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Alt 05.02.2008, 12:52   #1 (permalink)
 
Benutzerbild von Castellane
 
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Ort: zur Zeit in Westungarn
Beiträge: 1.720
Standard in einem fremden Land

Liebe Lesenden...

gerade habe ich mir den langen Konzertpreise-Fred durchgelesen und bin auf etwas gestoßen, dass mich an meine neue Lebenssituation denken läßt.

In jedem Land gibt es sicherliche etwas das irgendwie ANDERS ist als in Deutschland.
Nicht das ihr mich falsch versteht. Anders ist gut, interessant, kosmolitisierend, fruchtbar und ein bisschen ansteckend. ABER:

ES IST LAUT HIER!!!


Hier bellen die Hunde den ganzen Tag und die ganze Nacht.
Hier gibt es in jedem Kaffee, in jeder Kneipe und in jedem Restaurant Musik. Und zwar laute Musik...so laut, das wir uns regelrecht gestört fühlen. Das stört hier aber keine Socke. Die sitzen direkt unter den Lautsprechern und telefonieren. Wir haben uns inzwischen Kneipen ausgesucht in denen wenigstens Jazzmusik gespielt wird, ein weniger schlimmes Übel.
Auch neben bellenden Hunden stehen die Menschen ungerührt und unterhalten sich, als gäbe es den lärmenden Hund gar nicht.
Nachts, wenn die Hunde der Straße sich gegenseitig mit ihrem Gebelle anstecken bekomme ich manchmal kein Auge zu. Die meisten Hunde leben nicht im Haus, sondern werden als Wachhunde gehalten. Die nehmen ihren Job sehr ernst - nur das sich keiner darum schert, wenn sie bellen...

Ich mag Ungarn. Ich mag die Menschen. Sie sind sehr stolz auf ihr Land und auf ihre verrückte, schwierige Sprache. Sie lieben es, wenn wir versuchen ungarisch zu sprechen. Und wenn man einen Satz falsch betont heißt er nicht mehr "Zum Wohl" sondern "auf Deinen fetten Arsch" - und das ist echt wahr!!!

Das Land ist in Bewegung. Man fühlt sich in seine Kindheit versetzt und erlebt eine tolle Aufbruchstimmung. Überall Störche (nein, jetzt natürlich nicht), Greifvögel, Wiesen, baufällige Häuser, Müll auf den Straßen...
Ich freue mich auf das, was ich hier sonst noch lernen kann. Es werden noch so ein bis zwei Jahre sein.

Was habt ihr für Erfahrungen im Ausland gemacht, was sind die Marotten Eurer Länder?

Gespannte Grüße, Sabine
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Alt 05.02.2008, 15:08   #2 (permalink)
sibujo
 
Beiträge: n/a
Standard AW: in einem fremden Land

Zitat:
Zitat von Castellane Beitrag anzeigen
Liebe Lesenden...

gerade habe ich mir den langen Konzertpreise-Fred durchgelesen und bin auf etwas gestoßen, dass mich an meine neue Lebenssituation denken läßt.

In jedem Land gibt es sicherliche etwas das irgendwie ANDERS ist als in Deutschland.
Nicht das ihr mich falsch versteht. Anders ist gut, interessant, kosmolitisierend, fruchtbar und ein bisschen ansteckend. ABER:

ES IST LAUT HIER!!!


Hier bellen die Hunde den ganzen Tag und die ganze Nacht.
Hier gibt es in jedem Kaffee, in jeder Kneipe und in jedem Restaurant Musik. Und zwar laute Musik...so laut, das wir uns regelrecht gestört fühlen. Das stört hier aber keine Socke. Die sitzen direkt unter den Lautsprechern und telefonieren. Wir haben uns inzwischen Kneipen ausgesucht in denen wenigstens Jazzmusik gespielt wird, ein weniger schlimmes Übel.
Auch neben bellenden Hunden stehen die Menschen ungerührt und unterhalten sich, als gäbe es den lärmenden Hund gar nicht.
Nachts, wenn die Hunde der Straße sich gegenseitig mit ihrem Gebelle anstecken bekomme ich manchmal kein Auge zu. Die meisten Hunde leben nicht im Haus, sondern werden als Wachhunde gehalten. Die nehmen ihren Job sehr ernst - nur das sich keiner darum schert, wenn sie bellen...

Ich mag Ungarn. Ich mag die Menschen. Sie sind sehr stolz auf ihr Land und auf ihre verrückte, schwierige Sprache. Sie lieben es, wenn wir versuchen ungarisch zu sprechen. Und wenn man einen Satz falsch betont heißt er nicht mehr "Zum Wohl" sondern "auf Deinen fetten Arsch" - und das ist echt wahr!!!

Das Land ist in Bewegung. Man fühlt sich in seine Kindheit versetzt und erlebt eine tolle Aufbruchstimmung. Überall Störche (nein, jetzt natürlich nicht), Greifvögel, Wiesen, baufällige Häuser, Müll auf den Straßen...
Ich freue mich auf das, was ich hier sonst noch lernen kann. Es werden noch so ein bis zwei Jahre sein.

Was habt ihr für Erfahrungen im Ausland gemacht, was sind die Marotten Eurer Länder?

Gespannte Grüße, Sabine

Hallo Sabine!

Ich war mal vor vielen Jahren in Ungarn und das nur 3 Tage.
Aber das habe ich noch in Erinnerung!
Heisst das - bitte entschuldige die Schreibweise, aber so in etwa klang das............ - "Egeschegedre" Und die Betonung muss auf "sche" liegen.

Stimmt das? Bitte schreibs mal richtig!

Ansonsten hab ich aus einem Senegal-Urlaub übernommen, die Mango mit Limetten zu beträufeln...........ist zwar keine Marotten aber seeeehr gut!

Liebe Grüsse
Simone, danke!
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Alt 05.02.2008, 15:54   #3 (permalink)
 
Benutzerbild von Castellane
 
Registriert seit: 28.08.2007
Ort: zur Zeit in Westungarn
Beiträge: 1.720
Standard AW: in einem fremden Land

Zitat:
Zitat von sibujo Beitrag anzeigen

Hallo Sabine!

Ich war mal vor vielen Jahren in Ungarn und das nur 3 Tage.
Aber das habe ich noch in Erinnerung!
Heisst das - bitte entschuldige die Schreibweise, aber so in etwa klang das............ - "Egeschegedre" Und die Betonung muss auf "sche" liegen.

Stimmt das? Bitte schreibs mal richtig!

Ansonsten hab ich aus einem Senegal-Urlaub übernommen, die Mango mit Limetten zu beträufeln...........ist zwar keine Marotten aber seeeehr gut!

Liebe Grüsse
Simone, danke!
Hallo Simone, das hast Du super in Erinnerung. Tatsächlich spricht man "auf Dein Wohl" = egészségedre auf der ersten Silbe betont aus. Also egesschegedre aus. Betont man auf der zweiten Silbe egésschegedre hoert sich das fuer die Ungarn nach zwei Woertern an, die dann uebersetzt "auf deinen ganzen Arsch" heissen ( egész-segg-ed-re) bedeuten.
Als kleinen Witz bringt man den Auslaendern es sehr gerne falsch bei.

Sind die Mangos in Deutschland nach Deinem Aufenthalt im Senegal nicht eine grosse Enttaeuschung?
Hier gibt es leckeres Saisongemuese und tolles Obst. Das ist auch noch recht guenstig. Die anderen Lebenshaltungskosten sind mit denen in Deutschland identisch.

Liebe Gruesse aus Ungarn wuenscht Sabine, die lange nach dem Fragezeichen auf der ungarischen Tastatur gesucht hat.
Castellane ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2008, 17:21   #4 (permalink)
 
Benutzerbild von schweden-geli
 
Registriert seit: 18.09.2006
Beiträge: 2.834
Standard AW: in einem fremden Land

hallo sabine,

nun, die fragen nicht lange, die ungarn.

über erfahrungen in frankreich muss ich dir ja nix erzählen, das kennst
ja selber bestens.

über die schweden kann ich aber ein bissl aus dem nähkästchen plaudern.

bei uns in deutschland ist es ja üblich, den im garten buddelnden nachbarn
freundlich grüßend anzusprechen, der schwabe hängt dann noch für gewöhnlich ein "so ist man fleißig" dran....in schweden wäre dieses un-
denkbar, ein eingriff in die privatsphäre....man quatscht einen im
garten arbeitenden nachbarn doch nicht einfach so an....man läuft
leicht abgewandt an dem grundstück vorbei und läßt den braven
schön weiterarbeiten.

sehr von vorteil ist allerdings die tatsache, daß man in schweden in jedem geschäft....in jedem....eine nr. ziehen muss um bedient zu werden....ja sogar am schalter des bahnhofes...(einige kennen es
vielleicht von ikea).... aber das hat den vorteil, dass man sich nie und nimmer "vordrängeln" kann.

eine etwas unangenehme sache ist die mit dem alkohol.
es gibt alkohol nur in staatlichen verkaufsstellen, die man erst mit
21 betreten darf....obwohl alkohol sehr teuer ist, leisten sich einige schweden regelmäßig ein echtes .... hm.... zwangsbesäufnis.
ein kollege der in schweden 2 semester studiert hat, hatte ein einschneidendes erlebnis....fete am wochenende im studentenwohnheim....sie fragten ihn ob er auch kommt....und was er trinken mag, da man es ja besorgen muss....
jaa er komme auch ... nun, so 1-2 bier werde er schon auch trinken.
diese aussage ist auf gänzliches unverständnis gestoßen....entweder man trinkt (respektive man säuft) oder man
läßt es sein.....kopfschüttel....ein zwei bier...na sowas....

andere länder, andere sitten

liebe sabine....ich schicke dir gerne ein paar ohropax....

gruß von geli
__________________
Man braucht zwei Jahre um sprechen zu lernen
und fünfzig um schweigen zu lernen.
Ernest Hemingway

....und ich kann es immer noch nicht
schweden-geli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2008, 17:49   #5 (permalink)
sibujo
 
Beiträge: n/a
Standard AW: in einem fremden Land

Zitat:
Zitat von Castellane Beitrag anzeigen
Hallo Simone, das hast Du super in Erinnerung. Tatsächlich spricht man "auf Dein Wohl" = egészségedre auf der ersten Silbe betont aus. Also egesschegedre aus. Betont man auf der zweiten Silbe egésschegedre hoert sich das fuer die Ungarn nach zwei Woertern an, die dann uebersetzt "auf deinen ganzen Arsch" heissen ( egész-segg-ed-re) bedeuten.
Als kleinen Witz bringt man den Auslaendern es sehr gerne falsch bei.

Sind die Mangos in Deutschland nach Deinem Aufenthalt im Senegal nicht eine grosse Enttaeuschung?
Hier gibt es leckeres Saisongemuese und tolles Obst. Das ist auch noch recht guenstig. Die anderen Lebenshaltungskosten sind mit denen in Deutschland identisch.

Liebe Gruesse aus Ungarn wuenscht Sabine, die lange nach dem Fragezeichen auf der ungarischen Tastatur gesucht hat.

Hallo Sabine!

Ja, dann war es wohl andersrum mit der Betonung, ich gehe mal schwer davon aus, dass es uns richtig gesagt wurde, weil es eine Deutsche Reiseleiterin war die in Ungarn lebte.

Und ja, die Mangos wieder zuhause waren eine Enttäuschung, aber gut gereift kommen sie den dortigen ein kleines Stück näher. Aber die supersupersüssen Kuchen vergess ich nie!

Ach, und ich bin vor 7 Jahren auch in ein fremdes Land gezogen.........vom württembergischen Schwabenland ins Allgäu! Aber da ich Halbblut bin habe ich mich hier sehr schnell eingelebt und die Eigenarten der Hiesigen zum Teil wahrscheinlich übernommen.
Es heisst z.B., dass ein Ostallgäuer, wenn er über die Grenze des Ostallgäus kommt, krank wird. Mir geht es auf den "Heimatbesuchen" bei meinen Eltern sehr sehr oft ähnlich......kaum wieder daheim (hier) sind die Kopfschmerzen und ähnliche Symptome wieder weg!

So denn........ egészségedre

Simone
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Alt 05.02.2008, 20:57   #6 (permalink)
 
Benutzerbild von Castellane
 
Registriert seit: 28.08.2007
Ort: zur Zeit in Westungarn
Beiträge: 1.720
Standard AW: in einem fremden Land

Liebe Geli,

die Ohrenstöpsel habe ich mir gleich nach drei Tagen gekauft. Trotzdem heißen Dank!

Mein Bruder war einmal zu einer Mittsommer-Feier in Schweden, das muss der Wahnsinn gewesen sein. Am nächsten Tag lagen überall die "Schnapsleichen" herum

Liebe Grüße, Ungarn-Sabine
Castellane ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2008, 22:27   #7 (permalink)
 
Benutzerbild von Feli871
 
Registriert seit: 13.06.2007
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Beiträge: 1.299
Standard AW: in einem fremden Land

Palinka und Sör......

meine Erinnerungen an unsere Ungernurlaube sind durchweg positiv.
Die Leute sehr sehr freundlich , hilfsbereit und sie haben die Ruhe weg.


Wir haben da immer in einem kleinen Dorf gewohnt ca. 30 min. vom Balaton
entfernt.
Das mit den Hunden kann ich auch bestätigen.
Ganz vorne in der Strasse fängt einer an zu bellen ( warum auch immer ) und
das geht dann immer weiter von Haus zu Haus und keiner regt sich auf.

Nach 2 oder 3 Tagen hat mich das selber nicht mehr gestört.

Was ich wunderschön dort fand waren die riesigen Sonnenblumenfelder , soweit das
Auge reichte.
Auch das viele Wild , das einem da bei Nacht oder in der Dämmerung begegnet ist
war etwas neues für mich.
Dafür hab ich 3 Urlaube gebraucht und weiss nicht wieviele hunderte Kilometer bis
ich mal eine weidende Kuh gesehen hab.

Schlimm fand ich die vielen brachliegenden Felder die schon zum Teil von Gestrüpp
überwuchert waren.

Ach ich könnte noch unendlich viel schreiben dazu.........

Einmal haben wir in Heviz bei einem Hausbau zugeschaut.
2 Männer haben was geschafft und bestimmt 4 oder 5 sind daneben gestanden und
haben zugeschaut. Die haben da den Zement noch in der Mischtrommel angemacht....
von wegen Betonmischer die da zum abladen kommen ....... und das war nicht vor 30
Jahren sondern 2001

Ich würd aber auf jedenfall wieder mal hinfahren.

LG Feli
__________________
eigentlich bin ich ganz anderst, ich komm nur so selten dazu
Feli871 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2008, 08:47   #8 (permalink)
 
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mein Schwager uns eine LEbensgefährtin leben in Schweden/Stockholm. Mir kommen die Schweden zwar freundlich, aber eher freundlich reserviert vor... täuscht das? Ansonsten finde ich es sehr schön, das das ländliche Schweden wirklich genau dem Postkartenklischee entspricht sehr schön.

Wir haben mal anderthalb Jahre in Kalifornien gelebt. Jedes Jahr im Mai sind wir in Miamia, Florida, bei der Schwie-Ma... Naja... was soll ich sagen, die Amis halt... Auto fahren können se allesamt NICHT! Ich schwör's, jeder Tag dort im Verkehr lässt mich um 1 Jahr schneller altern. Ein Fast-Herzinfarkt nach dem anderen, die kucken weder links noch rechts bevor sie ausscheren oder abbiegen. Sie haben 5-spurige Highways, aber in jeder Spur fahren sie gleich schnell (will sagen, da fahren dann alle brav direkt nebeneinander her, nix war's mit Überholen!)

Freundlich sind sie aber dafür wirklich! Wenn ich in Deutschland mit Kinderwagen vor mir herschiebend, 2. Kind noch an der Hand, auf eine Kaufhaustür zusteuere, dann hält mir hier niemand die Tür auf... in Amerika rennen sie einem sogar hinterher nur um erster an der Tür zu sein und sie mir dann aufzuhalten!
__________________
LG,

KiMi



"The best way to predict your future is to create it" - Peter Drucker
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Alt 07.02.2008, 09:26   #9 (permalink)
 
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Hallo KiMi!
Mit dem Verkehr in USA hast Du wohl etwas falsch verstanden - dort gilt "get your front end in!" Diese Regel hat auch was für sich - immer der nachfolgende Verkehr muß aufpassen ... wenn man sich dran gewöhnt hat, ist es eigentlich ganz o.k.
Habe auch so meine Zeit an verschiedenen Orten bei den Amis verbracht (Los Angeles, Washington D.C. und Phoenix). Habe dort für ein paar Jahre gearbeitet und bin regelmäßig auf Dienstreisen drüben. Ja, die Amis sind in der Regel freundlich, aber auch SEHR distanziert - zumindest in den Großstadtregionen. Da bekommst Du nur sehr schlecht Kontakt. Der Kontakt bleibt in der Regel unverbindlich und oberflächlich. Freunde/Bekannte haben wir in der Regel nur unter Kollegen gefunden, die auch "Fremde" waren oder mit denen man sehr eng zusammengearbeitet hat. In den mehr einsamen und ländlichen Regionen (ich schwärme immer noch von Montana ...), wo die Leute sehr viel mehr aufeinander angewiesen sind, sind die Menschen deutlich herzlicher.
Wir haben mal ein paar Wochen Campmobilurlaub dort gemacht - von Las Vegas entlang der Rockie Mountains nach Kanada - immer nur Highways - Traumhaft! Und die Campingplätze in den State und National Parks ... Platz ohne Ende und traumhaft schön .. davon träume ich hier auch ... dieser Platz und diese Weite .... (kleiner Eindruck eines solchen Stellplatzes siehe Bild)
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Das Geheimnis liegt in der Sauce ...
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Alt 07.02.2008, 09:44   #10 (permalink)
 
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ja, da ist nicht nur der Big Mac supersized, auch das Land an sich is riiieeesig, das stimmt wir sind damals mit dem Auto von Florida hoch nach Kalifornien, sind also auf dem Weg dahin durch jeden einzelnen Staat an der Westküste gefahren... ich muss sagen, das gefällt mir alles nicht so, is mir zu wüstenhaft. Florida mag ich dagegen sehr gerne. Im Osten der USA war ich leider noch nicht, aber das kommt schon noch!
__________________
LG,

KiMi



"The best way to predict your future is to create it" - Peter Drucker
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Alt 07.02.2008, 09:49   #11 (permalink)
 
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Hi KiMI!
Auch wenn Du die Wüste nicht so magst - magst Du Kakteen? Oder irgendwer anders? Dann hätte ich da noch einen kleinen Geheimtip (abseits von den üblichen "USA Southwest Touristenzielen": Anza Borrego State Park - der im Frühling - ein Traum an Kakteenblüte ....
Mutts
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Das Geheimnis liegt in der Sauce ...
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Alt 07.02.2008, 09:55   #12 (permalink)
 
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Florida hat mir zu viele Mücken ... ich weiß nicht, immer fallen die ausschließlich über mich her und verschonen meinen GG
Obwohl, die Everglades mag ich schon sehr, aber das letzte Mal war ich hochschwanger dort, und da habe ich wohl besonders gut geschmeckt ....
__________________
Das Geheimnis liegt in der Sauce ...
Mutts ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2008, 11:12   #13 (permalink)
 
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ja, Mücken ziehen mich auch immer allen anderen Anwesenden vor

Aber im Mai, wenn wir immer dort sind, da sind kaum Mücken da... Juli isses schlimm
__________________
LG,

KiMi



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KiMi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2008, 12:28   #14 (permalink)
 
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Beiträge: 220
Standard AW: in einem fremden Land

Hallo Geli,

erzähl doch über deine Erfahrungen in Frankreich - kennt doch schliesslich nicht jeder - bzw. hat dort 1 - mehrere Jährchen verbracht.

Viele Grüße
Edith
Malun ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2008, 12:55   #15 (permalink)
 
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Hallo Malun,

ich fange einfach mal an, Geli ist gerade nicht da.

Frankreich = Essen

Also dieser Kult ums Essen ist einfach grandios. Die Franzosen lieben es zu essen und lieben darüber zu sprechen. Unheimlich viele Franzosen können kochen und haben auch Spaß daran. Sie kennen sich mit Ernährung aus und haben irgendwie ein unverkrampfteres Verhältnis. Die Märkte sind einfach wunderbar. Überall wird etwas zur Verköstigung angeboten. Die Baguette sind schlicht und lecker (und auch nicht so aufgepumpt).
Auf einigen familiären Weingütern wird am Wochenende "Repas a la ferme" angeboten - köstlich, ländlich, lecker Wein. Riesige Familien treffen sich dort zum Schlemmen über Stunden.

Aber Autofahren und Frankreich = ohlalalalala.

Wir durften einmal einer Französin folgen, die uns den Weg zeigen wollte. Mein Mann kam kaum hinterher - und er fährt echt gut und schnell. Aber die Frau war der Wahnsinn. In Ihrem Rückspiegel konnte ich sehen, wie sie sich bei 80KMh in den Serpentinen die Lippen nachgezogen hat

die Franzosen fahren sehr, tja, wie könnte man es nennen? "Pro aktiv?!" Oder vielleicht auch nur "nebenbei".
Mit Kreiseln kennen die sich auch wirklich aus, haben sie ja auch schon was länger als die Deutschen (und die Ungarn fangen damit gerade erst an - Hölle!). Im Stadtverkehr in Marseille haben wir es definitiv NICHT GESCHAFFT die Ausfahrt zu nehmen, die wir wollten. Das war so ein Doppelkreisel - puuuuuh, wir sind schließlich einfach mit dem Strom gefahren...

wenn man sich ein bisschen traut französisch zu sprechen, nehmen sie einen sehr herzlich auf....da sind sie aber eigen.

Soweit zunächst von mir.

Sabine
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