mehr so viel, aber am Anfang ist mir alles viiiiiel zu langsam gegangen. Aber naja, so ist das nun einmal, wenn man das meiste selber macht, denn für Berufshandwerker sind wir zu geizig
Und wenn´s gar nicht mehr geht, schnappe ich mir den Staubsauger und ein feuchtes Tuch - das hilt ungemein für den Seelenfrieden. So sauber wie in einem richtigen, fertigen Haus wird es wohl noch lange nicht werden, aber mir ist es wichtig, wenigstens für ein gewisses Maß an Hygiene zu sorgen. Mein Mann sieht das nicht so eng
Im letzten Jahr haben wir den Garten noch links liegen gelassen, aber seit heuer sind wir vemehrt draußen. Eigentlich haben wir uns in den letzten Wochen fast nur um den Garten gekümmert und IM Haus fast gar nichts weitergearbeitet. Befinden uns wohl gerade in einem "Tief". Dafür sitzten wir viel draußen auf der Terrasse, mähen den Rasen (eigentlich Wiese) und haben uns daran gemacht, die wilden Teile zu roden.
Irgendwie wird schon alles weitergehen, Schritt für Schritt. Die meiste Zeit reißen wir uns auch ziemlich gut am Riemen, nur manchmal hat man halt keine Lust zum Rackern. Aber ich denke, das kennen die Meisten hier ganz gut
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15.07.2008 14:38 #40AW: Wohnen auf einer Baustelle^^
Ich habe allergrößten Respekt vor denen, die alte Häuser wieder nach ihren eigenen Ideen herrichten. Hätte ich auch gern gemacht. Aber bei uns kommt keiner vor 17 Uhr von der Arbeit und da bleibt nicht mehr viel Zeit um auf die Baustelle zu fahren, da wir nicht in der Nähe wohnten. Und wenn abends noch Baulärm zu hören ist, sind die neuen Nachbarn "not amused".
Ich kriege schon einen Anfall, wenn wir am Haus was verändern oder reparieren müssen
und es gibt Probleme. Ich brauche als Bewohner der ehemaligen DDR eben einen Fünfjahrplan. Da kann man im Alter wohl nicht mehr anders. Eigentlich schade. Ich verfolge solche Berichte immer mit einem weinenden Auge.
tina1, die auch gern ein altes Haus in Alleinlage hätte
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22.07.2008 06:51 #41AW: Wohnen auf einer Baustelle^^
Auch ich habe auf einer Baustelle gelebt, so langsam lichtet es sich.
Geschichte wie bei vielen auch, altes Haus gekauft und so wie man es sich vorstellt bzw. wie es der Geldbeutel erlaubt umgebaut und gestaltet.
Ich bin so glücklich, wenn am Wochenende im letzten Raum Boden verlegt wird, damit endlich dieser Grauschleier auf allen Böden verschwindet, der entsteht nachdem man im noch nicht fertigen Zimmer war (roher Estrich auf dem boden, Wände wurden gerade verputzt und gestrichen....
Der Garten.....tja das wird noch eine große Aufgabe, das Haus stand 2 Jahre leer, vorher hat eine alte Dame darin gelebt, die auch Jahre nicht mehr im Garten war.
Das Efeu hatte das 1. Drittel des Garten, samt Terrasse und Schuppen überwuchert, nachdem wir das jetzt ausgerissen haben (solche Efeuwurzeln hab ich vorher noch nie gesehen) besteht der Garten jetzt aus einer Riesenmagnolie und jede Menge Matsch, was auch toll ist, wenn man 2 Katzen und einen Hund hat, die sich natürlich nicht die Füße saubermachen, bevor sie wieder ins Haus kommen. Die restlichen 2 Drittel des Gartens bestehen aus großen Sträuchern und einer Wiese, die mir bis vor 3 Wochen noch bis an Kinn reichte. Ich kämpfe mich durch...
Ich habe übrigens auch OSB auf dem Boden, mir gefällt ebenso gut wie einer meiner Vorschreiberinnen. (Die alten Dielen waren leider nicht überall und hatten aufgrund früher mal herausgenommener Wände, starke Höhenversätze und Betonstücke dazwischen.
Auch wenn ich manchmal dachte es endet nie, ich habe dadurch eine ganz besondere Bindung zum Haus erhalten und wenn bis Ende des Jahres vielleicht mal alle Kleinigkeiten im haus erledigt sind, dann ist nächstes Jahr der Garten dran und da freue ich mich riesig drauf. Ich finde sowas lohnt sich jedenfalls.
LG Christiane
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22.07.2008 08:26 #42AW: Wohnen auf einer Baustelle^^
Hallo Christiane!
Das kenne ich sehr gut...
Bei uns im Haus sind eigentlich erst in 2 Zimmern die Böden fix und fertig (Schlafzimmer und Arbeitszimmer). In beiden Räumen haben wir einen neuen Teppichboden verlegt und dort darf man nur mit Socken rein. Das heißt, Pantoffel schön brav im Flur vor der Zimmertür ausziehen, rein ins Zimmer und hinterher die Pantoffel wieder an.
Rohen Estrich haben wir zum Glück nirgendwo mehr, dafür jede Menge Parkett, der irgendwann noch abgeschliffen gehört.
Ich achte schon darauf, in regelmäßigen Abständen staubzusaugen, damit es nicht allzu schlimm wird (mit einem Baustellen-Staubsauger). Für die beiden fertigen Teppichboden-Zimmer habe ich einen anderen, "richtigen" Wohnungsstaubsauger. Sonst würde ich die Böden mit der Düse wieder ganz staubig machen.
Für den Keller (der seinem Namen gerecht wird und einfach nur Lager ist), haben wir auch eigene Schuhe, weil es da unten am staubigsten ist. Naja, mein GG hält sich manchmal daran und manchmal auch nicht, was soll´s
Dann rücke ich halt wieder einmal mit meinem Staubsauger an.
Irgendwann wird es schon vorbei gehen und wir können dann endlich im gesamten Wohnbereich mit den selben Pantoffeln oder mit Socken laufen.
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26.08.2008 12:33 #43AW: Wohnen auf einer Baustelle^^
Das kenn ich nur zur gut.
Wir wohnen immer mal wieder auf einer Baustelle.
Da wir alles nach und nach herrichten.
Der Flur mit Treppenhaus war das schlimmste, man muss ständig durchlaufen und verträgt den ganzen Dreck überall hin.
Im Frühling kommt die Küche mit Esszimmer dran, welche noch kein Fundament besitzt.
Inkl. leerräumen, Fundament, Fußbodenheizung, Fliesen, Wand abklopfen, verputzen, Mittelwand rausreisen etc. wird das ganze wohl ein dreiviertel Jahr dauern....
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26.08.2008 12:47 #44AW: Wohnen auf einer Baustelle^^
wenn ihr alles selbst machen und herrichten wollt, sicherlich. Aber nur, wenn man sich wirklich die Ziet nimmt, wird es auch hinterher schön. Nur nciht aus der Ruhe bringen lassen. Und das nötige Kleingeld muss schließlich auch zur Stelle sein, nciht wahr? Wir kennen das nur zu gut. Bad, Schlaf- und Wohnzimmer sind soweit fertig. Auch Küche und Esszimmer stehen. Nur der Boden dort gefällt uns nciht. Wir legen nun doch Laminat. Eben nachträglich. Dachgeschoss, Keller und Garten müssen auch noch dran glauben. Nur sind wir erst mal froh, drin zu wohnen. Den Rest machen wir auch nach und nach.
Wünsch Euch viel Spaß und es wird sicherlich schön.
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26.08.2008 16:38 #45AW: Wohnen auf einer Baustelle^^
Das sieht nach viel Arbeit aus und die Fotos erinnern mich an unsere Renovierungs-Aktion vor 3 Jahren. Aber am Ende zahlt sich der Schweiß und der Stress bestimmt aus!
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26.08.2008 19:51 #46AurikelchenGast
AW: Wohnen auf einer Baustelle^^
Wie schön daß ich nicht allein in einer Ruine sitze...
Unser Fass ohne Boden - Haus kann man das ja noch nicht nennen- ist 1960 gebaut und seit dato ist auch nichts wirklich gemacht worden.
Die Leitungen mußten neu gemacht werden, die komplette Elektrik, die Raumaufteilung ging gar nicht, es gab keine Heizung, nur Elektro-Speckstein-Öfen. Beheizt mit Tagstrom.Der Vorbesitzer zahlte auch 300 Euro im Monat Strom.
Doch, so unglaublich das klingt, es war so.
Für uns hätte sich das nur gelohnt wenn wir ein Atomkraftwerk in den Garten gesetzt hätten.
Nun sind wir nach zwei Jahren soweit daß das Haus ordentlich gedämmt ist, das Dach ist neu, die Heizung, das komplette Innenleben, allein uns fehlt noch ein schönes Badezimmer.
Der Haupteingang ist auch noch provisorischer Natur.
Ich bin aber guter Hoffnung daß wir den Rest in den nächsten zehn Jahren noch schaffen.
Ich grüße allerherzlichst meine Leidensgenossen, aber ich würde es immer wieder tun.
Und ihr?
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26.08.2008 21:14 #47AW: Wohnen auf einer Baustelle^^
Wir auch. Klar haben wir schon viel geld reingesteckt, aber....
... dafür ist es unser. Klein, schnuckelig und so, wie wir es gerne mägen. Und wenn die Fliesen im Badezimmer auch noch so schepp hängen...ich hab sie selbst geklebt. Und dann findet man solche Patzer nciht mehr so schlimm. Man freut sich täglich darüber, was man schon alles geschafft hat. leider sieht man den Aufwand einer z.B. neuen Elektrverteilung unter der Wand nicht. Das Licht geht immer noch am Schalter an und aus, nur das der Schalter vielleciht etwas neuwertiger aussieht. lediglich stellt man ein dickel Loch im geldbeutel fest...aber das gehört eben dazu. Man weiß es immerhin zu shcätzen. Und freu mich täglich darüber, wenn ich im Treppenaufgang das Licht unten einschalten und oben wieder ausschalten kann. *freu* das sind die kleinen Dinge, die das Leben auf so einer Baustelle lebenswert machen. Imnmer positiv nach vorne schauen und das "so soll es einmal aussehen" vor Augen halten!"
An dieser Stelle leibe Grüße an alle Baustellenbewohner!
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26.08.2008 21:51 #48AW: Wohnen auf einer Baustelle^^
Ja, das kann ich total nachvollziehen
schön geschrieben. Da fällt es mir wieder ein. Wir haben vom EG zum OG einen Deckendurchbruch zwecks Treppeneinbau gemacht und anschließend dann noch Monate mit dieser sogenannten "Nottreppe" leben und arbeiten müssen.
Dann kam Tag X und der Treppenbauer (eins der wenigen Dinge, die wir aus verständlichen Gründen nicht selber gemacht haben), baute richtige Stufen, in der richtigen Breite und Länge aus richtigem Holz ein und alles passte, keine Probleme! Whau... das war vielleicht schön. Aber dann, ja dann...rührte er mich zu Tränen, denn ich hatte mich so an dieses nackte, kalte, metallische Treppengeländer gewöhnt und völlig vergessen, dass es ja auch noch einen Handlauf aus Holz zur Treppe gab!

Ehrlich, das war optisch für die Treppe und seelisch für mich ein toller Moment!!!
Gabi, die jeden funktionierenden Lichtschalter mittlerweile zu schätzen weiß
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25.09.2008 18:36 #49AW: Wohnen auf einer Baustelle^^
Hallo,
in unserem haus fand gerade mal wieder ein Fotoshoot statt. Der derzeitige Ist-Zustand:Geändert von Lila-Primel (27.09.2008 um 19:21 Uhr)
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06.10.2008 18:02 #50AW: Wohnen auf einer Baustelle^^
Hallo KiMi,
wir haben uns dieses Jahr auch ein altes Haus Bj. 1955 gekauft und kernsaniert. Habe jetzt leider nur Vorher-Nachher-Fotos von außen auf dem PC. Insgesamt haben wir ein halbes Jahr für die Sanierung gebraucht, im Juli sind wir eingezogen und jetzt haben wir angefangen, den Garten neu zu gestalten, was man aber auf den Fotos noch nicht sieht, die sind schon etwas älter.
Liebe Grüße
Maiglöckchen
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