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05.12.2011 18:31 #26Es muss ja nicht immer gleich Insolvenz sein,
aber was will eine Handwerkfirma, die so klamm ist, dass sie noch nicht einmal das Baumaterial in Vorleistung finanziell stemmen kann, tun, wenn der worst case, nämlich z.B. ein zu behebender Bauschaden eintritt?
Vielleicht bin ich ja einfach ein gebranntes Kind, denn in meinem Elternhaus (gebaut in den frühen 70er-Jahren) gab es kurz nach dem Einzug so einige Bauschäden, deren Behebung meine Eltern zahlen mussten, weil entsprechende Firmen sich längst in die Pleite verabschiedet hatten, bzw. unter anderem Namen und mit neuem Strohmann als Chefdarsteller munter weitermachten wie zuvor.
Es hat Jahre gedauert, bis ein Rechtsstreit gegen den Architekten von Erfolg gekrönt war, und der entstandene Schaden wenigstens ansatzweise ausgeglichen war.
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06.12.2011 08:34 #27AW: Zahlungsbedingungen Badrenovierung
je nach Art des Schadens trägt eine Versicherung u.U. die Kosten;
eine Anzahlung heißt noch lange nicht, dass eine Firma nicht flüssig ist ...
niwashi würde nicht von sich auf andere schließen ...
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06.12.2011 10:19 #28AW: Zahlungsbedingungen Badrenovierung
Naja, wer bei Schäden am Ende zahlen muss, ist insofern zweitrangig, als dass der Kunde/Auftraggeber erstmal oft sogar im wahrsten Sinne des Wortes im Regen steht, und das je nach zeitlicher Dauer des Rechtsstreites oft für lange Zeit. Vielleicht sollten sich manche Handwerksfirmen lieber einen guten Anwalt zur Beitreibung ihrer berechtigten Forderungen als einen Winkeladvokaten zur Abschmetterung von berechtigten Schadensersatzforderungen besorgen.
Natürlich fühlen sich die letzten verbliebenen ehrlichen und ehrbaren Handwerker zu Recht auf den Schlips getreten, wenn solche Sachen auf den Tisch kommen, aber das zumindest in Deutschland saumäßig schlechte Image der Handwerkerschaft kommt definitiv nicht von ungefähr. Schuld daran sind bei weitem nicht die Baumärkte oder das Internet, sondern zu einem großen Teil die Handwerksbetriebe selbst. Von Handwerk kann ja oft gar keine Rede mehr sein, denn es wird als verlängerter Arm der Industrie fungiert und nur deren Fertigteile und Techniken vertriebe; bei technischen Artikeln ist der Spruch "Reparatur zu teuer, also Neukauf" doch schon zu fast 100% obligatorisch. Möchte ein Kunde im Baugewerbe lieber Lehm oder Kalk als Zementputz, bekommt er blöde Sprüche zu hören. Vorher zugesagte Fertigstellungstermine ziehen sich oft bis ins Unendliche, man mag die Ausflüchte gar nicht mehr hören, denn auch bei Ausnahmen wie Regen (Sonne, Streik in Italien, Kinderkommunion des Neffen...) muss eine moderne Firma weiterfunktionieren. Das reißen die wenigen rühmlichen Ausnahmen, bei denen es aus unerfindlichen Gründen klappt, auch nicht raus.
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02.02.2012 18:14 #29AW: Zahlungsbedingungen Badrenovierung
Guten Abend zusammen,
da sich so viele liebe Leute Mühe mit meinem Problem gegeben haben, hier mal der aktuelle Zwischenstand.
Die Arbeiten haben inzwischen begonnen und sind schon ganz schön weit vorangeschritten. Der Waschmaschinenanschluß ist jetzt im Keller (mit Sockel mauern, zusätzlicher Elektrik, Kanal - und Wasserleitungsverlängerung) - alles fertig!
Im Bad ist der Abbruch fertig, die neuen Rohre sind gelegt, die Vorinstallationen sind heute fertig geworden.
Alles, was noch eingebaut werden soll, liegt im Keller, Treppenhaus, Garage...
Also ich muß sagen, es klappt bislang hervorragend und ich bin schwer begeistert.
Die Handwerker geben sich sprichwörtlich die Klinke in die Hand, es geht zu wie im Taubenschlag. Für morgen früh hat sich der Elektriker angemeldet und später kommt erstmals der Fliesenleger dazu. Und ich brauche mich um nichts zu kümmern außer Kaffeeversorgung.
Alles wird von der Sanitärfirma organisiert. So habe ich mir das vorgestellt und gewünscht! Und außerdem gab´s als Zugabe im Keller noch eine mobile Aushilfs-Dusche und ein Chemie-Klo!
Hoffentlich geht es so gut weiter, dann kann ich bald mein erstes Verwöhnbad geniessen!
Gruß von Ulla
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