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08.04.2007, 22:49
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#16 (permalink)
| | Moderator
Registriert seit: 06.05.2006 Ort: zuhause
Beiträge: 11.978
| AW: unterlassene Hilfeleistung
niwashi hat Prinzipien ... keine göttlichen, aber die des gesunden Hausverstandes
niwashi, ja der ...
__________________ Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes. ( Cornelius Gustav Gurlitt 1850-1938 ) |
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09.04.2007, 10:40
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#17 (permalink)
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Registriert seit: 19.11.2006 Ort: Pocking Nby
Beiträge: 2.079
| AW: unterlassene Hilfeleistung Zitat:
Zitat von niwashi man lehrte mir Toleranz und Respekt und den Dialog (leider fehlt mir dazu die Diplomtie eines Benedikt XVI), doch wenn diese von außen nicht erwidert wird, kann einem diese Einstellung auch ganz schön frustrieren
so nebenbei: bin mit serbisch-orthodoxen aufgewachsen, habe 2 Jahre in einem Land gelebt, in dem Buddhismus und Shintoismus (ooops intolerant ohne Ende oder doch nicht?) vorherrscht, eckte niemals an, habe/hatte gute Freunde, aber ich hatte immer die meisten Probleme mit Moslems ... warum?
Religion kann einem so viel geben, wenn man sie mit Vernunft (ein Widerspruch?) lebt.
niwashi, der jeden respektiert, der ihn respektiert ... die anderen eigentlich auch ... | so halte ich das auch. wollte mich als ungläubiger eigentlich nicht an dieser Diskussion beteiligen, aber nachdem der gegenseitige Respekt von Niwi in die Runde gebracht wurde.... Meine Meinung dazu ist jeder so wie er mag. Zum Thema bibelfestigkeit bräuchte ich 100%ig einen Telefonjoker.
__________________ Ernährt euch von Diäten! Unsere Politiker können nicht irren. |
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09.04.2007, 13:34
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#18 (permalink)
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Registriert seit: 28.07.2006 Ort: Frankenthal/Pfalz
Beiträge: 3.667
| AW: unterlassene Hilfeleistung @ Abraxas:
Ich halte mich von heidnischen wie kommerziellen Bräuchen an diesen Tagen möglichst fern.
Bye
-John[/quote]
Hallo John,
gehe mal bitte in der Geschichte der Menscheit zurück und zwar vor das Christentum,
Du wirst sehen, daß Oster und Weihnachten eine Übernahme des Christentums sind.
Weihnacheten wurde von den "Heiden" das Fest des Winterlichtwendens gefeiert (Tag und Nacht gleich). Ab Weihnachten werden die Tage länger.
Ostern wurde bei den "Heiden" die Geburt der NAtur gefeiert (neues Leben entsteht in der Natur).
Heute noch wird in einigen Regionen der Winter verbrannt. Dies ist ein Brauch, der aus der Heidenzeit stammt (der heilige Bonofatius konnte es auch nicht ausmärzen und wurde vom damaligen Papst zähneknirschend gebilligt).
So sind einige christliche Feste aus dem "Heidentum" übernommen und "christianisiert".
Desgleichen ist es auch so mit den Namen der Wochentagen.
LG
Dieter
__________________ Lieben Gruß
Dieter, der Opa Politiker denken nur an die nächste Wahl
Staatsmänner an die nächste Generation |
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09.04.2007, 14:22
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#19 (permalink)
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Registriert seit: 16.03.2007
Beiträge: 1.805
| AW: unterlassene Hilfeleistung Zitat:
Zitat von John Robie ... Im Gegenteil: Es ist ungleich einfacher, zu sagen: "Es gibt keinen Gott". Und dann den Kopf auszuschalten. | Merkwürdige Behauptung; vielleicht solltest du einmal deinen Bekanntenkreis erweitern? Mag sein, dass es oftmals gilt, aber wenn ich mir das anziehe, zwackt der Anzug ganz schön. Zitat:
Zitat von John Robie Modern ist ja, sich seine Religion selbst zu zimmern. Ein bisschen hiervon, ein wenig davon, eine Prise dorther - fertig ist die Religion, die keinerlei Anstrengung erfordert. | Ebenso merkwürdig ... war's in der Praxis irgendwo irgendwann jemals anders und ist es nicht mehr oder minder auch das, was niwashi von sich schreibt? Jede Religion besteht im Alltag größtenteils aus Aberglauben und menschlich allzumenschlichen Bedürfnissen nach Irrationalem, persönlicher Signifikanz, nach Sicherheit, geborgen und angenommen auf der guten Seite zu stehen, Unverständliches erklären zu können, Trost und - ganz heiß begehrt - gottgleicher UNSTERBLICHKEIT.
Klingt etwas nach Pontifex, oder Philister, wenngleich auch gutgemeint. Im Besitze des direkten Zugangs zur WAHRHEIT?
Das auserwählte Volk ... welches sich auch dafür hält - da halte es eher mit Lessings Ringparabel und Kants kategorischem Imperativ.
Ostara, nein, Vita, die sich nicht mehr die Mühe macht, Irrationales rational zu beackern und an Religonen besonders das missionarisch Chauvinistische für latent gefährlich hält
- nicht aber den strahlenden, wunderbaren Spruch "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst"
Geändert von Vita (09.04.2007 um 14:56 Uhr).
Grund: P.S.: Shit, ich hatte mir doch vorgenommen, mich bei Grundsätzlichem rauszuhalten ... bringt nichts, bis auf unerfreuliche Missverständnisse - aber, so komme ich wieder zur "Genealogie der Moral&
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09.04.2007, 14:57
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#20 (permalink)
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Registriert seit: 08.04.2006
Beiträge: 2.405
| AW: unterlassene Hilfeleistung Hi Frischling!
Ich habe ja nichts gegen ein Frühlingsfest, nicht einmal etwas gegen Plastikeier an Bäumen oder Schokokram aus Lindts Elfenland.
Ich möchte Ostern selbst aber nicht darauf reduzieren. Missionseifer ist mir fremd.
Bye
-John
__________________ Fülle Deine Tage mit Leben, nicht Dein Leben mit Tagen. |
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09.04.2007, 15:08
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#21 (permalink)
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Registriert seit: 16.03.2007
Beiträge: 1.805
| AW: unterlassene Hilfeleistung <s> halte dich auch nicht für einen Missionar, persönlich, eher für mutig!
Im Moment ist es so entsetzlich hip, religiös zu sein (und das finde ich völlig schräg).
Man muss mittlerweile wieder genauso viel Mut haben, zu sagen, ich glaube nicht an "euren" Gott - welchen auch immer.
Na ja, <grins>, Zeiten ändern sich, nach Neokon kommt dann wieder was anderes (ich will damit jetzt nicht sagen, du, John, würdest modischen Gesinnungen hinterherlaufen).
Ein jeder soll nach seiner Facon selig werden.
Viele Grüße
Vita |
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09.04.2007, 15:13
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#22 (permalink)
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Registriert seit: 28.07.2006 Ort: Frankenthal/Pfalz
Beiträge: 3.667
| AW: unterlassene Hilfeleistung Zitat:
Zitat von John Robie Hi Frischling!
Ich habe ja nichts gegen ein Frühlingsfest, nicht einmal etwas gegen Plastikeier an Bäumen oder Schokokram aus Lindts Elfenland.
Ich möchte Ostern selbst aber nicht darauf reduzieren.
Missionseifer ist mir fremd.
Bye
-John | Hallo John,
auch ich möchte nicht als Missiseiferer auftrete, aber alle sprechen von einem christlichen Fest. Es wird immer von der Kirche gepredigt, es sei der Tod und die Auferstehung Jesus. Dieses wurde von uns mit der Muttermilch aufgesogen.
Wenn man aber in der Geschichte zurück geht, steht dann aber was von den Festen der "Heiden" und es ist immer um diese Zeit, wo man Ostern und Weihnachten feiert.
Mir ist es anfürsich egeal, wer, wie und wo diese Feste begeht. Von mir aus kann jeder sein Haus und sein Garten mit Plastikostereiern und Hasen schmücken. Jedem sein Gusto.
Ich wollte nur mal darauf hinweisen, daß es auch eine Zeit gab, wo das Christentum noch nicht existent war.
Allen noch ein  Ostermontag
LG
Dieter
__________________ Lieben Gruß
Dieter, der Opa Politiker denken nur an die nächste Wahl
Staatsmänner an die nächste Generation |
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09.04.2007, 15:21
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#23 (permalink)
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Registriert seit: 21.10.2006
Beiträge: 199
| AW: unterlassene Hilfeleistung Eines vorweg:Ich glaube weder an irgendeinen Gott, noch an sonst irgendwelche übernatürlichen Sachen/Fügungen/Schicksal ect.
Ich finde es immer so scheinheilig, wenn zu Gelegenheiten wie diesen (Ostern, Weihnachten) plötzlich alle einen auf gläubig machen, in die Kirche rennen und auch sonstwie so tun als ob sie sich einem Gott zugehörig fühlen. Den Rest des Jahres wird gesoffen, beleidigt, keine Rücksicht und Toleranz anderen gegenüber geübt.
Damit will ich jetzt auf niemanden in diesem Forum hinweisen, habe mir eh nicht alle Beiträge durchgelesen, das fällt mir nur immer wieder überall auf.
Für mich sind diese Feiertage einfach eine gute Gelegenheit mal wieder mitten in der Woche frei zu machen und den Tag mit meinem Mann zu verbringen. |
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09.04.2007, 15:22
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#24 (permalink)
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Registriert seit: 08.04.2006
Beiträge: 2.405
| AW: unterlassene Hilfeleistung Hi! Zitat: |
Merkwürdige Behauptung; vielleicht solltest du einmal deinen Bekanntenkreis erweitern? Mag sein, dass es oftmals gilt, aber wenn ich mir das anziehe, zwackt der Anzug ganz schön.
| Bei Dir. Zitat: |
Ebenso merkwürdig ... war's in der Praxis irgendwo irgendwann jemals anders und ist es nicht mehr oder minder auch das, was niwashi von sich schreibt?
| Ich lass niwashi mal raus, der ist selber groß.
Ich denke, dass es die Privatisierung der "Religion" in diesem Ausmaß nirgendwo und nirgendwann vorher gab. Zitat: |
Das auserwählte Volk ... welches sich auch dafür hält - da halte es eher mit Lessings Ringparabel und Kants kategorischem Imperativ.
| Dagegen spricht ja überhaupt NICHTS.
Kant wurde übrigens in der Vorlesung des Papstes in Regensburg auch genannt. Ich zitiere:
"Im Hintergrund steht die neuzeitliche Selbstbeschränkung der Vernunft, wie sie in Kants Kritiken klassischen Ausdruck gefunden hatte, inzwischen aber vom naturwissenschaftlichen Denken weiter radikalisiert wurde. Diese moderne Auffassung der Vernunft beruht auf einer durch den technischen Erfolg bestätigten Synthese zwischen Platonismus (Cartesianismus) und Empirismus, um es verkürzt zu sagen.
Auf der einen Seite wird die mathematische Struktur der Materie, sozusagen ihre innere Rationalität vorausgesetzt, die es möglich macht, sie in ihrer Wirkform zu verstehen und zu gebrauchen: Diese Grundvoraussetzung ist sozusagen das platonische Element im modernen Naturverständnis.
Auf der anderen Seite geht es um die Funktionalisierbarkeit der Natur für unsere Zwecke, wobei die Möglichkeit der Verifizierung oder Falsifizierung im Experiment erst die entscheidende Gewißheit liefert. Das Gewicht zwischen den beiden Polen kann je nachdem mehr auf der einen oder der anderen Seite liegen. Ein so streng positivistischer Denker wie J. Monod hat sich als überzeugter Platoniker bzw. Cartesianer bezeichnet.
Dies bringt zwei für unsere Frage entscheidende Grundorientierungen mit sich. Nur die im Zusammenspiel von Mathematik und Empirie sich ergebende Form von Gewißheit gestattet es, von Wissenschaftlichkeit zu sprechen. Was Wissenschaft sein will, muß sich diesem Maßstab stellen. So versuchen dann auch die auf die menschlichen Dinge bezogenen Wissenschaften wie Geschichte, Psychologie, Soziologie, Philosophie sich diesem Kanon von Wissenschaftlichkeit anzunähern.
Wichtig für unsere Überlegungen ist aber noch, daß die Methode als solche die Gottesfrage ausschließt und sie als unwissenschaftliche oder vorwissenschaftliche Frage erscheinen läßt. Damit aber stehen wir vor einer Verkürzung des Radius von Wissenschaft und Vernunft, die in Frage gestellt werden muß. Darauf werden wir zurückkommen.
Einstweilen bleibt festzustellen, daß bei einem von dieser Sichtweise her bestimmten Versuch, Theologie „wissenschaftlich“ zu erhalten, vom Christentum nur ein armseliges Fragmentstück übrigbleibt. Aber wir müssen mehr sagen: Der Mensch selbst wird dabei verkürzt. Denn die eigentlich menschlichen Fragen, die nach unserem Woher und Wohin, die Fragen der Religion und des Ethos können dann nicht im Raum der gemeinsamen, von der „Wissenschaft“ umschriebenen Vernunft Platz finden und müssen ins Subjektive verlegt werden.
Das Subjekt entscheidet mit seinen Erfahrungen, was ihm religiös tragbar erscheint, und das subjektive „Gewissen“ wird zur letztlich einzigen ethischen Instanz. So aber verlieren Ethos und Religion ihre gemeinschaftsbildende Kraft und verfallen der Beliebigkeit."
Passt für einen Protestanten wie mich vielleicht nicht, aber Benedikts Standpunkt in dieser Frage ist auch meiner. Zitat: |
Shit, ich hatte mir doch vorgenommen, mich bei Grundsätzlichem rauszuhalten ... bringt nichts, bis auf unerfreuliche Missverständnisse - aber, so komme ich wieder zur "Genealogie der Moral&
| Missverständnisse sind ein Grundmerkmal dieses Mediums. Und? Verfeinden werden zumindest wir zwei uns deshalb nicht.
Bye
-John
__________________ Fülle Deine Tage mit Leben, nicht Dein Leben mit Tagen. |
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09.04.2007, 15:28
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#25 (permalink)
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Registriert seit: 18.09.2006
Beiträge: 3.240
| AW: unterlassene Hilfeleistung Zitat:
Zitat von Vita
Ostara, nein, Vita, die sich nicht mehr die Mühe macht, Irrationales rational zu beackern und an Religonen besonders das missionarisch Chauvinistische für latent gefährlich hält
- nicht aber den strahlenden, wunderbaren Spruch "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" | gefährlich, genau vita, die schlimmsten verbrechen geschahen und geschehen immer wieder im namen irgendeiner religion. heute ist es der islam, mit seinem "heiligen krieg",
auch übrigens eine auslegungssache fundamentalistischer muslime.
früher waren es die christen, die mit ihrer misionierung viel leid angerichtet haben. die menschen wurden "gezwungen" ihren glauben aufzugeben und den christlichen glauben anzunehmen.....sieht so "nächstenliebe" aus? bei zuwiderhandeln wurde auch vor der todesstrafe nicht zurückgeschreckt.
ich habe mich mit verschiedenen religionen auseinander gesetzt und bin für mich zu dem entschluß gekommen, daß gott, egal wie wir ihn nennen mögen, keine kirche braucht, nur menschen die aus vollem herzen an ihn ( oder die sache) glauben.
jede religion will für sich die alleinige richtigkeit beanspruchen, welche ist also die "richtige"? das judentum?...der islam?...das christentum?...hinduismus?...buddismus?...usw....
was liegt näher, als sich irgendwann seine "eigene wahrheit" zu zimmern?@ john robie?
fängt man an, sich näher mit den religionen auseinander zu setzen, kommt man wohl irgendwann an diesen punkt. ich habe lange mit mir gerungen, da ich wie eingehend geschrieben, sehr religiös erzogen wurde, und religion für mich immer wichtig war.
doch irgendwann bin ich an einen punkt gekommen, an dem ich für mich entschieden habe: nein, eine kirche die derartige grausame verbrechen an der menschheit begangen hat, ist nicht die meine.
ich bin nach wie vor sehr gottesgläubig, aber eben auf eine andere, neue art. nach meinem kirchen austritt hatte ich zunächst fürs erste doch gewissensbisse, so ist das, wenn man in eine religion hineingeboren wurde. es ist halt so, weil es so ist-punkt.
heute bin ich froh, daß ich so entschieden habe. das einzige was ich in mein neues leben von dieser religion mitgenommen habe, ist das "vater unser". jesus ist für mich ein mensch , kein gott, und ich bin genauso ein gotteskind wie er. einzig seine spiritualität ist der meinen weit überlegen.....aber ich arbeite daran.
ganz liebe grüße von geli......die an ostern an einen ganz wunderbaren menschen denkt, der so einiges auf sich geladen hat, nur um die menschen auf einen weg zu bringen, den sie leider nicht gefunden haben, weil sie den menschen jesus völlig falsch verstanden haben.....oder war es die schuld von kaiser konstantin?
__________________ Man braucht zwei Jahre um sprechen zu lernen und fünfzig um schweigen zu lernen. Ernest Hemingway ....und ich kann es immer noch nicht |
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09.04.2007, 15:34
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#26 (permalink)
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Registriert seit: 08.04.2006
Beiträge: 2.405
| AW: unterlassene Hilfeleistung Hi Fienchen! Zitat: |
Für mich sind diese Feiertage einfach eine gute Gelegenheit mal wieder mitten in der Woche frei zu machen und den Tag mit meinem Mann zu verbringen.
| Ca. zwei Drittel der Deutschen sind Christen. Ehe man sich um die wenigen Muslime in Deutschland (rund 4 % der Bevölkerung) Gedanken macht - Stichwort "Wort zum Freitag" - sollte man sich der durch die Vereinigung stark gesteigenen Zahl Nicht-Gläubiger annehmen.
Ich hätte nichts dagegen, christliche Feiertage durch weltliche zu ersetzen. Drei Tage sind da völlig unproblematische Manövriermasse: Zweiter Weihnachtsfeiertag, Oster- und Pfingstmontag.
Das wäre ehrlicher als z. B. die Umwidmung von "Christi Himmelfahrt" zum "Vatertag".
Bye
-John
__________________ Fülle Deine Tage mit Leben, nicht Dein Leben mit Tagen. |
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09.04.2007, 15:37
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#27 (permalink)
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Registriert seit: 21.10.2006
Beiträge: 199
| AW: unterlassene Hilfeleistung Zitat:
Zitat von John Robie Hi Fienchen!
Ca. zwei Drittel der Deutschen sind Christen. Ehe man sich um die wenigen Muslime in Deutschland (rund 4 % der Bevölkerung) Gedanken macht - Stichwort "Wort zum Freitag" - sollte man sich der durch die Vereinigung stark gesteigenen Zahl Nicht-Gläubiger annehmen.
Ich hätte nichts dagegen, christliche Feiertage durch weltliche zu ersetzen. Drei Tage sind da völlig unproblematische Manövriermasse: Zweiter Weihnachtsfeiertag, Oster- und Pfingstmontag.
Das wäre ehrlicher als z. B. die Umwidmung von "Christi Himmelfahrt" zum "Vatertag".
Bye
-John | Hi John Robie.
Mir isses ehrlich gesagt egal wie man die nennt, hauptsache frei.
Ich befürchte aber, wenn man die von christlich auf weltlich umstellt, ist das für die Regierung eine willkommen Abwechslung zum streichen, wäre ja auch schade.  |
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09.04.2007, 15:42
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#28 (permalink)
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Registriert seit: 28.07.2006 Ort: Frankenthal/Pfalz
Beiträge: 3.667
| AW: unterlassene Hilfeleistung Hallo zusammen,
zu der Frage:
Welche Religion ist die Richtige?
Antwort: Man kann unendlich darüber debattieren.
Ich sage es einmal so:
Jeder glaubet an das, von dem er Überzeugt ist.
Ich perönlich glaube und bin davon überzeugt, wenn ich über Feld, Wald und Flur gehe, bin ich Gott näher, als in einer Kapelle, Kirche oder Dom bin, denn das ist von Menschenhand gebaut und nicht von Gott.
So, nun gehe ich mit GGin in die Natur
LG
Dieter
__________________ Lieben Gruß
Dieter, der Opa Politiker denken nur an die nächste Wahl
Staatsmänner an die nächste Generation |
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09.04.2007, 15:46
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#29 (permalink)
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Registriert seit: 08.04.2006
Beiträge: 2.405
| AW: unterlassene Hilfeleistung Hi geli! Zitat:
ich bin nach wie vor sehr gottesgläubig, aber eben auf eine andere, neue art. nach meinem kirchen austritt hatte ich zunächst fürs erste doch gewissensbisse, so ist das, wenn man in eine religion hineingeboren wurde. es ist halt so, weil es so ist-punkt.
heute bin ich froh, daß ich so entschieden habe. das einzige was ich in mein neues leben von dieser religion mitgenommen habe, ist das "vater unser". jesus ist für mich ein mensch , kein gott, und ich bin genauso ein gotteskind wie er. einzig seine spiritualität ist der meinen weit überlegen.....aber ich arbeite daran.
| Du denkst darüber nach, ringst mit Dir, suchst ... das ist doch genau das Gegenteil von dem, was ich mit "Kopf ausschalten" beschrieb.
Eine aktive Position in weltanschaulichen Fragen einzunehmen, dies sollte sich jeder zum Ziel machen. Ohne aggressive Mission, aber auch ohne als Toleranz verbrämte Gleichgültigkeit.
Bye
-John
__________________ Fülle Deine Tage mit Leben, nicht Dein Leben mit Tagen. |
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09.04.2007, 15:58
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#30 (permalink)
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Registriert seit: 16.03.2007
Beiträge: 1.805
| AW: unterlassene Hilfeleistung Zitat:
Zitat von John Robie ... Das Subjekt entscheidet mit seinen Erfahrungen, was ihm religiös tragbar erscheint, und das subjektive „Gewissen“ wird zur letztlich einzigen ethischen Instanz. So aber verlieren Ethos und Religion ihre gemeinschaftsbildende Kraft und verfallen der Beliebigkeit."... | Hm, der Knackpunkt für mich persönlich - ja, ich entscheide für mich, auf Grund meiner Lebensanschauung, meiner Erkenntnisse (zeitgebunden), meiner Voraussicht (begrenzt), ohne direkten Bezug auf göttliche Gebote, nach eigenen Maßstäben, in dem Sinne ganz sicherlich willkürlich menschlich sozial! Als blutsverwandter Angehöriger eines weitverzweigten Menschenaffenclans, nivellierend und verkürzt ausgedrückt. Biologische Sympathie mit Wesen, die Schmerzen empfinden.
Sinnsuche ist klar - da gibt's keinen, wenn man keinen hineinlegt.
Wobei für mich die Frage 'wozu', die viel engere zeitliche Grenzen zieht und sich doch mit Sinn beschäftigt, interessanter ist. Zitat:
Zitat von John Robie Missverständnisse sind ein Grundmerkmal dieses Mediums. Und? Verfeinden werden zumindest wir zwei uns deshalb nicht. | Nee, das wäre ziemlich dämlich von den beiden (bis ganz vielen) Sinnsuchern!
Danke für den ausführlichen Text!
Viele Grüße
Vita, die sich mal wieder aus ihrem scheppernden Harnisch schält |
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