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01.03.2006 18:21 #1
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Fragen über FragenHallo zusammen!
Ich bin seit einem knappen Jahr überglücklicher Gartenbesitzer und bin seitdem mit einem neuen Spitznamen versehen worden: Wühlmaus!
Von Morgens bis Abends gestalte, pflanze, zupfe und grabe ich herum.
Bin so gespannt was im Frühling nun alles zum Vorschein kommt....
Nun aber zu meinen Fragen:
Ich habe Rosen und eine Süßkirsche (Regina) geschenkt bekommen.
Da hier im Norden aber noch richtig frostige Zeiten herrschen weiß ich im Moment nicht was ich mit den Pflanzen machen soll.
Kann ich sie tatsächlich pflanzen? Wenn ja, muss ich auf etwas achten?
Bei den Rosen handelt es sich um Edel,- Beet-und Kletterrosen, in Juteumschlag und kleinem Wurzelballen.
Die Kirsche (etwa 2, 20 hoch) ist in einem Topf gepflanzt.
Ich hoffe doch sehr hier einige Fachmänner/frauen zu finden, auf dass mir die Pflanzen über die ich mich so freue nicht unter der Hand wegsterben nur weil ich etwas falsch gemacht habe.
Vielen Dank
Die Wühlmaus
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01.03.2006 21:15 #2
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Hallöchen!
Pflanzen kannst Du, sobald der Boden nicht mehr gefroren ist. Die Lufttemperatur ist dabei nicht entscheidend.
Wenn der Gartenboden noch nicht zu bearbeiten ist (gefroren oder zu naß) dann kannst du die Rosen zwischenlagern. Grabe sie in einer Gartenecke in lockere Erde oder Kompost ein. Dazu genügt es, eine entsprechende Menge Erde aufzuschütten. Du brauchst die Pflanzen nicht stark anzudrücken, decke sie nur so weit mit dem Substrat ab, daß die Veredlungsstelle (der dicke Knubbel am Wurzelhals) und das untere Triebdrittel nicht mehr freiliegen. Dann angießen und bis zum Pflanztermin hin und wieder überprüfen, daß die Erde nicht ausgetrocknet ist.
Mit der Kirsche kannst Du genauso verfahren, wenn sie im Ballen oder wurzelnackt ist. Steht sie im Topf, kann sie das auch weiterhin tun, dann nur darauf achten, daß der Ballen nicht völlig austrocknet.
Viel Erfolg!
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03.03.2006 14:09 #3
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Hallo Cleome,
ich danke Dir für Deine Antwort!
Ich werde die Rosen also erstmal nur vorläufig "eingraben" und "Regina" lass ich einfach in Ihrem Topf.
Nur ein bischen Jute werde ich noch um sie legen da es im Moment so eisig-windig hier ist.
Ich habe mal geschaut ob die Erde noch sehr gefrohren ist - bis teils 20 cm noch. Also müssen die Lieben erstmal so durchhalten.
Vielleicht kannst Du mir noch eine Frage beantworten.
Wie weit kann ich einen alten/großen Schmetterlingsflieder zurückschneiden?
Er ist wohl Jahre nicht geschnitten worden, ich habe aber gelesen dass man Buddeleia im Frühjahr kräftig zurückschneiden soll.
Vielen Dank
Die Wühlmaus
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03.03.2006 15:00 #4
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Schmetterlingsflieder sind Halbsträucher und blühen im Sommer am einjährigen Holz, das heißt an den Trieben, die frisch zugewachsen sind.
Deshalb schneidet man sie im Spätwinter/Vorfrühling (nie im Herbst!) sehr kräftig zurück. Pflanzen, die regelmäßig geschnitten werden und daher jung und vital sind, nimmt man dabei bis auf etwa 60cm über dem Boden zurück, manchmal sogar bis auf Kniehöhe.
Bei überalterten Sträuchern wäre ich etwas vorsichtiger. Dort würde ich die Verjüngungskur auf zwei Jahre strecken. Also jetzt gut zwei Drittel zurücknehmen und alles herausschneiden, was trocken und tot ist. Dann einfach mal abwarten und sehen wie er im Austrieb reagiert. Wenn er kräftige neue Triebe aus dem Stock bringt, dann im nächsten Jahr nochmals verkleinern.
Die schönen stabilen, geraden Äste, die ein regelmäßig geschnittener Schmetterlingsstrauch treibt, lassen sich übrigens hervorragend zum Stäben von Stauden und Sommerblumen recyclen.
Gruß, Cleome
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03.03.2006 15:02 #5
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Schmetterlingsflieder sind Halbsträucher und blühen im Sommer am einjährigen Holz, das heißt an den Trieben, die frisch zugewachsen sind.
Deshalb schneidet man sie im Spätwinter/Vorfrühling (nie im Herbst!) sehr kräftig zurück. Pflanzen, die regelmäßig geschnitten werden und daher jung und vital sind, nimmt man dabei bis auf etwa 60cm über dem Boden zurück, manchmal sogar bis auf Kniehöhe.
Bei überalterten Sträuchern wäre ich etwas vorsichtiger. Dort würde ich die Verjüngungskur auf zwei Jahre strecken. Also jetzt gut zwei Drittel zurücknehmen und alles herausschneiden, was trocken und tot ist. Dann einfach mal abwarten und sehen wie er im Austrieb reagiert. Wenn er kräftige neue Triebe aus dem Stock bringt, dann im nächsten Jahr nochmals verkleinern.
Die schönen stabilen, geraden Äste, die ein regelmäßig geschnittener Schmetterlingsstrauch treibt, lassen sich übrigens hervorragend zum Stäben von Stauden und Sommerblumen recyclen.
Gruß, Cleome
Na toll - jetzt ist das alles doppelt gemoppelt...so war's eigentlich nicht gedacht....
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04.03.2006 16:48 #6
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Hallo,
meine Schmetterlingsflieder - zwischen 5 und 15 Jahre alt - schneide ich jedes Jahr im Spätherbst bis auf ca. 20cm zurück. Im nächsten Jahr werden sie wieder 2,5 - 3m hoch und blühen wunderbar.
LG Glückspilz
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04.03.2006 17:28 #7
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SchmetterlingsfliederJa, hat ein Bekannter von mir auch gemacht. Dann kam der Spätfrost...
Na ja, muß jeder selbst wissen, in welchem Klima er lebt und wieviel Risiko er eingehen will...
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05.03.2006 18:10 #8
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Dankeschöööööööööööön,
ich werde sobald die ganz frostigen tage um sind mal kürzen.
Da er im moment auf fast 5 m Höhe kommt, versuche ich es erst einmal auf einen knappen Meter, vielleicht 80 cm, mal sehen.
Das mit dem Recyclen find ich ne tolle Idee.
Ich wollte eh Insektennester bauen, Ihr wisst schon, so zusammengebundene "Stöcker", am besten hohl, da nisten sich gerne alle möglichen Arten ein. Na und den Rest werden bestimmt dankend meine Stauden annehmen - danke.
Bis zur nächsten Frage!
PS: Hoffentlich is bald Frühling! Ich kratz schon immer am Fenster und will raus.....
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