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03.10.2008 22:29 #1Niedriggarmethode
Moin zusammen!
Hat von euch schon einmal mit der Niedriggarmethode gearbeitet?
Als Fleisch bei ca 80°C um die 6-8 Std im Backofen gegart?
Soll ja sehr gut schmecken, weil das Fleisch sehr zart bleibt.
Aber die Vorstellung, dass der Backofen 6-8 Std beheizt wird geht mir gegen den Strich.
( Energievergeudung)
Liege ich da so falsch?
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03.10.2008 22:52 #2AW: Niedriggarmethode
Hallo Luna,
ich hab viel davon gehört,
ich habs probiert...
3x..
das Ergebnis war Schuhsohle.
Das erste mal Schweinebraten, dann 2x Rinderbraten.Keine Ahnung was ich evtl. falsch gmacht hab.
Vielleicht werd ichs nochmal probieren.
Aber 6-8 Stunden sind übertrieben. Meine Info lauten je nach Dicke des Fleisches max. 4 Std. . Ist immer noch ne Menge ,aber wenn man damit ein normalerweise trockenes Fleich zart bekommt, kann ein Versuch nicht schaden.
Erzähl uns wenn Du s hinbekommen hast
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03.10.2008 23:55 #3AW: Niedriggarmethode
Hallo zusammen
Ich koche oft mit Niedriggar, das ist in der Schweiz sehr angesagt. Geht folgendermassen:- Fleisch kurz aber heftig anbraten. Ich mein wirklich kurz, wenige Minuten pro Seite, einfach grad so dass es eine Kruste hat.
- Dann ab in den 80° Ofen (vorgeheizt, auch auf vorgeheizte Platte).
6 Stunden drin lassen ist sicher zu viel. Das grösste was ich schon gemacht hatte blieb dann knapp 3 Stunden drin (Lammkeule) und war aber butterzart. So gängige Zeiten sind z.Bsp.- 1 Hühnchebrust anbraten 3Minuten, dann 50Min. im Ofen
- 1 Schweinekotelett anbraten 2.5 Minuten 60Min. im Ofen
- 1kg Rinderfilet anbraten ca. 6 Minuten, dann 2Std. im Ofen
- 2.5kg Lammkeule mit Knochen anbraten 12 Minuten, dann 4 Std. im Ofen
Wichtig ist folgendes: Das Fleisch wird wirklich zart und ist von der Farbe her meistens etwas dunkler als bei der konventionellen Methode.- unbedingt schnell und auf heissen Tellern anrichten. Das ist ein Nachteil, es wird schneller kalt. Aber wenn die Teller heiss sind und du zwischen 1. und 2. Gang das Zeug wieder in den Ofen stellst, dann ist das kein Problem.
Viel Spass beim Ausprobieren
Susu
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04.10.2008 00:40 #4AW: Niedriggarmethode
Genau wie mein Vorredner habe ich das mit einem Putenbraten gemacht.
Scharf angebraten damit der Saft nicht austritt und dann 5 Stunden bei 80°C
in der Röhre gegart. Ein super Fleisch kann ich sagen, sehr saftig und so weich
wie Butter.
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04.10.2008 10:15 #5AW: Niedriggarmethode
wir benutzen diese Methode sehr gerne bei Kurzgebratenem.
Z. B. bei Kotelett ,Schnitzel,Filet und so weiter.
Uns wurde das früher immer leicht zu trocken.
Jetzt wird ganz scharf von beiden Seiten angebraten und dann ab in den Backofen.
Ist eine feine Sache und gefällt uns sehr gut.
Werde es auch mal mit Braten ausprobieren.
LG Elke
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04.10.2008 14:46 #6AW: Niedriggarmethode
Hallo Luna,
habe es auch ausprobiert nach einem Rezept aus dem Internet. Einen Rehrücken ausgelöst, gewürzt und scharf angebraten von allen Seiten und dann.......bei 80 - 100 Grad für 8 - 10 Minuten ins Backrohr. Weil ich an dieser Garmethode arge Zweifel hatte, habe ich es 15 Minuten gegart.
Noch nie habe ich so zartes Fleisch gegessen. Das würde ich immer wieder so zubereiten, ein voller Erfolg. Aber bei 8 Stunden
, da habe ich meine Zweifel und bei den Energiepreisen???
LG von Geo
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04.10.2008 18:52 #7AW: Niedriggarmethode
Ja, da bräuchte man dann einen alten Herd mit Holzbrennung, mei wär' des schön sowas
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04.10.2008 21:08 #8
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04.10.2008 23:45 #9AW: Niedriggarmethode
Hallo,
ich mach das mit Lammkeule (bzw. Heidschnuckenkeule) immer so, erst scharf anbraten, dann ab in den Ofen bei ca. 80 Grad, dauert halt ca. drei oder auch vier Stunden, aber dafür ist die Keule auch butterzart.
Liebe Grüße
Petra, die es bisher nur mit der Keule gemacht hat
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06.10.2008 09:41 #10
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08.10.2008 20:18 #11AW: Niedriggarmethode
Hallo,
mußte erst etwas rechnen. Aber wenn ich das nur 3 mal pro Woche mache, und dann ca.5Std lang, kostet der Spaß 25 Euro. Da kann ich mich aber arg bremsen.
LG tina1
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08.10.2008 20:57 #12AW: Niedriggarmethode
Hallo bolban, ja da kann man mal sehen warum es früher so gut schmeckte zuhause.
Man kann sehr gut die 100 Grad halten im Kohleofen, das hat man nach einiger Zeit so im Gefühl auch ohne Thermometer. Und im Übrigen kommt es nicht drauf an ob du 100 oder 120 oder 90 Grad hast. Wenn das Essen erst einmal gekocht hat, gart es von alleine weiter.
Viele rümpfen ja die Nase darüber, aber ich (und auch andere Frauen hier bei uns) kochen Reis und Kartoffeln nach dem Ankochen im Bett zuende. Da kannst du gerne wegfahren, wenn du wiederkommst sind die Kartoffeln gar. Ohne E.-Herd mit Zeitschaltuhr.
Und bei mir, wird, ohne je von der Niedriggarmethode gehört zu haben, auch der Braten oder die Kurzgebratenen Stücke angebraten und ab in den Backofen.
Aber es ist sehr interessant und hören von dieser Garmethode. Man lernt ja nie aus.
Liebe Grüße, besonders dir Luna (lange nichts von einander gehört) von Mutt
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08.10.2008 21:03 #13
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08.10.2008 22:01 #14AW: Niedriggarmethode
Bei einigen Ökos ist diese Methode wieder aktuell, genauso die Reiskiste
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08.10.2008 22:08 #15
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08.10.2008 22:14 #16AW: Niedriggarmethode
Ökologisch wirklich sinnvoll -- außer man Hunger und will den möglichst schnell beenden
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08.10.2008 22:49 #17AW: Niedriggarmethode
hi Tina!
Wie berechnest denn das? Wirklich neugierig bin.
LG
Karin
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08.10.2008 23:11 #18AW: Niedriggarmethode
Hallo,
ist schon lange her, daß ich Physik in der Schule hatte.
Also mein Herd hat auf der Mittelstufe bei 170 Grad 2 Kilowatt. Braucht der Braten 5 Std. sind das 2x5=10 Kilowattstunden. Mache ich es 3 mal pro Woche, sind das 3x10=30 Kilowattstunden. Der Monat hat rund 4 Wochen, also noch mal 4=120 Kilowattstunden. Die Kilowattstunde kostet bei mir etwa 20,25 cent. 120 KWh x 20,25 cent=2430 cent=24,30 Euro.
Also, wie gesagt, es ist lange her. Sollte ich mich verrechnet haben, oder ein Denkfehler drin sein, bitte belehrt mich eines Besseren.
LG tina1, technisch (un ?) begabt
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08.10.2008 23:31 #19AW: Niedriggarmethode
gerechnet ists glaub schon korrekt, aber ich möchte dich auf 2 entscheidende Fehlüberlegungen aufmerksam machen:
- nicht 170° sondern die Hälfte davon (=85°)
- nicht 5 Stunden sondern zwischen 30Min für durchschnittliches Zeug (Koteletten, Steaks, Hähnchenbrust, Filetstücke...) und 3- 4 Stunden für die richtig grossen Braten (das sind aber die "Viecher" mit denen du 12 Gäste bewirten kannst!!!)
Du wirst sicher KEINEN Erfolg haben mit dieser Methode wenn du so heiss und so lange brätst.
Und überhaupt: 3x die Woche Braten...?
verwunderte Grüsse von susu
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08.10.2008 23:51 #20AW: Niedriggarmethode
Hallo in die Schweiz,
ich las irgendwo was von 8 Std. und dachte mir, 5 reichen auch. Und das das mit 85 Grd. gebraten wird, wußte ich nicht. Wie gesagt, ich kenne die Methode nicht. Und 12 Gäste hatte ich noch nie. Kenne gar nicht so viel Leute, die ich bekochen möchte.
3 mal die Woche Braten ist schon o.k. Meine Männer sind der Meinung, wer viel arbeitet, soll viel essen.
Danke für die Erklärung.
Lieben Gruß Martina, die vorbei kommt, wenn sie wieder in die Schweiz fährt
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08.10.2008 23:56 #21
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09.10.2008 00:15 #22AW: Niedriggarmethode
Hallo,
ich würde auch das Ende des Bratens nicht erleben, sondern vorher vor Erschöpfung zusammenbrechen.
LG tina1
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09.10.2008 00:17 #23AW: Niedriggarmethode
Aber aber ihr lieben, dann hat man doch ewig viel Zeit für ein ausgiebiges Apéro-Buffet!!!



liebe Grüsse von susu, die sicher nicht hungert wenn das ganze Haus stundenlang verführerisch duftet...
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09.10.2008 00:21 #24AW: Niedriggarmethode
Hallo susu,
gib es zu, Du machst Dir erst mal in aller Ruhe ein Käsefondue oder ein Raclette für zwischendurch.
LG tina1
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09.10.2008 00:57 #25AW: Niedriggarmethode
ich steh eher so auf spanische Tapas ehrlich gesagt, und nachher ne Knoblauch Lammkeule mit Kräuterkartoffeln oder Risotto - mmmmhhhh ich krieg Hunger!!!!
Aber GG ist der mit dem Fondue zwischendurch - das duftet auch nciht schlecht!
lg Susu
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