Bei unserem DG-Ausbau verkleiden wir die Balken, welche sich an den Ecken des Hauses befinden.
An diese Balken wird eine Unterkonstruktion für den Trockenbau geschraubt. Jetzt wollen wir Dammwolle, welche wir noch vom Dach übrig haben zwischen die Unterkonstruktion und die Außenwand stecken. Oder sollte man das nicht machen?
Sollen wir vor die Wand noch mal Folie der Unterspannbahn kleben?
wenn du eine innendämmung machst, brauchst du eine dampfsperre zwischen dämmung und trockenbau. die muss diffusionsdicht sein - unterpspannbahnen sind genau das nicht.
na ihr wollt doch trockenbau machen, oder? unter den gipskarton und über die dämmwolle muss eine dampfsperre! von außen nach innen: wand, dämmung, sperre, gpskarton
Genau, so wollen wir es machen aber die Frage ist, ob man den Aufbau: Wand, Folie (z.B. Unterspannbahn), Dämmung, Dampfbremse und Trockenbau machen soll, falls die Außenwand mal nass wird. Es bildeten sich schon Salze an der Wand (eventuell Salspeter).
wenn die wand durchfeuchtet ist, aus welchen gründen auch immer, würde ich von einer innendämmung dringend abraten. vom schlagregen kann und sollte eine mauer nicht feucht werden....
da erzielt man eine höhere dämmwirkung, wenn man die ursache der feuchtigkeit beseitigt und das mauerwerk trocknen kann.
der sinn einer unterspannbahn ist vor allem, das einbalsen größerer mengen schnee zu verhindern und den einen oder anderen größeren sturzbach - bei einer senkrechten mauer hat man damit sicher weniger problem letztlich und gewollt ist sie aber diffusionsoffen und hindert letztlich nicht das eindringen von feuchtigkeit in die dämmung, wenn dauerhafte durchfeuchtung der mauer gegeben ist. dann ist die dämmung feucht bis nass (von schlimmerem gar nicht zu reden) - und der dämmwert liegt unterhalb der schmerzgrenze.
Geändert von billymoppel (19.04.2011 um 09:52 Uhr)