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14.10.2011 19:15 #1Küchenmesser
Kochen gehört nicht zu meinen Leidenschaften, trotzdem möchte ich jetzt endlich mal ein scharfes Fleischmesser. Die Säbelei geht mir auf die Nerven. Es sollte nicht zu kostenintensiv sein, dazu nehme ich es zu selten her.
Hat jemand einen Tipp?
Vielen Dank
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14.10.2011 19:46 #2AW: Küchenmesser
Metzger fragen ob er´s schon im Geschäft klein schneidet
niwashi propagiert die Umsonstmethode ...
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14.10.2011 19:51 #3
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14.10.2011 19:57 #4AW: Küchenmesser
ich bin grad vom Sparvirus des Forums infiziert ...
aber um eine Alternative vorzuschlagen: ein "Santoku" für ca. €70.- ist eine dauerhafte Anschaffung ...
niwashi kauft Messer gerne in Japan ...

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14.10.2011 20:06 #5AW: Küchenmesser
Vielleicht holst Du Dir zusätzlich zu einem Messer einen Messerschärfer.
Das Ultimum sind natürlich Keramikmesser oder japanische Ich-hack-Dich-zu-Fleischbrei-Messer.
Mein Kochmesser ist von Berndes, 25€ teuer, und ich kann mich net beklagen, mir reicht das aus. Auch wenn ich immer mal wieder mit Wetzstein und Wetzstab nachbessern muß.
Beste Grüße
Doro
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14.10.2011 20:10 #6
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14.10.2011 20:12 #7AW: Küchenmesser
@Doro
wenn du ein Nakiri meinst, das ist für Gemüse gedacht ...
oder gar ein soba kiri ... mit dem schneidet man Nudeln ...
niwashi liebt die Schärfe ...
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14.10.2011 20:14 #8AW: Küchenmesser
Ja, ist schon lustig...
wir Deutschen stehen auf japanische Santoku und die Japaner wollen immer ein Messerset aus Solingen haben
selber habe ich beide Sorten, Santoku soll man aber pfleglich behandeln und nur weiches schneiden, außerdem schwierig zu schärfen (für Ungeübte)
so ein normalo Solinger für 20-30€ sollte reichen, und ein Abziehstab
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14.10.2011 20:16 #9AW: Küchenmesser
Der Tipp von Niwi ist gar noch so verkehrt.
Mein bestes Messer ist ein Noname, das ich vor vielen Jahren von einem Fleischer geschenkt bekam. Das habe ich noch nie nachschärfen müssen.
Die besten Messerschärfer sind übrigens meine Frühstückstellerrückseiten. Nur, um auch mal was zum Sparsamkeitstrip beizutragen.
Aber auch das große Messer von Tupper - da natürlich mit der Nachschleifmethode - ist ein gutes Allzweckteil. Heute habe ich gerade reichlich Petersilie vor dem Einfrieren damit gehackt. Schneidet aber auch super mein Putenschnitzelfleisch oder das Rind zu Gulasch.
Wie teuer das ist? Keine Ahnung. Ich hab es schon sehr lange.
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14.10.2011 20:26 #10AW: Küchenmesser
ja, ich dachte an diesen dicken Metall-Block beim...wie heißt dat...Nakiri.
Ich weiß, für jedes Produkt, weil andere Konsestenz und Wuchskraft, wird ein anderes Messer gebraucht, aber weil ich keinen vorwitzigen Japaner in der Abstellkammer hausen habe, bräuchte ich ja auch nix befürchten.
Beste Grüße
Doro
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14.10.2011 20:40 #11AW: Küchenmesser
Für kleine Dinge habe ich die Windmühlenmesser. Nicht rostfrei, aber sehr scharf.
Hab' mir grade 'Solicut First Class' angesehen.
(Eigentlich bräuchte ich das Messer schon morgen. Die Rinderschulter im Kühlschrank macht mir Sorgen).
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14.10.2011 20:51 #12AW: Küchenmesser
Gut, und was für Messer hast du im Schrank?
Vielleicht kannst du sie mit der Frühstückstellerrückseitenschleifmethode so gut schärfen, dass dir die Rinderschulter keine Sorgen mehr bereiten muß.
Die aus nicht rostfreiem Kohlenstoff-Stahl bestehenden Windmühlenmesser eignen sich besser zum Gemüseschneiden. Ich benutze die auch sehr gerne.
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14.10.2011 21:28 #13
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14.10.2011 21:39 #14AW: Küchenmesser
Ist das Dein Ernst, Stefan?
Ich habe zwei Messer:
1. Diogenes Solingen, Herder & Sohn ( ziemlich stumpf)
2. Wilkinson Sword Marathon, Solingen (furchtbar stumpf)
Welches ist das weniger Schlimme?
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14.10.2011 21:41 #15AW: Küchenmesser
Hi, Lieschen,
mit den Windmühlen schneide ich eigentlich alles, aber für manche Sachen sind sie einfach zu klein.
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14.10.2011 21:45 #16AW: Küchenmesser
Klar ist das mein Ernst!
Hören sich beide gut an, aber telepathisch schleifen kann ich sie nicht,
das steckt noch in der Entwicklungsphase.
Und lass dir bitte niemals ein Keramikmesser aufschwatzen!
Alles weitere gerne per PN, sonst muss ich mich noch wegen Werbung sperren...
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14.10.2011 21:46 #17AW: Küchenmesser
<lach>
Hauptsache NICHT rostfrei - das Brotmesser meiner Großeltern war ekelig angeschwärzt, gefleckt, hatte einen eingezogenen Bauch vom Nachschärfen und nahm jede Fingerkuppe mit, die aus Versehen dazwischen kam. Megascharf, popeliger Bucheschaft, Solingen, nicht rostfrei.
Damals wusste man noch nichts von Design-Wahn und nostalgischer (japanischer) Fetisch-Werbung, die sich mittels China-Syndrom selbst ad absurdum führt ...
Es musste einfach scharf sein. Gutes Werkzeug empfiehlt sich in der Praxis selbst. Alles andere ist Humbug und Gerede.
Wirklich durchschlagend praktisch ist ein chinesisches Hackebeilchen, dass ich auch zum Teilen von verholzten Graswurzelklumpen im Garten verwende
Zack und durch, ob Holzwurzel, Knieschiebe oder Entenbraten! Ist mit seiner Durchschlagkraft und seinem Gewicht allerdings definitv etwas für Grobmotoriker und nicht für Melonen- und Röschenschnitzer.
Vita, kühl lächelnd und praktisch orientiert (ich koche heute noch mit ganz alten, geerbten Kochtöpfen, die Kermit seiner Mama entrissen hat und die eine wirklich praktische Form mit Schüttrand haben. Sie müssten wahrscheinlich zum Kesselflicker, wenn es sowas heute noch gäbe)Geändert von Vita (14.10.2011 um 21:51 Uhr)
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14.10.2011 21:50 #18
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14.10.2011 21:54 #19AW: Küchenmesser
Dann sind wir schon zwei, die wissen, worin das Geheimnis liegt, Stefan.
Ich habe solche Messer; abgewetzte, dennoch schärfbare, geerbte Messer. Grab mal Omas Nachlass um. Oder vielleicht mal für ein paar Cents den nächsten Flohmarkt abgrasen?
Da lassen mich Neuwerwerbungen kalt.
Sonst würde das Kartoffeln schälen oder Tranchieren ja eeeeeeeeeeeeeeeeeeeewig dauern ...
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14.10.2011 21:56 #20
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14.10.2011 22:07 #21AW: Küchenmesser
Häh? Messer werden im Hausgebrauch - abgesehen von gründlichen Grad- und Gratschliff - normalerweise an alten, flaschenförmigen Keramiksicherungen abgezogen!
Tellerboden ist schon recht. Wetz"stähle" aus Keramik folgen demselben Schmirgel-Prinzip.
Am Tellerboden - wenn es richtig feines, heißgebranntes Steinzeug ist
Vita, die ihre Messer am Korund-Schmirgelstein von Naxos einnordet = selbstgesammeltes Souvenir aus Griechenland, ganze Filetstücke (sieht aus wie versteinertes, blaugraues Rinderfilet)
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14.10.2011 22:19 #22
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14.10.2011 22:29 #23AW: Küchenmesser
Hm, ich verarbeite Haut, Leder. Ich könnte mir die Kante geben, würde ich meine Schärfmesser und Skalpelle nicht in Form halten können

Ach ja, 'n Bandschleifer für's Grobe ist dabei nie verkehrt. Und der letzte Gang ist wie beim Rasiermesser über den Lederriemen und danach über die Fingerkuppen - das ist dann das Fine Tuning.
Vita, die schärfste Messer von Berufs wegen unbedingt braucht
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14.10.2011 22:30 #24
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14.10.2011 22:32 #25AW: Küchenmesser
Das Schärfmesser hättest Du nicht verlinken müssen,
davon hatte ich schon so einige in den Händen.
Lustig, daß jeder Lederspezi da andere Vorstellungen hat...






