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04.11.2007 16:03 #1oft schlechte Lebensmittelqualität
Hallo,
ich habe am Samstag Morgen eine interessante Sendung im Radio gehört über die Mißstände bei deutschen Lebensmitteln und der schlechten Position des Verbrauchers. Die Sendung kam in D-Kultur. Interviewt wurde Thilo Bode, der das Buch "abgespeist" geschrieben hat und die Organisation Food-Watch gegründet hat, welche sich für mehr Transparenz und bessere Qualität bei unseren Lebensmitteln einsetzt.
Da ich selbst ein kleines Kind habe und mein Vater an Darmkrebs erkrankt war, beschäftige ich mich gerne mit guter Ernährung.
Ich möchte gerne auf den Link von "Food-Watch" verweisen, was ich hiermit tue:
Willkommen bei foodwatch
Ein paar Beispiele: Wußtet Ihr, dass z.B. Mineralwasser vom Lidl hohe Mengen von Uran enthalten hat? Dass Salmonellen in Nutella gefunden wurden? Wußtet Ihr, dass Erdbeerjoghurt seinen Erdbeergeschmack von einem chinesischen Holzpilz hat? Dass Citronensäure mit der Zitrone nichts zu tun hat und die Aufnahme von Schwermetallen im Körper erleichert? und und und.....
Die Seite verlinkt auch auf die "Schnellwarnungen" (jeden Monat!!) von der EU mit z.B. Giftfunden in Lebensmitteln etc.
Wen es interessiert, dem kann ich diese Seite nur empfehlen...
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04.11.2007 16:10 #2AW: oft schlechte Lebensmittelqualität
Wem das noch nicht reicht:
Heute um 21.15 auf 3sat: "Unser täglich Brot"
Da wird´s euch dann komplett schlecht!
Stefan, der auf die Pizza wartet
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04.11.2007 17:08 #3
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04.11.2007 17:12 #4
AW: oft schlechte Lebensmittelqualität
Also ich bedanke mich mal bei Sabine für diese Infos,
kann ja nicht jeder so schlau sein wie der abgeklärte
Peter.
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04.11.2007 17:14 #5AW: oft schlechte Lebensmittelqualität
bin nicht abgeklärt, sondern nur gut informiert
niwashi, der heut um 21:15 wohl nicht im Forum sein wird ...
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04.11.2007 17:20 #6
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04.11.2007 17:26 #7AW: oft schlechte Lebensmittelqualität
Hallo Niwashi und andere,
ärgern sollte man sich eigentlich gar nicht, man sollte nur die Wahl haben, zu wissen, was man isst und das ist bei der jetzigen Position des Verbrauchers sehr schwierig. Oft weiß man halt schlichtweg nicht, das man sich auf Dauer schaden kann.
Ich greife gerne auch mal zur Fertigpizza oder an Silvester zu einer Tüte Chips, allerdings möchte ich dann wissen, dass in der Pizza, die ich wähle keine Eiterbakterien im Schinken gefunden wurden und dass die Chips, die ich mir aussuche nicht die Grenzwerte für Acrylla-Dingsbums (Ihr wisst schon
) überschreiten.
Wenn man bedenkt, dass jüngere Generationen gegenüber älteren Generationen zudem noch in dem Nachteil sind, dass es heute sehr viel mehr Schadstoffe in den Lebensmitteln gibt und sie von Kind auf mehr Stoffe ablagern..... Hatten unsere Omas und Opas eine solche Auswahl an Geschmackspulverchen für jedes Gericht? Viele können ja gar nicht mehr richtig kochen.
Mich wundern da sogenannte Zivilisationskrankheiten und Übergewichtige nicht.
Nicht jeder kann sein Wasser aus Ö holen und wenn man die Wahl hat, holt man wohl lieber das Wasser ohne Urangehalt, oder?
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04.11.2007 17:58 #8KoiGastAW: oft schlechte Lebensmittelqualität
Ich glaub es ist besser man weis nicht was man ißt.Habe mal in einer Fleischerei gearbeitet und auch so gute Bekannte die in Lebensmittelfirmen arbeiten aber ich lass mir den Spaß am Essen nicht verderben, wem so etwas auf den Magen schlägt sollte lieber nicht genauer hinschauen oder nachfragen das ist aber überall so.
Also dann guten Hunger ich geh erst mal Abendbrot essen (Kotelett)!
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04.11.2007 18:13 #9AW: oft schlechte Lebensmittelqualität
Hallo Gerd,
da sind wir verschieden. Ich möchte schon wissen, was ich esse.
Mehr Transparenz und Aufklärung heißt ja nicht, dass Du nur essen sollst, was gesund ist. Man kann ja nach wie vor, wenn man das will und für sich entscheidet, das essen, was man möchte. Du bräuchtest also nur nicht lesen was drauf steht.
ABER ich achte schon darauf, dass das Meiste, was wir essen und was vor allem auch unser Kind ist, nicht auf Dauer schädlich ist oder krank macht. Um auf das Beispiel mit der Zitronensäure zurückzukommen, so wird diese heute von einem Schimmelpilz gewonnen und es ist bekannt, dass sie den Zahnschmelz angreift. Gut, nicht wirklich dramatisch genug? Dann kommt hinzu, dass alles, was ich sonst noch zu mir nehme und was mit geringsten Mengen Schwermetallen belastet ist (diverse Salate z.B.), durch die Zitronensäure gebunden wird und im Körper angelagert wird.
Da kommt man doch, wenn man lange und möglichst bei guter Gesundheit leben möchte, nicht umhin auf schlechte Lebensmittel oder krankmachende Zusätze zu verzichten. Allerdings ist fast in jedem Saft, Gelee, Süßigkeit, Margarine....) Citronensäure (=E330) drin.
Kennt einer den Film Matrix? Da muß sich jeder selbst entscheiden, welche Pille er wählt.
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04.11.2007 18:24 #10sahexGastAW: oft schlechte Lebensmittelqualität
Hallo Sabine,
den Film heute Abend gucke ich mit Sicherheit nicht, da mir entweder schlecht würde........oder ich weinen müsste.
Es gibt einen ähnlichen - "We feed the world" -, von dem Ausschnitte im Fernsehen gezeigt wurden....., die haben mir gereicht.
Seit fast 20 Jahren kaufe ich auf dem in unserer Nähe liegenden Bioland-Bauernhof ein und zwar vor allem aus Tierschutzgründen. Deswegen essen wir auch weniger Fleisch- und Wurstwaren als früher...., obwohl es den Tieren dort (im Vergleich zu den konventionell gehaltenen) GUT geht.
Wir bereiten fast immer frische Bio-Produkte zu........und sogar die Katzen ziehen Bio-Sahne der anderen vor!!
Durch die konventionelle Landwirtschaft werden m.E. Boden, Wasser und Luft derart verseucht, dass unsere Kinder und Enkelkinder große Probleme bekommen werden.........-
..............und wir können dann NICHT sagen, wir hätten NICHTS gewusst.....die Zeiten sind vorbei!!!!
Daher auch meine Signatur....
Liebe Grüße
von
sahex
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04.11.2007 18:28 #11AW: oft schlechte Lebensmittelqualität
dem möchte ich widersprechen:
der "konventionelle Landwirt" verwendet nur einen Buchteil der chemischen Mittel (von Pestiziden bis Dünger) dessen was ein durchschnittlicher Hausgärtner verbraucht - das ist eine rein ökonomische Entscheidung
niwashi, der dazu bereits vor Jahren eine seriöse Studie darüber las ...
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04.11.2007 18:28 #12AW: oft schlechte Lebensmittelqualität
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04.11.2007 18:31 #13schweden-geliGastAW: oft schlechte Lebensmittelqualität
das unsere lebensmittel total versaut sind, ist ein alter hut, das lernen die
kinder schon in der schule.
meine damals 12 jährige weigerte sich danach, bestimmte dinge zu essen.
ich hab den erdbeerjoghurt selber gemacht...wer will schon sägespähne mit geschmack essen....ich hab erdbeermarmelade gekocht....immer frisch versteht sich....usw.
mein sohn hat dieses erlebnis anders geprägt.....er studierte daraufhin
chemie.....food designer.....ein beruf mit zukunft....und so appetitanregend.
schnitzel aus dem reagenzglas....aus brotkrumen gezogen...hm...lecker...
er hat das studium an den nagel gehängt um betriebswirtschaft zu studieren.... ähm....
leckere grüße...geli....
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04.11.2007 18:39 #14sahexGastAW: oft schlechte Lebensmittelqualität
Hallo niwashi,
DAS wusste ich auch!!! Das Schlimme ist ja, dass sogar ZIERgärtner chemisches Keulen ohne Ende verwenden zur "Pflege" des Rasens z.B.!!!
Wenn Du aber bedenkst, wie VIELE Flächen in der Welt mittlerweile nicht Bio, sondern konventionell bearbeitet werden................,
...wie viele gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden - die USA: der größte Gentec-Freilandversuch der Welt........-
........dann kann es einem - mir z.B. - nur SCHLECHT werden und die kommenden Generationen tun mir Leid!!!!
Liebe Grüße
von
sahex
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04.11.2007 18:39 #15KoiGastAW: oft schlechte Lebensmittelqualität
Ich lese auch nicht oder selten was drauf steht, ich nehme halt das zu mir was mir schmeckt und auf was ich Hunger habe und suche mir halt solche Händler aus wo man annimmt das es mit rechten Dingen zugeht. Aber das kann man ja nicht mehr so genau wissen oder sagen. Nicht mal mehr bei BIO.
Bei meiner Tochter achte ich da aber schon mehr drauf! Getränke mit irgendwelchen Farbstoffen oder solch ein Zeug wird nicht gekauft oder vermieden.Wir arbeiten bei ihr mit Aufklärung nach dem Motto das nicht alles Gold ist was glänzt. Nicht nur das Auge isst mit.
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04.11.2007 18:42 #16AW: oft schlechte Lebensmittelqualität
Hallo,
es ist schön, wenn man es sich leisten kann, nur Bio-Produkte zu kaufen. Allerdings finde ich, das dies auf Dauer nicht die Lösung sein kann, mir für teures Geld eine bessere Qualität zu erkaufen. Da wäre mir lieber, das das Bewusstsein der Leute, für das, was sie essen, besser wird und eben nicht gesagt wird, ... ich will es gar nicht wissen....
Manche Dinge kriegt man von der Lebensmittelindustrie auch schlichtweg aufgenötigt. Für Kinder oder Schwangere sind Süßstoffe zum Beispiel nachgewiesener Maßen schädlich, aber wer weiß das schon? Von Aspartam ist besonders abzuraten.
Sind Süßstoffe für Kinder schädlich?; UGB - Gesundheitsberatung
Fast überall (Fleischsalat, Säfte, Bonbons, Gurken oder anderes saures Einmach-Gemüse, Limonaden ...etc.. ) ist Süßstoff drin. Ich muß beim Einkauf richtig suchen, wenn ich etwas ohne möchte! (Mir schmeckt es auch schlichtweg nicht und alles schmeckt dadurch gleich).
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04.11.2007 18:49 #17AW: oft schlechte Lebensmittelqualität
Es nützt ja leider nichts, wenn ich weiß, dass viele Lebensmittel nichts taugen und wenn ich das mit gewisser Resignation hinnehme und/oder mit teuren Bio-Produkten versuche zu umgehen.
Deswegen finde ich so ein Engagement für die Verbraucher unterstützenswert, sonst kann sich ja nichts verbessern.....
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04.11.2007 19:02 #18
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AW: oft schlechte LebensmittelqualitätHallo Sabine,
das Süßstoffe (sprich Zucker) schädlich sein können, wenn zu viel davon, weiß man doch.
Aber was viele nicht wissen ist das bei den sog. "kaloriarmen" Sachen das Fett durch Zucker als Geschmachsträger ersetzt wird.
Da kaufe ich lieber den Käse mit mind. 40% in der Trockenmasse als den mit angeblich "unter 0,irgendwas".
Ersterer schmeckt wesentlich besser.
Ansonsten müßte man studiert haben um die Angaben, soweit vorhanden, auf den Verpackungen genau zu kennen.
Gruß Anita
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04.11.2007 19:12 #19sahexGastAW: oft schlechte Lebensmittelqualität
Hi Sabine,
Du musst mal genau hinschauen...viele heimischen Obst- und Gemüsesorten sowie Bio-Produkte sind nicht oder nur unwesentlich teurer als konventionelle.
Und wenn man berücksichtigt, wie positiv für die Umwelt die Bio-Bauern wirtschaften,
.....dass nämlich auf deren Feldern x-mal so viele Hasen, Rebhühner, Kibitze usw. ihre Jungen groß ziehen können,.....
.....dass die Schlachttiere nicht gequält werden, weil sie Platz und frische Luft haben...
.....dass die Hühner staubbaden können....
dann, finde ich, sollte man sie nach Kräften unterstützen, denn jeder Bio-Landwirt mehr ist für die Zukunft auch Deines Kindes positiv!!!
Herzliche Grüße
von
sahex
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04.11.2007 19:34 #20AW: oft schlechte Lebensmittelqualität
Hallo @ anitachen
Zitat: "Süßstoffe (sprich Zucker)"
hallo, ich meinte nicht Zucker, sondern chemische Süßungsmittel wie Sacharin, Aspartam, etc... Hier noch ein Link zu Aspartam: Aspartam: Ist der Süßstoff Krebs erregend?
@allgemein
Im großen und ganzen wundere ich mich eigentlich, das viele schlechte Qualität einfach achselzuckend akzeptieren, ist halt so... Vielleicht sieht man sowas noch aus einer Distanz mit Gleichgültigkeit, aber wenn man mit 55 Krebs bekommt, man gesundheitliche Probleme wegen Übersäuerung etc. bekommt, dann merkt man, dass man es sich doch Wert sein müßte, sich für sich mehr einzusetzen. Also in diversen Tierforen, wo es um die "richtige" Ernährung von Katz und Hund geht, da glaubt ihr gar nicht, wie verbissen, da um die Inhaltsstoffe diskutiert wird. Aber bei der eigenen Ernährung tut man dann andererseits so unbetroffen, als wäre es egal. Ich bin auch oft faul und durch Berufstätigkeit, Stress, Zeitmangel oder Gelüste, werde ich schwach und kaufe mir eine Pizza oder mal einen Burger. Allerdings bin ich auf der anderen Seite dankbar, wenn ich - ganz selten - im Radio einen Hinweis bekomme, was ich lieber nicht kaufen sollte, weil es meiner Gesundheit oder der meiner Familie auf Dauer schadet. Es ist ja immer eine Frage auch der Häufigkeit und der Menge wie ich etwas konsumiere. Mal kann man es sich ja einfach machen, aber wenn ich mir vorstelle, wieviele Haushalte täglich zu den Fertigprodukten greifen.....die Regale sind ja voll davon.
Die Mutter meiner Arbeitskollegin kann zum Beispiel kein Gulasch kochen, ohne Fix-Gulasch oder die Spaghetti-Tomatensauce kommt fertig aus dem Glas. Da muß ich mir doch irgendwann denken, dass das auf Dauer nicht in Ordnung sein kann und zudem noch viel teurer, als wenn ich mir selber eine leckere Tomatensauce koche. Man wird abhängig von den Fertigprodukten, weil man das Selbermachen verlernt und - was ich auch schlimm finde, durch die ganzen Aromen (wie z.B. Erdbeer oder die Geschmacksverstärker, die selbst Gammelfleisch noch wie eine leckere Delikatesse wirken lassen) sind meine Geschmacksknospen auf der Zunge bald nicht mehr in der Lage, echte, ganz natürliche Geschmacksrichtungen zu erkennen.
Es gab versuche, da hat man Kindern Karotten, Erdbeerjoghurt mit richtigen Erdbeeren etc. vorgesetzt und die fanden es zu lasch. Die waren schon die mit Aroma versetzten Joghurts so gewöhnt, dass diese als Original-Geschmack empfunden wurde.
Habe ich ein gutes Stück Braten mit frischem Gemüse und koche damit, wozu dann Geschmacksverstärker? Die machen doch nur dann Sinn, wenn die Qualität nicht so gut ist und der bloße Geschmack damit aufgewertet werden muß.
@sahex
Ich gebe Dir Recht, Bio ist nicht immer teurer und wenn, dann ist es mir das wert.
Allerdings läuft es nachher auf ein etwas elitäres Zweiklassensystem heraus, wer kann kauft nur Bio, wer nicht kann, hat Pech gehabt. Besser wäre es da schon, generell etwas zu verbessern. Außerdem ist fraglich, warum dann auf einmal soviel Bio angeboten werden kann. Das eckige Label soll ja sicher sein, aber es gibt bestimmt genug, wo nicht Bio drin ist, obwohl es draufsteht. Normalerweise kann diese steigende Nachfrage nur mit einer großen Zeitverzögerung gedeckt werden. Also liegt bei ungeschützten Labeln und den Schlagwörtern "natürlich" "bio" vielleicht auch nur eine "trendige" Geschäftemacherei.
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04.11.2007 21:01 #21AW: oft schlechte Lebensmittelqualität
Das ist der Punkt!
Es wird nicht mehr richtig gekocht heute, nur Tüten und Dosen werden aufgemacht. Alles muss "fix" gehen und somit sind die ganzen Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker natürlich gefragt. Nur das blöde Beispiel "Bolognese fix"! in 10 Min. ist die Soße fertig, die ansonsten einige Stunden köcheln muss. Und wer macht sich die Mühe, eine Lammkeule stundenlang bei niedriger Temperatur zu garen, wer macht sich überhaupt die Mühe, etwas frisch zuzubereiten?! Geht doch alles so viel schneller mit den "fix" und fertig gewürzten Teilen auf der Aluschale, nur noch in den Ofen schieben und "fix" fertig!
Es liegt vor allen Dingen an uns selbst, ob wir die ganzen Zusatzstoffe zu uns nehmen, denn ein Naturjoghurt mit selbst gemachter Erdbeermarmelade schmeckt auch super lecker, da muss ich keine Aromastoffe aus Spänen oder Kartoffeln zusetzen.
Liebe Grüße
Petra, die viele Stunden in der Woche in der Küche verbringt
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04.11.2007 21:47 #22AW: oft schlechte Lebensmittelqualität
Hallo zusammen,
da kann ich Petra nur zustimmen.
Ich glaub jeder hat die Möglichkeit sich so gesund und natürlich zu ernähren
wie er es für richtig hält.
Es gibt genug Säfte ohne Zusätze.....
Man muss nicht Margarine mit Zusatzstoffen essen........
Wenn ich was süsses möchte kann ich auch einen selbstgebacken Kuchen
essen, oder eine andere selbstgemachte Leckerei........
Ich kaufe vieles bei dem Bauern hier im Hofladen wo ich mir doch ziemlich sicher
bin natürliche Lebensmittel zu erwerben.
Das Gemüse und Obst ist auch nicht wesentlich teurer als im Laden , aber es ist
frischer weil aus der Region.
Fleisch kauf ich , wie es immer so schön heisst " bei dem Metzger meines Vertrauens " ,
und bin bisher sehr zufrieden mit Geschmack und Qualtität......
Und die Qualtät geht nun mal vor Quantität......
Fertigprodukte gibt es bei uns ( fast ) nie.
Gruss Feli
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04.11.2007 21:54 #23
AW: oft schlechte Lebensmittelqualität
ich gebe pere recht...ich gebe feli recht...ich stimme allen zu...

doch werden wir niemals ganz sicher wissen,
ob das auch drin ist, was drauf steht...
ich denke auch, dass es wichtig ist und wir schon ein wenig auf unsere ernährung
achten sollten... aber nicht übertreiben, denn das führt wieder zur hysterie
und tono setzt sich in die erste reihe...
liebe grüße von kathi
(die das nicht erst seit heute weiß)
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04.11.2007 22:07 #24
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04.11.2007 22:11 #25AW: oft schlechte Lebensmittelqualität
Ich hatte in Frankfurt eine Arbeitskollegin, deren Freundin hatte auf dem Gemüsemarkt in Hanau einen Stand. Sie fuhr morgens 5.00 in die Großmarkthalle, kaufte das stinknormale Gemüse ein, packte es in ihre "Bio-Kisten" und verkaufte es zu überteuerten Preisen als Bioware auf dem Markt (Das war vor 5 Jahren). Sie hatte weder Skrupel noch Bedenken, wer soll das kontrollieren und wie????
Seither bin ich mit Bio-WEaren sehr skeptisch und wenn ich in einem Fernsehbeitrag sehe, dass die Polen mittlerweise in Deutschland den umkämpften Biomarkt beherrschen sollen, na ich weiß es nicht! In diesem Sinne weiterhin guten Appetit!
Liebe Grüße von Geo
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