Willkommensgruss

Thema: Weinbergschnecken contra Nacktschnecken

  1. #1
    Avatar von Floratix
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    Weinbergschnecken contra Nacktschnecken
    Hallo liebe Gartenfreunde.
    Stimmt es, dass Weinbergschnecken nützlich sind um Nackschnecken zu bekämpfen, weil sie deren Gelege fressen?
    Wenn es stimmt, ist es sinnvoll sie im Garten anzusiedeln oder
    verursachen sie genau so viel Schaden?
    Ich hatte diese These mal gehört und in den letzten beiden Jahren immer wenn ich eine Weinbergschnecke fand, diese in meinem Garten ausgesetzt. In diesem Jahr habe ich kaum noch Nackschnecken. Jetzt frage ich mich, ist das ein Zufall, liegt es am Wetter oder stimmt das? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht.

    Vielen Dank für eure Antworten.

    Floratix

    •   Alt 

       

  2. #2
    Avatar von Werder Bremen
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    AW: Weinbergschnecken contra Nacktschnecken
    Hey, das interessiert mich auch!
    Gelesen habe ich, dass Weinbergschnecken (auch) die Eier von den Nacktschnecken essen. Beobachten konnte ich das noch nicht. Dass sie keinen Salat mögen, kann ich nicht bestätigen.
    Grüssle
    Marie
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  3. #3
    Avatar von musa
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    AW: Weinbergschnecken contra Nacktschnecken
    Ich hab viele Weinis. Die haben bei mir vor dem Haus freie Bahn. Das heisst, sie dürfen dort alles naschen was sie wollen... Jedoch hab ich dort nur eine Blumen/Staudenrabatte. Wenn sie sich mal richtung Garten verirren, werden sie gnadenlos zurück getragen.
    Nachtschnecken hab ich vor dem Haus keine. Das stimmt wohl schon das die Weinis die Eier davon fressen.
    Klar würde keine Weinbergschnecke einen leckeren Kopfsalat verachten... Auch meine gesetzen Sonnenblumen hatten keine lange Lebensdauer. Und vom einstmal stattlichen Margeriten-Stock stehen nur noch ein paar kahle Hälme rum...
    Jedoch lassen sie die Lilien, Gladiolen, Fackellilien, Maiglöcken, Hibiskus, Stockrosen etc. stehen.
    Mir fällt auf das sie sich stundenlang an einer verblühten, abgefallenen Hibiskusblüte satt essen können. Auch an den Stockrosen essen sie nur die abgeblühten runtergefallen Blüten.
    Wenn man sowas weiss, lebt es sich echt gut mit den intressanten Weinis.

  4. #4
    Avatar von Moorschnucke
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    AW: Weinbergschnecken contra Nacktschnecken
    Hallo,
    auch wir haben ein Extra-Staudenbeet für Weinis, andere Häuschenschnecken und Tigerschnegel.

    Richtig ist, dass diese Arten kaum Schäden anrichten, da sie sich natürlicherweise überwiegend von abgestorbenen Pflanzenteilen ernähren.

    Wir füttern sie trotzdem mit Gurke, Möhre, Salat und Katzentrofu - die Schnegel -, damit sie möglichst im Beet bleiben.

    Nachts gehe ich nämlich Nacktschnecken sammeln und möchte dabei keine anderen Schneckis tot treten.

    Herzliche Grüße
    von
    Moorschnucke
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  5. #5
    Avatar von Luna
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    AW: Weinbergschnecken contra Nacktschnecken
    Moin!

    Ich habe schon seit Jahren Weinis und wenig Nacktschnecken.
    Die Weinis fressen wirklich hauptsächlich vergammeltes und lassen meine anderen in Ruhe.
    Meine Weinis bekommen sogar auf ihr Gehäuse einen Namen, damit ich immer weiß wieviel ich im Garten habe.

  6. #6
    Avatar von Cachaito
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    AW: Weinbergschnecken contra Nacktschnecken
    Ich habe beides... Nackis sowie Weinis. Ganz selten hat sich mal eine Häuschenschnecke in mein Gemüsebeet verirrt, hingegen die Nacktschnecken meine erste Aussaat Möhren und Frühlingszwiebeln komplett vernichtet hatten.

    Ich hab' wochenlang abgesammelt, aber es hatte nichts genützt. So habe ich in den letzten Wochen ein kg Ferramol verbraten, aber seitdem ist Ruhe im Karton. Ich werde jetzt im August auch nochmal grosszügig streuen. Jetzt gerade ist wohl auch Eiablage und je mehr von den Schleimern krepieren, desto besser

  7. #7
    Avatar von Werder Bremen
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    AW: Weinbergschnecken contra Nacktschnecken
    Ich hab' wochenlang abgesammelt, aber es hatte nichts genützt. So habe ich in den letzten Wochen ein kg Ferramol verbraten, aber seitdem ist Ruhe im Karton. Ich werde jetzt im August auch nochmal grosszügig streuen. Jetzt gerade ist wohl auch Eiablage und je mehr von den Schleimern krepieren, desto besser [/QUOTE]

    Mit dem Schneckenkorn, selbst wenn es als "Igelfreundlich" ....usw. bezeichnet wird, tue ich mich noch schwer. Trotz der Verluste durch die Nacktschnecken, wende ich es nicht an. Kann jedoch die Wut der Gärtner/innen verstehen, wenn sie am Morgen nur Stengel von ihren Pflanzen vorfinden. Mir geht es ja auch so. Ich sammel ca 3 X die Woche, ausgerüstet mit Taschenlampe und 1xHandschuhen, ca 100 Schnecken. Bringe sie, das ist dann mein Abend/Nachtsport, (20 Minuten Gehweg) auf eine Wiese.
    Ob das OK ist (?), keine Ahnung. Es müsste so etwas wie eine Anti-Baby-Pille für Schnecken geben.
    Die Weinis habe ich schon mit (etwas) Nagellack auf ihrem Häuschen markiert, bevor ich sie mindestens 100 Meter weit getragen habe. Nach einigen Tagen waren sie wieder in ihrem Garten.
    Grüssle
    Marie

  8. #8
    Avatar von Moorschnucke
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    AW: Weinbergschnecken contra Nacktschnecken
    Hallo Marie,
    unsere Nackis bringe ich immer ca. 2 km weit weg und über diese Strecke finden sie nicht zurück, da bin ich sicher, denn seit 5 Jahren werden es immer weniger.

    Früher reichte ein Gurkenglas am Abend nicht, um alle aufzunehmen, jetzt reicht eins theoretisch drei Abende - spät. nach zwei Tagen lasse ich sie allerdings frei.

    Wir verwenden nicht nur wg. der Igel und Frösche KEIN Schneckenkorn, sondern auch wg. der anderen Schneckenarten, die zwangsläufig ebenfalls getötet würden.

    Ich getraue mich nicht, Cachaito zu fragen, wie viele Gehäuse-Schneckis und Tigerschnegel er tot findet, nachdem er seine Körner gestreut hat.

    Herzliche -Grüße
    von
    Moorschnucke

  9. #9

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    AW: Weinbergschnecken contra Nacktschnecken
    Hallo, liebe Gartenbegeisterte!
    Ich bin erst vor Kurzem zu diesem Forum gestossen und auch erst seit ein paar Wochen begeisterte Gärtnerin. Doch jetzt hat sich gleich das erste Problem aufgetan: Nacktschnecken! Und zwar nicht zu knapp. Frühmorgens ist meine allererste Handlung jetzt immer, durch den Garten zu gehen und die Viecher einzusammeln. Aber irgendwie werden es nicht weniger. Deshalb interessiert mich die Sache mit den Weinbergschnecken nun natürlich sehr.
    Ich muss dazu sagen, dass ich keinen Nutzgarten habe. Bei mir befinden sich auf etwa 120 qm 4 Beete mit jeder Menge Lilien, Schwertlilien, Buddleia, Lavendel, Rhododendron, Hibiskus, Rosen, Sternbalsam, Hortensie, Verschiedene Gräser, und und und.
    Die Schnecken haben es scheinbar total auf die Lilien abgesehen - meine Lieblingsblumen. Um sämtliche Lilien habe ich gestern ein wenig Schneckenkorn gestreut und konnte dann heute morgen einige Leichen aufsammeln. Ein Beet habe ich gestern mit Rindenmulch bedeckt, komischerweise war in diesem Beet heute morgen nicht eine einzige Schnecke. Daher überlege ich, jetzt alle Beete zu mulchen - erspart mir 'ne Menge Arbeit mit Unkraut und sieht irgendwie immer ordentlich aus.
    Wäre es trotzdem sinn voll, noch ein paar Weinbergschnecken im Garten auzusetzen? Wie viele wären zahlenmässig in Ordnung? Wie gesagt, die Gartenfläche beläuft sich auf etwa 120 qm, wovon die Hälfte Blumenbeet und die andere Hälfte Rasen ist.
    Für ein paar hilfreiche Antworten von Euch wäre ich sehr dankbar.
    LG aus Warburg

  10. #10
    Avatar von feiveline
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    AW: Weinbergschnecken contra Nacktschnecken
    Um sämtliche Lilien habe ich gestern ein wenig Schneckenkorn gestreut und konnte dann heute morgen einige Leichen aufsammeln.
    Dann hast Du scheinbar kein "Ferramol" gestreut, da findet man die Leichen nämlich nicht (sie verkriechen sich zum sterben).
    Daher meine Bitte: Wenn schon Schneckenkorn, dann bitte Ferramol, da dieses für Igel, Katzen etc. ungefährlich ist.
    Allerdings tötet auch Ferramol die "guten" Tigerschnegel.

    Ein Beet habe ich gestern mit Rindenmulch bedeckt, komischerweise war in diesem Beet heute morgen nicht eine einzige Schnecke.
    Nicht komisch, Schnecken schleimen nicht gerne über dieses trockne Zeug wenn sie "bequemere" Pflanzen finden.
    Geändert von feiveline (16.08.2011 um 16:16 Uhr)

  11. #11
    Avatar von feiveline
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    AW: Weinbergschnecken contra Nacktschnecken
    Nachtrag
    Wäre es trotzdem sinn voll, noch ein paar Weinbergschnecken im Garten auzusetzen?
    Ich vermute, sie würden nicht bleiben. Da wirst Du abwarten müssen, bis sich von selber welche ansiedeln... (und dann wäre auch jedes Schneckenkorn tabu).

  12. #12

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    AW: Weinbergschnecken contra Nacktschnecken
    Das ist ja dann klar, dass die Sache mit dem Schneckenkorn dann vorbei wäre. Aber wenn ich jetzt auf alle Beete Rindenmulch verteile, dann kriechen die Weinbergschnecken ja vermutlich auch nicht lieber darüber als die Nacktschnecken.
    Mir geht es halt einfach darum, meine Pflanzen zu schützen. Eine der Lilien habe ich erst vorgestern eingepflanzt und gestern morgen war sie kahlgefressen. Das ist total ärgerlich und das möchte ich in Zukunft verhindern.

  13. #13
    Avatar von feiveline
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    AW: Weinbergschnecken contra Nacktschnecken
    Zitat Zitat von cadisha Beitrag anzeigen
    Aber wenn ich jetzt auf alle Beete Rindenmulch verteile, dann kriechen die Weinbergschnecken ja vermutlich auch nicht lieber darüber als die Nacktschnecken.
    Richtig. Dazu säuert Rindenmulch den Boden auch noch an und das mögen längst nicht alle Pflanzen.

    Zitat Zitat von cadisha Beitrag anzeigen
    Mir geht es halt einfach darum, meine Pflanzen zu schützen.
    Dann geh abends und morgens sammeln...

    Zitat Zitat von cadisha Beitrag anzeigen
    Eine der Lilien habe ich erst vorgestern eingepflanzt und gestern morgen war sie kahlgefressen.
    Sicher, dass es die Schnecken waren und nicht zum Beispiel Lilienhähnchen?


    Ansonsten hilft häufig Kaffeesatz, ich zum Beispiel habe (neben dem absammeln) sehr gute Erfahrungen mit Neem gemacht.

  14. #14

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    AW: Weinbergschnecken contra Nacktschnecken
    Ich gehe mal sehr stark davon aus, dass es die Schnecken waren. Drei von den blöden Viechern saßen ja sogar noch oben auf der Lilie. Da, wo vorher mal schöne orangefarbene Blüten waren.
    Klar säuert Rindenmulch den Boden. Wenn ich mich allerdings so in der Nachbarschaft umgucke und sehe, bei wie vielen Leuten der Garten trotz Mulch üppig am Blühen ist, denke ich, dass das Ganze nicht so extremen Einfluss auf die Pflanzen haben kann. Genaueres werde ich dann ja herausfinden. Vielleicht liegt es aber auch an der extrem guten Bodenqualität, die wir hier haben, dass die Pflanzen trotz Mulch alle so gut wachsen.
    Na, das werde ich dann ja sehen.

  15. #15

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    AW: Weinbergschnecken contra Nacktschnecken
    Ich muss allerdings auch noch dazusagen, dass bei mir der Rindenmulch sehr dünn gestreut ist und nur so gerade eben den Boden bedeckt. Üblich simnd ja offenbar 5 bis 8 cm, bei mir ist es ein halber bis höchstens ein cm.

  16. #16

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    Unglücklich AW: Weinbergschnecken contra Nacktschnecken
    Lilienhähnchen?????
    nie gehört...
    da muss sich wohl wieder die suchmaschine anwerfen...

    vg!
    v

  17. #17
    Avatar von Murmelchen
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    AW: Weinbergschnecken contra Nacktschnecken
    Moorschnucke, da hast Du aber ein schönes Weini-Schnegel-Paradies geschaffen
    Bei uns im Garten haben die "Großen" auch lebenslanges Wohnrecht. Mittlerweile kann ich sie schon nicht mehr zählen, so viele sind es geworden. Auch werden nicht mehr alle beschriftet, sondern nur noch auserwählte

    Wusstet Ihr, dass Weinis 30 Jahre alt werden können? Gestern habe ich ein Baby gesichtet und einige Jugendliche.


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