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02.02.2011 20:40 #26AW: Es stand in der Zeitung....
Ich halte ebenfalls nichts von einer Frauenquote. Das klingt für mich nach (man möge mir den Vergleich nachsehen) Planwirtschaft.
Und ich sage das, wissend dass ich sehr viele sehr gute, qualifizierte Frauen in höheren Positionen kenne und schätze. Bei diesen Frauen weiß ich, dass sie fachlich hervorragende Arbeit leisten und zum Wohle des gesamten Unternehmens an der richtigen Position sind. Bei den "Quotenfrauen" wäre ich mir da nicht mehr sicher.
Meiner Meinung nach ist es also doch besser, wenn sich einfach Qualität durchsetzt und nicht eine verordnete Quote, die überdies, und das ist wohl im Moment das entscheidende, verfassungswidrig wäre.
grundgesetzkonforme Grüße
Tono
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03.02.2011 08:41 #27AW: Es stand in der Zeitung....
Tja, schön wär's, wenn sich Qualität durchsetzen würde und alles so fair ablaufen würde, wie Mann glaubt. Iss aber nich..... sei dir versichert, das habe ich hier, in einem großen Forschungsinstitut leider schon viel zu oft gesehen, das fängt schon bei kleinen Abteilungsleiterposten an und wehe, man nimmt Erziehungsurlaub und ist mal eine Weile nicht da.
Lieber Tono, ich glaube da machst du es dir zu einfach oder du hast die falsche Perspektive (die männliche?), wer weiß?
Meine Kollegin ist "Gleichstellungsbeauftragte", die bekommt da so einiges zu hören, auch Fälle von sexueller Nötigung sind schon bekannt und wenn Frau sich widersetzt, dann war's halt nix mit dem neuen Forschungsprojekt, bekommt halt ein anderer und beweisen lässt sich da natürlich auch nichts.
Frustrierte Grüße von
Birgit
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03.02.2011 08:50 #28AW: Es stand in der Zeitung....
Das Problem, welches Du da schilderst, hat eigentlich nur peripher mit Quotenregelung zu tun. Frauen werden mit Sex geködert, Männer mit Geld und Titeln. Ich sehe da keinen Unterschied. Beide prostituieren sich, wenn sie dem nachgeben.
selbstständige Grüße
Tono
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03.02.2011 09:14 #29
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03.02.2011 10:03 #30AW: Es stand in der Zeitung....
...und warum gibt es dann hier keine Institutsleiterinnen und kaum Abteilungsleiterinnen? Wenn man sich die Schulen anschaut und die Unis, da sind Frauen doch eher überdurchschnittlich gut.
Birgit
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03.02.2011 10:08 #31AW: Es stand in der Zeitung....
Im Berufsleben zählt die fachliche Kompetenz nur zu 30%.
Für Führungskräfte ist Sozialkompetenz ein nicht zu unterschätzender Faktor.
Vielleicht mangelt es daran bei deinen Kolleginnen?
anderweitige Grüße
Tono
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03.02.2011 13:00 #32AW: Es stand in der Zeitung....
boah!! Dieses Argument ist echt der Hammer, du traust dich was! Ein Mann, der behauptet, Männer hätten mehr Sozialkompetenz als Frauen.....
Übrigens ist das Dilemma eine gesamtdeutsche (oder europäische oder weltweite) Situation, sonst wäre es ja wohl kaum ein politisches Thema.
Birgit
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03.02.2011 14:36 #33AW: Es stand in der Zeitung....
Die Einführung einer Frauenquote führt meines Erachtens nur dazu, daß sich jede erfolgreiche Frau dem Generalverdacht ausgesetzt sieht, den Job nicht basierend auf Kompetenz sondern basierend auf Erfüllung einer Quote erhalten zu haben.
Ist das im Interesse der Frauen?
Ein Problem der Frauen liegt darin begründet, daß man nach langwieriger Ausbildung und Berufserfahrung, die einen für eine Führungsposition qualifizieren, mit dem biologischen Alter konfrontiert wird. ... die einen entscheiden sich für die Führungsposition, andere für die Führungsposition und eine Heerschar von Kindermädchen und die anderen gegen die Führungsposition und sind lieber selber das Kindermädchen .... Da ticken Frauen und Männer natürlicherweise unterschiedlich ... das regelt man mit keiner Quote ... das kann nur die Evolution richten ...
Mutts
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03.02.2011 15:06 #34AW: Es stand in der Zeitung....
....na denn, lasst uns mal beobachten, wie's die Franzosen hinbekommen, ich bin gespannt!
Birgit
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07.02.2011 12:45 #35AW: Es stand in der Zeitung....
und weiter geht's passend zum Thema
Frauen in Unternehmensvorständen machen die Gremien "farbiger" und "schöner". Mit dieser Äußerung habe Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann am Wochenende für Kopfschütteln innerhalb und außerhalb seines Instituts gesorgt, berichtet das "Handelsblatt". Ackermann habe erklärt, im Vorstand seiner Bank und auch eine Ebene darunter fände sich derzeit kein weibliches Mitglied. "Aber ich hoffe, dass das irgendwann dann farbiger sein wird und schöner auch", lautete seine umstrittene Aussage.
Birgit
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07.02.2011 15:01 #36AW: Es stand in der Zeitung....
Isch kenne auch nen schööönen, und sehr farbigen Mann.....der würde aber net beim Ackermann schuften.
Auch nicht für die Gegenquote.
Beste Grüße
Doro
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08.02.2011 14:59 #37AW: Es stand in der Zeitung....
schöner..... also wirklich das hört sich an wie Lüstling, ich halte diese Debatte um Frauenquote schon für doof weil dann Männer zugeben das Sie Frauen in Chefetagen aussperren und Frauen zugeben das Sie sich aussperren lassen...
die Rosa hätte sich im Grab umgedreht....
Doro du kennst nen farbigen Mann Schornsteinfeger..?
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08.02.2011 15:29 #38AW: Es stand in der Zeitung....
Nein. Der hat nicht so einen schmutzigen Beruf.
Beste Grüße
Doro
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09.02.2011 10:16 #39Gesperrt
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AW: Es stand in der Zeitung....".......Apropos Facharbeitermangel, es ist Zeit das unsere Ausbildungssysteme am Bedarf orientiert....." Dem kann ich nur zustimmen. Auch wenn es keiner hören will, aber das war in der DDR besser geregelt. Seltsamerweise wussten sie, was wann gebraucht wurde, vielleicht auch EIN Grund, weshalb es keine Arbeitslosen gab. Ich kann mich noch genau erinnern, als ich mich für einen Studienplatz beworben habe. Das geschah grundsätzlich nach den Halbjahreszeugnissen der 11.Klasse, und man hatte nur EINE Chance, sich zu bewerben, und man wusste etwa, für welche Fachrichtung man sich gar nicht erst zu bewerben brauchte. Aber es gab eben in dem Jahr nur Studienplätze für die Richtungen, die in der Regel nach 3 Jahren (oder je nach Länge des Studiums) gebraucht wurden und wo man auch sicher eine Arbeit nach dem Studium bekam. Da gab es beispielsweise auch nur ein/zwei Plätze für Ägyptologie, nicht wie in den letzten Jahren, wo JEDER diese Fachrichtung wählen kann. Da kann man sich doch ausrechnen, wieviele arbeitslose Ägyptologen es gibt. Und sinnvoll ist es sicher auch nicht, wenn man mit diesem Abschluss anschließend beim Arbeitsamt arbeitet oder im Supermarkt an der Kasse sitzt.Ich kenne auch eine junge Frau, die ein mit besten Noten abgeschlossenes Lehramtsstudium hat und die ebenfalls als Kassiererin arbeitet. Damals fanden wir das nicht toll, vor allem, weil sich die ganze Prozedur ewig hinzog und es bei etwaiger Ablehnung noch schwerer war, einen anderen Studienplatz zu finden, Aber wie auch immer, ein Hoch-oder Fachschulabsolvent war nie arbeitslos. Genauso gut fand ich die Entscheidung, dass man nach dem Abitur nicht NUR eine Facharbeiterlehre aufnehmen durfte. Der Staat hat die teure Schulbildung bezahlt, und das sollte doch auch einen Sinn haben. Außerdem nahmen die Abiturienten keinem ohne Abi einen Ausbildungsplatz weg, so wie es jetzt oft der Fall ist. Ist doch klar, dass jeder Ausbildungsbetrieb einen Lehrling mit Abitur den Vorzug gibt. Aber was wird mit den 10-Klässlern, die auch gute Facharbeiter geworden wären ?
Was die Frauenquote betrifft, bin ich der Meinung, dass der am besten für die jeweilige Stelle Geeignete eingestellt werden soll. Das z.B. fand ich DAMALS sinnlos, denn eine Führungsstelle, die mit einer Frau besetzt war (was in den meisten Betrieben allerdings höchst selten vorkam), musste immer wieder mit einer solchen besetzt werden, und die war nicht immer leicht zu finden.
LG Christina
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